Tief „Anna“ hat das Blog im Griff…

Es ist unschwer zu erkennen, dass ich gerade unter einer kleinen Blogflaute leide. Oder eher: mein kleines Blog leidet unter meiner etwas größeren Flaute. Und die rührt schlichtweg daher, dass sich der normalerweise stets zum Jahreswechsel eintretende Motivationsschub [Marke: „Ich kann alles schaffen, ich muss es nur wollen und mich noch ein bisschen mehr reinhängen“ – übrigens das perfekte Mantra für alle, die sich einen hübschen Burnout einfangen wollen] in diesem Jahr nicht eingestellt hat.

Was ehrlich gesagt auch nicht verwunderlich ist – faszinierend war es eher, dass dieser Januar-Flash bisher stets pünktlich auf der Matte stand. Genau genommen ist es ja einfach nur ausgesprochen dämlich, immer wieder mit der alten Schrottkarre ins neue Jahr zu starten und dabei fest davon überzegt zu sein, dass der Fahrspaß ohne weiteres Zutun plötzlich außergewöhnlich hoch sein wird. Oder um es mit Albert Einstein zu sagen: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Noch dämlicher wäre es allerdings, diesen Januar-Schub ohne Not zu hinterfragen und bei aller Verhaltensoriginalität: Das bringe nicht mal ich fertig.

In diesem Jahr gestaltet sich das jedoch alles ein bisschen holpriger und prompt habe ich in meiner Jahresanfangsorientierungslosigkeit den absoluten Anfängerfehler gemacht. Und mir gedacht, dass mir Menschen, die mich noch nie zuvor im Leben gesehen haben, erklären könnten, wo es bei mir hakt. Ach hätte ich doch einfach nur lethargisch in der Ecke gehangen. Zu ermattet, um ein Buch in den Händen zu halten und den Inhalt auch nur ansatzweise erfassen zu können. Aber selbst das größte Tief bietet noch die Möglichkeit für einen weiteren Absturz…

Bedeutet übersetzt: Ich hatte einen schweren Rückfall bezüglich schwachsinniger und schwafellastiger Chakka-Ratgeberliteratur, der ich ja eigentlich abgeschworen hatte. Und nun bin ich völlig erledigt, weil die Lage ernst bis hoffnungslos ist. Arschkarte deluxe. Denn: Ich habe keine Ahnung, was mein Herz mir rät und noch weniger weiß ich, wo meine Leidenschaft liegt und wofür ich brenne. Genau genommen brenne ich derzeit überhaupt nicht und ich lege da ehrlich gesagt auch keinen gesteigerten Wert drauf, wenn ich das mal so sagen darf. Aber eigentlich darf man das eben nicht so sagen, weil Leidenschaft ja das A und O ist. In jedem Lebensbereich. Und tatsächlich schmeckt mein Kaffee gleich sehr viel besser, wenn ich ihn leidenschaftlich aufbrühe und der Gang zum Briefkasten ist – so richtig leidenschaftlich ausgeführt – besser als jeder… äh… Kurzurlaub. Vermute ich – wissen tue ich es aber nicht, da ich ja eben nicht brenne. Schon gar nicht für Kaffee oder Briefkästen, eher schon für Kurztrips.

Darüber hinaus haben wir Januar. Januar! Ich leide unter akutem Sonnenlichtmangel, friere mir den Allerwertesten ab und halte mich abends seit knapp drei Wochen mit Kräutertee über Wasser – lediglich am Wochenende gab es einen Weinausrutscher. Der Brennstoff, der mir in dieser Situation Feuer unterm Arsch machen könnte, wurde noch nicht erfunden und wenn es ihn gäbe, würde er uns alle hochgehen lassen. Nichtsdestotrotz nagen diese Fragen natürlich an meinem greinenden Ich. Wobei es ja nicht so ist, dass ich planlos vor mich hin vegetiere. Meine Januar-Zielvorgabe lautet ganz klar: einatmen, ausatmen. Und das Hirn bei Bedarf in Kräutertee ersäufen, um unerwünschte Denkprozesse – die nicht ins Handeln, sondern in die Grübelschleife führen – zu unterbinden. Punkt. Mehr ist derzeit nicht drin und ein kluges Pferd springt nur so hoch, wie es kann. Doch so überlebenswichtig diese regelmäßige Sauerstoffzufuhr auch sein mag – das ist halt nichts, wofür ich brenne. Wie das nun mal so ist, mit den Dingen, die eigentlich selbstverständlich sind und denen man erst nachtrauert, wenn sie sich vom Acker machen…

Fast noch mehr als über die Tatsache, dass mein Herz nicht  mit mir spricht, ärgere ich mich allerdings darüber, dass ich bereits in diese „Was rät dir dein Herz? Wofür brennst du?“-Bücher reingekrakelt habe, denn nun kann ich sie nicht mal mehr verkaufen! Also liegen sie anklagend auf meinem Schreibtisch und verpassen mir elektrische Schläge. Dein Herz redet nicht mit dir…britzelbritzel…. womöglich hast du gar kein Herz oder es ist versteinert… britzelbritzel… wahrscheinlich bist du einfach nur ein großer Kieselstein… ohne Herz und Leidenschaft… britzelbritzel. Aber gut, das schert mich nicht, denn ich habe einen Plan: einatmen, ausatmen. Der Rest wird sich finden. Morgen… oder übermorgen…

Wie steht’s mit euch? Brennt ihr?

zitat-senzaki

[Beitragsbild: gratisography, Grafik erstellt mit Pablo by Buffer]

61 Kommentare zu „Tief „Anna“ hat das Blog im Griff…

  1. Schmeiß die Bücher weg. Dann ärgern sie Dich nicht mehr so.

    Das Einsteinzitat ist sehr schön. Und so wenige halten sich daran.

