Ernährungsflitz – ein Update

Hatte ja vor einigen Wochen meinen neuen Ernährungsflitz  – das intermittierende Fasten – erwähnt und war ziemlich angetan davon. Und weil ich als Blogleserin nicht nur an der Vorstellung von irgendwelchem Schnullifax interessiert bin, sondern auch daran, ob sich das gelobhuddelte Etwas längerfristig bewährt, gibt’s nun ein Update.

Kurzfassung: Das intermittierende Fasten hat sich so gut bewährt, dass ich weiterhin dabei bin. Allerdings gönne ich mir jetzt bewusst 1-2 Tage pro Woche, an denen abends auch mal ein Glas Wein, ein paar Chips oder überhaupt irgendeine Form der Nahrung drin ist – wenn ich das möchte und wirklich Lust darauf habe. Weil ich an manchen Tagen einfach schon morgens weiß, dass das ein „Wein und Käsebällchen“-Tag ist. Und weil es mir noch nicht gelungen ist, mich so umzuprogrammieren, dass ich einen Freitag- oder Samstagabend, an dem es nur Selter und Kräutertee gibt, nicht als leicht deprimierend empfinde. Blöd, ich weiß. Aber ich arbeite dran.

Mein Fazit nach 6 Wochen…

Lange Version: Habe mich, wie bereits erwähnt, beim intermittierenden Fasten für das Einsteigermodell, also die 16/8-Variante entschieden. Bedeutet: 8 Stunden essen, 16 Stunden fasten [alles andere wäre zum Scheitern verurteilt gewesen, wobei meine Bewunderung denen gilt, die diesbezüglich mit 6 oder 4 Stunden auskommen]. Das heißt nun nicht, dass ich 8 Stunden am Stück esse, sondern dass ich alle (idealerweise gesunden) Mahlzeiten des Tages in diese 8 Stunden packe und während der restlichen 16 Stunden nichts esse. Passt perfekt zu mir und meinem Tagesablauf und darum habe ich auch nur selten (s.o.) bis gar nicht das Gefühl, auf irgendwas verzichten zu müssen. Wie geht es mir nach diesen 6 Wochen?

