5 Dinge, die mir Herbstlaune machen

Schluss mit gen Sonne gehaltenen Melonenschnitzen und lackierten Zehennägeln auf Instagram – es ist Zeit für Kürbiseintopf und Kuschelsocken. Und für Posts, die Sommerliebhabern und Herbsthassern mit Sicherheit nicht so gut schmecken werden, wie mir mein Eintopf. Aber wenn ich im Sommer diese Wetterlobhuddeleien über mich ergehen lassen muss – obwohl ich bei 30 Grad längst die Faxen dicke habe und bei derartigen Backofentemperaturen von einigem rede, nur nicht von „super Wetter“! – dann müsst ihr auch mal meine Herbstliebe aushalten, die… äh… genau einen Post dauert. Nämlich diesen hier. Ich verrate euch mal, was ich am Herbst mag.

 

5 Dinge, die mir Herbstlaune machen

 

1. Endlich kann ich das grünblättrige Kaninchenfutter mal beiseite lassen und auf schöne Eintöpfe umsteigen. Noch besser als Eintöpfe schmecken Aufläufe! Am besten mit Pasta und weiteren Zutaten, die eigentlich zweitrangig sind, wenn nur genug Pasta im und Käse auf’m Auflauf sind. Wer jetzt Angst um seine Figur hat, kann aufatmen: Kohlenhydrate helfen nämlich sogar beim Abnehmen. Hättet ihr nicht gedacht, nicht wahr? Ich auch nicht. Der ernährungstechnisch halbwegs aufbeklärte Mensch hat ja mittlerweile kapiert, dass Kohlenhydrate Teufelszeug sind, das uns von Twiggy zu Bud Spencer macht. Da kommt mir die Entwarnung also sehr gelegen – im nächsten Frühjahr wird sich dann zeigen, ob die Kohlenhydrate wirklich beim Abnehmen geholfen haben, oder ob ihr mich Bud nennen dürft. „5 Dinge, die mir Herbstlaune machen“ weiterlesen

#So wirst du erfolgreich. Instagram für Dummies.

#kannSpurenvonIronieenthalten

Früher, also vor ca. sechs Monaten, dachte ich, dass es kaum etwas Frustrierenderes geben könne, als via Blog oder Instagram diese High-Fashion-Frauen anzuschauen, die immer „das Richtige“ tragen und – das muss ich neidlos anerkennen – darin auch eine richtig tolle Figur machen.  Dann landete ich bei den Design-Terroristas die sich dem Thema „Wohninspirationen“ verschrieben haben und musste erkennen, dass ich weitaus mehr Problemzonen habe als Kopf (innen), Bauch (außen) und Oberschenkel (auch außen). Ich würde sogar sagen, dass meine Oberschenkel in akzeptablerem Zustand sind als die Küche oder das Bad. Ach was: die komplette Wohnung ist Schrott! (Ja, Wohnung. Kein Haus und kein Loft. Damit fängt’s doch schon mal an…) Nun kann ich verschiedene Körperpartien mit entsprechender Kleidung hübsch einpacken. Was mache ich aber mit der Wohnung?! Ein Couchüberwurf ist nicht das Äquivalent zur Strickjacke und ich bin auch nicht Christo. Was nun? Klare Sache: Ehe ich überhaupt irgendwen zu mir nach Hause einlade, wird mein potenzieller Gast folgende Fragen beantworten müssen:

 

1.Hast du jemals Wohnblogs/entsprechende Instagramfeeds konsumiert?

Ja[ ] Nein [ ]

2.Gaubst du, dass es in der Durchschnittswohnung so auszusehen hat, wie in Blogs/auf Instagram dargestellt?

Ja[ ] Nein[ ] Vielleicht[ ]

 

Lautet die Antwort nicht zweimal NEIN, lautet meine Antwort leider: „Gut. Wir treffen uns im Dönerladen umme Ecke.“ Vorher muss ich allerdings noch mal schnell schauen, was man derzeit so trägt, wenn man eine derartige Location aufsucht. Dönerläden sind ja bei den Fashionistas auf Instagram echt unterrepräsentiert. Sollten auch mal ein paar  PR-Sample raushauen, damit das besser läuft. Oder das Fleisch gegen Tofu austauschen und das Getränkerepertoire um grünen Tee und Smoothies erweitern, um eine neue Zielgruppe anzusprechen.

