Magic Goals für Spatzenmenschen.

Überraschung: 2017 steht vor der Tür! Das weiß ich sehr genau, weil ich Menschen folge, die sich Organisation und Life-Coaching auf die Fahnen geschrieben haben und weil ich darüber hinaus auf Facebook einige Male zu oft entsprechende Posts gelikt habe, so dass mir nun ständig Blogeinträge oder Werbeeinblendungen für Kalender, Organizer oder „Plane dein neues (bestes) Jahr und dein Leben“-Workbooks und ähnliches um die Ohren fliegen. Nebenbei bemerkt sind diese Werbeeinblendungen gut. Passgenau. So passgenau, dass ich gar nicht wissen will, was FB noch über mich weiß, aber das ist jetzt nicht das Thema. Nach zwei Werbeinblendungen war mir klar: ich brauche einen Organizer. Nach einem Dutzend Werbeeinblendungen und dem Konsum meiner favorisierten Blogs umd Instagramaccounts wusste ich: einer reicht nicht, ich brauche zwei Organizer. Mindestens. Am liebsten sogar für jeden Lebensbereich einen, andererseits hätte ich dann zu viel Organizer für zu wenig noch zur Verfügung stehende Zeit. Auch blöd.

Außerdem brauche ich Ziele! Viele Ziele! Warum? Weil ich es nötig habe und weil ich nie wieder in einem Workbook schon auf den ersten Seiten ins Straucheln geraten möchte. Nämlich bei den Fragen, wie die bisherigen Ziele aussahen und was ich gerne sonst noch in 2016 erreicht hätte. Nachdem sich diese Fragen einige Tage fröhlich in mein Hirn frästen, wurde mir nämlich klar, dass ich keine konkreten Ziele hatte – nur Wünsche. Und dass diese Wünsche im Sinne der persönlichen Weiterentwicklung nichts taugen. Gar nichts. Ich bin da einfach zu schlicht gestrickt und das fängt schon damit an, dass mich die Tatsache nervt, dass Ziele heute nicht mehr Ziele heißen. Sondern Magic Goals. Klar, das klingt gehaltvoller und nach mehr Sternenstaub und Feenglitzer.

Auch dieser Planungswahn stresst mich, denn geplant wird natürlich alles – selbst dann, wenn der Tag zwischen Frühstück, Job, Mittagspause, Kinderbespaßung, Abendessen, Sport und komaähnlichem Schlaf vor dem Fernseher kaum noch planenswerte Freizeit bietet. Aber es liegt halt an jedem selbst, so viel wie möglich aus einem Tag rauszuholen. Prioritäten setzen, sehr viel früher aufstehen und die Blogbeiträge eben noch bettwarm um 5 Uhr morgens schreiben und aus Trilliarden von Plannern oder Filofaxen… äh… Personal Organizern, das Model raussuchen, das einem planungs- u. optimierungstechnisch am besten auf die Sprünge hilft. Leider bin ich ein Mensch, der jetzt lebt und nicht für die nächsten 10 oder 20 Jahre plant. Ich weiß ja noch nicht mal, was ich heute zum Mittag essen werde – das entscheide ich normalerweise spontan beim Blick in den Kühlschrank, der immer die nötigsten Basics beinhaltet. Ebenso wie der Kleiderschrank: beinhaltet auch überwiegend Basics. Und gleiches gilt, ihr ahnt es schon, irgendwie auch für meine Wunschliste. So basic, dass es zum Heulen ist.
Ich bin unter anderem dafür dankbar, dass ich ein Bett habe und ein Dach über dem Kopf, weil das nicht selbstverständlich ist. Morgens bin ich dafür dankbar, dass ich einfach so aufstehen und mich bewegen kann und mir den ersten Kaffee durchlaufen und maulfaul vor mich hin brüten darf. Ich bin auch dafür dankbar, dass ich auf eigenen Beinen meine Walkingrunde machen kann – ohne darauf warten zu müssen, dass mich jemand durch die Gegend schiebt. Und so weiter und so fort. Für all das, und ein bisschen mehr, bin ich wirklich dankbar und all das soll bitte so bleiben – ist somit also genau das, was ich mir wünsche. Aber das sind keine Ziele. Das sind – so unbezahlbar, wie sie auch sind – Basics.