  • Allgemeinbefinden: So gut, dass ich weiterhin so essen werde.
  • Gewicht/Figur: Da ich keine Waage besitze, kann ich euch leider nicht sagen, ob oder wie viel ich abgenommen habe. Verschiedene Kleidungsstücke, die vorher um die Körpermitte rum ein bisschen enger saßen, als es mir lieb war, machen jetzt aber eine deutlich bessere Figur. Einen atemberaubenden Gewichtsverslust à la „Verlieren Sie 10 kg in 2 Wochen“-Wunderdiät kann ich allerdings nicht vermelden und aus dem Waschbärbäuchlein wird auch nie ein Waschbrettbauch werden, war aber auch nicht das Ziel. Bisher. Ehe ich Ana Brett rausgekegelt und Jillian Michaels reaktiviert habe. Blöder Fehler. Schon klar, dass es ein Fulltime-Job ist, sich so einen Körper überhaupt erstmal zu erarbeiten und ihn anschließend in Schuss zu halten und außerdem muss ich mit 44 auch keinen unrealistischen Zielen mehr hinterherhecheln. Blöde nur, dass die Frau gerade mal ein Jahr jünger ist als ich! Die ist 43! Habe ein bisschen geweint, als ich das gelesen habe. Arschkarte. Da zieht man einmal den „Ach… in meinem Alter“-Joker [den ich so gut wie nie ziehe!] und dann das… Okay… wenn ich schon nicht Jillians Bauch haben kann, dann will ich ihren Bizeps. Aber lassen wir das. Zurück zum Essen.
  • Das Essverhalten ändert sich: Stelle fest, dass ich weniger Nahrung brauche, als ich das für möglich hielt. Die ständige „ein kleiner Snack hier und da“-Strategie führte in Summe doch dazu, dass ich mehr gegessen habe – von der Portionsgröße eines „kleinen Snacks“ ganz zu schweigen. Ich esse ja entweder richtig oder gar nicht… halbe Sachen sind nicht so mein Ding. Und wenn mich jemand ernsthaft fragt, ob ich „einen Keks“ oder „ein Mon Cherie“ oder „ein Stückchen Schokolade“ (WTF?!) habe möchte, dann stelle ich mal wieder fest, dass ich offenbar ein undiszipliniertes und zügelloses Monster bin, denn entweder verputze ich die halbe Kekstüte… äh… oder ich fange gar nicht erst an. Fakt ist, dass zumindest ich in den acht Stunden einfach nicht so viel Essen in mich reinstopfen kann und erstaunlich ist: es fühlt sich gut an.
  • Die Ernährung wird angenehm entstresst. Habe weniger Zeit zum Essen, also muss ich  weniger (für mich) kochen. Was gut ist, weil ich zwar gerne esse, aber weniger gerne koche – zumindest nicht mehrmals am Tag. Der Essensrhythmus pendelt sich langsam ein, obwohl es da noch Ausreißertage gibt. Sprich: Manchmal frühstücke ich erst gegen Mittag und zum Abend fällt mir dann auf, dass ich jetzt vielleicht doch noch mal schnell irgendwas essen sollte, wenn ich in meinem Zeitplan bleiben und nicht um 22 Uhr einen Fressflash haben möchte. Im Gegenzug gibt es allerdings auch mal Tage, an denen ich gefühlt 8 Stunden durchfuttere. Es hält sich also die Waage und wenn mein Körper der Meinung ist, am Vortag zu wenig gegessen zu haben, holt er das tags darauf einfach nach und ich lasse ihn jetzt einfach mal machen – solange es in den Zeitplan passt.
  • Kleiner Wermutstropfen: Interessanterweise fällt es mir seit dem intermittierenden Fasten sehr schwer, vegan zu essen, so wie ich das ursprünglich geplant hatte. Im Febrauar habe ich nicht mal mehr vegetarisch gegessen – allerdings habe ich diese Phasen immer mal wieder, von daher bin ich guter Dinge, dass sich das so einpendeln wird, wie es für mich richtig ist. Um mir diesbezüglich ein bisschen in den Hintern zu treten, werde ich ab sofort gemeinsam mit Nila für 40 Tage auf Fleisch verzeichten [allerdings nicht aus religiösen Gründen] und danach max. 1x/Woche Fleisch essen – so ich dann überhaupt noch Lust darauf habe. Worauf ich allerdings nie verzichten werde, sind – siehe Beitragsbild – Kohlenhydrate. Ein Leben ohne Vollkornbrot und Kartoffeln ist sicher möglich, aber sinnlos. Und ein Leben ohne echte Pasta [nicht dieses Vollkornzeug] ist schlicht unmöglich, denn #ohnekohlenhydrateohnemich und #ohnepastagehichtot [Gruß an Ines]. Punkt.

Kurz und gut: Ich fühle mich gut und werde das intermittierende Fasten beibehalten. Würde nun allerdings nicht behaupten, dass das der Heilige Gral der Ernährung ist, weil es den meiner Meinung nach einfach nicht gibt. Zu mir passt es und wenn ihr mit dieser Ernährungsform liebäugelt, dann probiert es halt einfach mal aus – ohne irgendwelche Wunder zu erwarten. Ob das intermittierende Fasten zur Gewichtsabnahme taugt, liegt an euch und an dem, was ihr daraus macht. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass es meinem Körper wurscht ist, wann ich esse. Und ich halte auch nichts davon, die Gewichtsabnahme lediglich über die Ernährung regeln zu wollen – ohne Sport geht es nicht und eine Diät alleine ist da sogar kontraproduktiv, weil sie auf Dauer nichts bringt. Im Gegenteil. Letztendlich gilt für mich und meinen Körper: Wenn es gesundheitlich keine Querschläger gibt, kommt es einfach auf die Energiebilanz des gesamten Tages, hochgerechnet aufs Jahr an [weil man nie zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten] und die kann ich mit den Stellschrauben Ernährung (Menge und Art dessen, was ich esse) und Sport beeinflussen. Wie das für euch und euren Körper funktioniert, müsst ihr einfach selbst ausprobieren.

