The Blue Sky Tag

Ihr merkt, dass es hier momentan ein bisschen ruhiger ist. Und das, obwohl ich weltbewegenden Kram zu erzählen hätte. Kleiner Scherz. Kostprobe gefällig? Nach 7 Jahren hat mein Sleek & Curl von Remington gestern das Zeitliche gesegnet und das ist wirklich tragisch. Endlich haben die Haare eine fürs Curlen sinnvolle Länge bis knapp über die Schulter erreicht, sodass es nicht mehr nach „explodiertes Sofakissen“ aussieht und dann das. Was noch? Die Waschmaschine macht neuerdings nach jedem Waschgang ein Pfützchen. Indiskutabel. Das Teil ist gerade mal 4 Jahre alt. Vier! Tja… weltbewegende Probleme, ich sag’s ja. „The Blue Sky Tag“ weiterlesen

Herr, wirf doch mal ein Pröbchen Großkotzigkeit vom Himmel!

Alljährlich ereilt mich kurz – oder auch ein wenig länger – vor meinem Geburtstag der Flitz, mir die Optik betreffend „was Gutes“ zu tun. Im letzen Jahr gönnte ich meinen Haaren dieses schweineteure Zauberöl aus dem Urwald. Der absolute Reinfall. Hätte ich vorher wissen können, wenn ich vor dem Kauf ein bisschen überlegt hätte, aber ich wollte nicht überlegen, sondern an Wunder glauben. In diesem Jahr ist mein Gesicht dran. Die Augenpartie lässt an manchem Morgen zu wünschen übrig und ich habe wirklich keine Lust, bereits um 4 Uhr aufzustehen, damit ich um 8 Uhr ausgeschlafen aussehe. Also habe ich mir eine etwas preisintensivere Augencreme zugelegt, die allerdings günstiger ist als die, die ich zuvor benutzt habe. „Herr, wirf doch mal ein Pröbchen Großkotzigkeit vom Himmel!“ weiterlesen

Liebster Award 2.0

Awards mag ich nicht. Habe ich noch nie dran teilgenommen. Bis heute. Weil mich Ela so nett nominiert hat und weil ich ja bis zum Jahresende mein Ja-Experiment zu laufen habe und demzufolge öfter Ja sagen wollte. Zumindest dann, wenn es keinen plausiblen Grund fürs Neinsagen gibt. Und da ich gerade prokrastiniere, habe ich die Fragen mal eben aus dem Bauch heraus beantwortet. Also los…

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Informations-Detox. Oder: Drama! Ich habe den Valentinstag verschlafen.

Lebe nun seit sechs Wochen ohne Instagram und seit einer Woche ohne FB. Seit drei Wochen gilt der erste Blick am Morgen nicht mehr diversen Nachrichten-Apps [da schaue ich erst im Lauf des Tages vorbei], sondern der Kaffeemaschine. Katastrophenberichterstatter meide ich grundsätzlich und der Fernseher bleibt aus – Ausnahme: Fußball, Handball [Bundesliga und Champions League] und die Tagesschau sowie ausgewählte DVDs. Meine Seele hat seither 10 kg abgenommen und schläft zum ersten Mal seit langer Zeit wieder durch. Wenn nicht gerade Vollmond ist oder ich ins Grübeln gerate und mir meine Zukunft in Fifty Shades of Black ausmale.

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Come to the dark side…

In der Onlinewelt des schönen Scheins kocht sie immer mal wieder hoch, die Frage nach der Authentizität. Einerseits verständlich und ich habe mir selbst schon meine Gedanken zum Thema gemacht. Andererseits ist es auch ein bisschen absurd. Wenn ich eine Zeitschrift oder ein Magazin lese, ist es mir wurscht, ob der Schreiberling Staubmäuse unter der Couch hat oder ein schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern. Ich will einfach nur unterhalten oder informiert werden – und zwar gut, sonst bin ich weg. Im Falle meiner Friseurin ist es mir sogar schnurzpiepegal, ob und wie authentisch sie ist. Sie macht einen guten Job und ist mir sympathisch – mehr muss ich nicht wissen. Mehr will ich nicht wissen. Weil es mich nichts angeht.