Möglicherweise zeigen sich hier in massiver Form die Auswüchse dieses Spatzenmenschen-Syndroms. Ihr wisst schon… Spatzenmenschen: wählen lieber den Spatz in der Hand und nicht die Taube auf dem Dach. Weil sie sich für die Taube nicht interessieren, hin und wieder daran zweifeln, dass sie die Taube verdient haben oder überhaupt bekommen können.  Vielleicht auch eine Mischung aus allem. Aber wo führt das hin? Genau: nirgendwohin. Habe mir darum zwei schöne Organizer fürs neue Jahr gekauft, die preislich definitiv nicht „basic“ sind und u.a. richtig viel Platz für Magic Goals bieten – welche auch immer das sein mögen. Ich bin gespannt…

Zitat Goethe.jpg

P.S: Mir ist – mit Blick auf die Nachrichten – durchaus bewusst, dass es sich hierbei um Luxus“sorgen“ handelt. Oder vielleicht auch nicht…?

[Bilder: erstellt mit Pablo by Buffer, Canva]

32 Kommentare zu „Magic Goals für Spatzenmenschen.

  1. Der vierte Absatz! Der mit dem Bett und dem Dach und dem Kaffee und den zwei gesunden Beinen! GENAU DER! So etwas ähnliches wird in meiner Rückblicks-2016-Edition auch drinstehen. Weil sowas für viele Menschen eben nicht selbstverständlich ist und ich durchaus dankbar für viele kleine Dinge – Basics, wie Du sagst – bin.
    Aber so ein (zwei, drei) Organizer, ne? Und wie schön sie immer aussehen, so neu und unbenutzt, als könnte man alle Ziele der Welt erreichen, wenn man sie nur aufschreibt. Leider bleiben meine Planer nach den ersten drei Wochen immer leer – weil ich doch nur Termine notiere, und die passen in einen schnöden Kalender. Aber nachfühlen kann ich das gut, weil ich fliege auf solchen Kram …
    Lieben Gruß
    AnnJ

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    1. *g* Ich habe die Organizer noch nie konsequent genutzt, noch nie. Habe mir darum im Herbst bewusst mal einen Planner für 100 Tage gekauft und in den war ich wirklich verliebt und ich habe ihn (für meine Verhältnisse erstaunlich konsequent!) genutzt – an manchen Tagen eben als Tagebuch. Dieser Test war die Voraussetzung dafür, dass ich mir so einen teuren Organizer überhaupt kaufe. Von daher bin ich guter Dinge, dass ich die Teile in diesem Jahr mal nutze. Wie auch immer.

      Und der 4.Absatz… ja… der ist für mich wirklich so ein bisschen mein Problem. Ja, für diese Sachen bin ich wirklich dankbar. Aber so bleibe ich auch permanent unter meinen Möglichkeiten. Andererseits – mit Blick auf die Nachrichten – wie schräg ist es, sich über „Selbstverwirklichungskram“ Gedanken zu machen, wenn die Welt völlig aus den Fugen gerät und die Basics eben nicht selbstverständlich sind? Gratwanderung, die ich irgendwie nicht gut hinbekomme. Gar nicht gut.

      Lieben Gruß!

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  2. meine liebe – deine seelengesundheit ist keine luxussorge 🙂
    aber wie du schon ahnst hängt diese gesundheit eben nicht an „magic goals“ – habe ich jedenfalls festgestellt.
    mein „planer“ für das jahr ist seit fünfen der kommunale abfallkalender! neben den terminen, wann ich den gelben sack zur strasse karren muss, hat er übersichtliche kästchen und jeden monat ein foto aus der gegend. die kästchen reichen völlig um jahresuhrlaub vom BW, grössere besuche, vorhersehbare events und die impftermine der katze einzutragen….
    ausserdem ist er gratis.
    dummerweise haste jetzt schon die kohle rausgehauen für den plunder – vll. brauchste noch geschenke für nicht so nahestehende personen die so naiv sind einen psychoterror aka organizer zu schätzen ;-P
    falls du das nächste mal ein jucken im „kaufen-finger“ verspürst – die bahn fährt durch bis bad schandau – rechtzeitig bestellt 14€ – lalalaa******
    xxxxxxxxx

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    1. Stimmt natürlich. Absolut richtig: Seelengesundheit ist keine Luxussorge, aber manchmal vergesse ich das. Es ist ja auch niemandem (und schon gar nicht mir selbst) damit geholfen, wenn ich nur jammernd durch die Gegend ziehe und den Zustand der Welt beklage, wer ausgebrannt ist, kann nicht mehr viel bewirken.