Es ist ja so gesund…

Theoretisch wäre es jetzt auch angebracht, all die tollen Dinge anzuführen, die gesundheitlich mit dem intermittierenden Fasten einhergehen und das sollen einige sein. Muss euch aber enttäuschen, denn das Eis ist mir zu dünn, als dass ich hier irgendwas à la „Wenn du diese Art des Fastens wählst, bleibst du immer jung, schön und gesund“ schreiben würde. Auch hier gilt: Müsst ihr für euch selbst rausfinden. Lasse euch aber noch mal ein paar Infos da,  auf die ich ohne Bauchgrummeln verlinken kann.

Alles Einbildung, oder was?

Selbstverständlich habe ich zwischendurch überprüft, ob es nicht auch ohne das intermittierende Fasten geht und ob ich mich da nur mal wieder in irgendwas reinsteigere. Kommt ja vor. Weil neue Sachen irgendwie immer das ganz große Ding sind. Also habe ich zwischendurch [weil mir für meine Leser keine… äh… kaum eine Mühe zu groß ist und ich praktischerweise zeitgleich ein echtes Motivationstief hatte] knapp 3 Wochen normal gegessen. Ganz normal. Also: wann ich will und was ich will. Ohne Einschränkungen.* Erkenntnis: Habe während dieser normalen Essphase wieder gemerkt, dass ein späte(re)s Abendessen für mich kein Gewinn ist und mich nach diesen drei Wochen wie ein gestrandeter Wal gefühlt – und das sogar schon morgens nach dem Aufstehen. War allerdings glücklich, dass ich einfach so alles essen kann. Weil ich es vertrage und weil es mich nicht in eine Krise stürzt.* Ist doch auch eine Menge wert.

So, das war’s von mir. Und wie steht’s mit euch? Habt ihr gerade ein spezielles Ernährungsprogramm zu laufen? Falls nicht, zieht euch doch einfach mal ein paar Frauenzeitschriften rein, die helfen euch diesbezüglich zuverlässig auf die Sprünge… 😉

Infos: 

*[Kann ich übrigens nur empfehlen. Besonders denen,  die nicht (!!!) unter Allergien oder Unverträglichkeiten leiden, sich aber sehr für gesunde Ernährung interessieren und gelegentlich zu zwanghaftem Verhalten neigen oder dazu, ein wenig über das Ziel hinauszuschießen. Denn wenn mein Denken permanent um die Ernährung kreist und stinknormale Lebensmittel für mich nur noch giftige Fettmacher sind und ich nach einem Stück Kuchen oder einem Viertel Pizza kollabiere und mich irgendwie „verunreinigt“ fühle, dann habe ich echt ein Problem.]

Anmerkung: Es handelt sich hierbei nur um (m)einen persönlichen Erfahrungsbericht und nicht um eine Ernährungsempfehlung oder um eine Ernährungsberatung. 

[Beitragsbild: stocksnap.io/EatersCollective]

