Fast genial: (m)einen neuen Ernährungsflitz gib mir heute…

Zum Glück gibt es in diesem Blog keine Werbung, denn sonst wäre jetzt die Frage erlaubt, wie ich erst Ernährungkonzept A lobhuddeln kann und nur wenige Wochen später Ernährungskonzept B. Da ich ein schlauer Fuchs bin, würde ich mir das logischerweise schon so hinbiegen, wie es mir in den Kram passt – da ich aber auch schlaue Leser habe, wäre das gar nicht so einfach geworden und hätte mich möglicherweise ein paar Sympathiepunkte gekostet. Wat’n Glück und was für ein Luxus, dass ich also einfach schreiben kann: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Ich bin eben geistig flexibel. Und darum präsentiere ich euch heute meinen neuen Ernährungsflitz.

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Cellulite, starke Frauen und eine Schönheit mit tiefbraunen Augen.

Eigentlich wollte ich dringend noch was über Schröpfgläser und das Cellulite-Körperöl von dm schreiben. Beides habe ich nämlich aufgrund eines Berichts ausprobiert, infolgedessen während der Fußball-EM vier Wochen fröhlich vor mich hin geschröpft und die Silikonpötte anschießend ins Langzeit-Beautyprogramm aufgenommen. Die Sache mit dem Post entfiel mir dann allerdings – bis ich gestern in der ELLE über einen sensationellen Anti-Cellulite-Tipp von Kim Kardashian stolperte. Die reibt sich nämlich vor dem Workout mit Öl ein, weil das für straffe und faltenfreie Haut sorgen soll, sagt sie. So, so. Das sorgt also für straffe und faltenfreie Haut. Na ich denke, dass wir da nochmal drüber reden sollten, wenn auch Ihr Östrogenspiegel sinkt und Sie die Fünfzig überschritten haben, liebe Frau Kardashian. Oder die Sechzig.  Wenn Ihre Haut dann dank vor dem Workout einmassiertem Öl immer noch so straff und faltenfrei wie mit Mitte 30 ist, werden Frauen in aller Welt Sie lieben und Ihnen ein Denkmal setzen. Versprochen. Im Gegenzug werden die Beautydocs aller Länder Sie hassen, aber irgendwas ist ja immer, weil: Everybody’s darling, everybody’s Depp.

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Queen of the Presswursthöschen…

Spanx, Shapewear, Presswurstunterwäsche – da hat jeder eine Meinung zu. Ich auch. Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich fröhlich rumkrakehlte, dass mir diese Presswurstwäsche nicht ins Haus kommt, weil ich von dieser  Schummelei nichts halte. Interessante Aussage von jemandem, der sich die Haare färbt und sich in Nudetönen schminkt, damit er wie ungeschminkt aussieht. Und somit seinen Teil dazu beiträgt, dass die Mode- und Schönheitsindustrie Quadrillionen mit uns verdient, weil wir uns ja zeigen wollen, wie wir sind – halt nur in optimierter Form.

Woher der Sinneswandel? Wurde mir frei Haus geliefert. Gemeinsam mit einem knielangen, auf Figur geschnittenen schwarzen Jersey-Tunikakleid. Was für ein fieses Teil! Das verzeiht nicht nur gar nichts, sondern ist gewissermaßen die Heidi Klum in meinem Kleiderschrank – der Stoff gewordene Makeldetektor, der sofort Alarm schlägt. Es ist grausam. Ein BH-Träger, der einschneidet? Oder ein noch nicht endgültig verstoffwechseltes Mittagessen? Spot an und Aufmerksamkeit, wem keine Aufmerksamkeit gebührt! Naheliegender Gedanke? Natürlich nicht „Schick das Teil zurück!“. Sondern „Hm… wenn du das – oder besser gesagt: dich – ein bisschen optimieren könntest, so hier und da… dann würde das viel viel besser aussehen.“ Tja… wie war das? Von wegen, ich verbiege mich doch nicht, um in meine Klamotten zu passen und die ideale Klamotte schmeichelt mir?!? Goodbye Stolz  – hello Presswursthöschen.

