#Erfolgs-Coaching für Dummies. 5 Tipps für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Oder: Ja! Auch du kannst es schaffen!!!

#kannSpurenvonIronieenthalten

#mussabernicht

In den letzten Monaten [okay, gelogen… es waren Jahre, aber wer gibt denn das freiwillig zu?!] habe ich mich ein wenig mit Menschen beschäftigt, die anderen Menschen erklären, wie sie ihr Leben in den Griff bekommen oder lang gehegte Träume in die Tat umsetzen können. Das geschieht oft auf schneeweißen Webseiten, auf denen einem beim Lesen im Sekundentakt rosafarben unterlegte Aufforderungen [„Werde auch du Teil unserer tollen Community!“, „Fordere dein E-Book an, gratis!!!“, „Du willst erfolgreich sein? Dann lass dich von mir dabei unterstützen – abonniere meinen Newsletter!“ etc.] um die Ohren plopppen und es ist auch ein dankbares und lukratives Betätigungsfeld, weil nur wenige von uns ihr Potenzial voll ausschöpfen. Und wer möchte schon freiwillig unter seinen Möglichkeiten leben? Zumal es ja auch gar nicht mehr so leicht ist, einfach unter seinen Möglichkeiten zu leben, wenn einem von allen Seiten „verwirkliche dich selbst“-Tipps entgegengeschleudert werden und „das Netz“  einem die entsprechenden Erfolgsstorys rund um die Uhr frei Haus liefert. Sagt doch mal: Seid ihr zufrieden mit eurem Leben? So richtig? Also ich meine: Steht ihr wirklich jeden Morgen singend und tanzend auf, weil ihr es gar nicht fassen könnt, wie wundervoll und großartig euer Leben ist?! Nein?! Na das muss doch aber nicht sein. Ist heute schließlich einfacher denn je, dem Leben die entscheidende Wendung zu geben. Ihr könntet beispielsweise:

  • Als  digitaler Nomade ein erfolgreiches Onlinebusiness aufziehen, das sich damit beschäftigt, anderen zu verraten, wie sie ein gigantisch gut laufendes Onlinebusiness aufziehen, das monatlich ein fünfstelliges Einkommen generiert, so dass der Mac wahlweise in der Südsee, an der Ostsee oder in der heimsichen Badewanne angeworfen wird. [Macht einen atemlos, nicht wahr? Und das liegt sicher nicht nur an dieser Mordschachtelsatzkonstruktion, an der ich lange gefeilt habe!]
  • Als Mompreneur arbeiten und… ähm… selbst gefilzte Eierwärmer bei Etsy oder Dawanda verkaufen oder – siehe oben – ein total erfolgreiches Onlinebusiness aus dem Boden stampfen.
  • In drei Wochen 100 kg abnehmen – ohne Diät oder sonstigen Verzicht. Der Clou: Ihr esst nur noch dann, wenn ihr Hunger habt und hört auf euren Körper, ich habe das hier schon mal beschrieben – gratis – und sorgt für ausreichend Schlaf.
  • Oder wolltet ihr nicht schon immer ein eigenes Café oder ein Yoga-Studio eröffnen? Einen Blumenladen?!
  • Euch im kreativen Bereich selbst verwirklichen?  Oder anderen dabei helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen?

 

Na bitte, geht doch. Und nachdem wir dieses zarte Wunschpflänzchen ans Tageslicht gezerrt haben, wird es Zeit, den Hintern hochzubekommen. Und da, das muss ich jetzt einfach mal so sagen, habt ihr großes Glück, dass ihr mich habt. Denn ich werde euch dabei helfen, diesen Wunsch mit Leben zu füllen. Auch gratis.

Es ist nun zwar nicht so, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, denn wenn ich das getan hätte, hätte ich ja finanziell ausgesorgt und  würde meine Blogposts nicht am Wohnzimmertisch sitzend schreiben, sondern aus einer sanft schaukelnden Hängematte heraus und meine einzige Sorge wäre die, dass mir keine Kokosnuss auf den Kopf knallt. So ist es nicht und das Ding mit der Kokosnuss ist mein kleinstes Problem, viel problematischer ist die Tatsache, dass ich alles gratis verschleudere. Allerdings habe ich diverse Bücher und Blogposts zum Thema gelesen, so dass ich euch guten Gewissens – kostenlos [ich will nicht immer gratis sagen] und total uneigennützig! – an meinem Wissen teilhaben lassen kann, indem ich das gequirlte Blabla mal für euch aufbereite. Also… fertig für den Erfolg? Here we go.