28 Kommentare zu „Ernährungsflitz – ein Update

  1. Liebste Anna…..Ich werde nun ein großes Poster von dir ausdrucken und dich an meine Wand nageln. So wie wir in unseren Teenagerzeiten es mit den Stars unserer Träume gemacht hatten. 😉
    Du bist mein Idol. Hammer, wie du das durchziehst. Ich freue mich sehr für dich, dass du dein Essverhalten so positiv umgestellt hast, ohne dauernd Rückfälle zu bekommen.
    Also, dein Bericht liest sich wirklich sehr positiv. Und hie und da darf/soll man sich auch mal was gönnen.
    Ich denke auch, dass du in den letzten Monaten sehr ausgeglichen wirkst. Ist das so?
    Hihi, zumindest größenteils. -> Ab und zu darf man schon Gift versprühen!
    Mittlerweilen hat unsere Familie Tag 6 unseres Experimentes:
    Wir träumen von einem saftigen Stück Fleisch und noch mehr träume ICH von Schokolade.
    Ich glaube wirklich, dass ich momentan einen echten Zuckerentzug habe.
    Was mir absolut nicht schwer fällt, ist der Umstieg auf Wasser. Das wir in Form von 2-3 Liter am Tag zu uns nehmen.
    Eigentlich irre, was für ein Essverhalten man sich in den Jahren „anzüchtet“. Nun esse ich 3 Mal am Tag und meine (schnell mal was reinstopfen)Mahlzeiten gibt es nicht mehr.
    Freue mich, dass auch du mich ab nun fleischlos 40 Tage begleitest ❤
    Cool, dass du nun ein Essverhalten gefunden hast, dass dir persönlich sehr gut tut *Daumen hoch*
    Ganz liebe "unterzuckerte" Grüße
    Nila

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    1. Ein Poster von mir? Bekommst du nicht. Aber ich schick dir ein Poster von Jillian. 😎 Poster sind außerdem out, heute gibt es den „Star“Schnitt 2.0 – ist auch der einzige Grund, warum ich meinen Instagramaccount noch nicht gelöscht habe. *hüstel* Wenn ich motivationstechnisch arg ins Wanken gerate und den ganzen Tag futtern und mich nicht bewegen möchte, dann ziehe ich mir für eine Viertelstunde diese ganzen Fitness- u. sonstigen Models auf Insta rein. Nichts, aber auch gar nichts verdirbt mir zuverlässiger den Appetit und bringt mich schneller zum Sport. 😳

      Und stimmt, ich bin ausgeglichener. Ich arbeite seit geraumer Zeit daran, die Sachen so zu nehmen, wie sie eben sind (auch wenn das aus verschiedensten Gründen nun nicht immer das ist, was ich haben möchte) und ich tendiere vor allem immer mehr dazu, mich so zu nehmen, wie ich eben bin (es sei denn, ich habe mir gerade mal wieder zu viele Insta-Models reingezogen *g*). Ist unglaublich befreiend, nicht mehr ständig gegen sich selbst zu kämpfen und das wäre vielleicht irgendwann nochmal einen Post wert. Aber bei aller Ausgeglichenheit, die an PMS-Tagen ferner denn je ist: Wenn ich kein Gift mehr versprühe, dann bin ich tot und ich möchte ja auch nicht der nächste Dalai Lama werden, der Job ist ja auch schon vergeben. 😉

      Du hast beides gestrichen? Zucker UND Fleisch? Na dann bist du eher mein Idol. Ist nun nicht so, dass ich hier kreuz und quer nasche – die Lust darauf lässt ja eh nach, wenn du gesünder isst – aber gleich auf beides verzichten?! *bibber* Ich bringe das mal lieber mit kleinen Babyschrittchen in die richtige Richtung. Schritt 1: kein Fleisch. Über den Rest reden wir dann irgendwann. Aber 40 Tage auf alles zu verzichten… das ist echt hart. Ich ziehe meinen Hut und wünsche dir gutes Gelingen!

      ❤ lichen Gruß, du Heldin!

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  2. Hach, ich beneide dich um deine Disziplin! Ich kann momentan so schwer verzichten, jeder noch so kleine Verzicht, erscheint mir momentan wie eine Strafe. Muss mich dringend wieder umpolen, dahin, das Essen keine Belohnung ist.
    Wünsche dir weiterhin viel Wohlfühlen mit dem speziellen Fasten ❤

    Liebe Grüße!