    Mit dem Januar habe ich wenig Schmerzen. Mein Themenmonat ist der November.

    Halte durch. Und es gibt Tage, an denen ein- und ausatmen einfach gut genug ist.

    LG Ines

    Gefällt mir

    1. Wegwerfen?! *Schnappatmung* Weißt du, wie teuer die waren?! Aber ich werde sie einmotten, denke ich. In einer guten Phase nochmal reinschauen und wenn ich dann nichts damit anfangen kann, fliegen sie raus. Quälen kann ich mich auch alleine. 😉

      Jep, das Einstein-Zitat ist so schön und so wahr. Genau darum experimentiere ich mit dem Ja und das läuft tatsächlich weiter. In abgeschwächter Form, weil ich nicht wieder komplett in alte Muster zurückfallen will. Aber stimmt schon… manchmal ist es genug, einfach nur zu atmen. Und das Schöne ist: auch diese Phasen gehen wieder vorbei. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

      1. Ach, gut Ding will Weile haben. Hättest du gedacht, dass du mal Yoga machst und Sojamilch trinkst? Erinnere mich noch gut an manchen Kommentarwechsel, den wir diesbezüglich hatten. Und siehste… nun bist du auf Amiena gekommen. Und ich werf die Ratgeber in die Tonne. 😉

        Gefällt mir

          1. Und ich hau mir heute den Rest Weißkohl in die Pfanne. Wieder mit Hack. Habe gestern die Rezepte von dir und Ines zusammengeworfen und bin auf den Geschmack gekommen. Man beachte auch die Inkonsequenz: Soja-Kochcreme und Hackfleisch. *g* Aber es ist lecker und darauf kommt’s an. 😛

            Lieben Gruß!

            Gefällt mir

  2. Ich bin auch für wegwerfen. Du könntest sie auch nervigen Nachbarn in den Briefkasten schmeissen. Ich hab mir ein Abnehmmotivationsbuch gekauft, ähm ja das ist natütlich jeden Cent wert. Immer wenn ich es in die Finger nehme und lese dass ich so wertvoll bin und gar nicht so viel essen will, brkomme ich Hunger! Hunger auf Alles.
    Ehrlich Anna, fer Januar ist bald geschafft. Ich hasse diese Kälte, die zur Zeit herrscht und das einzige was hier brennt ist der Kamin.
    Machen wir das Beste draus, Anna 😉
    liebe Grüße Tina

    Gefällt mir

    1. Oh nein, das geht nicht. Meine Nachbarn sind durch die Bank weg nett, das haben die nicht verdient. 😉

      Der Januar ist bald geschafft – jep, der Gedanke hält mich aufrecht. Hoffe, der Februar wird besser. Denn mal ehrlich… ich kann die monatliche PMS-Zeit irgendwie überbrücken, aber zwei Monate von zwölf vergurkt?! Ich bin schon 44! Das kann ich mir nicht leisten… mir läuft doch die Zeit weg! Mannmannmann…

      Tina, machen wir das Beste drauf. Aber ich sage dir was: Nie wieder werde ich eine Ernährungsumstellung in den Januar legen. Nie wieder. Wie kann man nur so blöde sein?! Das ist Durchhalten unter verschärften Bedingungen und ja, das ist Luxus-Mimimi, schon klar. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt 1 Person

      1. Oh dann haste doch schon mal nette Nachbarn 🙂
        Eine Ernährungsumstellung ist im Januar wirklich recht hart finde ich. Aber halt der Klassiker… im neuen Jshr blabla 🙂
        Göga feuert grade wieder den Kamin an, damit ich nicht erfriere. Nächste Woche isser schon Geschichte der Januar.
        Der fühlte sich tatsächlich wie Prae- und Postmenstruelles Syndrom an!

        Gefällt 1 Person

  3. Ach je °o° was machst du denn Anna? Also mein Rat ist, auch wenn Schnappatmung kommt, weg mit den Büchern ins Altpapier oder zumindest gaaaaaaanz weit weg, so das sie dich nicht mehr anbritzeln.
    Und zu deiner Frage ob ich brenne, öhmm…. joah neee zur Zeit nicht wirklich /o\ ich vegetiere so auf Sparflämmchen
    vor mich hin.
    Alles will ich anfangen und im Kopf laufe ich zu Hochform auf und dann wenn ich anfangen will? Stotter…Stotter…. Motoraus… Rumgammelmodus an 😀
    Hoffen wir doch mal das es im Februar besser wird bei uns 🙂
    Liebe Grüße Aurelia

    Gefällt mir

    1. Beruhigend zu wissen, dass anderswo auch nur das Sparflämmchen flackert. 😉 Wobei ich dir gestehen muss, dass ich nicht mal mit irgendwas anfangen möchte – mit gar nichts. Nicht mal Yoga klappt. Gestern die Matte ausgerollt und mich raufgesetzt und dann… ähem… bin ich einfach sitzengeblieben und habe das Meditation genannt. Immerhin das mit der Meditation hat geklappt, denn der Kopf war total leer. Hat also alles auch Vorteile. 😎

      Lieben Gruß!