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Sick and tired…

#kannSpurenvonIronieenthalten

#LesenaufeigeneGefahr

Liebe kann man nicht erzwingen, Sympathie auch nicht. Und darum muss ich leider Konsequenzen ziehen, auch wenn das im Sinne des Netzwerkens mal wieder äußerst unklug ist. Aber wenn mir irgendwas überwiegend schlechte Laune macht, dann hat es in meinem Leben einfach nichts verloren. Die Rede ist von Facebook. Werde schon beim Einloggen grantig, weil mir das Design nicht gefällt – damit könnte ich mich allerdings noch arrangieren. Nicht arrangieren  mag ich mich hingegen mit dem, was in verschiedenen Kommentarsträngen abgeht und darüber hinaus heißt es für mein Seelenleben leider einen Tacken zu oft: Only bad news are good news!

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Hier keine Werbung.

Kurze Version: So interessant ich Werbung in der Theorie finde, so schließe ich sie in der Praxis derzeit für mich und dieses Blog aus. Weil ich daran zweifele, dass ich diesen Drahtseilakt hinbekomme, ohne dabei meine Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen (meine Maßstäbe an mich sind da ziemlich hoch). Und bei meiner Glaubwürdigkeit hört der Spaß für mich auf –  die ist nämlich unbezahlbar.

Dieses Blog ist und bleibt daher bis auf weiteres ein rein privates Blog auf dem es – wie gehabt – weder Werbung noch Sponsoring gibt. 

Ausführliche Version: 

#wem der Schuh passt, der möge ihn sich anziehen

Oder: Warum ich mein Blog nicht monetarisieren werde, obwohl ich das vorhatte. Es sah so gut aus und da rede ich nicht vom Blog-Design, sondern von der Tatsache, dass ich endlich bereit war, mich mehr in den Mittelpunkt zu stellen – was unvermeidbar ist, wenn man ein erfolgreicher Blogger sein möchte, der nach Höherem strebt. Ich habe tapfer meinen inneren Zweifler niedergekämpft, der immer öfter gefragt hat: „Bist du sicher, dass du wirklich so viel Mehr- u. Unterhaltungswert bietest, dass du nicht nur dein Blog, sondern auch diverse Social-Media-Kanäle bespielen kannst und musst?“ Pah, habe ich gedacht, wenn andere das können, dann kann ich das auch, denn schreiben kann ich. Und schreiben will ich. Wenn ich nicht schreibe, dann werde ich krank und unglücklich, also verbinde ich doch das Angenehme mit dem Angenehmen.

Denn was liegt für jemanden, der auch beruflich schreibt, näher, als mit dem Gedanken zu liebäugeln, das Blog ein wenig zu monetarisieren? Machen doch viele so – auch die, die nebenbei einen Job haben, der die Miete zahlt. Tja, das Fazit meines neunmonatigen Testlaufs in Richtung professionelleres Bloggen: Es ist mir auch im zweiten Anlauf misslungen, das Blog aus der Hobby-Schiene zu schieben, denn ich stehe einfach nicht dahinter. Oder nicht genug, um mehr als mal einen Affilate-Link in die Rezension o.ä. zu setzen und selbst da überlege ich mehrmals, ob das wirklich sein muss und für wen ich das tue.

Deprimiert mich alles ein bisschen, denn ich war ich wirklich fest davon überzeugt, dass ich den Bogen jetzt raushabe und über meinen eigenen Schatten springen kann. Ich habe gelernt, dass das Klappern zum (Blogger)Handwerk gehört und tatsächlich Spaß an Instagram und  Pinterest gefunden (beides möchte ich derzeit nicht missen). Ich habe endlich auch einen Account bei google+ eingerichtet (den ich gerade wieder auf Eis lege) und ich habe sogar mit Facebook Frieden geschlossen. Dachte ich. „Hier keine Werbung.“ weiterlesen

Was indische Flohsamen und Facebook miteinander tun haben. Und warum ich auf manche Menschen ein bisschen spinnert wirke.

„Warum bist du denn jetzt doch auf Facebook?“, wurde ich neulich mit hochgezogenen Augenbrauen gefragt. Und diese Frage hat durchaus ihre Berechtigung, weil ich ja vorher nie müde wurde, lang und breit zu erklären, wie blöd ich Facebook finde – was zu dem Zeitpunkt, als ich das gesagt habe, auch absolut zutreffend war. Eine Woche, nachdem ich meine letzte „Facebook ist blöd und dieses Social-Media-Gedöns nervt mich“-Schimpfkanonade losgelassen hatte, saß ich jedoch in dem Café, in dem ich am liebsten einmal wöchentlich sitze, weil mir dort fast immer Ideen kommen, die ich hinterher sofort umsetzen möchte. Und als ich neulich über meinem Cappuccino brütete, sagte mir ein Stimmchen: „Du brauchst eine Facebook-Seite.“ Und weil mein Stimmchen das extrem bestimmt sagte, erwiderte ich folgerichtig: „Okay, ich setz mich ran.“ [Warum sagt mir mein Stimmchen eigentlich nie, dass ich das Badezimmer putzen oder mehr Sport treiben und nur nur Salat essen soll?! Wir müssen mal dringend miteinander reden, so geht das nicht!] Fremde Menschen mag so ein Verhalten verwirren und ich versteh das auch – für mich ist das allerdings völlig logisch. Ich fasele ja auch von ausgewogener Ernährung und krakehle rum, dass ich keine Nahrungsergänzungsmittel mehr nehme – und esse dann zwecks stimmungsaufhellender Wirkung Currywurst mit Pommes oder schütte morgens ein Gebräu aus Heilerde und indischen Flohsamen in mich rein, weil das Zeug immer wieder als Geheimtipp für einen flachen Bauch durchs Netz geistert.