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How to| Stöckeltraining mit Camilla und dem Schuhgott, der was gegen kleine Frauen hat.

Es gibt Dinge, die schlichtweg rätselhaft sind. Meine Lesegewohnheiten etwa. Sind bisweilen sehr seicht und erschließen sich ehrlich gesagt nicht mal mir selbst – ich hinterfrage das aber auch nicht mehr und nehme es, wie es kommt. Und so griff ich logischerweise zu, als mir vor einiger Zeit auf dem Grabbeltisch ein Buch in die Hände hüpfte, das von Englands Fashion-Expertin stammt, die angeblich glamourös wie Kylie Minogue oder Gisele Bündchen und stilsicher wie Carrie Bradshaw ist. Und wenn das Buch dann auch noch ein paar Worte von Manolo Blahnik zum Thema „Wie finde ich den passenden Schuh“ enthält… ja dann greife ich doch zu. Ehrlich gesagt hegte ich ja auch die Hoffnung, dass dem Buch vielleicht ein Gutschein für ein Paar Manolos beiliegt, aber dem war leider nicht so. 😉

Okay, wenden wir uns dem zu, was im Buch enthalten ist und das sind Tipps, wie frau in Heels nicht nur eine gute Figur macht, sondern auch laufen kann. Das geht mir nämlich völlig ab und seit dem letzten Verstauchungsdrama habe ich ehrlich gesagt auch keine Absätze mehr getragen. Fange also quasi wieder bei null an.

1. Was vom Schuhgott…

Den Anfang des Stöckeltrainings machen dummerweise ein Paar Manolos, denn diesen Schuhen kann, was Aerodynamik, Ästehtik und Bequemlichkeit angeht, sonst niemand das Wasser reichen – so Morton, die es wissen muss. Weil sie in Heels quasi joggen geht und mit Sicherheit mehr Modelle auspobiert hat, als ich das bis zum Rest meines Lebens tun werde. Die Worte vom Schuhgott himself finde ich allerdings nicht besonders hilfreich.

Merke: Wer in High Heels läuft, muss das nicht perfekt tun. Gerade das Chaotische und Unsichere hat für ihn Charme und Camilla Morton verzauberte ihn, als sie in ihren Heels stolpernd und wackelnd herumeierte.

Hm… sie verzauberte ihn, weil sie nicht in der Lage war, gescheit gradeaus zu gehen? Bei aller Liebe, aber was raucht der denn?! Nebenbei gesagt ist mir der Maestro nach einem Interview im Stern ohnehin ein bisschen… nun ja … unsympathisch. Tut mir ja auch leid, aber wie soll ich [1,62m klein] jemanden mögen, der auf die Feststellung, dass seine Schuhe „Kleine Frauen größer machen“ folgendes angwortet:

Uuh, nein, das finde ich schrecklich ordinär. Wenn kleine Frauen hochhackige Schuhe tragen, womöglich noch Plateauschuhe – ein Albtraum! Ich sehe meine Schuhe an großen, dunkelhaarigen Frauen wie Claudia Cardinale.“ [1]

Sehr selbstlos dass er sie trotzdem an Zwergenfrauen verkauft, seine Schuhe. Wenngleich für mich gilt: Lieber Herr B., kannst deine Schuhe behalten. Nach dem Kommentar erst recht, passt mir aber auch besser ins Budget. Ist allerdings schon sinnvoll, einen Schuh zu wählen, bei dem Absatzhöhe und die Absatzform mit den Proportionen der Trägerin harmonieren [sprich: Fußballerwaden und Stiletto sind eher ungünstig und ein Kopf größer als die Bordsteinkante – so wie ich – und Wolkenkratzerheels… das kann auch eher lächerlich aussehen], weil eben nur Kylie oder Carrie alles machen dürfen, ohne den Clown zu geben. Aber deswegen alle zu kurz geratenen Stöckelmäuse vor den Kopf stoßen? Schlechter Stil. Dennoch gibt’s noch einen Styling-Tipp von Manolo, der für mich allerdings unter Allgemeinwissen läuft: Zwei schwarze Kleider und mindestens 20 Paar Heels (natürlich seine, nehme ich an) à mindestens 9cm – mehr braucht frau nicht, um gut auszusehen. Gut, wenden wir uns den hilfreichen Tipps von Camilla zu, die meines Wissens nach kein Problem mit kleinen Frauen hat…

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