Fast genial: (m)einen neuen Ernährungsflitz gib mir heute…

Zum Glück gibt es in diesem Blog keine Werbung, denn sonst wäre jetzt die Frage erlaubt, wie ich erst Ernährungkonzept A lobhuddeln kann und nur wenige Wochen später Ernährungskonzept B. Da ich ein schlauer Fuchs bin, würde ich mir das logischerweise schon so hinbiegen, wie es mir in den Kram passt – da ich aber auch schlaue Leser habe, wäre das gar nicht so einfach geworden und hätte mich möglicherweise ein paar Sympathiepunkte gekostet. Wat’n Glück und was für ein Luxus, dass ich also einfach schreiben kann: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Ich bin eben geistig flexibel. Und darum präsentiere ich euch heute meinen neuen Ernährungsflitz.

War vor nicht allzu langer Zeit das intuitive Essen mein Favorit, esse ich nun immer noch intuitiv und erhöhe um Essen nach Zeit, auch Fasten genannt. In diesem Fall: intermittierendes Fasten (s.u.), denn das ist eine Fastenvariante ganz nach meinem Geschmack, weil ich dabei auch essen darf. Fasten für Dummies quasi. Und ja, wenn wir dieses Lifestyle-Bullshit-Bingo mal weglassen, dann könnte man das Ding wohl auch schlichtweg „Friss die Hälfte (FdH)“ oder „Dinner-Cancelling“ nennen, allerdings klingt das nicht so gut, man muss da schon mit der Zeit gehen.

Beim intermittierenden Fasten habe ich mich für die Variante entschieden, die es erlaubt, täglich während eines bestimmten Zeitfensters  zu essen. Und weil ich gerne esse, habe ich mich selbstverständlich für das größte aller Zeitfenster entschieden: nämlich 8 Stunden. Heißt nicht, dass ich nun 8 Stunden am Stück esse, sondern dass ich alle Mahlzeiten des Tages in diese 8 Stunden packe und während der restlichen 16 Stunden nichts esse. Das ist schlichtweg genial, weil es perfekt zu mir und meinem Tagesablauf passt.

Ich bin nicht der Typ, der alle paar Stunden eine Kleinigkeit isst, das nervt mich. Entweder esse ich richtig oder gar nicht – mit Kleinigkeiten fange ich gar nicht erst an. Esse daher lieber 1-2 x ordentlich am Stück und kann dafür auch Stunden ohne Essen sein. Ich brauche auch kein Frühstück, nur einen schwarzen Kaffee. Wenn man aber erst am späten Vormittag den ersten Hunger bekommt, rutscht die dritte Mahlzeit des Tages auf den ziemlich späten Abend  – und liegt verdammt schwer im Magen. Sprich: Ich esse eigentlich nicht weniger als jemand, der ganz normal drei kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt, ich verteile das nur anders und somit ist das intermittierende Fasten wie für mich gemacht ist. Bin nun mittlerweile – ein wenig angefixt durch Tine von 47plus – seit knapp einer Woche dabei und schwer begeistert:

  • Habe weniger Zeit zum Essen, also muss ich  weniger (für mich) kochen. Was gut ist, weil ich zwar gerne esse, aber weniger gerne koche – zumindest nicht mehrmals am Tag.
  • Muss mir demzufolge weniger Gedanken um das Essen machen und das ist sehr entspannend, weil ich eben nicht ständig im Hinterkopf habe, dass ich doch eigentlich lieber mehrere kleinere Mahlzeiten essen sollte, weil das viel gesünder ist und überhaupt. Nee, muss ich nicht und es geht mir gut damit.
  • Muss mir nichts verkneifen, weil ich im Rahmen meiner Vorgaben theoretisch wirklich alles essen könnte, wenn ich es denn essen wollte. Gestern wollte ich ein paar Chips und einen Schokoriegel zum Nachtisch und wurde trotzdem nicht vom Blitz getroffen. Schau mal an…
  • Und natürlich esse ich letztendlich auch weniger, weil ich innerhalb dieser 8 Stunden essenstechnisch nicht zu Bud Spencer werde und es ab ca. 18 Uhr eben nur noch Flüssignahrung gibt. Nein, keinen Wein und keine Cocktails. Sondern Tee oder Selter. Langweilig, ja. Aber wirkungsvoll.