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Facebook und ich. Oder: Liebe auf den ersten Blick gibt’s doch nur bei Rosamunde Pilcher.

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Da ich die Meisterin der konsequenten Inkonsequenz bin, gibt es hierauf nur eine Antwort und die lautet: nichts. Also habe ich mir meine Schwimmflügelchen umgeschnallt, um mich nun erneut ins Facebook-Gewässer zu wagen. Nicht ganz freiwillig. Aber mit google + verhält es sich ein wenig so, wie mit dem kleinen Spielplatz bei uns ums Eck: es ist nie jemand da.  Und ein wenig größenwahnsinnig durch die Tatsache geworden, dass ich google + verstehe (bilde ich mir zumindest ein, in der Realität wird das wahrscheinlich ganz anders sein!), ging ich selbstverständlich davon aus, mir nun endlich auch Facebook locker erschließen zu können. Das war ein Irrtum.

FB lässt sich definitiv nicht intuitiv bedienen und das ist blöd, weil die spannenden Sachen  – siehe Einleitung – eben dort stattfinden. Wen auch immer ich bei google + suche… er ist nicht mehr da, sondern (wieder) bei FB. Bis auf wenige Ausnahmen. Auch die interessanten Zeitschriften- u. Magazinableger finde ich eher auf FB. Und wenn sie auf google + sind, ist der Austausch in den Kommentare nicht so rege und darauf kommt es mir auch an, denn sonst könnte ich ja die Printersion lesen. Hm… sollte Facebook nicht eigentlich schon längst tot sein? Sieht nicht so aus. Also gut. Bitteschön. Dann probiere ich es halt ein allerletztes Mal mit FB. Die Chance, dass es nun klappt, ist relativ gut, denn die erste, stets nach 60 – 180 Minuten auftauchende „Was soll der ganze Mist? Ich raff das nicht und ich will das auch nicht“-Krise, in deren Folge ich den Account stets wieder deaktiviert habe, ist umschifft. Ich bin seit genau 24 Stunden FB-Nutzer, schau’n mer mal, wie sich das entwickelt.

Multitasking? Träumt weiter…

Gab allerdings prompt die erste Schlappe zu verzeichnen, denn beim lässigen Jonglieren mit allen zeitgleich geöffneten Social-Media-Kanäle habe ich grandios versagt.  Nicht umsonst kommen kluge Menschen von der Idee des „genialen Multitaskings“ langsam wieder ab. Die Challenge, wie es neudeutsch heißt, bestand darin, zeitgleich folgenes zu tun…

  • Facebook: selbst posten, News sichten, evtl. liken und kommentieren
  • google+: selbst posten, News sichten, evtl. plussen (nicht kommentieren)
  • Instagram: selbst posten, neue Bilder sichten, evtl. herzen, unbedingt kommentieren
  • Blog: zwei halb fertige Beiträge bearbeiten, Kommentare freigeschalten und beantworten, neue Beiträge sichten, evtl. liken  und kommentieren
  • Mails: checken, beantworten, Postfach aufräumen (wie können sich nur so dermaßen viele Mails ansammeln?! Googlemail ist mir unheimlich!)
  • Den Rest des Alltags im Blick haben: ohne Worte. Essen, kochen, Haushalt, Sohn rechtzeitig wecken? Reden wir nicht drüber. Ich habe um 10:30 Uhr einen phänomenalen Anschiss kassiert, weil ich um 9 Uhr hätte reagieren müssen. Also offline. Und eben während des Schreibens habe ich mich bestimmt 10 Minuten lang gewundert, was hier so intensiv – und gar nicht mal so übel – nach Essen riecht. Tja. Das war das Essen auf meinem Herd…

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Heute hauen wir mal auf die Ka… äh… *zensiert*… den Putz.