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    1. Danke. Aber ich muss dir gestehen, dass das mit Disziplin weniger zu tun hat. Als diszipliniert empfände ich mich, wenn ich einfach nur einen kleinen Snack essen könnte und gut is. Also dieses „Für mich bitte einen Keks und nein, keinen zweiten, ich bin schon satt.“ Aber weil ich eben eher nicht so diszipliniert bin, brauche ich da glasklare Regeln und an die kann ich mich komischerweise halten. Aber wehe, die Büchse der Pandora wird geöffnet… 😉

      Mein Belohnungssystem funktioniert ja ohne Essen nicht. Blöd. Ich esse halt lieber als dass ich bade oder shoppen gehe (ist auch zu teuer). Aber zum Glück bewege ich mich halt auch gerne und das geht besser, wenn ich ein bestimmtes (Gewichts)Maß nicht überschreite. Hatte in der Schwangerschaft am Ende 80 kg (also +20kg) und das war ein Unding. Ja, ja, ja… es war die Schwangerschaft (mit viel Wassereinlagerungen), aber ich habe nur noch rumgestänkert, weil ich mich überhaupt nicht mehr bewegen konnte (und dadurch echt zickig wurde) und nur noch in ein einziges, sehr zeltartiges Kleid gepasst habe. Seither weiß ich, dass es für mich einfach ein bestimmtes Wohlfühlgewicht gibt, das ich nicht überschreiten sollte – außerdem kann und will ich nicht ständig neue Klamotten kaufen. 😉

      ❤ lichen Gruß und dir viel Erfolg beim Umpolen!

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  3. Ein sehr interessanter Beitrag! Ich finde es eigentlich keinen schlechten Ansatz, seine Essenzufuhr auf 8 Std zu begrenzen, wenn man nicht gerade sehr schwere körperliche Arbeit verrichtet. Wenn wir mal ehrlich sind, heutzutage es wir im Verhältnis zu dem, was wir leisten, einfach zu viel. 🙂 Ich selbst bin seit zwanzig Jahren bei dem Modell, nach 18 Uhr nichts mehr Essen und es klappt wunderbar. Ich denke, jeder findet für sich recht schnell raus, ob das etwas ist, womit man durch den Alltag kommt 🙂

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    1. Musste gerade lachen, denn tatsächlich essen viele „Sitzarbeiter“ ja so, als würden sie im Bergwerk oder auf dem Bau schuften. Und ich war wirklich platt, als ich gelernt habe, was denn die angemessene Portionsgröße ist. Nämlich das, was in die zusammengelegten Hände passt – und nein, das wird nicht zuvor alles durch den Mixer gejagt. *g* Demzufolge esse ich mittags also eher zwei Portionen… 😳

      Seit 20 Jahren ziehst du das durch? Anfang Januar hätte ich noch gesagt: ist für mich undenkbar. Aber mittlerweile merke ich, wie schnell sich der Körper wirklich daran gewöhnt. Doch… ich denke schon, dass das ein Ernährungsmodell ist, mit dem man sehr gut dauerhaft auskommt. 😉

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  4. schon wieder muss ich dich loben!! 🙂
    nämlich dafür dass du es geschafft hast deinen ganz persönlichen ernährungsbedürfnissen auf die spur zu kommen!
    bravo!!!
    wenn du dann noch zum wein echten käse statt käsebällchen naschst dann riecht das ja schon nach perfektion! 😉
    ich muss hier grad den BW wieder gesundfüttern, das anpassen an seine kleinen portionen tut mir gut. und der beginn der gartensaison meinem bi- und trizeps 😉 😉
    drückerchen! xxxxx

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    1. Oh nein. Ich will meine Käsebällchen. Voller Fett und fieser Inhaltsstoffe. Abgrundtief böse. Der Tod in der Tüte. Ich rauche nicht, ich saufe nicht, aber nimm mir nicht meine Käsebällchen, sonst wäre ich nahezu perfekt… (sorry, der Kaffee war zu stark) 😎

