The Blue Sky Tag

Ihr merkt, dass es hier momentan ein bisschen ruhiger ist. Und das, obwohl ich weltbewegenden Kram zu erzählen hätte. Kleiner Scherz. Kostprobe gefällig? Nach 7 Jahren hat mein Sleek & Curl von Remington gestern das Zeitliche gesegnet und das ist wirklich tragisch. Endlich haben die Haare eine fürs Curlen sinnvolle Länge bis knapp über die Schulter erreicht, sodass es nicht mehr nach „explodiertes Sofakissen“ aussieht und dann das. Was noch? Die Waschmaschine macht neuerdings nach jedem Waschgang ein Pfützchen. Indiskutabel. Das Teil ist gerade mal 4 Jahre alt. Vier! Tja… weltbewegende Probleme, ich sag’s ja. „The Blue Sky Tag“ weiterlesen

Ende der Diskussion.

Muss gestehen, dass mich derzeit nur wenig so kopfschüttelnd und ratlos zurücklässt, wie online geführte Diskussionen – wobei die Bezeichnung „Diskussion“ eigentlich nicht zutreffend ist, denn die wäre laut Wikipadia folgendes:

„Eine Diskussion ist ein Gespräch (auch Dialog) zwischen zwei oder mehreren Personen (Diskutanten), in dem ein bestimmtes Thema untersucht (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.“ Quelle: wikipedia

Diskussionen 2.0 haben eher was von einem Gladiatorenkampf. Es wird geätzt, gelästert und beleidigt. Ziel: Recht haben und keinen Millimeter vom eigenen Standpunkt abweichen. Akzeptanz? Fehlanzeige. Verständnis? Eher friert die Hölle zu. Höfliches Nachhaken? Ist als Kriegserklärung zu werten. Den eigenen Horizont erweitern? Unnötig – man ist allwissend. Und dabei ist es schon erstaunlich, wie schnell sich manche Menschen persönlich angegriffen fühlen, nur weil sie irgendwas lesen, was ihnen nicht in den Kram passt. Witzigerweise sind das oft diejenigen, die für  sich Toleranz einfordern und die kurz darauf alles durch den Fleischwolf drehen, was dem eigenen Konzept zuwiderläuft. Es scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, sich anderslautende Meinungen einfach nur mal anzuhören und drei oder fünf Sekunden darüber nachzudenken – ohne gleich reflexartig draufzuhauen oder aus dem Hinterhalt zu schießen.

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Herr, wirf doch mal ein Pröbchen Großkotzigkeit vom Himmel!

Alljährlich ereilt mich kurz – oder auch ein wenig länger – vor meinem Geburtstag der Flitz, mir die Optik betreffend „was Gutes“ zu tun. Im letzen Jahr gönnte ich meinen Haaren dieses schweineteure Zauberöl aus dem Urwald. Der absolute Reinfall. Hätte ich vorher wissen können, wenn ich vor dem Kauf ein bisschen überlegt hätte, aber ich wollte nicht überlegen, sondern an Wunder glauben. In diesem Jahr ist mein Gesicht dran. Die Augenpartie lässt an manchem Morgen zu wünschen übrig und ich habe wirklich keine Lust, bereits um 4 Uhr aufzustehen, damit ich um 8 Uhr ausgeschlafen aussehe. Also habe ich mir eine etwas preisintensivere Augencreme zugelegt, die allerdings günstiger ist als die, die ich zuvor benutzt habe. „Herr, wirf doch mal ein Pröbchen Großkotzigkeit vom Himmel!“ weiterlesen