#kannSpurenvonIronieenthalten

#danke,ichbrauchekeineHilfe, ichkannmirmeinGrabselbstschaufeln.

[Anmerkung: GK = Großkotzpunkte]

Ich wurde mal von einer Kundin, studierte Germanistin übrigens, [GK+3] dafür gelobt, dass meine Texte so schön rund und in sich geschlossen wären. Hat mich natürlich einerseits sehr gefreut. Andererseits: Ich kann halt nicht anders. Das ist ein Automatismus und demzufolge ist das für mich nichts Besonderes, sondern eine Selbstverständlichkeit. [GK+2] Bis heute. Aber ab sofort gehe ich andere Wege und das fängt mit diesem Post an: Nix mit rund und in sich geschlossen, das wird geistiges Froschhüpfen par excellence werden und wenn ich  mit euch fertig bin, werdet ihr euch fragen: Und was genau wollte sie mit diesem Text sagen? Tja…das weiß ich momentan auch noch nicht so genau, ich fasele einfach mal ein bisschen vor mich hin.

Soll nochmal einer sagen, dass alte Esel nichts Neues lernen oder dass sich Menschen nicht ändern können. Ich kann. Also ich bin willens, der erste Esel zu sein, der… ähm… über sich hinauswächst und der Welt plötzlich erfolgreich suggeriert, dass er gar kein Esel ist. Sondern ein Löwe. Oder eine Glitzerfee. Oder der erste Esel, der eine diplomatische Laufbahn einschlägt. So in der Art. Kluge Leser ahnen natürlich, dass dies Anspielungen auf die Selbstvermarktung und das Netzwerken sind – in beiden Bereichen bin ich ausgesprochen talentfrei. Ich habe es sehr viel mehr mit dem Schreiben – wurde mir von verschiedenen Seiten [ohne Aufforderung meinerseits oder Fishing for compliments] bestätigt [GK+1] und nun habe ich es auch schriftlich. Weil mein Blog nämlich ein „Top 10“-Blog ist!!! [GK+10]

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10 Dinge, die erfolgreiche Blogger anders machen…

Ich möchte mit Spaß bloggen, ohne mir über diese ganzen Ge- und Verbote, was erfolgreiche Blogger zu tun und zu lassen haben, Gedanken zu machen. Aber so ganz entkomme ich diesen Dos und Don’ts nicht, denn alle Naselang wird selbst da, wo ich nicht gleich damit gerechnet hätte, über irgendwelche Konferenzen oder Workshops und die daraus gezogenen Erkenntnisse berichtet. Oder über den Postaufbau, die richtige Überschrift oder die Zielgruppe sinniert. Sobald ich das lese, geht in meinem Kopf der Naidoo-Alarm los: Dieser Weg ist steinig und schwer. Und ich verrate euch auch, warum das so ist – was im Umkehrschluss natürlich bedeutet: Wenn ihr die Bloggerei anders angeht als ich, könnt ihr echt erfolgreich werden. 😉

 

  • Der Erfolgskiller schlechthin: Ich habe keine Lust, allzu sehr im Mittelpunkt zu stehen. In meinen alten Blogs gab überhaupt keine Bilder von mir, maximal ein kleines auf der „About“-Seite. Dank Instagram bin ich immerhin schon notgedrungen über meinen Schatten gesprungen, weil ich ja einsehe, dass Leser gerne ein Bild von der Person haben möchten, deren Texte sie sich ständig reinziehen. Das geht mir nicht anders. Wenn beispielsweise jemand über Sport und gesunde Ernährung bloggt, interessiert es mich schon, ob die Person wenigstens halbwegs so aussieht, als würde sie ihre eigenen Tipps leben. Nichtsdestotrotz bin ich – und man mag es aufgrund meiner Schreibe kaum glauben – ein eher introvertierter Mensch. Also eigentlich sogar sehr introvertiert. Ein Einsiedlerkrebs. Wird mir manchmal als Arroganz ausgelegt, dass ich mich nirgendwo anschließe und immer mein eigenes Ding mache (ob gut oder schlecht, das steht auf einem anderen Blatt), aber nee… ich bin nicht arrogant. Ich brauche nur sehr viel weniger Menschen um mich rum als andere Menschen. Und Events und Veranstaltungen sind keine Belohnung, sondern eine Strafe. Und noch weniger muss ich im Mittelpunkt stehen. Was ungünstig ist. Denn was sagte Julia Keith (Beautyjagd) in der Allegra 1/16 im Artikel über die Bloggerwelt: „Bloggerin zu sein, erfordert auch die Bereitschaft, eine Art Popstar zu sein.“ Und wenn ich mir „große Bloggerinnen“ anschaue, also die, die eine monatliche Klickrate haben, von der andere nur träumen können und deren Kollektionen sofort ausverkauft sind, kaum dass sie sie bewerben, dann glaube ich, dass an dem Popstar-Ding was dran ist. Ob nun Star oder nicht – erfolgreiche Blogger in spe sollten wohl wenigstens so von sich überzeugt sein, dass sie gar nicht daran zweifeln, in den Mittelpunkt zu gehören und nicht mal im Traum daran denken, sich freiwillig in die letzte Reihe zu setzen.