      Gefällt 1 Person

      1. Den Grübelmodus kann ich dir nicht abnehmen, aber bei all euren Kommentaren denke ich: geteiltes Leid ist halbes Leid. Offenbar haben viele von uns am Jahresanfang zu knabbern. Aber ich wette, dass es nur einen richtig sonnigen Tag braucht (von mir aus auch mit Schnee), damit die Welt ein bisschen netter aussieht. 😉

        Lieben Gruß!

        Gefällt mir

  4. Anna, ich würde dich glatt einladen, mit uns (Iason und mir) durch den wundervollen Schnee zu stapfen- der war gestern wie Raffinade-Zucker aus der Tüte, und heute früh war er wie die Kruste beim Creme Brulée (schreibt man das so?).
    Ob es Leidenschaft für dich würde, weiß ich natürlich nicht, aber einmal mit Iason im Schnee wälzen, dann schmeckt auch der darauffolgende Tee und der Wein am Abend doppelt gut.
    Wetten?

    Gefällt mir

    1. Marco, ich bedanke mich für die Einladung. Aber unter uns: ich kann Schnee nicht leiden, ich bin ein Frühlingsmensch. Oder ein Herbstmensch. Aber Schnee?!? Dieses kalte weiße Zeug?!? Oh nein…. 😉

      Gefällt 1 Person

      1. Ich selbst mag Schnee eigentlich auch nicht, fühle mich im beginnenden Frühling und späten Herbst am Wohlsten. Aber ich genieße es derzeit sehr. Vielleicht klappte es ja?!

        Gefällt 1 Person

  5. Der Januar ist auch nicht mein Monat und ich hatte ein ziemliches Motivationstief … Nun „scheucht“ mich die Arbeit ordentlich durch die Gegend, was mir und meinen Grübeleien ganz gut tut, wie ich heute wieder festgestellt habe.
    Trotzdem wäre es toll, wenn es allmählich etwas wärmer und frühlingshafter wird.
    Ganz liebe Grüße aus der Schweiz 😊

    Gefällt mir

    1. Musste gerade lachen: Ja, hier ebenso. Wahrscheinlich brauche ich die Deadline, um zu Höchstform aufzulaufen und diesbezüglich bin ich echt froh, dass der Januar ein „schwacher Monat“ ist.

      Habe gestern Abend alle Grübeleien erfolgreich verscheucht. Erst in Dauerschleife „Down with the Sickness“ (wie passend 😎 ) und schön laut (Gruß an die Nachbarn) gehört, das hilft eigentlich immer – ich hab’s nur vergessen. Und hinterher gab’s Handball. Ich habe leidenschaftlich mitgefiebert, aber nicht so leidenschaftlich, dass mich der Abflug der Schweden runtergezogen hätte. Das war schon mal ein guter Anfang, um der Flaute in den Allerwertesten zu treten. 😉

      Lieben Gruß und lass dich nicht zu sehr scheuchen! 😉

      Gefällt 1 Person

  6. sei froh dass du noch atmen kannst und dazu noch halbwegs verträgliche luft 🙂
    ich denke damit, dass du die bücher gekauft hast, hast du schon alles getan was die autoren gewollt haben! wenn denen nämlich tatsächlich irgendwas an dem glück anderer leute liegen würde täten die nicht so´n schund veröffentlichen sondern tatsächlich jemandem helfen – ´ner oma über die strasse beispielsweise.
    und man kann auch den januar geniessen – man muss nur wollen und sich nicht vom konsumerismus einreden lassen dass diese „leere“ im januar schlecht ist – die hat einen sinn. nur steht der nicht in chakka-büchern……..
    übrigens – der winter geht bis märz – mindestens! 😛
    xxxxxx

    Gefällt mir

    1. Das bin ich – froh, dass ich noch atmen kann. Und essen! 😛 Und daran, dass mich nicht mal mehr die vermeintlich „kleinen Dinge“ aufrecht halten/hielten, kannst du sehen, dass es mir wirklich kurzfristig die Beine weggehauen hat. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch. 😉

      Dir und dem Bahnwärter alles Gute! ❤

      Gefällt mir

  7. Brennen… ich bin gestern Abend Punkt 19:00 ausgebrannt. Und jetzt können mich einfach „alle“ mal.
    Oder wie der Norddeutsche sagt:“ Klei mi an’n mors.“