      Mein Planner ist nicht nur für die „Terminverwaltung“ da. Das würde mich stressen. Es ist eine Mischung aus Organizer, Tagebuch, To-do-Listen, Finanzübersicht etc., also ein buntes Kuddelmuddelding und das hat mir in den letzten Monaten echt geholfen und die Augen geöffnet. Ich schaue ja normalerweise schon recht scharf hin,was ich tue, damit ich mich selbst nicht mehr beschummeln kann, aber doch… ich konnte. Mit dem Organizer ist das schlichtweg nicht mehr möglich – wenn man ihn denn führt und das werde ich tun. Nee, den verschenke ich nicht. Den behalte ich und ich liebe ihn. 😉

      Lieben Gruß!

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      1. wenn du den organizer so gut nutzt dann ist das natürlich was anderes!! 🙂
        meine lagen immer nur rum. aber ich hab „skizzenbücher“ – meist bekomm ich die geschenkt – mit hübschen einbänden und so. da kommt dann das ganze gekritzel rein, ideensammlung und konzentrationshilfe in einem……
        ich schreib ja nicht – ich zeichne. mitunter sogar die einkaufzettel.
        xxxxx

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        1. *gnihihi* Ich hoffe wirklich, dass ich den gut nutze! Aber wenn ich das 100 Tage lang schaffe, dann…. ähem… sind 365 Tage doch ein Klacks. 😛

          Oh, diese Skizzenbücher oder Blankonotizbücher habe ich auch! Liebe ich so sehr, dass ich nie was reinschreiben kann, weil ich das einfach nicht übers Herz bringe. Also hebe ich sie für den besonderen Anlass auf. Für den Anlass, der nie kommen wird. Und wenn ich doch was reinschreibe, dann ärgere ich mich hinterher, weil ich das Buch nicht besser genutzt habe. Der Organizer hingegen ist ja vordatiert, mit dem kann ich 2018 nix mehr anfangen, also schreibe ich und überliste mich selbst. Ich kann so klug sein, wenn ich will. 😎

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  3. Und ich bin auch von ganzem Herzen für die liebevollen Worte dankbar.Ich bin zwar eher eine stille Verfolgerin deines Blogs, jedoch lese ich jeden deiner Texte und es freut mich auch sehr, dass es dich in der Blogosphäre „noch“gibt!
    Beste Grüße und eine schöne Adventszeit!
    Claudia

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  4. Als ich anfing, den Post zu lesen, habe ich mich noch gefragt, was denn wohl Spatzenmenschen sind, jetzt weiß ich, dass ich selbst einer bin 😀 Wirklich große Ziele zu haben, und sie dann in Schritte eines Projekts zu zerlegen und zu verfolgen – so wie man sich das heutzutage eben vorstellt – das ist auch etwas, was ich gar nicht kann. Das fängt schon damit an, dass mir das Ziel fehlt. Oder wenn ich mal eins habe stelle ich es dauernd in Frage und dadurch wird der Weg mühsam oder man kommt auch ganz davon ab. Ich glaube das letzte Ziel, das ich hatte, das ich wirklich niemals in Frage gestellt habe war das Abitur (das ist 15 Jahre her)! Ich glaube als echter Spatzenmensch bin ich sehr anpassungsfähig und kann in vielen Situationen ( z.B. guter Job, blöder Job, gar kein Job) zufrieden sein. Aber manchmal frage ich mich, ob ich dadurch nicht „falsch lebe“ und irgendwann bereuen werde nicht das große Ziel gehabt zu haben.
    Trotz alledem habe natürlich auch ich mir bereits einen hübschen Taschenkalender für 2017 gekauft…
    LG

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    1. Wusste bis gestern Abend selbst nicht, was Spatzenmenschen sind und dass es die überhaupt gibt, aber sie flogen mir quasi zu. Direkt in den Post rein. 😉