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Social Media|Bin ich jetzt berühmt und verdiene mir eine goldene Nase? Oder muss ich dafür Social Model werden?

Neulich durfte ich erfahren, dass es überhaupt nichts bringt, folgendes ins Impressum zu schreiben: Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. Hm. Das ist schade, weil ich das ja nicht zum Spaß reingeschrieben habe, sondern weil ich nicht möchte, dass man mir unaufgefordert etwas zuschickt. Darauf reagiere ich sogar höchst allergisch. Ich weiß jetzt auch nicht, was man von mir erwartet, wenn man  mir aufgrund dieses Posts Zeug zuschickt [in diesem Fall Vitamin E und Magnesium. Warum? Kann ich ohne Laboruntersuchung ja wohl schlecht testen und beurteilen, es sei denn, ich beschränke mich auf die Form und das Aussehen der Kapseln, was hirnverbrannt wäre], das ich nicht haben möchte. Ich tue einfach mal so, als hätte ich nichts bekommen. Und kleiner Tipp am Rande: Hier gibt es ein Kontaktformular. Das kann man nutzen.

Gut, mein Ruhm für einen Tag ist auch schon wieder verpufft. Der Kleinbloggeralltag hat mich wieder und so habe ich auch genug Zeit, um mal zu überlegen, wie es wohl wäre, ein großer Blogger zu sein. Ziemlich furchteinflößend, glaube ich. Muss man ja auch lernen, so im Mittelpunkt zu stehen. Es wundert mich immer noch, dass es überhaupt jemanden interessiert, was ich zu schreiben habe und die Frage, warum ich so ein übergroßes Sendungsbewusstsein habe, konnte ich mir auch noch nicht zufriedenstellend beantworten. Die Antwort lautet immer nur: Ich schreib halt gerne. Und solange ich gerne schreibe und es jemand lesen möchte, mache ich halt weiter.  Punkt.

 

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Post-Umzugskater und ein bisschen Wehmut.

Das Bloggen machte mal richtig Spaß. Wer der Meinung war, schreiben zu können und/oder sich schreibenderweise Luft machen zu wollen oder whatever, eröffnete ein Blog und ließ die Welt an seinen Gedanken, seinen DIY-Projekten oder seinen Kochrezepten teilhaben. Die Bloggerei steckte noch in den Kinderschuhen und es ging weder um Klickzahlen noch um Vermarktung oder das Design. Nur ums Schreiben und den Spaß an der Sache. Meine ersten Gehversuche machte ich damals bei myblog. Ich schrieb lediglich privates Zeug in Tagebuchform und war erstaunt, wie schnell ich damals Gleichgesinnte fand und ich finde es faszinierend, dass noch immer Blogger meiner ersten Onlinestunden unterwegs sind – mittlerweile auch auf Instagram [herzlichen Gruß an dieser Stelle an Frau Vau, Nila und Herrn Berlin]. Ich hüpfte zu WordPress und später zu Blogger und nun wieder zu WordPress. Währenddessen wurde die Blogosphäre reifer und änderte ihr Gesicht. Ein bisschen Hyaluron hier, ein bisschen Botox dort.

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#So wirst du erfolgreich. Instagram für Dummies.