    …vllt sollte ICH mal so einen Chakrenkrempel lesen…

    Gefällt mir

  8. Anna, mir geht es auch so. Der Januar und Februar sind für mich immer die schlimmsten Monate, weil ich da echt nur so vor mich hin suppe und nix auf die Reihe bekomme. War schon immer so. Mach das Beste draus und hör auf, Dir einreden zu lassen, dass Du schon 44 bist und jetzt doch unbedingt musst… Allein vom lesen kriege ich schon Burnout. Weisst Du, in dieser Zeit muss jeder irgendwas werden und darstellen und dann bitteschön aber ganz toll und mit Schmackes – und am Ende ist die eine Hälfte geburnoutet und die andere merkt nix mehr. Ich glaube, man muss sich von diesem Drang der Perfektion befreien und vielleicht auch einfach mal zufrieden sein, so wie es ist – selbst wenn es völlig unspektakulär ist. Und Ratgeber – wie sollten die denn wissen können, wo Du gerade stehst? Die sind doch alle eher allgemein geschrieben, aber der Mensch ist ein komplexes Wesen und so kann ein Ratgeber nie die Person, die es liest, erfassen und „maßgeschneiderte“ Antworten geben. Ich hab die Dinger alle weggeworfen, mir kommt zur Zeit nur anspruchslose Chick-Lit ins Haus und das fühlt sich gut an.

    Ich brenne gerade auch für nichts. Nicht mal fürs malen. Manchmal ärgert mich das, aber dann denke ich mir, dass es sowieso nicht hilft, irgendwas erzwingen zu wollen. Irgendwann geht es dann wieder von alleine.

    Der Frühling kommt ganz sicher in einigen Wochen und dann geht es auch wieder weiter 🙂

    Lieben Gruss
    Clara

    Gefällt 1 Person

    1. Danke dir für deine Worte – die haben mich gestern positiv zum Grübeln gebracht. Und mir gezeigt, dass ich mich gerade wieder im „Kopf durch die Wand“-Modus befinde und in Sekunden Dinge regeln will, die sich über die Jahre hin ungünstig entwickelt haben. Und vielleicht ist es einem einfach nicht gegeben, in allen Lebensbereichen „was reißen“ zu können. Habe gerade biografische Erzählungen von wirklich erfolgreichen Frauen gelesen, die das (nicht wirklich überraschend) vermuten lasen und das wird noch nen separaten Post geben. Wahrscheinlich. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  9. Den Spruch von Einstein werde ich mir merken, der ist sehr gelungen. Januar und Februar finde ich auch immer sehr trist und kalt. Aber das wird schon, in spätestens 8 Wochen ist der Spuk vorüber. Genau wie die Hitze im Sommer geht auch die eisige Kälte wieder vorbei. Und meist dauert das gar nicht so lange, wie wir denken. Kluge Worte, die dir wahrscheinlich gerade gar nicht helfen. Ist aber so. Der Februar noch und dann kommt vielleicht schon der Frühling. Also noch ein bisschen durch halten und dann ist es wieder heller und wärmer.
    Liebe Grüße
    Andrea

    Gefällt 1 Person

    1. Oh ja… Einstein mal wieder. Ich werde mir das Zitat jetzt an den Laptop pappen. Denn: ich bin wahnsinnig – Einstein weiß es und ich weiß es jetzt auch. Aber… Problem erkannt, Problem gebannt? Zumindest arbeite ich dran. *seufz*

      Ach,manchmal sind kluge Worte unheimlich tröstend. Was willste auch machen… Kopf in den Sand stecken? Jetzt schon? Keine Option. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  10. Schmeiß die Bücher weg. Egal, was sie gekostet haben. Hau sie in die Tonne. Denn jetzt kosten sie dich zusätzlich zum Geld auch noch Nerven. Das sind sie nicht wert. Und lass künftig die Finger von so einem Krams, Kind! Chakka mag ja manchem helfen. Denken hilft aber denen, die des Denkens mächtig sind, weitaus zuverlässiger als Chakka.
    Und hör auf dich von dem Gedanken beherrschen zu lassen, dass man im Januar und Februar irgendwas reißen muss, damit das Jahr erfolgreich wird. Der Januar und der Februar und meistens auch noch die erste März-Hälfte sind dafür da, sie einfach nur irgendwo eingemummelt zu überstehen. Dabei darf man miese Bücher lesen, aber bitte nix mit Chakka. Und man darf Schokolade essen. Oder die heiße Version trinken. Und Kuchen backen. Und manchmal einen Spaziergang machen, wenn einem danach ist. Nix ist schöner als wenn man durchgefroren wieder heimkommt. DANN schmeckt sogar der Kräutertee. Oder so. Keine Ahnung, trinke nie welchen.
    Ab Mitte März taut das Hirn dann wieder auf. Und dann kann man langsam mal überlegen, wo man denn mit dem Rest des Jahres hinwill. Bis dahin ist Winterschlaf. Und jetzt: Hinlegen!
    Liebe Grüße
    Fran

