Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…

In Wirklichkeit bereitet mir beim Aussehen überhaupt keine Arbeit. Graue Haare habe ich mit 43 noch nicht. Ich weiß, das ist sensationell und ich kann es selbst kaum fassen! Ebenso wenig bereitet es mir Probleme, seit ca. 16 Jahren annähernd meine Figur zu halten. Ich kann ja essen, was ich will und ich nehme nicht zu. Gute Gene, 2 Liter Wasser am Tag, viel Bewegung … ihr kennt die Geschichten. Bla, bla, blaaa.

Gut, das ist die offizielle Version. Inoffiziell bin ich in Wochen, in denen Bewegung und Ernährung zu kurz kommen und engere Klamotten angesagt sind, die Queen of the Presswursthöschen. Denn Fakt ist: Ich habe was von einem kleinen Gärtchen. Werde ich gehegt und gepflegt (von innen – mit Licht, Luft und Liebe – und von außen), ist alles super. Wenn nicht, dann ähnele ich einem dieser Naturgärten, die die „Ich schneide die Rasenkante mit der Nagelscheren“-Fraktion (Die gibt es wirklich! Ich habe es gesehen!) in den Wahnsinn treiben. Ich liebe Naturgärten – finde ich viel schöner als englischen Rasen – aber ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst einer sein möchte. Und darum trickse ich und stehe auch dazu. 😉

1. Frische-Kick mit Trockenshampoo: Um Trockenshampoo habe ich ja lange einen großen Bogen gemacht. Das war für mich alter Muff, der mich an meine Oma erinnert hat. Außerdem fand ich die Vorstellung, die Haare nicht zu waschen, sondern Trockenshampoo auf den fettigen Haaransatz zu nebeln, ziemlich… nun ja… unappetitlich. Und dann schwappte diese „ich nehme auch ein Trockenshampoo“-Welle durch die Blogosphäre und ich stieß durch diese wunderbare Bloggerin (die mittlerweile nur noch auf Instagram zu finden ist) auf die Produkte von Lee Stafford. Nein, wir schauen lieber nicht bei Codecheck, was die zu den Shampoos und Haarkuren von Stafford sagen. Aber ich sage euch, dass ich den Geruch der Produkte phänomenal finde. Ich bin ein bisschen süchtig danach. Shampoo und Kur nehme ich mittlerweile nicht mehr, aber beim Trockenshampoo Lee Stafford Dry Shampoo Original blieb ich kleben. Gibt’s sogar für dunkles Haar und das werde ich demnächst ausprobieren. Das Trockenshampoo nehme ich übrigens nicht nur, wenn ich die Haarwäsche auf den zweiten Tag (länger halte ich’s derzeit beim besten Willen nicht aus) schieben möchte, sondern ich sprühe es gelegentlich sogar ins frisch gewaschene Haar. Warum? Weil es die Haare griffiger macht und schönes Ansatzvolumen verleiht. Die Haare lassen sich danach einfach besser stylen. Und der Geruch… wenn es nicht so abwegig wäre, würde ich das Zeug wohl auch als Deo oder Parfüm benutzen. 😉 „Ich bin ja gar nicht naturschön! Aber ich kann tricksen…“ weiterlesen

Auswaschbare Haartönungen im Test

Heute gibt’s einen Post, der schon länger in der Pipeline schlummert, weil er Vorbereitungszeit erforderte. Es geht nämlich um Haartönungen. Und da ich die alle eigenhändig.. äh… eigenhaarig getestet habe, musste dieser Post gewissermaßen reifen. 😉 Im Fokus steht vor allem die Frage, ob eine Haartönung auch mal die Haarfarbe ersetzen kann. Antwort: Ja, das kann sie – bis zu einem gewissen Grad. Abhängig davon, welches eure Grundhaarfarbe ist, welche Tönung ihr nehmt und wie eure Haare die Tönung annehmen. Getestet habe ich für euch die auswaschbaren Tönungen von Schwarzkopf, Basler und La Biosthetique. 

 Eine Haartönung gegen das Grauen – Brünette ausnahmsweise mal bevorzugt

Ich bin seit jeher eine Tönungsliebhaberin und habe das Zeug schon vor 20 Jahren gerne mal zur Farbauffrischung genutzt – allerdings wurden die einfachen Tönungen (= die, bei denen wirklich nichts zusammengemischt werden muss!) irgendwann aus den Regalen der Drogeriemärkte geräumt. Intensivtönungen und Haarfarben gab’s weiterhin en masse, einfache Tönungen nur mit sehr viel Glück. Finde ich echt ärgerlich, denn:

  • Tönungen (nicht Intensivtönungen!) sind frei von Amoniak und Oxydantien. Sie dringen nicht ins Haar ein, sondern legen sich farbgebend ums Haar. 
  • Das ist -weil weniger Chemie! –  nicht nur schonender für die Haare, sondern lässt sie auch glänzen.
  • Und sorgt außerdem für eine Farbauffrischung oder schöne Farbreflexe.
  • Farbveränderungen zu einem dunkleren Ton hin sind natürlich auch möglich – wenn’s heller werden soll, muss leider Farbe ran.

Kleiner Wermutstropfen: Da sich die Tönungen nur ums Haar legen, halten sie natürlich auch nicht so lang wie eine Haarfarbe – trotzdem eignen sich wunderbar,  um die  nächste Färbung ein bisschen rauszuzögern. Zumindest einige davon. Und genau darauf kommt’s mir mittlerweile an – bis ich bereit bin, mich mit dem abzufinden, was die Natur da auf meinem Kopf für mich vorgesehen hat. Graue Haare können nämlich schon toll aussehen, aber ganz so eilig hab ich’s halt doch nicht damit. Und darum töne ich überwiegend, zwischendurch gibt es mal eine Intensivtönung und maximal alle Vierteljahre eine Färbung.

Schwarzkopf, Basler und La Biosthetique – 3 auswaschbare Tönungen im Test

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