Liebster Award 2.0

Awards mag ich nicht. Habe ich noch nie dran teilgenommen. Bis heute. Weil mich Ela so nett nominiert hat und weil ich ja bis zum Jahresende mein Ja-Experiment zu laufen habe und demzufolge öfter Ja sagen wollte. Zumindest dann, wenn es keinen plausiblen Grund fürs Neinsagen gibt. Und da ich gerade prokrastiniere, habe ich die Fragen mal eben aus dem Bauch heraus beantwortet. Also los…

1.Hältst du dich für einen guten Menschen? Ich? Mich?! Nein. Absolut nicht. Würde mich nun nicht am unteren Ende der Skala ansiedeln, aber es gibt so viele Menschen, die wirklich Gutes tun und sinnvolle und wichtige Dinge anschieben, dass ich da nur ein ganz winziges Lichtlein bin. Ich kann ein guter Mensch sein, ja. Aber ich kann auch ganz anders.

2.Was sammelst du? Bücher. Darunter auch echten Chick-Lit-Schrott und übles Ratgebergedöns, an dem jeder Hobbypsychologe seine Freude hätte. An dieser Sammelleidenschaft scheitert auch jeder minimalistische Ansatz. Denn in irgendeiner Frauenzeitschrift [die sammele ich übrigens auch und es fällt ja auch gar nicht auf, ob ich die Elle aus’m April 2011 in diesem April lese, weil die Themen ja doch… recht zeitlos sind] las ich mal die Geschichte einer Frau, deren Habseligkeiten in zwei Koffer passen und die quasi heute hier und morgen dort lebt. Fand ich faszinierend und wollte auch so ausmisten, dass mein Zeug in zwei Koffer passt. Mit Blick auf Bücher und Schuhe habe ich das Vorhaben dann ad acta gelegt und die Klamotten sind da nicht eingerechnet. Im Herzen bin ich allerdings eine Nomadin, die im Geiste immer mal wieder die Koffer packt und … äh… was war das Thema?

3.Über welches Thema schwadronierst du am liebsten? Über alles, was ich verblogge. Und da lande ich immer wieder bei „Seelenthemen“, weil die seelische Entfaltung für mich irgendwie der rote Faden in meinem Leben ist. Gut möglich, dass also eines Tages in dem verrunzelten Apfel, der ich dann bin, eine total entfaltete Seele steckt, die glühwürmchengleich erleuchtet durch die Gegend irrlichtert… wenn der Apfel ins Gras beißt.

4.Ich bin die gute Fee, was wünscht du dir? Ich habe keine Ahnung. Die kleinen Wünsche erfülle ich mir selbst und für die großen Wünsche… tja… wer ist da zuständig? Auch ich selbst. Tut mir sehr leid, liebe Wunscherfüllungsfee, aber irgendwie glaube ich nicht an dich. Vielleicht bin ich aber auch nur grantig, weil du dich 44 Jahre lang nie hast blicken lassen.

5.Auf was in deinem Leben könntest du am ehesten und auf was am wenigsten verzichten? Sehr gut verzichten könnte ich auf meine Selbstzweifel. Am wenigsten verzichten könnte ich… hm… das sage ich nicht, da bin ich furchtbar abergläubisch.

6.Was bedeutet Liebe für dich? Liebe? Großes Wort, das inflationär verwendet wird und mir nur schwer über die Lippen kommt. Bedeutet für mich idealerweise: Den anderen so zu nehmen, wie er ist. Sich Freiraum zu lassen. Viel Freiraum und Luft zum Atmen. Miteinander zu wachsen. Und gemeinsam in eine Richtung zu schauen, was aber keinesfalls heißt, dass man keinen Schritt ohne den anderen macht, jeden Abend nebeneinander auf der Couch sitzt und zu so einem Paar wird, das es nur noch im Doppelpack gibt. Mit einem Konto und einer gemeinsamen Mailadresse. Brrr. „In eine Richtung zu schauen“ bedeutet eher, dass bei aller Liebe die Basis stimmen muss, sprich: man in den elementaren Punkten einer Meinung ist. Sonst verpufft zumindest bei mir die Liebe, so selbstlos und aufopferungsbereit bin ich nicht und ich möchte es auch gar nicht sein. Vielleicht kann ich also gar nicht lieben oder nur so, wie Samantha in Sex and the City: „Ich liebe dich. Aber mich liebe ich noch mehr.“ Und so erklärt sich auch die Antwort zu Frage 1.