#kannSpurenvonIronieenthalten

Früher, also vor ca. sechs Monaten, dachte ich, dass es kaum etwas Frustrierenderes geben könne, als via Blog oder Instagram diese High-Fashion-Frauen anzuschauen, die immer „das Richtige“ tragen und – das muss ich neidlos anerkennen – darin auch eine richtig tolle Figur machen.  Dann landete ich bei den Design-Terroristas die sich dem Thema „Wohninspirationen“ verschrieben haben und musste erkennen, dass ich weitaus mehr Problemzonen habe als Kopf (innen), Bauch (außen) und Oberschenkel (auch außen). Ich würde sogar sagen, dass meine Oberschenkel in akzeptablerem Zustand sind als die Küche oder das Bad. Ach was: die komplette Wohnung ist Schrott! (Ja, Wohnung. Kein Haus und kein Loft. Damit fängt’s doch schon mal an…) Nun kann ich verschiedene Körperpartien mit entsprechender Kleidung hübsch einpacken. Was mache ich aber mit der Wohnung?! Ein Couchüberwurf ist nicht das Äquivalent zur Strickjacke und ich bin auch nicht Christo. Was nun? Klare Sache: Ehe ich überhaupt irgendwen zu mir nach Hause einlade, wird mein potenzieller Gast folgende Fragen beantworten müssen:

 

1.Hast du jemals Wohnblogs/entsprechende Instagramfeeds konsumiert?

Ja[ ] Nein [ ]

2.Gaubst du, dass es in der Durchschnittswohnung so auszusehen hat, wie in Blogs/auf Instagram dargestellt?

Ja[ ] Nein[ ] Vielleicht[ ]

 

Lautet die Antwort nicht zweimal NEIN, lautet meine Antwort leider: „Gut. Wir treffen uns im Dönerladen umme Ecke.“ Vorher muss ich allerdings noch mal schnell schauen, was man derzeit so trägt, wenn man eine derartige Location aufsucht. Dönerläden sind ja bei den Fashionistas auf Instagram echt unterrepräsentiert. Sollten auch mal ein paar  PR-Sample raushauen, damit das besser läuft. Oder das Fleisch gegen Tofu austauschen und das Getränkerepertoire um grünen Tee und Smoothies erweitern, um eine neue Zielgruppe anzusprechen.

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SocialMedia| Manche leben, andere folgen nur…

Offenbar habe ich mir in den letzten Wochen zu wenig Hirnfutter gegönnt, denn als mir die aktuelle myself (Juli 2016) in die Hände fiel, kam ich gewaltig ins Grübeln. Gebe zu, dass es durchaus ein bisschen tragisch ist, dass der Sohn über Emilia Galotti und anderen Trauerspielen… ähm… Klassikern brütet, während mein Hirn schon bei Frauenzeitschriften  raucht, aber darüber zerbreche ich mir dann morgen den Kopf. Grübelauslöser war der Artikel „…und das soll Arbeit sein?“, in dem es um Instagram geht. Genauer gesagt: Um Frauen, die ihr makelloses Leben inszenieren und zu einflussreichen Werbebotschaftern (Influencern) werden. Zu diesen Influencern gehört beispielsweise Nicole Warne, die hauptberuflich ihre Social-Media-Kanäle pflegt und Markenbotschafterin für namhafte Unternehmen (u.a. Chanel, L’Oréal) ist. Nicole, deren druchkomponierter Account Bilder zeigt, die es ohne Überarbeitung mühelos in jedes Hochglanzmagazin schaffen würden, hat noch einen Job. Im Artikel heißt es:

 

 „Ihr Job ist, das Leben zu führen, von dem ihre Follower träumen.“ 

 

Und das bringt mich ins Grübeln. Warum soll ein fremder Mensch das Leben führen, von dem ICH träume? Was habe ICH davon, außer ein paar schönen Bildchen, die mich mal kurz meinen Alltag vergessen lassen, der durchaus ein bisschen mehr Glitzer und Feenstaub vertragen könnte? Ich mag und nutze Instagram und lasse mich gerne mal inspirieren. Und überlege dabei tatsächlich, ob dieses oder jenes was für mich wäre – dann muss ich allerdings den Allerwertesten auch in Bewegung setzen und das klappt mal mehr und mal weniger gut. Was bei mir leider(?) gar nicht funktioniert ist der Gedanke: Ich kaufe jetzt alles, was meine Social-Media-Ikone trägt, dann bin ich ein bisschen so wie sie. Nein. Bin ich nicht und da mache ich mir auch nichts vor. Ich bin weiterhin ich – dann aber vielleicht mit einer neuen Creme oder einem Paar (oder ein paar mehr) Schuhe(n), in denen ich durch mein altes Leben latsche und dabei ständig mein Smarthpone in der Hand halte. Weil ich ja schauen muss, vor welcher Sonnenaufgangskulisse (Indien? Hawaii? Fehmarn?) mein kleiner, (m)ein ideales Leben lebender  Influencer seine Yogaübungen macht und auf welcher Dachterrasse er seinen Cocktail schlürft. Blöderweise muss ich mich aber auch still nach innen freuen, weil es hier nämlich niemanden gibt, mit dem ich über das reden kann, was mein Lebensstellvertreter erlebt. Meine Umgebung möchte nämlich über den Brexit reden oder über den nächsten Urlaub (nicht Indien oder Hawaii, eher Fehmarn, wenn überhaupt), über Erziehung oder über verstopfte Straßen und Bekloppte, die sich bei Hitze nicht mehr an die StVO halten können. Pfft. Sehr unglamourös.