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5 Tipps für erfolgreiche Blogposts + Erfolgsbooster # Dummies

#kann Spuren von Ironie enthalten

#muss aber nicht

Oder: So schnell wird aus SchreibLust der reine SchreibFrust und das meine ich – im Gegensatz zu meinen sonstigen Frotzeleien – wirklich ernst. Habe mich ja neulich selbst beweihräuchert und auch ein Ranking thematisiert, das ich schlichtweg nicht verstehe und ehrlich gesagt auch gar nicht mehr verstehen will! Und weil ich mich mit diesem Blog ja aus Gag selbst ins Ranking eingetragen habe, gab’s auch prompt die erste, der dann monatlich eintrudelnden E-Mails mit Optimierungsvorschlägen. Habe für einen Moment ernsthaft überlegt, das Bloggen gleich wieder sein zu lassen und dieses Blog abzuschießen, denn das optimierte Bloggen hat mit meiner Auffassung vom Bloggen in etwa so viel gemeinsam, wie ein Schwein mit einem Schmetterling. Oder Konservenfraß mit Sternefutter. Gut, werfen wir zuerst mal einen Blick auf die erfolgreichsten Posts des letzten Monats. Das wären…

… laut Analyse…

… und laut meiner eigenen Blogstatistik …

 

5 Tipps für erfolgreiche Blogposts…

Und nun zum Report, der Tipps enthält, um die Reichweite zu steigern, den Content zu optimieren und die Marken­wirkung des Blogs zu verbessern. Und um das für euch noch wertvoller zu machen [ihr wisst ja, Mehrwert ist das Zauberwort für fantastischen Content!], habe ich noch weitere Vorschläge eingepflegt und nicht nur stumpfsinnig den Report hier reingeklöppelt. Orientiert euch also an folgenden Hinweisen, wenn euer Blog durch die Decke gehen soll – aber heult hinterher bloß nicht rum, dass das Bloggen vorher mehr Spaß gemacht hat und dass euch nun die Leichtigkeit abhanden gekommen ist. Das Leben (eines Erfolgsbloggers) ist schließlich kein Ponyhof.

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Verflixte Tage drehen. Oder: Turn shit into gold.

#kannSpurenvonIronieenthalten

#mussabernicht

Ich bin ja eine belesene Frau – magazintechnisch gesehen. Und so weiß ich selbstverständlich, was ich tun muss, um Stroh in Gold zu verwandeln – also einen bescheidenen Tag in einen guten zu drehen. Oder um es mal ganz plakativ mit den Worten von Familientherapeutin Virginia Satir auf den Punkt zu bringen: „Turn shit into gold“. Schauen wir uns mal die Ausgangsbasis an. Einen Grottentag, den ich in einen wunderbaren Tag zu verwandeln habe…

  • Werde nachts aus Gründen, die ich hier zum Schutz der Privatsphäre anderweitig Beteiligter nicht nennen kann, mehrmals aus dem Halbschlaf gerissen. Das ist nie eine Basis für einen guten Tag. Nie.
  • Wache daher morgens um 6:45 Uhr äußerst ungnädig gestimmt auf.  Da war doch was… Ein Stimmchen in meinem Kopf, das verdammt nach dem Junior klingt, flüstert: „Der QR-Code von meinem Ticket für die Hinfahrt an die Ostsee wird nicht erkannt. Bist du sicher, dass du beim Umbuchen alles richtig gemacht hast?“ Shit. Stehe senkrecht im Bett. So schnell war ich schon lange nicht mehr wach.

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Gelesen| Der Berliner Stil: (k)ein Verriss. Oder: Sind wir nicht irgendwie alle Französinnen?

#kannSpurenvonIronieenthalten

Und: Warum ich keine echte Berlinerin bin. [Oh mein Gott, ich habe es wirklich nicht gewusst!!!] Irgendwann ist immer das erste Mal und nun hat es tatsächlich ein Buch geschafft, mit einem Satz bei mir untendurch zu sein. In „Der Berliner Stil“ heißt es in der Einführung „Die neue Berlinerin“:

Die meisten Berliner sind „Zugezogene“. So wie ich […]