      Oha… dann wünsche ich dem Bahnwärter alles Gute und bin überzeugt davon, dass er bei dir in den besten Händen ist! ❤

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  5. Hach, Du Schwester im Geiste bei #ohnekohlenhydrateohnemich und #ohnepastageheichtot :>

    Mein Konzept sieht Mindestens 5 Stunden, besser 6, als Pausen zwischen Mahlzeiten vor und es gibt nur in gesellschaftlicher Notwehr Zwischenmalzeiten. Ansonsten kein Keks, kein nichts zwischendrin. Am Anfang hatte ich Hunger zwischendrin, dann habe ich die Portionen NOCH größer gemacht mittags und abends und dann passte alles. Mache ich seit Jahren so und das war bei mir der Start, um Zunehmen zu stoppen.

    LG Ines

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    1. 😂 Portionen vergrößern? Sehr schön. So mag ich das. Tief in mir drin steckt wahrscheinlich ein Bauarbeiter, der einen langen und harten Tag hatte. 😎

      Deine Variante mit den Esspausen habe ich auch ausprobiert. War gut, ist aber an meinem Schusselhirn gescheitert. Ich habe immer wieder vergessen, wann ich zuletzt gegessen habe. Und es ist mir ein Rätsel, wie man Low Carb überleben kann. *seufz* Ohne Pasta u. Brot bin ich kein Mensch, sondern ein missgelauntes Monster. 😉

      Lieben Gruß!

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  6. Danke für das update. Du hast recht das ist interessant. Ich überlege ernsthaft ob ich das nicht mal probiere. Eine unserer Ärztinnen macht auch gerade intermittierendes Fasten und es würde mir glaube ich nicht sehr schwer fallen. Passt zu meinem Leben und auch dazu, dass mir spätes Essen am Abend nicht gut tut. Mein Frühstück müsste noch eine Stunde nach hinten verschoben werden…. hmmmm Anna Du hast mich angefixt!
    Liebe Grüße Tina

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    1. Tina, probier es einfach aus. Wenn es nicht passt, kannst du ja immer noch schnell eine Mahlzeit hinterherschieben oder am nächsten Tag mehr essen. Und kannst du deine Ärztin nicht mal dazu animieren, die Werte (RR, kl. Blutbild, Gewicht) vorher und nachher zu vergleichen? Das wäre spannend und sie sitzt doch an der Quelle. *g* Ich würde das ja gerne selbst machen, aber… ähm… mein hauseigenes Labor macht gerade Urlaub. 😉 Habe allerdings damals bei der veganen Ernährung erlebt, wie positiv sich das auf die Blutwerte auswirkt und mit diesem Wissen im Hinterkopf kann ich mich immer wieder aus dem größten (Ernährungs)Motivationsloch ziehen. Besser ist das.

      Lieben Gruß!

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      1. Hallo Anna, die ersten 17 Stunden Fasten hab ich geschafft. Gleich kommt mein Mittagessen und dann wieder fasten bis morgen 10 Uhr. Es passt gut in meinen Alltag. Gesten abend gab es mal eine Stunde da hatte ich richtig doll Hunger, habe ich mit Wasser bekämpft;) Werte kontrollieren, außer Gewicht bringt bei mir wenig. Mein Blut ist super, ein Traumcholesterin, kein Diabetes. RR eh gedrückt durch meinen Betablocker zur Migräneprophylaxe. Bei der Ärztin gibts auch nix zu meckern, alle Werte super. Wo ich so drüber nachdenke würde mich mal interessieren ob nach 16 h Keton im Urin nachweisbar ist. Ich würds fürs Gewicht tun, oder dagegen 😉 .
        Liebe Grüße Tina

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        1. Na das klingt doch gut! *tuschundkonfettiwerf* Und schau doch mal, ob Keton im Urin nachweisbar ist. Du sitzt ja quasi an der Teststreifenquelle. *g* Ich tu’s für die Werte und für die Figur. Ich liebe es, wenn man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann… 😉

          Na dann wünsche ich dir weiterhin gutes Durchhaltevermögen!

