Wie mein Kleiderschrank in die Öko-Test kam.

Fans der Shopaholic-Reihe um Becky Bloomwood erinnern sich vielleicht an den grünen Schal? Das Markenzeichen von Becky, die eigentlich bei einem Modemagazin arbeiten möchte, stattdessen aber eine Kolumne in einem Finanzmagazin bekommt und sich dort als „Die Frau mit dem grünen Schal“ einen Namen macht? Als Finanzexpertin bin ich zwar beinahe ebenso nicht halbwegs so qualifiziert wie Becky, mein Markenzeichen kristallisiert sich trotz ausbleibender Kolumne allerdings schon mal heraus. Und leider ist es kein grüner Schal. Sondern mein oller Kleiderschrank. „Wie mein Kleiderschrank in die Öko-Test kam.“ weiterlesen

Unfair. Der Klamotten-Post, der sich selbst schrieb.

Dies ist der klassische Fall eines Posts, der beim Schreiben ein komplettes Eigenleben entwickelt hat. Das passiert mir recht selten, aber es passiert. Eigentlich wollte ich ja darüber schreiben, dass ich vor einiger Zeit Secondhandshops für mich entdeckt habe – als Käuferin. Und dass ich mir nun quasi die andere Seite angeschaut habe – nämlich die der Verkäuferin. Ich habe, wie geplant, die Gründe aufgeführt, die meine naserümpfende Abneigung gegenüber Secondhandklamotten Stück für Stück aufgeweicht haben – nämlich u.a. die folgenden:

  • Die Billigfähnchen sind nicht billig und irgendjemand muss dafür zahlen.
  • Die Herstellungsbedingungen schädigen die Umwelt.Und die Gifte bleiben nicht vor Ort, sondern landen gelegentlich auch in unserem Kleiderschrank.
  • Und zu guter Letzt freut sich natürlich auch der Geldbeutel.

Doch dann entglitt mir der Post. Zack… weg war er. Und das lag an den oben erwähnten Billigfähnchen! Ich will nun ganz gewiss nicht für H&M, C&A, Tchibo & Co in die Bresche springen – obwohl sich in meinem Schrank diverse Kleidungsstücke dieser Hersteller finden. Allerdings ist es leider viel zu kurz gegriffen, lediglich die Hersteller der Billigklamotten an den Pranger zu stellen, denn die anderen sind auch nicht besser – mögen die Namen auch noch so edel klingen und einem die Preise die Tränen in die Augen treiben. Weil ich nicht unfair sein wollte, habe ich diesbezüglich ein klein wenig recherchiert und schon nahm der Post, der sich fortan quasi von alleine schrieb, seinen Lauf. Shit happens, da müsst ihr jetzt durch.

„Unfair. Der Klamotten-Post, der sich selbst schrieb.“ weiterlesen

Mit Glamour gegen den Weltuntergang.

Manchmal möchte ich über meine eigene Dummheit weinen. Als ich neulich schrieb, dass ich anfange das zu meiden, was mir schlechte Laune macht, hatte ich vergessen, dass ich im Oktober ein Mini-Abo der Glamour bestellt hatte. Drei Ausgaben der Glamour für 4,90€ – da machste nichts falsch, dachte ich. Auweia… wie kann man in diesem Alter nur so dämlich sein? Die erste Glamour kam an diesem unschönen Samstagmorgen an und beim ersten Blick aufs Cover zeigte sich: Hey, die Laune ist ja noch nicht ganz unten… es geht noch tiefer. Erstaunlicherweise entpuppte sich nicht die Coverstory „Bin ich zu jung für Botox & Co“ als Stimmungskiller, sondern: „Wir sind noch zu retten! Warum die Welt besser ist, als wir denken“

„Mit Glamour gegen den Weltuntergang.“ weiterlesen