Das Ja-Experiment…

Wie ein kleines Wort dein Leben ändern kann!“ und wie dich ein eigentlich amüsantes Buch in einer Tour darüber nachdenken lassen kann, was für eine blöde und durch und durch langweilige Kuh du doch bist. Preisfrage: Wovon könnte ein Buch handeln, das den Namen Das Ja Experiment trägt? Ja, da gerät das Hirn ins Rotieren, denn das ist eine wirklich schwere Frage, ich weiß.

Das Ja-Experiment ist ein typischer Fall von „instagramamademebuyit“, denn ohne Instagram hätte ich nicht gewusst, dass Shonda Rhimes [Schöpferin von Grey’s Anatomy, Private Practice oder Scandal] ein Buch geschrieben hat. Wäre mir ehrlich gesagt  auch egal gewesen, denn ich habe keine dieser Serien länger als ein paar Folgen angeschaut – wenn überhaupt. Mit Arztserien kann man mich jagen, da kollabiert der latent in mir schlummernde Hypochonder und alpträumt von Excalibur-großen Eiszapfen, die ihn heimtückisch erdolchen oder von todbringenden Krabbelviechern, die sich durch den Verzehr einer exotischen Frucht [Mango, Banane?] häuslich in seinem Inneren einrichten, ihn langsam von innen her aushöhlen und irgendwann,wenn nur noch eine Hülle übrig ist… na lassen wir das. Ihr seht also, dass es in unserer aller Interesse ist, dass ich keine Arztserien anschaue und nun lasst euch den Obstsalat schmecken.

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Magic Cleaning für die Seele…

Genießt den Jahresausklang und die damit verbundenen Leckereien – spätestens zum Jahresanfang werden wir wieder mit Tipps für Detox- oder Fastenkuren bombardiert. Entgiften, aufräumen und loslassen sind eben echte Dauerbrenner und da passt es, dass Marie Kondo sich – grob zusammengefasst – dem Falten von Klamotten gewidmet hat, damit einen Bestseller landete und es auf die „Time“-Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten schaffte. Liegt wohl eher nicht nur an der Ordnung im Kleiderschrank, auf die wir plötzlich alle so erpicht sind, sondern an dem japanischen Sprichwort: „Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen.“ Demzufolge sind die zusammengerollten Klamotten nämlich nur der Anfang auf dem Weg zu fein säuberlich aufgeräumten Herz- und Seelenkammern und wer hätte die nicht gerne? Kein rumpeliger Dachboden mit Spinnenweben und verstaubten Truhen, der seit Jahren im Dornröschenschlaf liegt, sondern eine fein säuberlich aufgräumte Schublade mit korrekt gerolltem… na was auch immer. Klingt schon schön.

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Magic Goals für Spatzenmenschen.

Überraschung: 2017 steht vor der Tür! Das weiß ich sehr genau, weil ich Menschen folge, die sich Organisation und Life-Coaching auf die Fahnen geschrieben haben und weil ich darüber hinaus auf Facebook einige Male zu oft entsprechende Posts gelikt habe, so dass mir nun ständig Blogeinträge oder Werbeeinblendungen für Kalender, Organizer oder „Plane dein neues (bestes) Jahr und dein Leben“-Workbooks und ähnliches um die Ohren fliegen. Nebenbei bemerkt sind diese Werbeeinblendungen gut. Passgenau. So passgenau, dass ich gar nicht wissen will, was FB noch über mich weiß, aber das ist jetzt nicht das Thema. Nach zwei Werbeinblendungen war mir klar: ich brauche einen Organizer. Nach einem Dutzend Werbeeinblendungen und dem Konsum meiner favorisierten Blogs umd Instagramaccounts wusste ich: einer reicht nicht, ich brauche zwei Organizer. Mindestens. Am liebsten sogar für jeden Lebensbereich einen, andererseits hätte ich dann zu viel Organizer für zu wenig noch zur Verfügung stehende Zeit. Auch blöd.

Außerdem brauche ich Ziele! Viele Ziele! Warum? Weil ich es nötig habe und weil ich nie wieder in einem Workbook schon auf den ersten Seiten ins Straucheln geraten möchte. Nämlich bei den Fragen, wie die bisherigen Ziele aussahen und was ich gerne sonst noch in 2016 erreicht hätte. Nachdem sich diese Fragen einige Tage fröhlich in mein Hirn frästen, wurde mir nämlich klar, dass ich keine konkreten Ziele hatte – nur Wünsche. Und dass diese Wünsche im Sinne der persönlichen Weiterentwicklung nichts taugen. Gar nichts. Ich bin da einfach zu schlicht gestrickt und das fängt schon damit an, dass mich die Tatsache nervt, dass Ziele heute nicht mehr Ziele heißen. Sondern Magic Goals. Klar, das klingt gehaltvoller und nach mehr Sternenstaub und Feenglitzer.

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