Das intermittierende Fasten lässt zudem den fiesesten meiner persönlichen Essens-Stolperstricke wegfallen: die Futterei und/oder ein Gläschen Wein am Abend – oft an Gedanken gekoppelt wie:

  • Och komm, es ist doch so gemütlich.
  • Gönn dir mal was.
  • Mir ist langweilig.
  • Ich fühle mich einsam.
  • Du hast heute relativ wenig gegessen, jetzt könntest du doch eigentlich…

Nee, kann ich nicht und will ich nicht. Weil es sich bei all dem fast ausschließlich um Appetit oder um eine Ersatzbefriedigung handelt und nur höchst selten um echten Hunger. Ich mache mittlerweile aber etwas ganz Revolutionäres: Ich esse nur noch dann, wenn ich Hunger habe. Achte außerdem darauf, täglich die nötige Bewegungsdosis zu bekommen [Yoga oder irgendwas hiervon], denn sonst bin ich zickig und unleidlich.

Fazit nach einer Woche: Fühle mich besser und sehe morgens auch besser aus. Nämlich ausgeschlafener und frischer und das wiederum macht mir gute Laune, weil mich morgens im Spiegel nicht mehr so ein gruseliges und verschwiemeltes Ding anstarrt. Macht sich natürlich auch beim Gewicht bemerkbar – Zahlen gibt’s allerdings keine, da ich keine Waage besitze. Von daher sind meine Kontrollinstanzen mal wieder Spiegelbild, Hosenbund und das figurbetont geschnittene Ringelkleid, das vor allem um die Körpermitte rum gnadenlos ist und bisher ohne mein geliebtes Presswursthöschen untragbar war. Genau dieses Ringelkleid darf, nachdem ich es vor zwei Monaten in die „macht mir extrem schlechte Laune“-Klamottenkiste verbannt habe, seit gestern wieder in den Kleiderschrank, weil es mir plötzlich auch ohne Presswursthöschen extrem gute Laune macht. Und darauf… ähem… ja gut… einen Kräutertee. Aber irgendwas is ja immer… 😉

Soulfood

P.S: Für den Bericht von Tine klickt ihr hier: Intermittierendes Fasten – ein praktikabler Alltagskompromiss

Infos: 

Anmerkung: Es handelt sich hierbei nur um (m)einen persönlichen Erfahrungsbericht und nicht um eine Ernährungsempfehlung oder um eine Ernährungsberatung. Und natürlich ist das (für mich) keine dauerhafte Ernährungsform, zumal Diäten (egal welche) einfach nichts bringen.  Aber hin und wieder weniger essen und einfach mal das Abendessen streichen, hat – glaube ich – noch keinem geschadet. Im Gegenteil…

[Beitragsbild: stocksnap.io/LisaFotios u. privates Bild-Recycling]

43 Kommentare zu „Fast genial: (m)einen neuen Ernährungsflitz gib mir heute…

  1. Das heißt jetzt im Management-Jargon agil. Ich meine das Adenauer-Zitat über die Flexibilität.
    Dieses inter-Fasten habe ich auch mal probiert. Jetzt hat es sich bei mir dergestalt bewährt, dass ich zwischen den Mahlzeiten nichts esse 😉

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  2. Ja, das ist der neueste Schrei. Darüber gabe es am Dienstag einen Bericht in Visite beim NDR. Die nannten das Kind nur „Teilfasten“. Da wurde beispielsweise nur zwischen 9:00 und 17:00 gegessen. Danach nichts mehr.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Schade, das hätte ich ja gerne gesehen. Mal schauen, ob das in der Mediathek abrufbar ist. Und ich bin gespannt, wie man „das Kind“ nennt, wenn „Teil- oder intermittierendes Fasten“ durch sind. 😉

      Lieben Gruß!