Ach ja? Ist das so? Und nun soll ich mir  *arroganter Großstadtzickenmodus an* von einer Zugezogenen [sorry, ich habe das nicht ins Spiel gebracht, hätte ich von mir aus auch nie getan!] erklären lassen, wie „wir Berliner“ modisch ticken? Es ist mir wohl bewusst, dass es an Majestätsbeleidigung grenzt, das zu schreiben, weil die Autorin eine große Nummer ist und Berlin kennt wie kaum eine andere. Aber ich darf ja wohl ein bisschen biestig werden, wenn ich erfahre, dass ich Frau Taschens Style Guide zufolge keine echte Berlinerin bin, [und glaubt mir: nach 44 Jahren, in denen ich mich für eine gebürtige Berlinerin hielt, ist das ein echter Schock! Gut möglich, dass ich ein sehr persönliches Buch schreiben muss, um dieses Trauma zu verarbeiten!] , denn merke: „Die Berlinerin geht ungeschminkt, sie trägt allenfalls roten Lippenstift. Ihr Blond kommt aus der Sprühflasche…[…]“

Arschkarte. Ich bin nicht blond und ich besitze keinen Lippenstift. Auch keinen roten. Nur Lipgloss. Und ich benutze immer BB-Creme, Mascara und Kajal, wenn ich aus dem Haus gehe. Schon habe ich eigentlich keine Lust mehr, das Buch zu lesen. Tue ich aber trotzdem, weil ich es bezahlt habe [warum eigentlich?! Andere bekommen Rezensionsexemplare!]  und wenigstens mal einen Blick reinwerfen möchte und weil es ja leider auch stimmt. Denn: Gebürtige Berliner sind in der Minderheit und jeder zweite wurde woanders geboren. Und so viele tolle Rezensionen auf amazon und in diversen Blogs können ja auch nicht irren. Oder?

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#So wirst du erfolgreich. Instagram für Dummies.

#kannSpurenvonIronieenthalten

Früher, also vor ca. sechs Monaten, dachte ich, dass es kaum etwas Frustrierenderes geben könne, als via Blog oder Instagram diese High-Fashion-Frauen anzuschauen, die immer „das Richtige“ tragen und – das muss ich neidlos anerkennen – darin auch eine richtig tolle Figur machen.  Dann landete ich bei den Design-Terroristas die sich dem Thema „Wohninspirationen“ verschrieben haben und musste erkennen, dass ich weitaus mehr Problemzonen habe als Kopf (innen), Bauch (außen) und Oberschenkel (auch außen). Ich würde sogar sagen, dass meine Oberschenkel in akzeptablerem Zustand sind als die Küche oder das Bad. Ach was: die komplette Wohnung ist Schrott! (Ja, Wohnung. Kein Haus und kein Loft. Damit fängt’s doch schon mal an…) Nun kann ich verschiedene Körperpartien mit entsprechender Kleidung hübsch einpacken. Was mache ich aber mit der Wohnung?! Ein Couchüberwurf ist nicht das Äquivalent zur Strickjacke und ich bin auch nicht Christo. Was nun? Klare Sache: Ehe ich überhaupt irgendwen zu mir nach Hause einlade, wird mein potenzieller Gast folgende Fragen beantworten müssen:

 

1.Hast du jemals Wohnblogs/entsprechende Instagramfeeds konsumiert?

Ja[ ] Nein [ ]

2.Gaubst du, dass es in der Durchschnittswohnung so auszusehen hat, wie in Blogs/auf Instagram dargestellt?

Ja[ ] Nein[ ] Vielleicht[ ]

 

Lautet die Antwort nicht zweimal NEIN, lautet meine Antwort leider: „Gut. Wir treffen uns im Dönerladen umme Ecke.“ Vorher muss ich allerdings noch mal schnell schauen, was man derzeit so trägt, wenn man eine derartige Location aufsucht. Dönerläden sind ja bei den Fashionistas auf Instagram echt unterrepräsentiert. Sollten auch mal ein paar  PR-Sample raushauen, damit das besser läuft. Oder das Fleisch gegen Tofu austauschen und das Getränkerepertoire um grünen Tee und Smoothies erweitern, um eine neue Zielgruppe anzusprechen.

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Workout| Fit wie ein Gummiball, durchgeknallt wie eine Heuschrecke.

