#Erfolgs-Coaching für Dummies. 5 Tipps für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Oder: Ja! Auch du kannst es schaffen!!!

#kannSpurenvonIronieenthalten

#mussabernicht

In den letzten Monaten [okay, gelogen… es waren Jahre, aber wer gibt denn das freiwillig zu?!] habe ich mich ein wenig mit Menschen beschäftigt, die anderen Menschen erklären, wie sie ihr Leben in den Griff bekommen oder lang gehegte Träume in die Tat umsetzen können. Das geschieht oft auf schneeweißen Webseiten, auf denen einem beim Lesen im Sekundentakt rosafarben unterlegte Aufforderungen [„Werde auch du Teil unserer tollen Community!“, „Fordere dein E-Book an, gratis!!!“, „Du willst erfolgreich sein? Dann lass dich von mir dabei unterstützen – abonniere meinen Newsletter!“ etc.] um die Ohren plopppen und es ist auch ein dankbares und lukratives Betätigungsfeld, weil nur wenige von uns ihr Potenzial voll ausschöpfen. Und wer möchte schon freiwillig unter seinen Möglichkeiten leben? Zumal es ja auch gar nicht mehr so leicht ist, einfach unter seinen Möglichkeiten zu leben, wenn einem von allen Seiten „verwirkliche dich selbst“-Tipps entgegengeschleudert werden und „das Netz“  einem die entsprechenden Erfolgsstorys rund um die Uhr frei Haus liefert. Sagt doch mal: Seid ihr zufrieden mit eurem Leben? So richtig? Also ich meine: Steht ihr wirklich jeden Morgen singend und tanzend auf, weil ihr es gar nicht fassen könnt, wie wundervoll und großartig euer Leben ist?! Nein?! Na das muss doch aber nicht sein. Ist heute schließlich einfacher denn je, dem Leben die entscheidende Wendung zu geben. Ihr könntet beispielsweise:

  • Als  digitaler Nomade ein erfolgreiches Onlinebusiness aufziehen, das sich damit beschäftigt, anderen zu verraten, wie sie ein gigantisch gut laufendes Onlinebusiness aufziehen, das monatlich ein fünfstelliges Einkommen generiert, so dass der Mac wahlweise in der Südsee, an der Ostsee oder in der heimsichen Badewanne angeworfen wird. [Macht einen atemlos, nicht wahr? Und das liegt sicher nicht nur an dieser Mordschachtelsatzkonstruktion, an der ich lange gefeilt habe!]
  • Als Mompreneur arbeiten und… ähm… selbst gefilzte Eierwärmer bei Etsy oder Dawanda verkaufen oder – siehe oben – ein total erfolgreiches Onlinebusiness aus dem Boden stampfen.
  • In drei Wochen 100 kg abnehmen – ohne Diät oder sonstigen Verzicht. Der Clou: Ihr esst nur noch dann, wenn ihr Hunger habt und hört auf euren Körper, ich habe das hier schon mal beschrieben – gratis – und sorgt für ausreichend Schlaf.
  • Oder wolltet ihr nicht schon immer ein eigenes Café oder ein Yoga-Studio eröffnen? Einen Blumenladen?!
  • Euch im kreativen Bereich selbst verwirklichen?  Oder anderen dabei helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen?

 

Na bitte, geht doch. Und nachdem wir dieses zarte Wunschpflänzchen ans Tageslicht gezerrt haben, wird es Zeit, den Hintern hochzubekommen. Und da, das muss ich jetzt einfach mal so sagen, habt ihr großes Glück, dass ihr mich habt. Denn ich werde euch dabei helfen, diesen Wunsch mit Leben zu füllen. Auch gratis.

Es ist nun zwar nicht so, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, denn wenn ich das getan hätte, hätte ich ja finanziell ausgesorgt und  würde meine Blogposts nicht am Wohnzimmertisch sitzend schreiben, sondern aus einer sanft schaukelnden Hängematte heraus und meine einzige Sorge wäre die, dass mir keine Kokosnuss auf den Kopf knallt. So ist es nicht und das Ding mit der Kokosnuss ist mein kleinstes Problem, viel problematischer ist die Tatsache, dass ich alles gratis verschleudere. Allerdings habe ich diverse Bücher und Blogposts zum Thema gelesen, so dass ich euch guten Gewissens – kostenlos [ich will nicht immer gratis sagen] und total uneigennützig! – an meinem Wissen teilhaben lassen kann, indem ich das gequirlte Blabla mal für euch aufbereite. Also… fertig für den Erfolg? Here we go.