7.Wie gehst du mit Traurigkeit um? Ich lebe sie aus, alles andere führt zu nichts. Ich habe an die 10 Jahre trauerbedingte Traurigkeit in mich reingefressen und festgestellt: das bringt nichts. Von außen betrachtet stimmt alles und innen verkapselt es sich, liegt schwer im Magen und wird unkontrolliert ausgeschieden. Bin allerdings ohnehin ein Quartals-Melancholiker, der einfach auch mal nicht so gut drauf ist, wie er es vielleicht sein sollte. Wobei ich mich frage, wann wir auf das schmale Brett gekommen sind, dass nur noch bestimmte Gefühle akzeptabel sind. Glück – ja, Traurigkeit – nein? Und morgen finden wir dann den Mond blöde und verbieten den Regen?

8.Was würdest du mit einem Sabatical anfangen? Reisen – aber nicht alleine. England, Irland, Schottland. Halt das typische Programm von jemandem, der zu viele Sonntagabendschnulzen gesehen hat und verliebt in Schlösser und Burgen ist. Italien – besonders Venedig – und Frankreich stünden auch auf der Liste. Exotische Reiseziele nur dann, wenn das Beamen möglich wäre. Ich fliege echt ungerne.

9.Du bist wieder 18 und musst die Entscheidungen für deine Zukunft treffen, wie würdest du dich entscheiden? Mit meinem heutigen Wissen würde ich auf keinen Fall nochmal die Entscheidungen treffen, die ich damals getroffen habe. Allerdings müsste ich schon mit 16 korrigierend eingreifen – oder, wenn ich es wirklich besser machen wollte, bereits mit 12. Woraus folgt, dass ich heute ein völlig anderes Leben leben würde. Weiß nicht, ob das besser oder schlechter wäre, aber es wäre – vermutlich – eben doch komplett anders und das ist eine ziemlich erschreckende Vorstellung, die mir gerade aus verschiedenen Gründen nicht wirklich gut gefällt.

10.Du kannst entweder 500 Euro im Monat mehr verdienen oder deine Arbeitszeit um fünf Stunden pro Woche kürzen, was tust du? In meiner jetzigen Situation kann ich mich  nur für die erste Möglichkeit entscheiden.

11.Welche Songs wünscht du dir für deine Beerdigung? Ich soll die Musik für eine Party … äh… Veranstaltung planen, an der ich nicht teilnehme?! Na bitte, dann gibt es … Überraschung… Disturbed. Hätte es sonst aber auch gegeben. Da ich alle CDs besitze, dürfte sich jeder einen Song raussuchen. Dazu gibt es „Bring me to life“ von Evanescence und „Dead Memories“ von Slipknot. Was es definitiv nicht geben wird: einen Leichenschmaus. Trefft euch gefälligst vorher und nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Und nein, das ist nicht verhandelbar.

Ich breche die Regeln und nominiere niemanden. Aber nehmt euch das Stöckchen… ähem… den Award gerne mit, wenn ihr mögt.  😉

[Beitragsbild:  365 Tage Leben]

51 Kommentare zu „Liebster Award 2.0

    1. Ha, das freut mich. Wenn ich schon kein guter Mensch bin, dann freue ich mich doch, wenn ich euch hin und wieder (man muss es ja nicht übertreiben) ne Freude machen kann. 😏

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  1. Hallo Anna,

    sehr sympathische Antworten und ein wenig kann ich mich sogar darin erkennen. Im einen mehr im anderen weniger. Aber doch sehr spannend zu sehen das wir doch ein paar Gemeinsamkeiten haben 😉

    Und weisst was mir ganz gut gefallen hat? Die entfaltete Seele die nach dem ins Gras beissen des Apfels hervor geht.