      Kommt mir sehr bekannt vor, was du schreibst. Bislang habe ich das immer auf mangelnde Disziplin geschoben, aber irgendwie passt das nicht. Es ist offenbar eher so, dass es weder einen „hin zu“- noch einen „weg von“-Trieb gibt, der stark genug ist, um mir… hm… einen Tritt in den Allerwertesten zu verpassen. Und wenn du dann noch echt und ehrlich für jeden Kleinschei** dankbar bist und dich schon über ein Eichhörnchen auf dem Balkon freust (so ist es tatsächlich *seufz*), dann macht’s das nicht einfacher. Klingt, wenn ich das lese, sehr lethargisch und interessenlos, aber das ist beileibe nicht so. Irgendwie bin ich komisch. *kopfschüttel* Freut mich aber, dass jemand nachvollziehen kann, was ich da schreibe! Bisschen peinlich, öffentlich zuzugeben, dass man keine Liste von Zielen am Start hat, die man nach und nach abarbeiten möchte. 😉

      Lieben Gruß!

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  5. Ziel für 2017: Glücklich sein 🙂 Plan: manches weniger wichtig nehmen, mich an sogenannten „Selbstverständlichkeiten“ freuen (du hast ja schon einige aufgezählt). Denen, die immer alles besser wissen oder gute Ideen haben, weniger Beachtung schenken.
    Mein Terminplaner ist mein Handy. Ist immer dabei, erinnert mich und solange der Akku funktioniert, ist alles gut.
    Komm entspannt durch die Feiertage, liebe Anna.
    Grüße vom See
    Andrea

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    1. Feiertage? Huh…jetzt hab ich glatt auf den Kalender geschaut, weil ich dachte, dass ich ne Woche zurückhänge. Nee, wir lesen uns vor den Feiertagen nochmal. 😉

      Schöne Pläne für 2017. Ich glaub, da mache ich mit. 😊

      Lieben Gruß!

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  6. Ich mache für mein Leben gern Pläne oder sind das jetzt Fantasien, denen ich nachhänge? Kommt wohl auf die Perspektive an. *lach* Dabei gibt es doch so schöne nudefarbene Organzier…habe von einer Freundin gerade allerdings einen in Türkis mit pinkfarbenem Bändchen geschenkt bekommen, was mich ja tierisch gefreut hat, weil ich mal gleich alle Termine 2017 da hineinpinsele. Da geht es mir wie Andrea. Zur Sicherheit tippe ich dann noch alles hübsch brav ins Handy…waaahhhhh. Hab ein schönes Wochenende und LG Sabina

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    1. Wenn du die Pläne umsetzt, sinds keine Fantasien mehr. *g* Fantasien habe ich ja auch so einige, wobei manche eher „die Möhre für den Esel sind“ und wahrscheinlich besser nicht in die Tat umgesetzt werden sollten.

      Freue mich aber, dass noch ein Organizer-Freak anwesend ist. Denn jaaaaa…. es gibt soooo schöne! Hach… ❤

      Lieben Gruß!

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  7. Ach weißt Du, ich brauche gar keinen Optimierungs-Organizer. Ich brauche einen schlichten Kalender, in den ich meine Termine eintrage, die ich meist sowieso im Kopf habe, aber für die Fahrtkostenabrechnung ist das Ding phänomenal, weil ich die gerne für drei bis vier Monate auf einen Schlag erledige.
    Wie ich mit einem Organizer mein Leben verbessern sollte – äh ja. Keine Ahnung. Ich dachte immer, dass man das tut, indem man etwas tut und nicht, indem man etwas aufschreibt. Ich habe allerdings auch nie diese tollen Projektmanagement-Tools gebraucht, um Projekte zu managen. Das funktionierte hervorragend mit nem Notizblock und einem funktionierenden Hirn. Und selbst den Blog kriege ich ohne Redaktionsplan auf die Reihe – spart im Übrigen echt Zeit *grins*
    Über den Spatzen- und Taubenmenschen in mir denke ich jetzt mal nach. Ich fürchte, ich bin irgendwas dazwischen. Gilt das? Die Goals sind zwar nicht Magic, dafür sind es meine. Mir reicht das 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Stimme dir absolut zu. In allen Punkten. Vor allem bei: indem man es tut – dazu gibt’s die Tage auch noch nen Post. 😉

      Aber genau hier kommt ein schönes Zitat aus Alice im Wunderland ins Spiel: „Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, ist es egal, welchen Weg du einschlägst.“ Und so steckst du zwar die ganze Zeit im Hamsterrad und bist mit Alltagskram mehr als ausgelastet, aber du kommst eben nirgendwo an – oder nicht dort, wo du hinwillst. Und genau darum versuche ich es in diesem Jahr mal mit Organizern, die – s. Kommentar an Beate – ja eben nicht nur für die Terminverwaltung dienen. Für Termine brauche ich das nicht, da favorisiere ich das Zettelprinzip. *g* In anderen Lebensbereichen neige ich allerdings in der Tat dazu, mich unnütz zu verzetteln und das muss aufhören.