Oder: Wie ich die Fußball-EM überlebe, ohne hinterher selbst wie ein Fußball auszusehen. 😉 Ich hasse Fitnessstudios, möchte aber gerne so aussehen, als würde ich regelmäßig ein Studio besuchen… äh… und dort dann natürlich auch trainieren und nicht nur einen Smoothie schlürfen. Nun walke ich zwar mehrmals wöchentlich 60 Minuten, aber das reicht mir nicht. Und Yoga im Sinne von Yoga – also kein schweißtreibendes Workout à la Jillian Michaels [und die ist noch harmlos], dem durch ein bisschen Stretching und ein nettes Namasté am Ende der Stunde ein Yoga-Mäntelchen übergeworfen wird – ist auch nicht genug. Ich spüre zwar hinterher, dass ich was getan habe, aber das kardiovaskuläre Training fehlt. Fakt ist: Es gibt (für mich) kein All-in-One-Workout, es muss ein Bewegungsmix sein. 

Also was tun? Rumjammern und die Ungerechtigkeit des Alterns [also die Erschlaffung des Bindegewebes bei gleichzeitiger und sehr willkürlicher Aufpolsterung mit Eigenfett] beklagen? Oder doch ins Fitnessstudio gehen, obwohl ich das hasse? Ach nee, alles blöd. Dann lieber ein eigenes Fitnessstudio einrichten. Zu Hause. In einer kleinen Wohnung. Also demzufolge mit beschränkten Mitteln – räumlich und finanziell, sonst wäre es ja keine kleine Wohnung in der Stadt, sondern ein Haus an der Côte d’Azur oder ein Chalet in Kitzbühel. Sogar meine Bücherregale und das Schuhregal sind heftig überfüllt, vom Rest der Wohnung möchte ich gar nicht erst reden. Da ist kein Platz für tolle Trainingsgeräte! Wo ist die Tine Wittler der „Miniatur-Fitnessbuden @home“, wenn man sie braucht?! Nicht da. Na gut, also selbst ist die Frau…

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How to| Stöckeltraining mit Camilla und dem Schuhgott, der was gegen kleine Frauen hat.

Es gibt Dinge, die schlichtweg rätselhaft sind. Meine Lesegewohnheiten etwa. Sind bisweilen sehr seicht und erschließen sich ehrlich gesagt nicht mal mir selbst – ich hinterfrage das aber auch nicht mehr und nehme es, wie es kommt. Und so griff ich logischerweise zu, als mir vor einiger Zeit auf dem Grabbeltisch ein Buch in die Hände hüpfte, das von Englands Fashion-Expertin stammt, die angeblich glamourös wie Kylie Minogue oder Gisele Bündchen und stilsicher wie Carrie Bradshaw ist. Und wenn das Buch dann auch noch ein paar Worte von Manolo Blahnik zum Thema „Wie finde ich den passenden Schuh“ enthält… ja dann greife ich doch zu. Ehrlich gesagt hegte ich ja auch die Hoffnung, dass dem Buch vielleicht ein Gutschein für ein Paar Manolos beiliegt, aber dem war leider nicht so. 😉

Okay, wenden wir uns dem zu, was im Buch enthalten ist und das sind Tipps, wie frau in Heels nicht nur eine gute Figur macht, sondern auch laufen kann. Das geht mir nämlich völlig ab und seit dem letzten Verstauchungsdrama habe ich ehrlich gesagt auch keine Absätze mehr getragen. Fange also quasi wieder bei null an.

1. Was vom Schuhgott…

Den Anfang des Stöckeltrainings machen dummerweise ein Paar Manolos, denn diesen Schuhen kann, was Aerodynamik, Ästehtik und Bequemlichkeit angeht, sonst niemand das Wasser reichen – so Morton, die es wissen muss. Weil sie in Heels quasi joggen geht und mit Sicherheit mehr Modelle auspobiert hat, als ich das bis zum Rest meines Lebens tun werde. Die Worte vom Schuhgott himself finde ich allerdings nicht besonders hilfreich.

Merke: Wer in High Heels läuft, muss das nicht perfekt tun. Gerade das Chaotische und Unsichere hat für ihn Charme und Camilla Morton verzauberte ihn, als sie in ihren Heels stolpernd und wackelnd herumeierte.

