Wunder dauern etwas länger…

#kann_Spuren_von_Giftbratzigkeit_enthalten

Oder: Meditation für Dummies. Die Meditation ist ein schönes Beispiel für verschiedene Dinge in meinem Leben, deren Sinn sich mir nicht sofort erschließt. Meditation und ich? Niemals. Ist mir viel zu abgehoben und eher was für abgedrehte Eso-Spinner oder spaßbefreite Gesundheitsapostel auf dem Weg zur Erleuchtung.  Und überhaupt… was soll es bringen, blöde auf dem Hintern rumzusitzen?! Schwachsinn.

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Online-Yoga: Wenn dem Schweinehund die Ausreden ausgehen.

Bei diesem Wetter gebärdet sich mein Schweinehund wie ein Wahnsinniger, es ist die Pest. Er will essen und faullenzen. Oder faullenzen und essen. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Yoga plötzlich „kaputt“ war, was zuerst mal daran lag, dass ständig irgendwas bei mir kaputt oder am Aufmucken war. Während diverser Rekonvaleszenzphasen das Sprunggelenk oder die Schulter betreffend, war dann einfach nicht an meine üblichen Yoga-DVDs zu denken. Da sitzt man nämlich nicht nur rum, um „Ommm“ zu chanten. Machte mich also notgedrungen auf die Suche nach Yoga-Workouts, die meinem körperlichen Zustand angemessen waren. Und schwupps… wäre mir die Lust am Yoga fast vergangen. Nie konnte ich die, die Yoga zu abgehoben und „esomäßig“ fanden, besser verstehen als in den letzten Monaten.

Überraschung: Yoga ist ja nicht gleich Yoga…

Yoga ist nicht gleich Yoga – schon klar. Es gibt so viele Yogastile, dass nicht mal gescheite Zahlen darüber existieren, wie viele es sind. Oder wie es Yoga-Koryphäe Anna Trökes in einem Interview formuliert: „Es gibt so viele […] Yogastile, wie es Menschen gibt.“ Nun haben trotzdem alle Yogastile dasselbe Ziel:

Die Einheit zu erreichen von Atem und Bewegung, von Körper und Geist, von uns als Individuum und dem großen Ganzen.“ (Maya Fiennes)

mit-teilens-wert # 6 Yin&fit

Ups. Da war ja mal was. Nämlich meine groß angekündigte Serie „mit-teilens-wert“, die im Frühling offenbar schon in den Winterschlaf fiel. Der Winterschlaf ist allerdings eine fantastische Überleitung zu diesem grandiosen Sommer… ähm…nee… ich meine: er ist eine grandiose Überleitung zu diesen Tagen, an denen ich zwar dringend etwas für mich tun möchte, dabei aber blöderweise so ausgelaugt bin, dass es eigentlich nur zum Griff in die Chipstüte Obstschale reicht. Selbst die einfachste Yogasession ist mir zu anstrengend, weil ich schlichtweg nur auf meiner Yogamatte sitzen möchte. Wie schön, dass mir durch Zufall eine passive Yogaform unterkam, bei der ich genau das machen und relativ entspannt rumsitzen kann, nämlich: Yin Yoga. Schaut mal hier vorbei, wenn ihr euch fragt, was Yin Yoga eigentlich ist. Und hier findet ihr gewissermaßen eine Liebeserklärung ans Yin Yoga. Zum Einstieg verweise ich noch mal auf mein derzeit liebstes Youtube-Video (s.u.): Yin Yoga für die Wirbelsäule [19 Min.] und allen, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, lege ich das Buch Yin Yoga – Der sanfte Weg zur inneren Mitte  von Stefanie Arend ans Herz. Wenn ihr  – bei diesen Temperaturen mehr als verständlich – tatsächlich einfach nur lesenderweise und ohne den Hauch einer Bewegung rumsitzen wollt, dann habe ich hier noch ein paar Posts für euch, die ich in den vergangenen Tagen sehr gerne gelesen habe:

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Workout| Fit wie ein Gummiball, durchgeknallt wie eine Heuschrecke.