    Herzliche Grüsse
    Alexandra

    PS: Mal nicht die stille Leserein raushängen lassen *g*

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    1. Ja toll. Jetzt müsstest du aber das Stöckchen…ähm… den Award mitnehmen und die Fragen beantworten, damit ich sehe, wo wir ähnlich ticken!*Wink mit den Zaunpfahl* Nein, Scherz. Nicht jeder mag die Awards und ich freu mich, dass du dich zu Wort gemeldet hsst. 😉

      Liebe Grüße!

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      1. Tja, wie gesagt, also du, ich mag die Awards nicht, ganz früher als sie noch nicht so rumgereicht wurden, hab ich den ein oder anderen mal angenommen, aber als die nur so durch die Blogwelt flogen, hat das ganze für mich den Sinn verloren.

        Ich philosophiere sehr gerne, eben so über alles aber jedes mal bleib ich eben auch bei diesen Themen hängen, ich könnte stunden lang über solche Themen „schwadronieren“ 😉 Mit meinem besten Freund kann ich das, stundenlang…

        Dann beim ändern, müsste ich wie du mit 15 anfangen, 18 reicht da nicht! Und wie du sag ich mir dann auch immer, ob es besser raus gekommen wäre weiss man ja nicht, auf alle Fälle wärs sicher total anders als jetzt. Und auch mir würde das nicht wirklich gefallen, denn gewisse Dinge die aus dieser Summe Entscheidungen entstanden sind, die möchte ich heute sicher nicht mehr missen! Was lernt uns das? In allem Guten gibts was schlechtes und aus schlechtem kann gutes erwachsen. Also drüber nach enden was wäre wenn ist völliger Stumpfsinn.

        Und auch ich würde in meiner jetzigen Situation die 500 Euro nehmen!

        Meine Glücksfee kurvt sogar schon 2 Jahre länger rum und findet mich nicht. Ich frag mich ob die da kein GPRS haben.

        Sammeln tu ich auch, aber nur Bücher, das reicht mir völlig *lach*

        Ach ja, halte ich mich für einen guten Menschen? Kommt halt immer drauf an wo der Massstab angesetzt wird *lach* Ich würde das in dem Fall so wie du beantworten ausser vielleicht das mit dem das ich mich am meisten liebe 😉

        So, ich hab den Award jetzt nicht mit genommen aber hoffe deine Neugier etwas stillen können.

        Grüss dich herzlich
        Alex

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        1. Aaah… das ist ja lieb. Klasse, dass du das Stöckchen gewissermaßen auf deine Art beantwortet hast. 😉

          Spannend zu lesen und ja, jetzt verstehe ich vollkommen, was du mit den Gemeinsamkeiten meinst. Habe dich mal gleich in meinen Feedreader gepackt und werde dich auf jeden Fall besuchen. Glaub, wir verstehen uns ganz gut. 😉

          Herzlichen Gruß!

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  2. Liebe Anna,
    das war sehr schön zu lesen, du bist einfach genial und kommst immer total ehrlich rüber! Wenn Du in Deinem Sabbatical auf dem Weg nach Italien durch Bayern fährst, dann komm mich besuchen, ja!
    Deine Musik mag ich auch, nur bei dem Video von Evanescence bekomme ich Zustände und feuchte Hände – nicht wegen dem Lied, sondern meiner Höhenangst!
    Und wenn du dich wunderst, dass ich mal wieder kommentiere: es ist gerade unglaublicherweise kein Kind in der Nähe!
    Liebe Grüße
    Marion

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    1. Hey, ich freu mich sehr, dich hier mal wieder zu lesen. Und ich schäme mich fast ein bisschen, dass ich Instagram (vorerst) den Rücken gekerhrt habe. 😳

      Und ich verrate dir was: Die Videos zum jeweiligen Song schaue ich mir nie an. Nie. Von Slipknot bekomme ich Alpträume und Disturbed kann nur Musik, keine Videos. Nachdem ich Asylum (toller Song) angeschaut(!) habe, konnte ich den Song monatelang nicht mehr hören. Widerlich. Ich soll einen Abstecher nach Bayern machen? Hm. Na mal schauen. Für dich würde ich das tun. 😉

      Herzlichen Gruß!