      Lieben Gruß!

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  8. Hallo Anna
    Ich bin seit jeher ein sehr spontaner Mensch. Manchmal konfus-verwirrt und planlos. Sehr zum Leidwesen einiger aus meinem Umfeld. Kalender oder Organzier haben bei mir absolut keinen Sinn. Die wichtigen Sachen stehen in meinem Handy und dieses klingelt sich in mein Erinnerungsvermögen, wenn wieder etwas „Wichtiges“ ansteht.
    Ich habe keine richtigen Pläne für das Neue Jahr. Vielleicht mich mit Kleinigkeiten zufrieden geben.
    Aber ich habe einen großen Wunsch:
    Die Gesundheit und Zufriedenheit meiner Familie.
    In diesem Sinne du Spatz du 😉
    wünsche ich dir ein schönes 4 Aventwochenende
    LG Nila

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    1. Ach Nila, ich bin auch absolut planlos. Und ebenso konfus-verwirrt und spontan-sprunghaft. Zumindest bei vielen Dingen. Glaube, in meinem Herzen steckt ein kleiner Hippie, der, wenn man ihn durchbrennen ließe, ganz schräge Sachen anfangen würde und ohne erdendes Gegenstück wäre ich aufgeschmissen. Aber was weiß denn ich schon, was morgen ist oder in einem halben Jahr oder in 20? Darum ist mir dieses Planen echt fremd und es widerstrebt mir. Aber ohne läuft’s halt auch nicht gut – also zumindest nicht so, wie es vielleicht laufen könnte. Glaube, mein Sternzeichen ist kaputt oder ich wurde im falschen geboren. So redet doch kein normaler Stier und schon gar keiner mit schwäbischem Einschlag! 😛

      Lieben Gruß zurück und habe ein schönes WE! ❤

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  9. ich bin ein totaler Orgafreak aber mein ipad für die Termine reicht. So viel freie Zeit hab ich eh nicht 🙂
    Viel Spass mit Deinem Organizer! Wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina

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  10. Dein Unbehagen am nichtorganisiert und etwas ziellos sein, ist nicht unbegründet. Du thematisierst es ja immer mal wieder hier. Aus meiner persönlichen Rückschau weiß ich, dass Mitte 40 ein sehr guter Zeitpunkt für Planung und Neubeginn ist.
    In B. gibt es einige Erfolgsteams. Ich möchte Dir raten, solche Termine mal in den neuen Organsizer einzutragen. Die Betonung liegt nämlich für mich auf „Teams“. Die unterschiedlichen Ansichten, Feedbacks und Ideen, die Du auf Deine Fragen erhalten wirst, werden Dich auf jeden Fall bereichern. Und was davon Dir wichtig ist, Du umsetzen willst oder Du neu in Dein Leben integrierst, ist ja ganz allein Deine Sache.
    Probier es mal, es könnte Dir gefallen!
    Ein gemütliches Weihnachtsfest wünsche ich Dir und fürs Neue Jahr viel Schwung und Mut!
    Liebe Grüße von Sieglinde

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    1. Es geht mir mit ein wenig Planung u. Organisation zweifelsohne besser, das habe ich in den letzten 100 Tagen gemerkt. Keine Chance mehr, mich selbst zu beschummeln. Schmerzhaft, nicht immer schön, aber auch unglaublich hilfreich. Kommt die Tage auch noch ein „Seelen-Post“ raus. Ist gerade die Zeit dafür. 😉

      Was allerdings Teams welcher Art auch immer angeht: derzeit keine Option. Muss erstmal meine eigenen Hürden abtragen, da kann kein Team dieser Welt was ausrichten. Bin allerdings auch eher kein Teammensch. Also eigentlich gar nicht. Und ich bin, wenn ich jemandem nicht absolut vertraue und gewillt bin, mir von genau dieser Person etwas sagen zu lassen (und das ist weiß Gott nicht jeder), recht…ähem… unkooperativ. Also nein, kein Team. 😎

      Lieben Gruß u. einen schönen 4. Advent für dich!