      Nachtrag: Ha, gefunden und gleich verlinkt. Danke für den Tipp! 😉

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      1. Hallo Anna, selbst Ärzte versprechen sich vom Fasten viel Gutes. Mich ärgert nur, dass sich die Werbung einschaltet und Fasten als super Diät verkauft. Das Gleiche passierte mit Trennkost, die in ihren Ursprüngen ganz anders gemeint war. Fasten ist nach meinem Empfinden eine Ernährungsweise, die man ein ganzes Leben lang praktizieren kann. Fasten bedeutet kein Verzicht auf Zucker, Fett und Fleisch. Das soll man alles essen, auf die Menge kommt es an. Danach braucht der Körper Zeit zum Verdauuen. Das ist alles. Ein Nebeneffekt ist ein neues Bewußtsein für die Qualität und Herkunft der Nahrungsmittel, die man zu sich nimmt. Und man bekommt wieder Spaß am Kochen und die Gerichte werden bunter. Ich praktiziere intermittierendes Fasten seit dem letzten Sommer und bin total glücklich damit. Was zuviel um die Hüften war ist weg, mein Wohlfühlgewicht kann ich ohne Probleme halten (dafür reichen mir 14 Stunden Essenspause), gesundheitlich geht es mir besser. Darüber habe ich in meinem Blog geschrieben. Und ich mache seit kurzem wieder Yoga 😊 , allerdings bei meiner „alten“ Yoga-Lehrerin. Ich fange jetzt an, darüber zu schreiben. Irgendwie haben Frauen ähnliche Bedürfnisse. Sind das Hormone?
        Lieber Gruß!
        Beata

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        1. Liebe Beata, danke dir sehr für dein Feedback. Habe je aher zufällig mit dem intermittierenden Fasten begonnen (also ein paar Tage das Abendessen weggelassen, weil es einfach nicht mehr in den Tag gepasst hat) und bin dann auf Tine gestoßen und plötzlich „hatte das Kind diesen Namen“. 😉 Mittlerweile habe ich mich ein bisschen ins Thema eingelesen und denke, dass das schon was ist, was ich gerne weiter durchziehen möchte. Den gesundheitlichen Aspekt finde ich wirklich spannend und man kann das ja auch schön an sich selbst beobachten, ob es was bringt . Und wenn es dann noch der Figur zuträglich ist, umso besser. Gibt für mich derzeit keinen Grund, von dieser Ernährungsform abzurücken.

          Was Yoga angeht: ich bin ja schon lange dabei, von daher weiß ich nicht, ob ich sonst genau jetzt damit anfangen würde. Andererseits passe ich sonst auch in verschiedene Klischeebildchen, also würde ich diesem wahrscheinlich auch entsprechen. 😎

          Lieben Gruß!

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  3. Hm ehrlich jetzt, für mich ein alter Hut. In der Medizin kennt man das schon lange 🙂 Aber toll dass es für Dich gut ist. (Such Dir um Himmels Willen jetzt nix moderneres, nur weil wir es schon lange kennen). Es ist auch gut, auch für mich. Ich nenns zwar immer ich kann abends nix essen, mäh, weil ich dann schlecht schlafe, jammer. Aber Jap das isses. Abnehmen tu ich damit kaum, ich esse anscheinend in der übrigen Zeit halt doch zu viel 😉
    Schönen Tag Anna, liebe Grüße Tina

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    1. *gnihihihi* Sag ich ja: FDH oder Dinner-Cancelling, ein alter Hut. Aber nun heißt es eben intermittierendes Fasten und schon kannst du die mitnehmen, die die alten Hüte nicht kennen und gleich noch ein paar neue Bücher zum Thema verkaufen. 😉

      Aber ob nun alt oder neu: die Sache an sich ist gut. Werde das beobachten. 😉

      Lieben Gruß!