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  3. Eine entfaltete Seele, ja die möchte ich auch mal haben.
    Bei mir gibts einstmals Hubert von Goisern mit „Heast a nit“ auf die Ohren und einen Leichenschmaus, definitiv. Die Location such ich vorher noch aus. Soll ja schön sein.
    Feines Interview mit Dir, liebe Anna.
    Gut, dass Du nun der Traurigkeit ihren Raum geben kannst, wenn es nötig ist.
    Aber ich wünsche Dir sehr, dass die Glücksfee endlich die Kurve kriegt in Deine Richtung!
    Herzliche Grüße von Sieglinde

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    1. Glaube, die möchten wir (fast) alle haben, so eine entfaltete Seele. Oder wenigstens jemanden, der unsere Seele wunderschön findet… auch wenn sie noch was von einem runzeligen Apfel hat. Und @Traurigkeit: Muss ja. Man wird sonst auch böse und ungerecht. Auf der einen Seite hältst du eine perfekte Fassade aufrecht und auf der anderen Seite wirst du im Lauf der Jahre grantig, weil niemand sieht, wie es dahinter aussieht. Das Leben ist doch schon schwer genug, da muss man es sich durch solche Schauspielereien nicht noch schwerer machen. 😉

      Leichenschmaus… bah… nur über meine… äh… Leiche. 😉

      Herzlichen Gruß!

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  4. als ich die überschrift in der vorschau las, dachte ich, ich stehe im wald. anna und ein award??? zum glück las ich weiter. ela kann man eh nix abschlagen (da mache ich sogar GRÜN, wenn sie es will) und ihre klugen fragen und deine antworten habe ich gerne gelesen!
    liebe grüße
    bärbel ☼

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    1. Das stimmt, der Ela kann man eh nichts abschlagen – allerdings ist hierfür eine andere Ela zuständig. Der kann man aber auch nichts abschlagen. 😉

      Lieben Gruß!

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  5. Boah-ey…..was hörst DU denn für’ne Mucke?? Also, da werd ich doch voll depri. DAS ist ja nun so gar nicht meins. Hab ich das schon mal erwähnt?? ;oD
    Aber egal, ich freu mich einfach, dass du die Fragen beantwortet hast. War sehr interessant! Und ich hab bei einigem ganz heftig mit dem Kopf genickt. Den Sabatical könnte ich glatt mit dir verbringen. Das sind die Ecken, wo ich auch gerne noch hinmöchte. Obwohl ich ja eigentlich gar nicht gerne reise!
    Müsste ich nochmals von vorne anfangen mit meinem Leben, ich würde bei der Berufswahl was ganz anderes ansteuern. Was Kunsthandwerkliches, oder ich tät Journalismus studieren. Da müsste man die Weichen dann wohl auch schon mit 13 oder so stellen…..
    Auf Glücksfeen verlasse ich mich im Allgemeinen auch nicht wirklich, die sind irgendwie so unzuverlässig. Aber wenn denn mal eine um’s Verwürgen ein Milliönchen über mir abwerfen möchte- bitte schön!
    Traurigkeit lasse ich zu. Es gibt Tage, da frage ich mich selber: Was ist denn jetzt wieder los? Um im gleichen Atemzug festzustellen: Das ist völlig normal. Man kann nicht immer juppidu-hu und falleraaa! Das sind so kleine Seelenreinigungen. Und die sind ok.
    Und: Ich würd die 5 Stunde nehmen. Du hast meinen neuesten Post ja gelesen……
    Youuuu. Das war’s.
    Wie gut, dass es dein Ja-Experiment gibt! Wir hätten sonst was verpasst…..
    Drüüücker!!