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          1. Huhu Anna, das intermittierende Fasten fällt mir echt total leicht. Ich hoffe es tut sich beim Gewicht was, dann könnte ich das locker für den Alltag einhalten. Noch esse ich in der „Esszeit“ recht viel, habe wohl Angst der Hunger übermannt mich sonst. Das wird vielleicht auf Dauer auch weniger, wenn ich das länger mache. Werd mal nach Keton schauen;)
            Danke für den Anreiz. Schönen Donnerstag, liebe Grüße Tina

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            1. *g* Tina, so geht’s mir mittags auch. Die Portion ist… ähem… groß. Eigentlich zu groß für so einen Zwerg wie mich. Dafür bin ich dann aber so satt, dass das Abendbrot ausfällt. In mir steckt offenbar mehr Steinzeitmensch, als ich das für möglich halte. 😉 Und dir wünsche ich weiterhin gutes Gelingen!

              Lieben Gruß!

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              1. Anna ich fühl mich super damit. Ich freu mich auf meine tolle üppige Mittagsmahlzeit und danach faste ich 16-18 Stunden. Heute morgen hatte ich 2 kg weniger auf der Waage, seit meinem spontanen Start am Montag.Nachdem ich bei Dir hier gelesen hab? Ohne Ausfälle halte ich super durch. Bisher war ich allerdings zu faul nach Keton zu gucken 🙂
                Schönes Wochenende Anna ❤

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                1. Tina, ick freu mir! Mal eben von 0 auf 100, du bist eine Heldin! Ich hab ja heute meinen „alles erlaubt“-Tag. Muss auch mal sein. 😉

                  Schönes Wochenende dir auch! ❤

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  7. Oh das klingt wirklich interessant.
    Ich selber versuche grade wieder mehr auf meine Gesundheit zu achten, nachdem ich endlich das letzte Jahr verarbeitet habe. Regelmäßig essen, vor allem Gesund & Sport.
    Ich denke wenn ich das auf die Reihe bekomme schau ich mir das intermittierende Fasten mal genauer an.

    Lg Nicky

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    1. Dann drücke ich dir die Daumen, dass du ein „Programm“ für dich findest, das dir liegt und das zu dir passt. Wenn man seinen Weg (Ernährung u. Bewegung) erstmal gefunden hat, ist es nicht so schwer, das durchzuziehen. Irgendwann hast du das so in dein Leben integriert, dass du gar nicht mehr anders kannst… ähm… sage ich jetzt. Aber ich schau mal, ob ich in 6-12 Monaten immer noch so esse. 😉

      Lieben Gruß!

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  8. Eins ist mir in deinem Beitrag besonders ins Auge gefallen:

    Die Ernährung wird angenehm entstresst.

    Das sollte auf jeden Fall so sein. Ernährung sollte niemals stressen und der ganze Diätenkrempel ist meiner Meinung nach Stress pur. Das darf ich, das darf ich nicht usw.

    Du scheinst für dich eine gute Form der Ernährungsumstellung gefunden zu haben und die Hauptsache ist, dass du damit zufrieden bist.

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Oh ja, die Ernährung wird angenehm enstresst. Und das war ein langer Weg, das kann ich dir sagen. Angefangen von „Du isst den Teller leer, anderenfalls gibt es zwischendurch nichts zu essen“ über völlig absurde, selbst antrainierte Essmacken… glaube, ich habe diesbezüglich eine Menge an schrägem Zeug durch. So entspannt wie jetzt habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Möge das so bleiben. 😉

      Lieben Gruß!