Hm… sie verzauberte ihn, weil sie nicht in der Lage war, gescheit gradeaus zu gehen? Bei aller Liebe, aber was raucht der denn?! Nebenbei gesagt ist mir der Maestro nach einem Interview im Stern ohnehin ein bisschen… nun ja … unsympathisch. Tut mir ja auch leid, aber wie soll ich [1,62m klein] jemanden mögen, der auf die Feststellung, dass seine Schuhe „Kleine Frauen größer machen“ folgendes angwortet:

Uuh, nein, das finde ich schrecklich ordinär. Wenn kleine Frauen hochhackige Schuhe tragen, womöglich noch Plateauschuhe – ein Albtraum! Ich sehe meine Schuhe an großen, dunkelhaarigen Frauen wie Claudia Cardinale.“ [1]

Sehr selbstlos dass er sie trotzdem an Zwergenfrauen verkauft, seine Schuhe. Wenngleich für mich gilt: Lieber Herr B., kannst deine Schuhe behalten. Nach dem Kommentar erst recht, passt mir aber auch besser ins Budget. Ist allerdings schon sinnvoll, einen Schuh zu wählen, bei dem Absatzhöhe und die Absatzform mit den Proportionen der Trägerin harmonieren [sprich: Fußballerwaden und Stiletto sind eher ungünstig und ein Kopf größer als die Bordsteinkante – so wie ich – und Wolkenkratzerheels… das kann auch eher lächerlich aussehen], weil eben nur Kylie oder Carrie alles machen dürfen, ohne den Clown zu geben. Aber deswegen alle zu kurz geratenen Stöckelmäuse vor den Kopf stoßen? Schlechter Stil. Dennoch gibt’s noch einen Styling-Tipp von Manolo, der für mich allerdings unter Allgemeinwissen läuft: Zwei schwarze Kleider und mindestens 20 Paar Heels (natürlich seine, nehme ich an) à mindestens 9cm – mehr braucht frau nicht, um gut auszusehen. Gut, wenden wir uns den hilfreichen Tipps von Camilla zu, die meines Wissens nach kein Problem mit kleinen Frauen hat…

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How to| Minimalismus im Kleiderschrank

Bekam neulich im Rahmen einer mond- und hormongesteuerten Dramaquee-Phase wieder einen Nervenzusammenbruch, weil mein Kleiderschrank zu klein ist. Gut, das sagt so ziemlich jede, aber meiner ist wirklich klein! Ich zumindest finde meinen Dreitürer (135cm breit, Doppeltür mit Kleiderstange und hinter der anderen Tür die Fächer) für eine an Kleidung interessierte Frau klein. Hätte ja am liebsten einen begehbaren Kleiderschrank. Oder ein Ankleidezimmer mit Blick aufs Meer! [Bei mir soll alles Blick aufs Meer haben….Küche, Arbeitszimmer, Lesezimmer/Bibliothek, Ankleidezimmer, Schlafzimmer, Sport/Yogaraum… und das möchte ich alles in einem Cottage unterbringen. Dürfte ein interessantes Haus werden. Sollte ich jemals in die Verlegenheit kommen, das in die Tat umzusetzen zu wollen, kann sich der Architekt schon mal die Karten legen…], solange ich das aber nicht habe, muss ich mich dem anpassen, was ich habe.

Ein kleiner Kleiderschrank zieht große Probleme mach sich…

 

Ein kleiner Kleiderschrank ist nicht nur lästig, er nötigt mich seit geraumer Zeit auch dazu, regelmäßig Ordnung zu schaffen und bewusst zu shoppen. Was passiert, wenn ich es nicht tue? 

 

  • Da ich sehr viele schwarze Oberteile besitze, verliere ich logischerweise irgendwann den Überblick, obwohl meine Trefferquote immer besser wird.
  • Sachen geraten somit schlichtweg in Vergessenheit, weil ich sie nicht regelmäßig trage.
  • Und schon setzt sich ein Teufelskreis in Gang: Ich greife immer zur  bewährten Kombi, weil der Rest nach hinten gerutscht ist und wundere mich dann, warum das so langweilig (weil immer gleich) aussieht. Also  möchte ich neue Sachen kaufen, um mehr Abwechlsung reinzubringen. Da sich aber mittlerweile mein eigener Stil rauskristallisiert hat, greife ich wie ein Trüffelschwein zu den Sachen, die eh in mein Beuteschema passen und die schon irgendwo im Schrank liegen… ich seh sie halt nur nicht.

Also miste ich regelmäßig meinen Kleiderschrank aus– und zwar immer dann, wenn ich Sommer- u. Wintersachen umschichte, macht zweimal pro Jahr. Was bei der aktuellen Inventur rauskam, ist nach Jahren des regelmäßigen Entrümpelns dennoch nicht wirklich minimalistisch. Andererseits: Wie viele Klamotten darf ein Minimalist – der ich ja eh nicht bin-  haben? Die Sachen müssen ja auch gewaschen werden und eine Waschmaschine, die nur zu einem Viertel gefüllt ist, ist auch nicht optimal, oder?