    Gefällt 1 Person

    1. *g* Danke. Fürs Erden und für das Kompliment. Denn ich lese da raus, dass du mich des Denkens für mächtig hältst. 😎 Gemeinsam mit „klug u. souverän“ (Insider) ist das ein ziemlich gutes Gegengift, um das zu neutralisieren, was mir gerade ein Bein stellt (Altlast, zu privat). Werde mich jetzt dazu zwingen, den Druck rauszunehmen (haha… das klingt extrem entspannt…) und mich idioten-chakka-mäßig auf das konzentrieren, was ich kann. Die andere Variante (mich auf das konzentrieren, was ich nicht kann/nicht bin) habe ich jahrelang durchgezogen, das führt zu nichts und ist echt unspaßig. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

      1. Die Konzentration auf das, was man nicht kann, führt zu nix. Außer dass man sich drüber grämt, was man nicht kann. By the Way: Welche Sportart kommt ohne rechten Fuß aus? Es ist nicht ein Bruch, es sind gleich zwei. Hurra! Dafür fiel heute das Urteil in dem Campingplatz-Prozess, den ich vor fast drei Jahren anzettelte… und weißte was? Ich hatte Recht. Hat heute das Niedersächsische Verwaltungsgericht bestätigt. Ich geh jetzt einen trinken. Oder zwei. Oder drei. So.

        Gefällt mir

        1. Ach du Schei**e! Was machst du denn?!? 😖 Ich empfehle Stuhlyoga -Bärbel kennt sich da besser aus. [Und ich weiß jetzt mit absoluter Sicherheit, dass ich das MRT meiden werde wie der Teufel das Weihwasser, so lange es möglich ist. Aus Gründen.]

          Und sonst: ich gratuliere. Biste so richtig in Partystimmung, ja? Mannmannmann….

          Gefällt mir

    1. Okay. Ist ja schon gut. Wenn ihr mir alle ratet, die Bücher zu entsorgen, dann geh ich mal zum Altpapiercontainer. *seufz*

      Lieben Gruß u. frohen Winterschlaf! (Bis Mai? Gute Idee! 😉 )

      Gefällt mir

  11. Hallo Anna,
    kein Mensch (ohne Hund ;-)) ) schafft es, diese dunkle Zeit fröhlich zu überstehen. Ich jedenfalls nicht! Vielleicht ist diese Jahreszeit auch nicht für große Schritte vorgesehen, sondern zum Kräfte sammeln. Also, bleibe ich in meiner Höhle, sammle Kraft und lese so wunderbare Texte wie Du sie schreibst.
    Liebe Grüße
    Gabriele

    Gefällt mir

    1. Ich bin froh, dass ich diesen Post geschrieben habe – wollte ich erst nicht, weil zu „jammerig“ und selbstmitleidig. Aber im Nachhinein war es Gold wert. Denn nun sitze ich angesichts eurer Kommentare wirklich hier und frage mich, wie zum Henker ich darauf kommen konnte, im Januar gleich den ganzen Wald auszureißen zu wollen (Bäume reichen ja nicht, es muss schon der ganze Wald sein…). An dieser Winterschlaf-Sache ist nämlich durchaus was dran. Ich wollte es nur nicht wahrhaben… 😉

      Herzlichen Gruß!

      Gefällt 1 Person

  12. Ach, ich seh‘ das nicht so eng mit den Jahreszeiten. Die Zeit vergeht immer so schnell, sodass wir bald schon Februar haben. Ruckzuck ist März, und da fängt auch schon der Frühling an. Aber dass Dein Blog darunter leiden muss, das find ich jetzt auch nicht so prickelnd:)

    Hab ich grad „die Zeit vergeht so schnell“ geschrieben?? Ok, die vergeht nicht, wenn man „brennend“ auf etwas wartet und jeden Tag nach seiner Mailbox guckt, obwohl man weiß, dass es noch nicht so weit sein kann. Wie bei mir zur Zeit.
    Boah, ich brenne wirklich!:)

    Gefällt mir

    1. Pfft. Lass das Blog leiden, aber doch nicht mich! Und jepp, bald ist Frühling und ick freu mir. Aber ich sage dir: wenn der Frühling in diesem Jahr wieder „ins Wasser fällt“ oder gleich ein Sommer wird, dann gibt’s Ärger. 😎

      *gnihihihi* Ich kann mir so gut vorstellen, wie du an deinem Mailfach hängst. Ich fühle mit dir und drücke die Daumen!

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  13. Ich hoffe, du bist bald wieder auf dem psychischen „Damm“! Aber je mehr man sowas erzwingen, desto weniger funktioniert es, glaube ich. Also pack die Bücher besser ganz weit in die hinterste Ecke!