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  4. wenn´s shee macht 🙂
    gesund ist was einem gut tut. ich wache nachts um 3 mit brüllendem hunger auf wenn ich abends nichts handfestes esse – und ohne frühstück komme ich nichtmal bis zum kohlenschuppen. dafür darf dann mittags der schmalhans regieren – aber so ganz ohne essen geht auch der tag nicht rum.
    meine „mehr-zentimeter“ an der taille scheinen aber auch nichts mit „dicksein“ zu tun zu haben – habe null fett an hintern und beinen. es ist wohl einfach so dass da jetzt die übliche matronenfigur durchkommt. kein wunder mit fast 50. eher irgendwie normal. eigentlich.
    magst du nicht einmal die woche als yoga-buddy vorbeikommen??? 😉
    xxxxxx

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    1. Ganz genau: gesund ist, was einem guttut. Und siehste, ich brauche mittags/am späten Nachmittag ein ordentliches Essen. Dann bin ich bei den anderen Mahlzeiten extrem flexibel. Schon erstaunlich, dass es zwar die verschiedensten Ernährungskonzepte gibt, dabei aber gerne so getan wird, als ob dieses eine Ding das Nonplusultra für alle ist. Und noch erstaunlicher, dass man sich gelegentlich selbst davon verunsichern lässt. *hüstel* Ich habe mich einige Zeit extrem von diesem „du musst mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag essen“ unter Druck setzen lassen, bis ich anerkennen musste, dass das einfach nichts für mich ist. Auch wenn meine liebste „Gesundheitsautorin“ (C. Northrup) genau das propagiert. Aber: mein Körper, meine Regeln. 😉

      Ich als Yoga-Buddy? *g* Ich kann dir Irina u. Valentin Alex ans Herz legen. Die stehen 24 Stunden am Tag auf Abruf bereit. 😛

      Lieben Gruß!

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      1. das mit den kleinen 5 mahlzeiten hab ich mal vor jahren versucht – war auch bei mir voll der reinfall. A) war ich nur noch am essenvorbereiten und B) wurde ich nie richtig satt und hab dauernd an die nächste malzeit gedacht…….
        mit virtuellen yoga-buddies hab ichs nicht so. da bin ich altmodisch 🙂
        xxxx

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        1. Ganz genau das. Du stehst ja nur in der Küche und das besonders dann, wenn du nicht nur für dich alleine kochst, die Essenszeiten (aufgrund von Training und was weiß ich) einfach nicht zusammenzubringen sind. Nix für mich. *kopfschüttel*

          Hach… endlich fühle ich mich mal nicht(!) wie ein altes Fossil, denn ich stelle fest: Ich suche mir das Beste aus allen Welten raus… allerdings ist mein Lieblingskram meist aus der „alten Welt“. 😛

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  5. Ich empfinde es auch als äußerst angenehm, einfach völlig unabhängig schreiben zu können, Hofberichterstattung finde ich doof.
    Die Diät klingt interessant, aber ich habe alles was danach klingt und esse einfach nach Gefühl, seitdem nehme ich ab ☺

    Liebste Grüße
    Ela

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    1. Hofberichterstattung… schön gesagt. 😉 Diäten hasse ich auch und eigentlich wollte ich nur ein bisschen gesünder essen. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, warum ich nun plötzlich mit diesem Ding angefangen habe – das war nicht wirklich geplant. Aber ich bin froh, dass ich’s getan habe. 😉

      Lieben Gruß!

