Ernährungsflitz – ein Update

Hatte ja vor einigen Wochen meinen neuen Ernährungsflitz  – das intermittierende Fasten – erwähnt und war ziemlich angetan davon. Und weil ich als Blogleserin nicht nur an der Vorstellung von irgendwelchem Schnullifax interessiert bin, sondern auch daran, ob sich das gelobhuddelte Etwas längerfristig bewährt, gibt’s nun ein Update.

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Fast genial: (m)einen neuen Ernährungsflitz gib mir heute…

Zum Glück gibt es in diesem Blog keine Werbung, denn sonst wäre jetzt die Frage erlaubt, wie ich erst Ernährungkonzept A lobhuddeln kann und nur wenige Wochen später Ernährungskonzept B. Da ich ein schlauer Fuchs bin, würde ich mir das logischerweise schon so hinbiegen, wie es mir in den Kram passt – da ich aber auch schlaue Leser habe, wäre das gar nicht so einfach geworden und hätte mich möglicherweise ein paar Sympathiepunkte gekostet. Wat’n Glück und was für ein Luxus, dass ich also einfach schreiben kann: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Ich bin eben geistig flexibel. Und darum präsentiere ich euch heute meinen neuen Ernährungsflitz.

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Ich detoxe, also bin ich?

Es kommt, wie es am Jahresanfang immer kommt: Reader und Newsfeed spucken im Sekundentakt Posts der Kategorie „Werde leichter als eine Feder und lasse alles los, was dich beschwert – also Krempel, Seelenballast, Darminhalt“ aus und das stresst mich. Weil ich derzeit lieber horten möchte – vor allem Bücher und Kalorien. Gestern gab es hinsichtlich der Kalorien einen Tiefpunkt, für den ich nichts kann, weil ich Opfer meiner Hormone war und bin und immer sein werde. [Randnotiz: Ja, das ist so und nein, das ist nicht immer nur eine blöde Ausrede. Es gibt einfach Tage, an denen es absolut unbefriedigend ist, nur an einem Möhrchen zu knabbern und morgens warmes Ingwerwasser zu süffeln. Bei mir sind das an die 365 Tage im Jahr – das allerdings ist in der Tat eine blöde Ausrede, könnte schließlich auch Sellerie knabbern und warmes Zitronenwasser trinken.]

Dabei fing es so gut an, denn gestern Morgen war ich noch extrem guter Dinge, sehr Detox-willig und nach einer leichten Frühstücks-Obstschale schwer im „Ich bin eine Feder, yeah!“-Modus. Angefixt durch diverse „Detox your life“-Posts habe ich meinen November-Vorsatz aus dem alten Jahr ins neue Jahr gezerrt und reanimiert. Idee: Ein bisschen an der Ernährungsschraube drehen und nen Tick basischer essen. Unter uns: Basisch essen klingt doch sehr viel besser und deutlich undogmatischer als vegan inspiriert, oder? Es ist nämlich so, dass ich einfach nur essen will – und nicht darüber diskutieren. Doch während vegan für Schnitzelliebhaber und Wurstersatzhasser irgendwas zwischen rotem Tuch, Ohrfeige und persönlicher Beleidigung ist, ist basisch die unsichtbare Eisenfaust im hübsch verzierten Samthandschuh. Weil nur wenige wissen, was es bedeutet.

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