    Gefällt mir

    1. Ich klettere gerade wieder hoch, auf den Damm. Und muss leider einsehen, dass es nichts bringt, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Bringt ja auch nichts. Durch die Wand würde ich es mit meniem Sturschädel vielleicht schaffen, aber hinterher hätte ich nichts mehr zu geben. Also… einatmen, ausatmen…Anlauf nehmen. 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  14. Mein liebes Annalein 🙂
    Du brennst nicht? Das ist völlig in Ordnung! Die wenigsten Menschen brennen in den beiden Anfangsmonaten des Jahres. Ich auch nicht. Das sind die Monate, in denen ich mit einem mümmeligen Gesicht (wie 10 Tage Regenwetter) Richtung Arbeit spaziere. Und selbst das Auf- und Abfahren mit dem Staubsauger kostet mir Kräfte. Am liebsten wäre mir, ich könnte von 24 Stunden 20 davon verschlafen.
    Nochdazu ersticken wir hier im Norden des Ösilandes bei minus 16 Grad im Schnee.
    Mein Tipp: Klopf deine Bücher in die Tonne! Egal wie teuer. Sie tun dir nicht gut. Hol dir „Leichte Kost“ zum lesen.
    Schöne Geschichten. Setz dir Kopfhörer auf und versinke mal für ein paar Stündchen in der Musik. Backe Kuchen mit gutem Kaffee dazu. Alles, was die Seele jetzt in den kargen Monaten braucht 😉
    *Flüster* keiner muss brennen, und schon gar nicht perfekt sein. Viele dieser Menschen leben meines Erachtens sowieso nur auf so manchen „perfekten“ Bildchen auf Instagram *zwinker*
    Bussal Nila

    Gefällt mir

    1. Ach Nila, ich versteh schon: wir laufen (fast) alle eher auf Sparflamme. Ich schwimme zwar ungerne mit dem Strom, aber manchmal muss es wohl so sein. 😉

      Was diese Leidenschaft und das Brennen für eine Sache angeht: Ist ja im Prinzip nicht verkehrt. Nur: die Frage an sich finde ich ziemlich idiotisch, denn normalerweise weißt du, wofür du brennst. Und wenn du es nicht weißt, dann macht dir die Frage einfach nur schlechte Laune oder treibt dich direkt in die Arme irgendwelcher Coaches, die dir da für viel Geld auf die Sprünge helfen wollen. Davon abgesehen frage ich mich, wie gut es ist, gerade im Beruf auf Leidenschaft zu setzen. Du kannst eine Sache ja gerne und richtig gut machen, aber leidenschaftlich? Hallo Burnout und außerdem macht’s einen sehr viel verletzungsanfälliger, weil es eben nicht „einfach nur“ ein Job ist, den du gerne (und idealerweise) gut machst. Nee… ich bin ein Freund von Leidenschaft – aber dort, wo sie hingehört. 😉

      Und nachher fahre ich mit meinem „Sex and the City“-Marathon fort. Wenn es schon kein Junk Food für den Körper gibt, dann doch wenigstens für die Seele. 😉

      Herzlichen Gruß! ❤

      Gefällt mir

  15. Hallo Anna, ich spüre dich, also bist du voll da! Dein Text ist großartig geschrieben, es kommt alles bei mir an 🙂
    Mag mich auch manchmal zu mehr „rums“ und „wamm“ zwingen, bis ich sehe das es so genau richtig brennt, wie es brennt. 🙂

    Liebe Grüße ❤

    Gefällt mir

    1. Danke. Heute sehe ich auch endlich wieder ein bisschen Sonne – erstaunlich, weil es draußen einfach nur grau und diesig ist. Aber genau das ist es: manchmal brennt es genau richtig, wie es brennt. 😉

      Herzlichen Gruß! ❤

      Gefällt mir

  16. bei mir ist es gerade ähnlich, wenn auch ein bissel andersrum, ich habe soviel auf dem blogzettel, dass ich nicht weiss, wo ich anfangen soll und das stresst mich so, dass ich gar nix tue und zum see gehe. ganz ohne ratgeber, denn ich bin mein bester 😉
    liebe grüße für dich und die sonne ☼
    bärbel

    Gefällt mir

    1. Na ja, ich habe auch einiges auf dem Zettel… aber es ist so, als ob du gleich den Mount Everest besteigen willst, obwohl du vorher nicht mal nen Deich hockgeklettert bist. Also durchatmen und Druck rausnehmen. Zur Not schreibe ich bei Bedarf weitere Posts und lasse mich von euch runterfahren – das macht ihr nämlich ganz hervorragend! 😉

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  17. Liebes! Egal wie teuer diese Schinken waren! Klappe auf, Bücher rein, Klappe zu! Und Du musst Dich nie mehr damit befassen! Ein sehr schöner Post übrigens, den ich gut nachvollziehen kann! Das Ding ist: Unser Leben ist begrenzt. Kein Tag kommt wieder. Das heißt, jeder Tag, an dem wir uns wohlfühlen, ist ein guter Tag. Und Couch -oder Bettgelümmel fühlt sich guuuut an! Ich mache einfach, bei dem was ich tue… weiter. Ich gebe einfach nicht auf, denn stehenbleiben heißt rückwärtsgehen. Deshalb gebe ich jedem Tag eine Chance. Überlege mir was, verwerfe es wieder, überlege mir Neues. Packe es an, auch wenn ich weiß, dass es vielleicht bessere Ideen gibt. Das ist jetzt meine, und die ziehe ich einfach durch. Weil ich eben keine Bessere habe – für den Moment! Wir denken, alles müsste supi-dupi, perfekt und optimal sein! Kann und muss es aber gar nicht! Also, überlege was gut für Dich sein könnte und schlurfe einfach mal hin. Auch, wenn Du nicht glühst. Vielleicht kommt das ja, wenn Du nicht vorher aufhörst! Und wenn nicht? Hast Du trotzdem nix falsch gemacht! Big Hugs, Nessy