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  6. Übers diese Art von Fasten habe ich auch schon mal geschrieben. 2015? Oder 2014? Ich finde es eigentlich toll – und das Dinnercancelling soll ja auch noch Anti-Aging wirken, oja! 😀

    ABER … leider halte ich einfach nix länger durch als zwei Wochen. :-p

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    1. Oh ja! Das mit dem Anti-Aging-Effekt habe ich auch gelesen. Und wäre ich nicht schon dabei, hätte ich spätestens nach dem NDR-Bericht angefangen. Gut, bin nun keine Maus, aber das klingt schon spannend spannend. Peile erstmal Ende Januar an… sage ich heute. 😉

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  7. Finde das klingt ganz gut, es leuchtet mir zumindest ein, das es etwas bringen könnte. Selbst kann ich es leider nicht durchziehen, weil ich da wie Beate veranlagt bin. Wenn ich Hunger habe, muss ich essen, ansonsten kann ich meine Füsse kaum heben um zu gehen. Klingt komisch, ist aber tatsächlich so 😀

    LG ❤

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    1. Bin gespannt, wie lange ich das durchziehe. Und ich bin froh, dass mich der Currywurstflitz heute um 17 Uhr heimgesucht hat. Nur gut, dass ich weder Clean Eating noch sonst eine verzichtreiche Challenge durchführe, sonst wäre ich voll durchgefallen. Aber so fiel es ins Zeitfenster. Also fast alles im grünen Bereich. 😎

      Lieben Gruß! ❤

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  8. Mach mal. Ich würde vermutlich verhungern *grins* Nur acht Stunden am Tag essen? Och nö. Ich nehme mir gerade viel lieber so nen blöden Erkältungsvirus, der macht auch total schlank 😉 Mir schmeckt gerade nix. Absolut nix. Nichtmal Haribo. Tragisch, das.

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    1. Schlank durch Erkältungsvirus ist langweilig, das lässt sich nicht so gut verbloggen. Und außerdem sind Erkältungen ja ein noch älterer Hut als das intermittierende Fasten. 😎

      Gute Besserung! 😉

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  9. Ich lach mich schlapp (wenn ich Bauchmuskelkater habe, gilt das dann auch als Schport?)
    Hauptsache, dir geht es gut dabei (und du musst nicht hungern – wegenweil Hunger macht böse)
    Grüüüße
    Ilka

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    1. Das läuft definitiv unter Sport. Und das eröffnet völlig neue Workoutmöglichkeiten. Wer braucht Sit-ups, wenn er stattdessen Louis de Funès sehen kann? 😎

      Lieben Gruß!

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  10. Naja, da hätte ich schon mal das erste Problem: „Ich esse nur, wenn ich Hunger habe“. Blöd nur, dass ich den ganzen Tag Hunger hab! ;oD In der Klinik hab ich echt schon den Ruf, den ganzen Tag an irgendwas rumzumümmeln. Wenn was Essbares übrigbleibt, n‘ Stück Kuchen oder so, dann lautet die Parole: „Gebt das der FrauHummel, die vernichtet das schon!“ ;oD Wahrscheinlich brauch ich das einfach, denn wenn ich meinen Blutzucker nicht auf einem gewissen Level halte, dann fange ich tatsächlich an zu zittern. Und dann werde ich ganz unleidlich! Wenn man die Hyäne in mir aufwecken will, dann muss man mir nur mein Essen wegnehmen! Und um die Shapeware komm ich rum, indem ich meine geliebten schwingenden Kleidchen trage. Da fällt mein „SiebterMonatBauch“ nicht weiter auf, *ggg*!
    Ich pfeiff auf alles, was auch nur im entferntesten an Diät oder Ernährungsentzug denken lässt. Das hält mein Organismus einfach nicht aus. Und meine Psyche erst recht nicht…….
    Frohes Wochenende und herzlichste Grüsse!

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    1. Wirst lachen, aber während meiner „ich muss alle 2 Stunden einen kleinen Snack essen, weil das doch so gesund“-Phase hatte ich ständig Hunger. Und völlig unabhängig davon, wie lange ich diese Art des Essens nun durchziehe: es war wie ein kleiner Reset, der mir gezeigt hat, dass in mir offenbar sehr viel mehr „Höhlenmensch“ steckt, als ich das wahrhaben möchte. *g* Im NDR-Bericht hatten sie erwähnt, dass „der Mensch“ (wobei ich nichts von dieser Verallgemeinerung halte und einige kenne, die des Blutzuckers wegen öfter „einen kleinen Snack“ brauchen) früher zwar auch mal richtig viel gegessen hat, wenn eben gerade ein Mammut erlegt wurde, dann aber auch längere Phasen des Hugnerns aushalten musste. Und mein Essverhalten scheint halt eher „Höhlenmensch“ zu sein. Ist in Ordnung, das passt schon. Sonst geht es mir aber wie dir. Wenn ich Hunger habe, werde ich unleidlich und richtig böse. 😉

      Herzlichen Gruß!