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5 Tipps für erfolgreiche Blogposts + Erfolgsbooster # Dummies

#kann Spuren von Ironie enthalten

#muss aber nicht

Oder: So schnell wird aus SchreibLust der reine SchreibFrust und das meine ich – im Gegensatz zu meinen sonstigen Frotzeleien – wirklich ernst. Habe mich ja neulich selbst beweihräuchert und auch ein Ranking thematisiert, das ich schlichtweg nicht verstehe und ehrlich gesagt auch gar nicht mehr verstehen will! Und weil ich mich mit diesem Blog ja aus Gag selbst ins Ranking eingetragen habe, gab’s auch prompt die erste, der dann monatlich eintrudelnden E-Mails mit Optimierungsvorschlägen. Habe für einen Moment ernsthaft überlegt, das Bloggen gleich wieder sein zu lassen und dieses Blog abzuschießen, denn das optimierte Bloggen hat mit meiner Auffassung vom Bloggen in etwa so viel gemeinsam, wie ein Schwein mit einem Schmetterling. Oder Konservenfraß mit Sternefutter. Gut, werfen wir zuerst mal einen Blick auf die erfolgreichsten Posts des letzten Monats. Das wären…

… laut Analyse…

… und laut meiner eigenen Blogstatistik …

 

5 Tipps für erfolgreiche Blogposts…

Und nun zum Report, der Tipps enthält, um die Reichweite zu steigern, den Content zu optimieren und die Marken­wirkung des Blogs zu verbessern. Und um das für euch noch wertvoller zu machen [ihr wisst ja, Mehrwert ist das Zauberwort für fantastischen Content!], habe ich noch weitere Vorschläge eingepflegt und nicht nur stumpfsinnig den Report hier reingeklöppelt. Orientiert euch also an folgenden Hinweisen, wenn euer Blog durch die Decke gehen soll – aber heult hinterher bloß nicht rum, dass das Bloggen vorher mehr Spaß gemacht hat und dass euch nun die Leichtigkeit abhanden gekommen ist. Das Leben (eines Erfolgsbloggers) ist schließlich kein Ponyhof.

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Facebook und ich. Oder: Liebe auf den ersten Blick gibt’s doch nur bei Rosamunde Pilcher.

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Da ich die Meisterin der konsequenten Inkonsequenz bin, gibt es hierauf nur eine Antwort und die lautet: nichts. Also habe ich mir meine Schwimmflügelchen umgeschnallt, um mich nun erneut ins Facebook-Gewässer zu wagen. Nicht ganz freiwillig. Aber mit google + verhält es sich ein wenig so, wie mit dem kleinen Spielplatz bei uns ums Eck: es ist nie jemand da.  Und ein wenig größenwahnsinnig durch die Tatsache geworden, dass ich google + verstehe (bilde ich mir zumindest ein, in der Realität wird das wahrscheinlich ganz anders sein!), ging ich selbstverständlich davon aus, mir nun endlich auch Facebook locker erschließen zu können. Das war ein Irrtum.

FB lässt sich definitiv nicht intuitiv bedienen und das ist blöd, weil die spannenden Sachen  – siehe Einleitung – eben dort stattfinden. Wen auch immer ich bei google + suche… er ist nicht mehr da, sondern (wieder) bei FB. Bis auf wenige Ausnahmen. Auch die interessanten Zeitschriften- u. Magazinableger finde ich eher auf FB. Und wenn sie auf google + sind, ist der Austausch in den Kommentare nicht so rege und darauf kommt es mir auch an, denn sonst könnte ich ja die Printersion lesen. Hm… sollte Facebook nicht eigentlich schon längst tot sein? Sieht nicht so aus. Also gut. Bitteschön. Dann probiere ich es halt ein allerletztes Mal mit FB. Die Chance, dass es nun klappt, ist relativ gut, denn die erste, stets nach 60 – 180 Minuten auftauchende „Was soll der ganze Mist? Ich raff das nicht und ich will das auch nicht“-Krise, in deren Folge ich den Account stets wieder deaktiviert habe, ist umschifft. Ich bin seit genau 24 Stunden FB-Nutzer, schau’n mer mal, wie sich das entwickelt.

Multitasking? Träumt weiter…

Gab allerdings prompt die erste Schlappe zu verzeichnen, denn beim lässigen Jonglieren mit allen zeitgleich geöffneten Social-Media-Kanäle habe ich grandios versagt.  Nicht umsonst kommen kluge Menschen von der Idee des „genialen Multitaskings“ langsam wieder ab. Die Challenge, wie es neudeutsch heißt, bestand darin, zeitgleich folgenes zu tun…

  • Facebook: selbst posten, News sichten, evtl. liken und kommentieren
  • google+: selbst posten, News sichten, evtl. plussen (nicht kommentieren)
  • Instagram: selbst posten, neue Bilder sichten, evtl. herzen, unbedingt kommentieren
  • Blog: zwei halb fertige Beiträge bearbeiten, Kommentare freigeschalten und beantworten, neue Beiträge sichten, evtl. liken  und kommentieren
  • Mails: checken, beantworten, Postfach aufräumen (wie können sich nur so dermaßen viele Mails ansammeln?! Googlemail ist mir unheimlich!)
  • Den Rest des Alltags im Blick haben: ohne Worte. Essen, kochen, Haushalt, Sohn rechtzeitig wecken? Reden wir nicht drüber. Ich habe um 10:30 Uhr einen phänomenalen Anschiss kassiert, weil ich um 9 Uhr hätte reagieren müssen. Also offline. Und eben während des Schreibens habe ich mich bestimmt 10 Minuten lang gewundert, was hier so intensiv – und gar nicht mal so übel – nach Essen riecht. Tja. Das war das Essen auf meinem Herd…

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