    http://www.salutarystyle.com

    Gefällt mir

    1. Liebe Nessy, danke dir wirklich für deine Worte! ❤ Vor allem dieser Part: "Überlege mir was, verwerfe es wieder, überlege mir Neues. Packe es an, auch wenn ich weiß, dass es vielleicht bessere Ideen gibt. Das ist jetzt meine, und die ziehe ich einfach durch. Weil ich eben keine Bessere habe – für den Moment! " ist ein wahres Gegengift, wenn die "Selbstzerfleischung" mal wieder ihren Höhepunkt erreicht hat. 😉 Ich hatte diese – für mich nahezu revolutionären – Gedankengänge damals schon mal am Wickel. Dass das, was ich im Moment gebe, das Beste ist, was ich geben kann. Weil mehr nicht geht und ich es vielleicht auch nicht besser weiß oder kann. Aber irgendwie bin ich wieder davon abgekommen. Wahrscheinlich sollte ICH mir mal meinen eigenen Ratgeber schreiben. 😉

      Herzlichen Gruß
      Anna

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe Anna! Ja, man weiß das alles – eigentlich! Manchmal überlege ich mir auch, was ich jemanden raten würde, der mich um Rat bei ,,meinem“ Problem fragen würde…Wie auch immer .ich bin mir sicher, Du kommst schon klar! 😉

        Gefällt 1 Person

  18. Aaaalso, meine Liebe: Pferde springen freiwillig GAR NICHT!! Und ich weiss, wovon ich rede: Hab noch nie ein Pferd beim Ausbruchsversuch ÜBER einen Zaun springen sehen. Aber schon ganz viele beim DURCH-den-Zaun-hindurchrennen beobachtet. Ob dich das jetzt irgendwie aus deiner Flaute rausrettet kann ich nicht beurteilen- ich wollts einfach mal angemerkt haben! ;oD
    Ich sachs dir: Ich schlurfe (im übertragenen Sinne, ne??) auch nur grad so durch die Gegend. Aber das ist legitim! Der Winter ist dazu da, um alles runterzufahren. Die Natur macht uns das vor, und weil wir auch nur ein Teil der Natur sind (und das endlich mal begreifen sollten!) kann es so falsch nicht sein, selber auch ein paar Gänge zurückzuschalten. Da können mir alle „Chakka!-ich schaff das!“-Leitfäden dieser Welt gestohlen bleiben. (Ich hab übrigens noch nie einen besessen. Und das ist gut so.) Denn unser Biorhythmus zeigt uns ganz genau, was grade richtig ist- wenn wir es denn zulassen. Also mach dir keine Sorgen. Alles im grünen Bereich, alles gut. Und wenn dir total die Decke auf den Kopf fällt: Raus! Ab in den nächsten Wald oder Park, einfach mal alles bewusst auf sich wirken lassen. Beim Nachhausekommen in die warme Stube wirds dann ganz wohligwarm, dort, wo das Seelchen sitzt!
    So, und ICH geh jetzt mal zu den Ponys…… ;oD
    Drüücker und herzlichste Grüsse!
    PS: Stell diese Bücher mit einem Schild „Zum Mitnehmen“ auf die Strasse. Und kauf dir nie wieder welche!

    Gefällt mir

    1. Die springen freiwillig GAR NICHT? Dann bin ich ein Pferd. Oder ein Maulesel… ja… der bin ich. Und ich grübele gerade, wie ich- Frau Naturverbundenheit in Person – davon ausgehen kann, dass das Leben im Winter so weiterläuft wie im Sommer oder im Herbst. Denke ich nicht zum ersten Mal, dass mich das Leben in der Stadt krank macht. Zu viel Großstadt, zu viel Social Media… zu lange her, dass ich den Kopf am Meer freibekommen habe, ohne dass mir ein Gespräch oder anderweitiges Funktionieren aufgedrängt wurde… da ist es kein Wunder, dass das (ich) so langsam aus dem Ruder läuft. 😉

      Aber bei aller Liebe, die Bücher stelle ich nicht an den Straßenrand. Ich hab doch schon reingekrakelt und wie es in meinem Seelchen aussieht, geht niemanden was an. 😎

      Herzlichen Gruß!

      Gefällt mir

  19. Wie wär’s, wenn du diese Chakka-Bücher einfach wo liegen lässt … in einem Cafe, Bus, U-Bahn, … vielleicht findet sich so ja doch noch ein(e) Chakka-Buch-Liebhaber(in) und falls nicht, dann landet es eben bei der Müllabfuhr 😉

    Ich lese immer wieder gerne in deinem Blog, weil er so erfrischend anders und besonders ist – ohne Klimbim, aber mit Worten, die Menschen erreichen und ich bin mir relativ sicher, dass hier viele mitlesen und solltest du jemals ein Buch schreiben (oder vielleicht gar schon eins geschrieben haben?!), dann lasse es mich bitte wissen, weil deine Art zu schreiben eindeutig gut fürs Tageskarma und eindeutig besser als jedes Chakka-Buch ist!! 😉

    Darum ruhig weiter einatmen… ausatmen … Störendes wegatmen und …. unbedingt weiterschreiben! 🙂
    Herzliche Grüße
    Uschi B.