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  11. Bisher kannte ich nur intermittirendes Fieber 😉 Danke für die Aufklärung. Ähnliches hat eine Freundin von mir vor Jahren schon sehr erfolgreich gemacht: kein Essen nach 18:00. die ist so dünn geworden, dass es schon fast zu wenig war. Grundsätzlich halte ich es für eine gute Idee, sich abends kenne leeren Kalorien reinzuschaufeln. Und Haut und Körper danken es auch. Seit geraumer Zeit gibt es abends kein Glas Wein mehr, dafür gehe ich früher ins Bett. Eine kluge Entscheidung . Jetzt bin ich morgens immer ausgeschlafen, weil ich ausreichend Schlaf bekomme. Tut der Seele gut und Haut und Körper sowieso.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Bei deinem Kommentar habe ich mich für einen Moment gefragt, ob ich mit dieser Ernährugnsform vielleicht doch noch zur Carrie Bradshaw werden kann. Erst die Figur, dann der Rest. Kleiner Scherz. 😉 Finde es spannend zu erleben, wie der Körper darauf reagiert und dass es mir richtig gut damit geht. Das mag ich. Allerdings geht’s mir weniger um die Gewichtsabnahme. Ich bin normalgewichtig und das will ich auch bleiben, aber klar, ein bisschen besser geht immer. Den gesundheitlichen Aspekt finde ich viel spannender. Sprich: wie wirkt sich das auf die Blutwerte oder den Blutdruck aus, denn da muss ich familiär bedingt verdammt aufpassen – allerdings waren gesunde Ernährung und/oder Bewegung in der Familie auch nie ein Thema. Also schaue ich mal, ob und in welchem Maß sich das beeinflussen lässt und toi, toi, toi: bisher habe ich das im Griff, aber genau das ist auch der Antrieb, es immer mal wieder vegan oder fastend zu versuchen. 😉

      Lieben Gruß!

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  12. Machst du das jeden Tag? Ich esse an freien Tagen automatisch so, schon immer und ohne dass ich was vom intermittierendem Fasten wusste.
    Aber eben nur zwei Mal die Woche. Gilt das auch?

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    1. Ich mache das momentan jeden Tag. Mal schauen, wie lange mir das Spaß macht. Und „ob das auch gilt“ kann ich dir nicht sagen, da ist ein Ernährungsexperte der bessere Ansprechpartner. Ich halte das ganz einfach so: Passt es zu mir und tut es mir gut? Dann ist es gut -für mich. 😉

      Lieben Gruß!

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  13. Ich glaube, das hatte ich auch mal gemacht (was habe ich denn bis jetzt eigentlich NICHT gemacht?) und ich weiß gar nicht mehr den genauen Grund, warum es bei mir nicht geklappt hat (vielleicht weil du verfressen und undiszipliniert wie immer warst, Ayse?) Öhmm… ja.

    Find ich toll, dass es zu Dir passt.
    Ich finde, zu mir passt nichts, wobei man nicht das essen kann, was und wann man will. Also quasi gar keine Ernährungsumstellung. Die Folgen davon passen MIR dann wiederum nicht.
    Echt doof, irgendwie…. 🙂

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    1. *g* DAS habe ich mich auch gefragt: Was habe ich eigentlich noch NICHT gemacht? Bin da sehr experimentierfreudig, aber wie willst du rausfinden, was für dich stimmig ist, wenn du es nicht probierst? 😉

      Nebenbei bemerkt habe ich das vor Jahren schon mal probiert, aber es war nichts für mich, weil ich ständig das Gefühl hatte, Verzicht üben zu müssen. Habe das damals ein paar Tage ausprobiert und es dann genervt verworfen. Warum es jetzt von 0 auf 100 klappt und ich mich super damit fühle, kann ich dir nicht sagen. Soll halt so sein und ich freu mich drüber. Vielleicht schaffe ich aber auch nur ein bisschen Platz, damit ich mich bald durch dein Kochbuch futtern kann? 😎

      Lieben Gruß!