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Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…

In Wirklichkeit bereitet mir beim Aussehen überhaupt keine Arbeit. Graue Haare habe ich mit 43 noch nicht. Ich weiß, das ist sensationell und ich kann es selbst kaum fassen! Ebenso wenig bereitet es mir Probleme, seit ca. 16 Jahren annähernd meine Figur zu halten. Ich kann ja essen, was ich will und ich nehme nicht zu. Gute Gene, 2 Liter Wasser am Tag, viel Bewegung … ihr kennt die Geschichten. Bla, bla, blaaa.

Gut, das ist die offizielle Version. Inoffiziell bin ich in Wochen, in denen Bewegung und Ernährung zu kurz kommen und engere Klamotten angesagt sind, die Queen of the Presswursthöschen. Denn Fakt ist: Ich habe was von einem kleinen Gärtchen. Werde ich gehegt und gepflegt (von innen – mit Licht, Luft und Liebe – und von außen), ist alles super. Wenn nicht, dann ähnele ich einem dieser Naturgärten, die die „Ich schneide die Rasenkante mit der Nagelscheren“-Fraktion (Die gibt es wirklich! Ich habe es gesehen!) in den Wahnsinn treiben. Ich liebe Naturgärten – finde ich viel schöner als englischen Rasen – aber ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst einer sein möchte. Und darum trickse ich und stehe auch dazu. 😉

1. Frische-Kick mit Trockenshampoo: Um Trockenshampoo habe ich ja lange einen großen Bogen gemacht. Das war für mich alter Muff, der mich an meine Oma erinnert hat. Außerdem fand ich die Vorstellung, die Haare nicht zu waschen, sondern Trockenshampoo auf den fettigen Haaransatz zu nebeln, ziemlich… nun ja… unappetitlich. Und dann schwappte diese „ich nehme auch ein Trockenshampoo“-Welle durch die Blogosphäre und ich stieß durch diese wunderbare Bloggerin (die mittlerweile nur noch auf Instagram zu finden ist) auf die Produkte von Lee Stafford. Nein, wir schauen lieber nicht bei Codecheck, was die zu den Shampoos und Haarkuren von Stafford sagen. Aber ich sage euch, dass ich den Geruch der Produkte phänomenal finde. Ich bin ein bisschen süchtig danach. Shampoo und Kur nehme ich mittlerweile nicht mehr, aber beim Trockenshampoo Lee Stafford Dry Shampoo Original blieb ich kleben. Gibt’s sogar für dunkles Haar und das werde ich demnächst ausprobieren. Das Trockenshampoo nehme ich übrigens nicht nur, wenn ich die Haarwäsche auf den zweiten Tag (länger halte ich’s derzeit beim besten Willen nicht aus) schieben möchte, sondern ich sprühe es gelegentlich sogar ins frisch gewaschene Haar. Warum? Weil es die Haare griffiger macht und schönes Ansatzvolumen verleiht. Die Haare lassen sich danach einfach besser stylen. Und der Geruch… wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich das Zeug wohl auch als Deo oder Parfüm benutzen. 😉 „Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…“ weiterlesen

Ausrangiert: Drei, zwei, eins – deins.

Neulich haben wir gemeinsam den Kleiderschrank entrümpelt und möglicherweise kommen bei der #Schrankmonster-Aktion von Ela noch weitere Fehlgriffe zutage. Somit stellt sich nun logischerweise die Frage: Wohin mit den ausrangierten Sachen? Wegwerfen ist bei einigen Stücken einfach keine Option. Eigentlich hätte ich mich jetzt dem Flohmarkt widmen wollen. Nur… wer stellt sich schon bei diesem Wetter auf den Flohmarkt? Ich nicht. Gebe aber zu, dass mir auch die knallharte Feilscherei („Ich gebe dir 50 Cent für die Hose“ „50 Cent? Für die Hose, an der noch das Etikett hängt? Ach nein. Lass mal. Ich schenk sie dir!“) den Spaß ein wenig verleidet hat und ziehe daher bequemere und wärmere Varianten vor. Und da gibt es einige: Secondhand-Boutiquen (und das auch in der Onlinevariante) oder Swap-Partys. Und natürlich freuen sich auch diverse karitative Organisationen über Sach- und Kleiderspenden. Ich habe da mal ein paar Links zusammengesammelt.

Beginnen wir mit der Secondhand-Boutique. 