    Gefällt mir

    1. Liebe Uschi, deine Worte werde ich mir tatsächlich auch ausdrucken und in mein persönliches Chakka-Büchlein kleben, das mir grob im Kopf rumgeht. Das Buch, das ich mir an schwarzen Tagen in meine Höhle mitnehme, ehe ich mir die Decke über den Kopf ziehe. An denen ist Seelennahrung nämlich ganz besonders wichtig. 😉

      Und ich muss ein bisschen über mich selbst lachen, denn dein Kommentar (@Buch) trifft voll meinen wunden Punkt. Das Größte (ein Traum sozusagen) wäre es, mal ein richtig tolles Buch zu schreiben – nun nicht preisverdächtig, aber mit dem „Harry Potter“-Effekt. Sprich: Ich als Leser kann das Buch nicht aus der Hand legen und will wissen, wie es weitergeht – andererseits habe ich aber auch Angst davor, dass es zu Ende ist, weil dann der ganze Lesespaß vorbei ist. Alterntive wären Erzählungen (Kolumnen, was weiß ich), bei denen der Leser denkt: Kenne ich, sie schreibt mir total aus der Seele. Leider bin ich kein Geschichtenerzähler. Ich mag’s auch nicht (mehr so sehr), andere in die Pfanne zu hauen, um eine gute Story rauszubekommen. Und nur über mich selbst schreiben will ich schon gar nicht – das was ich hier im Blog rauslasse, ist mehr als genug. Und schon haben wir ein Problem… bleibt nämlich nichts mehr übrig, worüber ich schreiben könnte. Werde also weiter in mich gehen müssen… und mir die Zeit bloggenderweise vertreiben, bis ich weiß, was ich nun schreiben kann. Und was nicht. 😉

      Herzlichen Gruß
      Anna

      Gefällt mir

  20. Liebe Anna,
    auf meinem Glückskeks letztens beim Chinesen stand: „Alle Antworten liegen vor Dir“…. und ich habe so den Eindruck, dass Dir gar nicht richtig bewusst ist, dass du wirklich Talent zum Schreiben hast – ganz egal, ob nun Blog, Kolumne oder Alltagsgeschichten. Wie oft habe ich schon über deine Blog-Zeilen geschmunzelt, bei besonderen Wortkreationen laut aufgelacht oder einfach mal innegehalten und nachgedacht.
    Immer wenn mir der Lesestoff ausgeht, dann klicke ich mich durch Deinen Blog. Manche Deiner Beiträge lese ich mehrmals – oft einfach nur, weil sie mir gute Laune machen oder aus der Seele sprechen, manchmal auch, weil sie mir andere Blickwinkel und Sichtweisen aufzeigen.
    Deshalb gehe ruhig weiter in dich, vertreibe Dir die Zeit bloggenderweise … vielleicht liegt die Antwort ja bereits vor Dir… (im besten Falle mit dem „Harry-Potter“-Effekt). 🙂
    Ich drücke Dir den Daumen!
    Uschi B.

    Gefällt mir

    1. „Alle Antworten liegen vor dir…“ja, da ist was dran. In diesem Fall und in anderen auch. Ich lasse deinen Kommentar auf mich wirken – seit gestern arbeitet er in mir. 😉 Und ich stelle erfreut fest, dass meine Texte bei dir so ankommen, wie ich mir das wünsche und das ist gerade die schönste Bestätigung! [Ja, wir sollten keine Bestätigung von außen brauchen etc. blabla, aber so ganz ohne Feedback ist das doch auch blöd.] 🙂

      Herzlichen Gruß!

      Gefällt mir

  21. Ich würde die Bücher nicht wegwerfen, aber sie ganz schnell verkaufen. Da sie teuer waren, gibt’s bei momox sicher noch einige Euronen dafür. Davon würde ich mir ein großes Eis kaufen und vom Sommer träumen, Anna. Der rückt nämlich jeden Tag näher. Man merkt’s schon. Und hast Du mal die sagenhaften Sonnenuntergänge im Januar beobachtet. Mir macht das gute Laune. Das und, dass alles noch etwas ruhiger und langsamer ist und ich mich nicht entscheiden muss, gehe ich heute abend Radfahren, walken oder in den Biergarten.
    Lieben Gruß
    Sabine

    Gefällt mir

    1. Haha, du ahnst ja gar nicht, wie gut sich Ratgeber weiterverkaufen lassen – das sagt ne Menge aus. Etwa, dass es noch sehr viel mehr Ratgeberjunkies gibt. 😉

      Jep, die Sonnenuntergänge sind großartig, das fällt sogar einem wenig romantisch veranlagten Menschen wie mir auf. *g* Und ich genieße es tatsächlich gerade, dass man sich nicht zusätzlich unter Freizeit-Druck setzen muss, wie das im Sommer eher mal der Fall ist – wobei ich eh dazu tendiere, antizyklisch aktiv zu werden. Im Sommer wirst du mich nie an dieser oder jenen Badestelle finden – Hölle voll. Aber im Winter ist es toll da. 😛

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.