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  9. Klingt richtig gut. Manchmal gibt es Dinge, die einfach passen. Wobei – 16 Stunden nichts essen, das wäre für mich unschaffbar. Weil ich hunderprozentig in den acht „erlaubten“ Stunden nix auf die Kette kriege und danach dumm aus der Wäsche gucke. Gestern zum Beispiel habe ich um halb eins gefrühstückt, weil ich es vorher nicht geschafft habe. Als Ausgleich bin ich abends um zehn nach einem Termin über den Kühlschrank hergefallen. Wenn ich es endlich mal schaffen würde, mich irgendwie über mehr als fünf Tage am Stück zu strukturieren, dann … Bis dahin esse ich einfach weiter wenig Kohlehydrate. Das funktioniert bei mir nämlich hervorragend. Unter anderem deshalb, weil ich Nudeln einfach nicht mag. Weder Voll- noch ohne Korn. Ich finde die doof. Genauso wie Kartoffeln. Kindheits-Trauma, glaube ich 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Siehste, und genau das meine ich: Es gibt diesbezüglich nicht den Heiligen Gral und manchmal würde ich am liebsten alle Ernährungsratgeber in die Tonne werfen. Na gut, die, die sich mit dem intuitiven Essen beschäftigen, dürfen bleiben. *g*

      Bin gerade zusammengezuckt… „über mehr als fünf Tage am Stück strukturiern“… das geht? Oha… mein Kommentar legt nahe, dass ich meinen supidupi Luxus-Organizer nicht wirklich benutze oder zumindest nicht so, wie es vorgesehen ist. Und so isses. Da gibt’s u.a. eine Rubrik für die „Rezepte der Woche“. *hüstel* Ich nutze das immer nur rückblickend, weil ich so ein Schusselhirn bin. Gegessen und schon vergessen, also schreib ich’s halt auf um zu sehen, ob es jeden Tag Nudeln gibt (nein, jeden zweiten). Aber die Mahlzeiten selbst „plane“ ich in dem Moment, in dem ich den Kühlschrank/das Tk-Fach öffne. Was ist drin? Aha… *ratterratter* daraus könntest du dieses und jenes machen – idealerweise irgendwas mit Nudeln. Vielleicht ist es Zeit für die nächste große Herausforderung in meinem Leben… Essensplan für eine Woche erstellen und mich daran halten?! 😎

      Lieben Gruß!

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  10. Satt essen bei den Mahlzeiten hilft am besten. Dann kommt auch der Hunger nicht so schnell wieder zurück. Fasten kommt für mich nicht in Frage. Never, ever…

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Aber die Fastenvariante ist genial. Du darfst dabei essen. 😉 Fasten ist sonst allerdings auch nicht mein Ding. Habe es im Lauf der Jahre immer mal wieder mit Saft- oder Suppentagen probiert und am Abend völlig genervt den Kühlschrank geplündert. So dizipliniert bin ich dann doch nicht, außerdem esse ich zu gerne. 😉

      Lieben Gruß!

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  11. Das klingt ja so, ob du ganz genau das richtige für dich gefunden hast. Ich denke gerade ein wenig drüber nach ob das zu meinem Lebensstil passen würde. Ich probiere mich gerade an carb 100. Weil ohne Kohlenhydrate wär das Leben bei mir ja auch mal gar nix.
    Weiterhin ein gutes Ess-Gefühl für dich und liebe Grüße Ela

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    1. *räusper* Eigentlich ist es schon richtig für mich, ja. Nur gestern war es falsch. *g* Morgens nur ein winziges Vollkörnchen gegessen (der Name ist Programm, Vollkorn und winzig, aber lecker), dann irgendwie nichts mehr und um 21 Uhr kam natürlich der Hunger, der größer als das Vollkörnchen war. Fasten komplett ohne Essen ist ja auch blöd und hungrig ins Bett gehen ist noch blöder. Also habe ich gegessen. 😉

      Carb 100? Bitte um Bericht. (Oh Gott, das habe ich jetzt nicht geschrieben. Was will ich noch alles streichen? Vielleicht steige ich auf Astronautennahrung um… 😎 )

      Lieben Gruß und frohes Testen!

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