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Alle reden über Snapchat. Ich nicht.

Ich rede über Pinterest – allerdings habe ich „Der Herr der Ringe“ auch erst für mich entdeckt, als alle drei Teile im Sammelpack auf dem Grabbeltisch verramscht wurden. Will sagen: ich bin da kein Maßstab. Warum nun Pinterest und nicht Snapchat? Weil ich Snapchat nicht mag. Bin ehrlich gesagt schon Instagrammern entfolgt, die in einer Tour gruselige, mit pseudo-komischen Snapchateffekten verhackstückte Selfie(clip)s rausgehauen haben. Muss ich nicht sehen. Ehrlich nicht. Warum nicht? Weil Instagram die Plattform für den schönen Schein ist. Ist alles nur Fake mit schönem Filter. Unsere Schreibtische sind nicht weiß, sondern mit einer Staubschicht überzogen, die aber gar nicht so auffällt, weil sich auf der Arbeitsfläche Bücher, Papiere, billiger Modeschmuck und Notizbücher stapeln… und zwar turmhoch. Bei mir zumindest. Auch bei dem angeblich „mal eben geschossenen“ Insta-Selfie wird sicher nicht das erstbeste, sondern das bestmögliche Bild genommen. Weil es normal ist und davon zeugt, dass wir vorausschauend handeln und sehr wohl wissen, dass sich Fotos, die wir einmal ins Netz entlassen, unserer Kontrolle entziehen. Außerdem ist es nicht so leicht, unliebsame Bilder aus dem Netz entfernen zu lassen – Axl Rose kann ein Lied davon singen – also ist es klug, vorher zu überlegen, was ins Netz darf, so man die Möglichkeit dazu hat.

Und dann platzt Snapchat in meinen schöne Instagramwelt, weil mir – s.o.- diverse Instagrammer alle naselang pseudowitzige bis ziemlich hässliche Bilder unterjubeln, die ich nicht sehen will. Denn wenn ich das wollte, wäre ich ja auf Snapchat. Bin ich aber nicht. Und wenn jemand meinen Instagramfeed zu Snapchat macht, dann bin ich weg, da bin ich echt komisch. Es mag ja sein, dass Snapchat „das nächste große Ding“ ist, aber ich verweise nochmal auf meinen Post „Heute schon die Social-Media-Kanäle gefüttert?„, der deutlich macht, warum ich einfach nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen kann oder will. Mein Tag hat nur 24 Stunden und meine Lebenszeit ist begrenzt – mit 44 ist mir das bewusster als mit 20. Und dann soll ich wertvolle Lebenszeit damit verbringen, blöde Bilder und Videos zu fabrizieren, die nach 24 Stunden ohnehin gelöscht werden?! Nein danke, nicht für mich.

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#Bloggen für Dummies: 10 beliebte Blog-Kommentare und ihre Übersetzung.

#Text kann eine größere Portion Ironie enthalten.
#oder sogar Spuren von Satire.

 

Es ist ja so eine Sache mit den Worten. Schon Mark Twain sagte: „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“ Wohl dem, der mit Worten umzugehen vermag und auch mal in der Lage ist, ihre wahre Bedeutung zu entschlüsseln. Denn zwischen Schein und Sein liegt oft… gemein. 😉

 

  • Situation A: Ihr kennt blumige Beschreibungen in Reisekatalogen, die einem vor Ort die Kinnlade runterklappen lassen? Der „aufstrebende Ferienort“ besteht aus 10 halbfertigen Bettenhochburgen in der Pampa, einer Kneipe, einem Souvenirshop und der „unaufdringliche Service“ im Hotel wirft euch die Brötchen im Vorübergehen auf den Teller und säbelt euch mit Blicken in feine Scheibchen, wenn ihr euch erdreistet zu fragen, warum das Frühstückbüffet um 9 Uhr schon ratzekahl ist.

