Cellulite, starke Frauen und eine Schönheit mit tiefbraunen Augen.

Eigentlich wollte ich dringend noch was über Schröpfgläser und das Cellulite-Körperöl von dm schreiben. Beides habe ich nämlich aufgrund eines Berichts ausprobiert, infolgedessen während der Fußball-EM vier Wochen fröhlich vor mich hin geschröpft und die Silikonpötte anschießend ins Langzeit-Beautyprogramm aufgenommen. Die Sache mit dem Post entfiel mir dann allerdings – bis ich gestern in der ELLE über einen sensationellen Anti-Cellulite-Tipp von Kim Kardashian stolperte. Die reibt sich nämlich vor dem Workout mit Öl ein, weil das für straffe und faltenfreie Haut sorgen soll, sagt sie. So, so. Das sorgt also für straffe und faltenfreie Haut. Na ich denke, dass wir da nochmal drüber reden sollten, wenn auch Ihr Östrogenspiegel sinkt und Sie die Fünfzig überschritten haben, liebe Frau Kardashian. Oder die Sechzig.  Wenn Ihre Haut dann dank vor dem Workout einmassiertem Öl immer noch so straff und faltenfrei wie mit Mitte 30 ist, werden Frauen in aller Welt Sie lieben und Ihnen ein Denkmal setzen. Versprochen. Im Gegenzug werden die Beautydocs aller Länder Sie hassen, aber irgendwas ist ja immer, weil: Everybody’s darling, everybody’s Depp.

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Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…

In Wirklichkeit bereitet mir beim Aussehen überhaupt keine Arbeit. Graue Haare habe ich mit 43 noch nicht. Ich weiß, das ist sensationell und ich kann es selbst kaum fassen! Ebenso wenig bereitet es mir Probleme, seit ca. 16 Jahren annähernd meine Figur zu halten. Ich kann ja essen, was ich will und ich nehme nicht zu. Gute Gene, 2 Liter Wasser am Tag, viel Bewegung … ihr kennt die Geschichten. Bla, bla, blaaa.

Gut, das ist die offizielle Version. Inoffiziell bin ich in Wochen, in denen Bewegung und Ernährung zu kurz kommen und engere Klamotten angesagt sind, die Queen of the Presswursthöschen. Denn Fakt ist: Ich habe was von einem kleinen Gärtchen. Werde ich gehegt und gepflegt (von innen – mit Licht, Luft und Liebe – und von außen), ist alles super. Wenn nicht, dann ähnele ich einem dieser Naturgärten, die die „Ich schneide die Rasenkante mit der Nagelscheren“-Fraktion (Die gibt es wirklich! Ich habe es gesehen!) in den Wahnsinn treiben. Ich liebe Naturgärten – finde ich viel schöner als englischen Rasen – aber ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst einer sein möchte. Und darum trickse ich und stehe auch dazu. 😉

1. Frische-Kick mit Trockenshampoo: Um Trockenshampoo habe ich ja lange einen großen Bogen gemacht. Das war für mich alter Muff, der mich an meine Oma erinnert hat. Außerdem fand ich die Vorstellung, die Haare nicht zu waschen, sondern Trockenshampoo auf den fettigen Haaransatz zu nebeln, ziemlich… nun ja… unappetitlich. Und dann schwappte diese „ich nehme auch ein Trockenshampoo“-Welle durch die Blogosphäre und ich stieß durch diese wunderbare Bloggerin (die mittlerweile nur noch auf Instagram zu finden ist) auf die Produkte von Lee Stafford. Nein, wir schauen lieber nicht bei Codecheck, was die zu den Shampoos und Haarkuren von Stafford sagen. Aber ich sage euch, dass ich den Geruch der Produkte phänomenal finde. Ich bin ein bisschen süchtig danach. Shampoo und Kur nehme ich mittlerweile nicht mehr, aber beim Trockenshampoo Lee Stafford Dry Shampoo Original blieb ich kleben. Gibt’s sogar für dunkles Haar und das werde ich demnächst ausprobieren. Das Trockenshampoo nehme ich übrigens nicht nur, wenn ich die Haarwäsche auf den zweiten Tag (länger halte ich’s derzeit beim besten Willen nicht aus) schieben möchte, sondern ich sprühe es gelegentlich sogar ins frisch gewaschene Haar. Warum? Weil es die Haare griffiger macht und schönes Ansatzvolumen verleiht. Die Haare lassen sich danach einfach besser stylen. Und der Geruch… wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich das Zeug wohl auch als Deo oder Parfüm benutzen. 😉 „Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…“ weiterlesen