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      1. Was ich für Musik höre? Die einzig wahre Musik. Die kann nämlich zaubern – allerdings liegt da bei mir diesbezüglich vielleicht auch eine kleine Fehlschaltung vor. *g* Wenn ich auf 180 bin, holt sie mich runter. Wenn der Akku leer ist, lädt sie ihn auf und aus schlechter Lauen macht sie gute. Außerdem wirkt sie sehr beruhigend – genau genommen beruhigt mich nichts mehr als Disturbed. Lass mich hingegen 15 Minuten mit Jazz oder anderer Fahrstuhlmusik in einem Raum und mein Blutdruck steigt auf 200 und ich werde hochgradig aggressiv. (*räusper* Bei aller Toleranz bin ich ein schlimmer Musikterrorist. Hör Disturbed oder du bist nicht mein Freund. Ganz einfach. 😉 )

        Fühle mich gerade sehr verstanden. Endlich mal jemand, der auch nicht nur exotische Reiseziele auf dem Zettel hat. Was jetzt nicht heißt, dass ich in so einem Touristenbunker absteigen möchte. Und beruflich… na lassen wir das. Mein persönlicher BER. Aber ich hoffe sehr, eines Tages mal meine Biografie schreiben und diesem Kapitel dann eine gute Wendung geben zu können. Vorher schaue ich nicht mehr zurück, das ist sinnlos und idiotisch. War einen Moment lang versucht, an die Wunschfee zu appellieren, aber die ist dafür nicht zuständig. War ja klar. 😎

        Hey, wenn du dir eine Million wünscht, dann ist das so. Und ich wäre auch nicht davon ausgegangen, dass du das Geld in Schuhe oder Klamotten umlegen möchtest. Oder vielleicht doch? Die dunkle Seite von Frau Hummel?! 😛

        Herzlichen Gruß!

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        1. Dunkle Seiten?? IIIICH????? Nahörma !! :oD
          Sehr, sehr bedauerlich, dass ich jetzt nicht mehr mit dir befreundet sein kann. Disturbed hat Schuld. Ochneeeeeeeee….. *ggg* Aber ich fürchte, da führt uns kein Weg mehr zusammen. Denn ich höre neverever Disturbed, dafür gerne Blues. Und Country. Und alles mögliche. Achsoja. Und alten Jazz auch. Fitzgerald und Konsorten. Jesses-jesses.
          Aus und vorbei. Schneufzzzz……

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          1. Für dich mache ich eine Ausnahme. Wir ticken sonst einfach uu2ähnlich, als dass ich das ignorieren wollte. Aber…wir hören niemals gemeinsam Musik, okay? Lieber schweigend auf dem Pony durch die Gegend schaukeln. 😉

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  6. OK, ich komm auch zu deiner Beerdigung und bring Butterkuchen mit. Ganz ohne Essen geht sowas nicht. Auf meiner hätte ich gern Green Day und die Foo Fighters. Erstere sind in diesem Jahr auf dem Hurricane. Aber da meine Tochter da ist, kann ich da nicht hin. Das wäre peinlich. Mist.
    Sollte die Glücksfee bei mir vorbeischauen, schick ich sie zu dir weiter, damit sie deiner entfalteten Seele noch was zusteckt. Außerdem denke ich mal, dass du mit dem guten Menschen falsch liegst. Du denkst. Und denkende Menschen sind seeeehr selten nicht gut.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Butterkuchen? Für den komme ich nicht wieder nach oben. Ich will Torte.

      Und was das Denken angeht… hm… ja, ich denke. Das stimmt schon. Das heißt aber nicht, dass dabei was Gescheites rauskommt. Oder dass ich das umsetzen kann. Und dann wäre es vielleicht besser, nicht so viel denken zu können? Ein Problem wird ja erst dann zum Problem, wenn du es zum Problem machst (lässt sich ja absurd auf die Spitze treiben, wenn man sehr esomäßig drauf ist, dann sind das alles nämlich überhaupt keine Probleme, sondern Lernerfahrungen oder sogar Lerngeschenke… nun ja…), was voraussetzt, dass du erkennst, dass du überhaupt ein Problem hast. Wie entspannt muss das sein, wenn du der Meinung bist, dass immer nur deine Mitmenschen die Idtioten sind?! Wahrscheinlich fange ich deshalb mit der Meditation an. *g* Hilft – wenn man das perfektioniert – so gut wie Alkohol und stoppt kurzfristig die Denkerei, macht aber nicht fett und passt auch zu meinem intermittierenden Fasten. Und denkende Menschen mögen selten sein, aber in meinem Blog laufen die rudelweise rum! 😛

      Lieben Gruß!