 

  • Situation B: der klassische Post-Shopping-Kater. Neue Hose oder neues Shirt erbeutet – beides zwar nicht schlecht, sonst wäre es ja im Laden geblieben, aber irgendwas stimmt da trotzdem nicht. Also stellt ihr Fragen. Etwa: „Sag mal Mausefürzchen, sehe ich in dem Shirt irgendwie schwanger aus? Das trägt im Profil schon auf, oder?“ Schweigen. „Ach was mein Zuckerschnäuzchen. Du hast einfach eine weibliche Figur und das liebe ich an dir.“ Funktioniert selbstverständlich auch andersrum. „Zuckerschnäuzchen, findest du, dass meine Haare dünner geworden sind?“ Schweigen. „Dünner? Nein, ist mir nicht aufgefallen. Aber sag mal, wie findest du die Frisur von Pep Guardiola? Die würde dir sicher richtig gut stehen. Du bist der Typ dafür.“ 

 

Das hat rein gar nichts mit einer faustdicken Lüge zu tun!

 

Es ist mehr der alltägliche und sehr  kreative Umgang mit der Wahrheit durch die großzügige Verwendung von sozialem Schmierstoff [auch bekannt als: der gemeine Schleim] und das Zurechtbiegen bzw. Ignorieren von potenziellen Problembären. 

 

Das ist im wahren Leben so – und es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass es auch in der Bloggerwelt gilt. Also, theoretisch, nicht wahr? Praktisch wäre es natürlich ein Skandal. Aber spielen wir das doch mal weiter durch und schauen, wie zurechtgebogene und mit gemeinem Schleim behandelte Kommentare aussehen könnten. Vielleicht wie folgt…

Heute schon die Social-Media-Kanäle gefüttert?

Heute schon Inhalte geteilt? Oder eure eigenen Posts auf den relevanten Social-Media-Kanälen (FB, Google+ & Twitter) beworben? Und anschließend auch gleich die restlichen Social-Media-Babys gefüttert? Also Instagram, Snapchat, die Pinterest-Wand neu bestückt und mal schnell einen Clip bei Youtube hochgeladen? Nein? Dann, und es tut mir sehr leid, euch das sagen zu müssen, werdet ihr nie wirklich erfolgreich werden. Bekannt schon gar nicht. Denn wer heute nicht voll auf der Social-Media-Welle mitschwimmt, ist ganz schnell von vorgestern. Dann seid ihr Menschen wie ich. Das ist hart, ich weiß. Wollen wir erst eine Runde gemeinsam weinen?
Gut. Und nun lasst uns mal über den heiligen Social-Media-Gral, Erfolg beim Bloggen und das Teilen von Inhalten reden, weil das für mich irgendwie alles zusammengehört. Erklärend möchte ich aber vorwegschicken, dass ich jemand bin, der Bücher wie „Networking für Networking-Hasser“ gelesen hat und grundsätzlich nicht alles toll findet, nur „weil es alle machen„, oder „weil man das eben so macht“ und „weil es neu ist„. 😉

Der heilige Social-Media-Gral

Ich blogge und nutze Instagram. Mit meinen Blogtexten möchte ich durchaus eine gewisse Leserschaft erreichen (später mehr dazu), was dann wohl auch einen gewissen Willen zum Erfolg (auch hierzu später mehr) voraussetzt. Wer sich heute allerdings „einen Namen machen möchte„, muss Social-Media-affin sein und alle Kanäle nutzen. Die User „erwarten“ das, außerdem lockt es neue User an und natürlich muss man ja auch zeigen, dass man Social-Media-mäßig „auf der Höhe ist“. Ich bin manchmal nicht die hellste Kerze auf der Torte und darum frage ich euch, ob mir das bitte mal jemand erklären kann? Und zwar so, dass ich’s verstehe? Ich nähere mich der Sache mal aus Lesersicht an, da ich nicht nur Bloggerin, sondern auch Leserin [Leserin, you know? Kommt von lesen. Also laut Duden: etwas Geschriebenes, einen Text mit den Augen und dem Verstand erfassen] bin:
  • Ich lese gerne – darum lese ich auch Blogs. Ich liebe Bücher, Blogs u. gelegentlich auch Zeitschriften – manches für den geschriebenen Inhalt und manches (Zeitschriften/Blogs) für die Mischung aus Text und Bild.
  • Ich lese Blogs, die mich thematisch interessieren/inspirieren und/oder Blogs, bei denen mir die Person hinter dem Blog sehr sympathisch ist. Idealerweise passt alles zusammen.
  • Sollte diese sympathische Person nun auch auf Instagram sein, dann folge ich ihr, weil ich auch ein Faible für Bilder habe und Instagram eine tolle Möglichkeit der leichten Kontaktaufnahme bietet und der Ton dort sehr nett ist.

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