Oder: Wie ich die Fußball-EM überlebe, ohne hinterher selbst wie ein Fußball auszusehen. 😉 Ich hasse Fitnessstudios, möchte aber gerne so aussehen, als würde ich regelmäßig ein Studio besuchen… äh… und dort dann natürlich auch trainieren und nicht nur einen Smoothie schlürfen. Nun walke ich zwar mehrmals wöchentlich 60 Minuten, aber das reicht mir nicht. Und Yoga im Sinne von Yoga – also kein schweißtreibendes Workout à la Jillian Michaels [und die ist noch harmlos], dem durch ein bisschen Stretching und ein nettes Namasté am Ende der Stunde ein Yoga-Mäntelchen übergeworfen wird – ist auch nicht genug. Ich spüre zwar hinterher, dass ich was getan habe, aber das kardiovaskuläre Training fehlt. Fakt ist: Es gibt (für mich) kein All-in-One-Workout, es muss ein Bewegungsmix sein. 

Also was tun? Rumjammern und die Ungerechtigkeit des Alterns [also die Erschlaffung des Bindegewebes bei gleichzeitiger und sehr willkürlicher Aufpolsterung mit Eigenfett] beklagen? Oder doch ins Fitnessstudio gehen, obwohl ich das hasse? Ach nee, alles blöd. Dann lieber ein eigenes Fitnessstudio einrichten. Zu Hause. In einer kleinen Wohnung. Also demzufolge mit beschränkten Mitteln – räumlich und finanziell, sonst wäre es ja keine kleine Wohnung in der Stadt, sondern ein Haus an der Côte d’Azur oder ein Chalet in Kitzbühel. Sogar meine Bücherregale und das Schuhregal sind heftig überfüllt, vom Rest der Wohnung möchte ich gar nicht erst reden. Da ist kein Platz für tolle Trainingsgeräte! Wo ist die Tine Wittler der „Miniatur-Fitnessbuden @home“, wenn man sie braucht?! Nicht da. Na gut, also selbst ist die Frau…

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Yoga ist gefährlich? Unachtsamkeit auch.

Yoga kann – Überraschung! – auch unerwünschte Nebenwirkungen nach sich ziehen. Da ist die Rede von „die dunkle Seite von Yoga“, von „Om und Aua“ oder davon, wie Yoga den Körper ruinieren kann. Ins Rollen kam die Sache vor einigen Jahren durch William J. Broad (52, Wissenschaftsjournalist der „New York Times“) und sein Buch „The Science of Yoga“. Broad erlitt beim Yoga einen Bandscheibenvorfall, stieg noch tiefer in die Materie ein und kam zu der Erkenntnis, dass Yoga gefährlich ist. Es drohen Nervenblockaden, Gelenkverletzungen, Rippenbrüche und sogar Schlaganfälle. Im ersten Moment war ich verwirrt und dachte aufgrund meiner schmerzenden Schulter sofort daran, zum Pilates zu wechseln. Nach der ersten Schrecksekunde schaltete ich mein Hirn wieder ein.

Was ist Yoga eigentlich… nicht? 

Radeln ist auch gefährlich. Und das Schwimmen erst! Lebensgefährlich! Besonders für so bleierne Enten wie mich. Es ist sogar gefährlich, die Straße zu überqueren – vor allem dann, wenn einem niemand beigebracht hat, welche Risiken im Straßenverkehr lauern. Zeit, sich mal wieder ins Bewusstsein zu rufen, was Yoga überhaupt ist. Denn das kann man angesichts der Bilderflut, die vor allem junge, hippe und sehr gelenkige Menschen zeigt, ja leicht vergessen. Oder fragen wir uns doch lieber besser gleich, was Yoga nicht ist: Yoga ist kein Wettbewerb. Es geht nicht um „höher, schneller, weiter“ oder darum, so schnell wie möglich Knackpo und Bikinifigur zu bekommen, wenngleich das angenehme Nebenerscheinungen sein mögen. Yoga ist eine Lehre in Achtsamkeit – auch in körperlicher. Oder um es mit den Worten der Yogalehrerin Maya Fiennes aus ihrem Buch Yoga for Real Life! zu sagen:

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Yogalosophy mit Mandy Ingber

Habt ihr euch schon immer gefragt, wo euer Selbst liegt? Ich sage es euch: Das liegt direkt hinter dem Bauchnabel. Woraus folgt: Wer sein Selbst formen möchte, fängt am besten mit ein paar ordentlichen Bauchmuskelübungen an. Und wer im Leben vorankommen möchte… na?! Genau, der beginnt mit einem gescheiten Workout der Beine. So – zumindest sehr vereinfacht zusammengefasst – die hinter Yogalosophy stehende Philosophie die es zugleich ganz schön in sich hat. Wer hier nur entspannt rumsitzen und meditieren möchte, ist falsch am Platz, denn ( Zitat Mandy Ingber): „Viele Menschen glauben, dass es beim Yoga darum geht, ganz still zu sein. Aber ich muss mich richtig verausgaben, damit mein Körper sich wirklich entspannt.“ Und so kombiniert sie in ihrem Programm, das sich Hybrid-Yoga nennt, klassische Yogaübungen mit bewährten Workoutelementen. Übersetzt: Sonngengruß, Krieger, Boot oder Hund treffen auf Kniebeugen, Liegestützen und Crunches. Wie wirksam das ist, kann man nicht nur an Mandy selbst, sondern auch an Jennifer Aniston sehen. Die trainert nämlich mit dem Yogalosophy-Workout und hat als netten Gag einen kleinen Gruß auf der DVD hinterlassen.

Perfekt für Eso-Muffel

Gleich vorweg: Als reine Yoga-DVD sehe ich Yogalosophy nicht, dafür ist mir der Yoga-Part viel zu kurz und auch nicht intensiv genug. Und alle, die den spirituellen Aspekt wirklich so richtig ernst nehmen, könnten sich hier leicht veräppelt fühlen. Daraus folgt, dass Yogalosophy das perfekte Programm für alle ist…

  • … denen herkömmliche Yoga-DVDs zu „esoterisch“ sind.
  • … die Spaß an einem anspruchsvollen Workout für Körper und Geist haben.
  • … die bei einem Mix „kunterbunter Weisheiten“ à la „Wenn der Blick ruht, ruht der Geist“ [Stimmt wirklich! Probiert’s mal aus…] oder „Der Zen-Teil hierbei ist, sich einfach nicht darum zu kümmern, wenn es zieht“, nicht kollabieren.

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Gelesen| Maya Fiennes: Yoga for Real Life!

Ich bin ein Fan von äußerer und innerer Schönheit bin. Oder um es mal rustikaler zu formulieren: Was hilft eine mit Perlen bestickte Stuhlhusse aus edelstem Stoff, wenn der Stuhl darunter morsch ist? Mir nicht viel und darum möchte ich euch heute meine Mindstyle-Bibel „Yoga for Real Life – für jeden!“vorstellen, die mir gewissermaßen dabei hilft, mein Innenleben zu restaurieren. Betitelt habe ich es zwar als Review, aber aufgrund meiner definitiv nicht vorhandenen Objektivität ist es wohl doch eher eine Buchempfehlung. 😉 Ich selbst bin vor gut 5 Jahren auf Maya Fiennes gestoßen, als ich… na ja… nennen wir es mal „seelisch absolut aus dem Gleichgewicht geraten war“.

Zum Buch

Das Buch gliedert sich in die folgenden 7 Kapitel, die sich den jeweiligen Energiezentren (Chakren) des Körpers widmen, von denen es auch sieben gibt:

 

  • Sei ganz hier: jetzt!
  • Entgiften & Entstressen
  • Ja! Ich schaff das!
  • Liebe & Beziehungen
  • Jungendlichkeit bewahren
  • Kinder
  • Freunde finden

 

Die Namensgebung der Kapitel  zeigt schon, dass sich „Yoga for Real Life“ an alle Yogainteressierten richtet und nicht nur an die, die glühwürmchengleich erleuchtet sind, nach anderthalb Tassen Yogitee high werden und stundenlanges Verknoten im Lotussitz als die höchste Form des Glücks empfinden.

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