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      1. Da ich so überhaupt gar nicht esomäßig drauf bin, kriege ich nie Lerngeschenke *grins* Blöd aber auch. Probleme muss man außerdem auch mal ignorieren können. Sonst wird`s irgendwie zu problembeladen und das kann`s ja auch nicht sein.

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        1. Zu problembeladen ist in der Tat blöd. Ich wäre ja lieber mit Einkaufstüten beladen – aber nun nicht so wie in „Shopaholic“, sonst wird’s doch wieder ein Problem. 😎

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  7. Was bin ich froh, dass du für mich eine Ausnahme gemacht hast! Ich habe deine Antworten mit Begeisterung gelesen und an mancher Stelle gerne weiter nachgefragt. Jetzt werde ich vermutlich für sehr lange den runzligen Apfel mit der total entfalteten Seele vor meinem inneren Auge haben 😉
    Liebste Grüße Ela

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    1. Ich bin auch froh, dass ich eine Ausnahme gemacht habe und dass du mich gefragt hast. Das hat Spaß gemacht. Und siehste… schon siehst du runzelige Äpfel mit anderen Augen. 😉

      Herzlichen Gruß!

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  8. Hach ich les sowas ja immer sehr gerne *freu…..
    deine Mucke zur Beerdigung ist super da komm ich glatt vorbei, bei mir gibt das dann Metallica welche Stücke weiß ich aber noch nicht ganz so genau 😀 sind so viele
    Ah und noch was Venedig ist wunderschön (11J war ich als wir dort waren), aber must dich beeilen wenn du da noch einigermaßen trockenen Fußes flanieren willst, die sind ziemlich am absaufen 😦
    Der runzelige Apfel wird mich bestimmt durchs Wochenende begleiten die Vorstellung finde ich so schön 🙂

    Wünsche dir auch ein schönes Wochenende
    liebe Grüße
    Aurelia

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    1. Von Metallica fände ich „Enter Sandman“ irgendwie passend. Oder „Sad but true“. Und Venedig steht unbedingt auf meiner Liste! War dreimal dort, aber leider immer nur als Tagestouri, das ist natürlich nicht so prickelnd. So sind sie, die Touris… *g* Fahren dorthin, wo im Sekundentakt eine Busladung Menschen ausgespuckt wird und nörgeln dann, weil es so voll ist… 😉

      Schönes Wochenende dir auch – ob mit oder ohne runzeligen Apfel!

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  9. Herrlich diese Plaudereien aus dem Nähkästchen, hatte früher ebenfalls gerne daran teilgenommen. 🙂
    Traurigkeit auszuleben ist eine Gabe, eine sehr gesunde. 🙂

    Happy Friday liebe Anna ❤

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  10. Wenn wir das Sabbatical zeitgleich machen, kommst du mich in Irland besuchen… lach.. ich würde in einem solchen Jahr vielleicht versuchen, ob das einsame Leben im Cottage mit Hühnern und Schafen etwas für mich ist oder ich doch mehr Stadtkind bin als gedacht.
    Das Stöckchen lass ich trotzdem hier, dafür müsste ich jetzt zu viel nachdenken, die Fragen sind nicht ohne….
    hab einen schönen Sonntag und danke für den Einblick! Liebe Grüße!

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    1. Dann lies mal „Ein Jahr Leben“ von Brigitte Blobel. Könnte dir viellleicht gefallen. Ich mag es. Und hinterher war mir klar, dass ich es SO einsam dann doch nicht haben muss – hätte ich vorher auch nicht gedacht. 😉

      Die Fragen sind in der Tat nicht ohne. Habe sie direkt ohne Zensor aus dem Bauch raus beantwortet. Und hinterher festgestellt, dass es doch komplizierter geworden wäre, wenn ich wirklich so richtig darüber nachgedacht hätte und vor allem auch darüber, was die Antworten über mich aussagen. So hat mir das Stöckchen gleich noch ein wenig über mich selbst verraten. 😉

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        1. Bin auch froh, dass ich Ja gesagt habe. Bin aber auch froh, dass es sich dabei eben nur um ein Stöckchen gehandelt hat und nicht… um einen Fallschirmsprung oder was weiß ich. 😉

          Lieben Gruß!

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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