 

 

Dort lässt es sich nämlich nicht nicht nur wunderbar einkaufen, sondern auch ebenso gut verkaufen, da man die ausrangierten Sachen in Kommission geben kann. Normalerweise und wenn der Laden nicht aus allen Nähten platzt. Das klappt allerdings nur bei aktueller Saisonware, denn wer möchte sich den Laden schon im Frühling mit Winterjacken vollknallen? Auch klar: Je hochwertiger die Stücke, desto eher werden sie einem aus der Hand gerissen und abhängig von der Boutique kann es auch gut sein, dass generell nur Designer-Teile abgenommen werden. Doch egal ob Chanel oder C&A: Mit Sachen, die nicht mindestens gut bis hervorragend erhalten sind, kann man sich den Weg sparen – das gilt zumindest in den Boutiquen, in denen ich auch selbst stöbern würde. Ich mag diese Variante, um meine ausrangierten Stücke loszuwerden, allerdings gibt es neben all den Vorzügen einen Wermutstropfen…

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Kleideschrank-Zen: Entrümpeln, aber richtig.

Ich habe nichts anzuziehen. Davon allerdings recht viel. Mein Kleiderschrank ist voll. Und zwar voll mit „nichts zum Anzuziehen“. Wobei es „nichts“ nicht ganz trifft. Ich greife einfach routinemäßig zu meinen erprobten und für gut befundenen Lieblingsoutfits, womit „nichts“ gleichbedeutend mit „immer dasselbe“ ist. Mehr oder weniger. Solange ich mir nicht darüber im Klaren bin, ob „immer dasselbe“ vielleicht mein persönlicher Stil ist, führt das in schöner Regelmäßigkeit zu folgendem Szenario: Hochgradig genervt von meiner styletechnisch nicht vorhandenen Kreativität öffne ich die Pforten der Hölle – übersetzt: den Kleiderschrank – reiße alles raus, was nicht niet- und nagelfest ist, schichte es in einem Haufen vor mir auf, um das Nichts genauer in Augenschein zu nehmen… und dann möchte weinen, weil es mich gefühlt zwei Tage kosten wird, um dieses Chaos zu beseitigen. Neue Klamotten kaufen und die irgendwo dazwischenstopfen, wäre leichter – aber darum soll es hier nicht gehen. Denn das heutige Thema lautet: Den Kleiderschrank sach-und fachgerecht ausmisten, da hat jeder seine eigene Strategie. Und meine möchte ich heute mit euch teilen. Benötigt werden:

  • Die entsprechende Laune [s. Punkt I]
  • Umzugskartons oder große Müllsäcke
  • Zeit! Viel Zeit! Mindestens ein Nachmittag!
  • Gute Musik, Nervennahrung, Telefonnummer vom Pizzadienst

I.Timing ist alles: Einen Kleiderschrank kann man nicht einfach „irgendwann“ aufräumen und das gilt vor allem für die, die mit den Kleidungsstücken bestimmte Erinnerungen verbinden. ‚Ach… die Jeans habe ich beim ersten Date getragen… und in dem Kleid habe ich meinen Mann kennen gelernt… hach…‘ seufz. Dass die Jeans ihre besten Tage lange hinter sich hat und das Kleid erst in 30 Jahren wieder in sein wird, wird dabei gerne vergessen und das ist schlecht, denn der Kleiderschrank vergisst nichts und ist irgendwann mal voll. An Tagen, an denen man irgendwo zwischen Melancholie, Nostalgie und „Laissez-faire“ schwankt und unheimlich tolerant ist, ist das Ausmistvorhaben tendenziell zum Scheitern verurteilt! Ich würde da lieber Kaffee trinkend und Kuchen essend ein Modemagazin durchblättern und die Zeit sinnvoll nutzen. Ideale Ausmisttage sind die, an denen man sich sogar von sich selbst scheiden lassen würde und mit allem und jedem ratzfatz kurzen Prozess macht. Wenn es also mal wieder so weit ist: Schrank auf, alle Klamotten rausreißen und los geht’s…

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Bookcrossing & Co. Neues Leben für alte Bücher.