      Edit: Ich lasse das Team gerade noch sacken, aber nein. Das klingt etwa so verlockend wie „Zahnarzt“ oder „Marathon“. 😉

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  11. Den Ausdruck Magic Goals kannte ich bis gerade noch nicht und anfänglich habe ich mich auch gefragt, was denn bitte schön Spatzenmenschen sind. Danke auf jeden Fall für die Aufklärung :)…

    Meine Goals sind in keinster Weise magic, sondern eher bescheiden. Eins meiner Hauptgoals für 2017 kommt jedes Jahr wieder auf die Agenda: Geduldiger sein und nicht alles so wichtig nehmen, vor allem mich selbst nicht. Und dankbar für diese Selbstverständlichkeiten des Lebens sollte man nicht nur in der Weihnachtszeit oder zum Jahreswechsel sein, sondern natürlich immer. Aber leider funktioniert das nicht. Vielleicht ist das ja eine Idee, sich so etwas zum jeden ersten des Monats in den Organizer (oder sonstwo) hinzuschreiben: „Dankbar sein und Dankbarkeit zeigen!“

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Geduldiger sein? Ich hab das nur gelesen und schon stieg der Blutdruck. *g* Kann unglaublich geduldig sein. Aber auch das komplette Gegenteil – situationsbedingt. Aber geduldiger sein ist was, was ich mir direkt auch mal auf ein Zielfähnchen schreiben sollte, wer will schon ständig der schlafende Vulkan sein. 😛

      Dankbar sein finde ich ganz wunderbar. Aber ich kann ja auch gar nicht anders. Aber so ein kleines Klebezettelchen im Organizer ist diesbezüglich eine tolle Idee und in meinen beiden Organizern gibt’s tatsächlich für jeden Tag ein kleines Kästchen, in dem man brav notieren kann, wofür man besonders dankbar war. 😉

      Lieben Gruß!

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  12. Wir können noch so viel planen und tun, das Leben macht am Ende doch immer das, was es will mit uns…

    Aber versuchen , den Wunsch aufrechtzuerhalten und uns bemühen, es wahr werden zu lassen… Das könnten wir schon, denke ich. (War das jetzt etwa dasselbe wie planen, nur anders formuliert? *grübel*) 🙂

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    1. Jep, genau aus diesem Grund habe ich bisher wenig bis gar nicht geplant – kam doch immer alles komplett anders und irgendwann dachte ich: hörste halt einfach auf zu planen, dann fühlst du dich wenigstens nicht ständig wie ein Versager, weil Plan A – X nicht zünden und ab Y eigentlich alles für die Tonne ist. 😉

      Hm… den Wunsch aufrechteerhalten und an seiner Verwirklichung arbeiten… *g*… das ist eine schöne Formulierung für das, was ich vorhabe. Nur bin ich dann eben kein Baum mehr, sondern Gras oder Bambus. Flexibler. 😉

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  13. Ich mag Deinen kurzweiligen, selbstironischen Schreibstil, den ich sehr gut nachvollziehen kann. Ebenso die Sache mit den Zielen… da heißt es immer, wenn man etwas so richtig möchte und alles dafür tut. geht es auch in Erfüllung. Das klingt schön – nur leider klappt es bei mir nicht! Also kann ich es auch irgendwie lassen! Alles Liebe, Nessy

    http://www.salutarystyle.com

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    1. Danke dir. Und die Sache mit den Zielen: Habe ich auch lange geglaubt: wenn man etwas so richtig möchte und alles dafür tut. geht es auch in Erfüllung. Mittlerweile denke ich, dass das vielleicht klappt, aber nur, wenn es die passenden Ziele sind und der innere Saboteur ausgeschaltet wurde. Die falschen Ziele machen nur Ärger. Entweder erreichst du sie nicht und wenn du sie hast, machen sie keine Freude. Wer will das schon? 😉

      Lieben Gruß!

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  14. Mir gefällt dein Beitrag sehr, vor allem das mit den Spatzenmenschen. Ich bin ebenfalls ein Spatzenmensch *piep

    Liebe Grüße zu dir Anna ❤

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