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      1. Also, wenn Du Dich an die Rezepte aus meinem Buch halten solltest, würde das mit dem Gewicht auch klappen. ICH sollte das auf jeden Fall auch mal wieder tun:) Jetzt ist diese blöde „Nervennahrungszeit“ bei mir soweit vorbei, und die Advendzeit und so. Ausreden gibt es nicht mehr, weiter geht’s!:)

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  14. Ist doch klasse, dass du das so für dich entdeckt hast. Und auch sehr sinnvoll meiner Meinung nach. Ich bin zwar auch keine Ernährungsexpertin, aber allein vom eigenen Gefühl her weiß ich, dass mir auch spätes Essen schwer im Magen liegt und ich dann schlecht schlafe.

    Nach der Arbeit esse ich manchmal etwas Warmes, das ist dann auch so gegen 17:30 Uhr und danach gar nichts mehr. Ich könnte schon so gegen 21:00 Uhr die Schokolade rausholen oder die Chips öffnen, mache das dann aber bewusst nicht.

    Mal sehen, ob du demnächst noch mal ein Feedback gibst, ob du dabei geblieben bist. 😉

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ich werde sicher noch mal Feedback geben – vielleicht im Frühling. *g* Wenn ich das so lange durchziehe. Aber momentan bin ich echt zufrieden, weil sich erste Erfolge einfach sofort einstellen. Besser schlafen, morgens keine Schwellungen mehr unter den Augen und eine Taille, die ihren Namen auch verdient – da fällt es mir leicht, so zu essen (oder eben nicht), wie es mir in den Kram passt. Und wenn ich höre, dass du das ganz ähnlich handhabst, ist das nochmal eine extra Motivation. 😉

      Lieben Gruß!

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  15. Das ist ja interessant! 🙂 Ich versuche mich gerade an der 5:2 – Variante. Einfach mal testweise für einen Monat. Bei mir ist es leider so, daß ich nachts überhaupt nicht schlafen kann, wenn ich hungrig bin und am nächsten Morgen wie gerädert aufstehe. Und zudem esse ich mich auch nicht gern pappesatt, dann lieber mal ein Apfel oder Gurke oder ein Knäcke (okay, oder eine KEKS!) zwischendurch. Dafür kann ich das Frühstück auch locker nach hinten verschieben.
    Wie viele andere hier auch schon geschrieben haben, sollte man bei seiner Ernährungsweise immer schauen, daß sie zu den eigenen Bedürfnissen paßt.
    Ich bin gespannt, wie es Dir damit ergeht -halte uns doch mal auf dem Laufenden! 🙂
    -Mondstein-

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    1. Oh, da wäre ich aber auch an einem Erfahrungsbericht von dir interessiert! 😉 Ich versteh das gut, denn ich kann auch nicht schlafen, wenn ich hungrig bin und gegen 22 Uhr wird es manchmal kritisch. Ich könnte eine Kleinigkeit essen, aber andererseits wäre das blöd, also gehe ich einfach ins Bett. 😉 Bis auf zwei Ausrutschertage bin ich weiterhin dabei und ich bin erstaunt, wie gut das klappt. Hunger habe ich keinen und dieses „einmal richtig essen und gut is“ kommt mir echt mehr entgegen, als ich das für möglich gehalten habe. Werde aber irgendwann sicher nochmal einen Post dazu schreiben.

      Lieben Gruß und dir weiterhin viel Spaß bei der 5:2-Variante! 🙂

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