Unweigerlich stellt sich jedem Bücherwurm irgendwann mal die Frage: „Wohin eigentlich mit all den ausgelesenen Büchern?“ Denn mal ehrlich, natürlich gibt es Bücher, die ich mehrmals lese und die ich nie wieder missen möchte, aber es gibt halt auch die anderen und derer nicht wenige.  Ein weiteres Problem, welches sich Viellesern wie mir stellt, ist das unstillbare Lesebedürfnis, das leider nicht mit dem Kontostand harmoniert. Erste Option für mich war bislang immer der Marketplace der amazonen, denn hier kann ich einerseits Büchern zu einem neuen Zuhause verhelfen und mir andererseits mehr oder weniger günstig neue beschaffen. Es gibt da allerdings noch ein paar andere Möglichkeiten, um die Buchproblematik anzugehen und zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen…

 

Bücher verreisen jetzt alleine…

 

… und zwischendurch freuen sie sich über ein neues Zuhause. Möglich macht das Bookcrossing. Buch einfach online registrieren und so eine Bookcrossing-ID für den entsprechenden Schmöker bekommen und das gute Stück hinterher buchstäblich in die Freiheit entlassen – also im Bus oder in einem Café liegenlassen und die Reiseroute des Buches online verfolgen, so die Mitmenschen das Konzept von Bookcrossing kapieren und mitmachen. Und natürlich lassen sich hiermit auch „ausgesetzte“ Bücher finden, die ein neues Zuhause suchen. 😉

Info: www.bookcrossing.de

Bücherei mal anders…

 

Eine spannende Ideen sind auch die öffentlichen Bücherschränke, zu betrachten wie eine Art Leihbücherei, in der kostenlos Bücher ausgeliehen oder getauscht werden können. Vom Prinzip her funktionieren so auch die Giveboxen – in ihnen findet man allerdings weitaus mehr als nur Bücher. Wer schauen möchte, ob sich ein „öffentlicher Bücherschrank“ oder eine „kleine Bibliothek“  in der Nähe befinden oder selbst so was ins Leben rufen möchte, kann das z.B. hier tun:

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How to| Sale? Shoppen mit Köpfchen.

Nachdem ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht habe, warum ich im Sale manchmal fühle, als hätte man mich einer Lobotomie unterzogen, komme ich heute zu dem Ergebnis: Ich kann überhaupt nichts dafür. Ha! Der Grund, so bescheinigt es die Evolutionsbiologie, liegt darin, dass der Mensch nun mal aufs Zusammenraffen von Zeug ausgelegt ist. Gut, früher waren es Mammuts und Beeren, heute sind es eben Schuhe und Taschen, wobei – das gebe ich ja zu – unsere Vorfahren überlebensorientierter agierten. Allerdings ist der Mensch, was manche Entwicklungsbereiche angeht, seinen Vorfahren nicht annähernd so überlegen, wie er es wohl gerne wäre. Der männliche Konsument zeigt sich beispielsweise vor allem dann spendabel, wenn die Frauen rar sind – so das Ergebnis einer Studie der University of Minnesota. Damit nicht genug: Je höher der Testosteronspiegel des Mannes ist, desto leichter kann ihm eine leichtbekleidete Werbeschönheit einen… na sagen wir… einen einfachen, gewöhnlichen, leicht angeschrumpelten Apfel für 10 Euro oder ähnlich überteuerte Dinge unterjubeln. [1] 

Natürlich hat es auch einen Grund, dass im Kiosk die Häschen-Hochglanzmagazine mit den unfassbar intelligenten Interviews und die nicht so glanzvollen Billigheftchen liebevoll aufgefächert werden, um die nackten Tatsachen gut sichtbar zu präsentieren. Denn was verlockt die Herren zum Kauf von Knabberzeug oder Zigaretten? Dreimal dürft ihr raten und ich sage euch: An den Interviews liegt’s nicht. Und wenn wir schon so steinzeitlich unterwegs sind, dann gibt es gleich den ersten Tipp für smarte Schnäppchenjägerinnen:

Shoppen mit Eisprung: Die eher praktisch und sportlich veranlagte Frau, die mit tiefen Ausschnitten, rasanten Rocksäumen und Genickbrecher-Heels nichts anfangen kann, sollte niemals, wirklich niemals!, an ihren fruchtbaren Tagen einkaufen gehen. Denn dann greift sie häufig und entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit zu so femininer Kleidung, dass sie sich hinterher völlig entgeistert fragt, wie das Zeug in ihren Schrank kommt.

Tja… im Zweifelsfall die Hormone fragen – die wissen das und die Wissenschaft hat’s belegt. Dummerweise sind wir nicht nur durch unsere Wurzeln potenzielle Shopaholics. Natürlich werden wir auch gezielt manipuliert – was, sind wir mal ehrlich, bei einem Steinzeitmenschen nicht allzu schwer ist. Beispiele gefällig?

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