Presswurst? Nö. Nur Wasser und Sport…

Die normale Frau spricht natürlich nicht über ihre geheime Affäre mit Presswurst &Co. Und die Promi-Frau setzt nochmal eins drauf und erzählt stattdessen was von  guten Genen, hartem Training, einem waaaaaahnsinnig tollen Couturier und einem guten Draht zur Schwerkraft und so. Aber ich bin halt nicht normal. Also Zeit fürs Outing. Und somit bekenne ich: Ich trage gelegentlich eine Shapewearehose oder ein Shapewearkleidchen und ich gebe beides nicht mehr her! Nie wieder! Die Hose ist superbequem und im Gegensatz zu allen Horrorstorys, die da kursieren, kann ich in dem Teil atmen, essen und mich auf bequem auf der Couch rumlümmeln. Im Kleidchen ebenso. Ich liebe meine Formwunder, weil sie mich in manchen Situationen einfach besser aussehen lassen, ich mich „gut eingepackt fühle“ und die Laune an diesen blöden „Ich fühle mich wie ein gestrandeter Wal“-Tagen vom Keller in den 1.Stock steigt. Allerdings versuche ich auch nicht, mich einige Konfektionsgrößen kleiner zu quetschen und aus der 38/40 eine 32/34 zu machen. Schon möglich, dass einem das die Luft abschnürt. Ich trage mit meinen Presswurstklamotten eine optimierte 38/40 und das ist absolut in Ordnung so. Vor allem bekomme ich halt auch keinen Nervenzusammenbruch, wenn ich die Teile  ausziehe, da Wunsch und Wirklichkeit eben nicht sooo weit auseinander liegen. 😉

 

Die Preisfrage

Die Preise der formenden Teile variieren beträchtlich. Hatte mich im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem hochgeschnittenen Höschenmodell mit angesetztem Bein durch verschiedene Shops geklickt und bin dabei auf eine Bandbreite von ca. 9 – 50 € gestoßen. Dem Preis geschuldet ist meine Zauberunterbüx nicht das Original, sondern die günstige Variante von C&A, von der ich eigentlich nicht allzu viel erwartet hatte. Was soll man schon von einem 12€-Teil erwarten?! Aber siehe da: Passform perfekt und Formstabilität und Langlebigkeit mehr als zufriedenstellend. Ich bin wirklich begeistert – wenn ich nicht überlege, wie die Hose wohl hergestellt sein worden mag.

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Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…

In Wirklichkeit bereitet mir beim Aussehen überhaupt keine Arbeit. Graue Haare habe ich mit 43 noch nicht. Ich weiß, das ist sensationell und ich kann es selbst kaum fassen! Ebenso wenig bereitet es mir Probleme, seit ca. 16 Jahren annähernd meine Figur zu halten. Ich kann ja essen, was ich will und ich nehme nicht zu. Gute Gene, 2 Liter Wasser am Tag, viel Bewegung … ihr kennt die Geschichten. Bla, bla, blaaa.

Gut, das ist die offizielle Version. Inoffiziell bin ich in Wochen, in denen Bewegung und Ernährung zu kurz kommen und engere Klamotten angesagt sind, die Queen of the Presswursthöschen. Denn Fakt ist: Ich habe was von einem kleinen Gärtchen. Werde ich gehegt und gepflegt (von innen – mit Licht, Luft und Liebe – und von außen), ist alles super. Wenn nicht, dann ähnele ich einem dieser Naturgärten, die die „Ich schneide die Rasenkante mit der Nagelscheren“-Fraktion (Die gibt es wirklich! Ich habe es gesehen!) in den Wahnsinn treiben. Ich liebe Naturgärten – finde ich viel schöner als englischen Rasen – aber ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst einer sein möchte. Und darum trickse ich und stehe auch dazu. 😉

1. Frische-Kick mit Trockenshampoo: Um Trockenshampoo habe ich ja lange einen großen Bogen gemacht. Das war für mich alter Muff, der mich an meine Oma erinnert hat. Außerdem fand ich die Vorstellung, die Haare nicht zu waschen, sondern Trockenshampoo auf den fettigen Haaransatz zu nebeln, ziemlich… nun ja… unappetitlich. Und dann schwappte diese „ich nehme auch ein Trockenshampoo“-Welle durch die Blogosphäre und ich stieß durch diese wunderbare Bloggerin (die mittlerweile nur noch auf Instagram zu finden ist) auf die Produkte von Lee Stafford. Nein, wir schauen lieber nicht bei Codecheck, was die zu den Shampoos und Haarkuren von Stafford sagen. Aber ich sage euch, dass ich den Geruch der Produkte phänomenal finde. Ich bin ein bisschen süchtig danach. Shampoo und Kur nehme ich mittlerweile nicht mehr, aber beim Trockenshampoo Lee Stafford Dry Shampoo Original blieb ich kleben. Gibt’s sogar für dunkles Haar und das werde ich demnächst ausprobieren. Das Trockenshampoo nehme ich übrigens nicht nur, wenn ich die Haarwäsche auf den zweiten Tag (länger halte ich’s derzeit beim besten Willen nicht aus) schieben möchte, sondern ich sprühe es gelegentlich sogar ins frisch gewaschene Haar. Warum? Weil es die Haare griffiger macht und schönes Ansatzvolumen verleiht. Die Haare lassen sich danach einfach besser stylen. Und der Geruch… wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich das Zeug wohl auch als Deo oder Parfüm benutzen. 😉 „Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…“ weiterlesen

Beauty| Auswaschbare Haartönungen im Test

Heute gibt’s einen Post, der schon länger in der Pipeline schlummert, weil er Vorbereitungszeit erforderte. Es geht nämlich um Haartönungen. Und da ich die alle eigenhändig.. äh… eigenhaarig getestet habe, musste dieser Post gewissermaßen reifen. 😉 Im Fokus steht vor allem die Frage, ob eine Haartönung auch mal die Haarfarbe ersetzen kann. Antwort: Ja, das kann sie – bis zu einem gewissen Grad und abhängig davon, welches eure Grundhaarfarbe ist, welche Tönung ihr nehmt und wie eure Haare die Tönung annehmen.

 Eine Haartönung gegen das Grauen – Brünette ausnahmsweise mal bevorzugt

 

Ich bin seit jeher eine Tönungsliebhaberin und habe das Zeug schon vor 20 Jahren gerne mal zur Farbauffrischung genutzt – allerdings wurden die einfachen Tönungen (= die, bei denen wirklich nichts zusammengemischt werden muss!) irgendwann aus den Regalen der Drogeriemärkte geräumt. Intensivtönungen und Haarfarben gab’s weiterhin en masse, einfache Tönungen nur mit sehr viel Glück. Finde ich echt ärgerlich, denn:

  • Tönungen (nicht Intensivtönungen!) sind frei von Amoniak und Oxydantien. Sie dringen nicht ins Haar ein, sondern legen sich farbgebend ums Haar. 
  • Das ist -weil weniger Chemie! –  nicht nur schonender für die Haare, sondern lässt sie auch glänzen.
  • Und sorgt außerdem für eine Farbauffrischung oder schöne Farbreflexe.
  • Farbveränderungen zu einem dunkleren Ton hin sind natürlich auch möglich – wenn’s heller werden soll, muss leider Farbe ran.

Kleiner Wermutstropfen: Da sich die Tönungen nur ums Haar legen, halten sie natürlich auch nicht so lang wie eine Haarfarbe – trotzdem eignen sich wunderbar,  um die  nächste Färbung ein bisschen rauszuzögern. Zumindest einige davon. Und genau darauf kommt’s mir mittlerweile an – bis ich bereit bin, mich mit dem abzufinden, was die Natur da auf meinem Kopf für mich vorgesehen hat. Graue Haare können nämlich schon toll aussehen, aber ganz so eilig hab ich’s halt doch nicht damit. Und darum töne ich überwiegend, zwischendurch gibt es mal eine Intensivtönung und maximal alle Vierteljahre eine Färbung.

 

Schwarzkopf, Basler und La Biosthetique – 3 auswaschbare Tönungen im Test

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