Sehenswert: Hach-mach-Weihnachtskitsch

Schäme mich ein bisschen dafür, dass es hier im Blog so unweihnachtlich zugeht. Keine Verlosungen und keine Geschenke, um euch dafür zu belohnen, dass ihr es schon so lange mit mir aushaltet. Kein Adventskalender, keine Rezepte, keine Bastel-, Deko- oder Geschenktipps… es ist ein Jammer. Sogar die vorweihnachtlichen Worte fehlen mir, weshalb ich mir mal die einer lieben Mitbloggerin ausleihe. Wisst ihr eigentlich, was es mit der Zeit des Apfenzglitzchen auf sich hat?

Es ist eine Zeit, die sich durch ein wenig Geheimniskrämerei, vergnügtes Werkeln, Backen und Basteln und ganz viel Vorfreude auszeichnet. Und vielleicht auch durch die Empfänglichkeit für alles Wohlige und Märchenhafte.“ [Quelle und Copyright: Frau Hummel]

Ich hätte es, wie gesagt, nicht schöner beschreiben können, weswegen ich das auch gar nicht erst versucht habe. Was das Wohlige und Märchenhafte angeht: dafür bin ich ja das ganze Jahr über empfänglich [ich sage nur: Harry Potter!], in der Vorweihnachtszeit allerdings noch ein bisschen mehr. Und darum verrate ich euch heute, was für mich unbedingt zum Apfenzglitzchen gehört, nämlich: meine liebsten Weihnachtsfilme*. Für die werfe ich sogar den Fernseher an und das will was heißen, denn würde ich den nicht benötigen, um meine Yoga-DVDs anzuschauen, könnte ich ihn fast abschaffen. Also, bereit für ein bisschen Hachmachweihnachtskitsch? Here we go…

Meine liebsten Weihnachtsfilme…

 

  • Der kleine Lord: Muss ich nichts mehr zu sagen, oder? Der Klassiker mit Alec Guinness und Ricky Schroder, ohne den es für mich einfach nicht geht [Trailer auf youtube]. Gehört ebenso zu Weihnachten wie Michel aus Lönneberga. Punkt.
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel: Inhaltsangabe überflüssig, nehme ich an. Wenn nicht, ist das echt eine Bildungslücke! Allerdings eine, die sich recht schnell schließen lässt, wenn ihr mal auf die Sendetermine für 2016 schauen wollt. Denn es heißt nicht umsonst: Auf allen Kanälen: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Weniger bekannt ist vielleicht die Doku: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Geheimnisse zum Lieblingsfilm? Interessanter Blick hinter die Kulissen, der u.a. verrät, dass der Film ursprünglich eigentlich im Sommer hätte gedreht werden sollen. Wir haben es lediglich organisatorischen Gründen zu verdanken, dass das Aschenbrödel zu dem Wintermärchen schlechthin wurde. Besser isses…
  • Charles Dickens – eine Weihnachtsgeschichte: Ich weiß nicht, wie viele Verfilmungen der Dickens-Geschichte um den grantigen Ebenezer Scrooge es insgesamt gibt, aber meine Favoriten sind die mit George C. Scott [hier in voller Länge auf youtube] oder Patrick Stewart [Trailer auf youtube] in der Rolle des Mr. Scrooge.
  • Wunder einer Winternacht – die Weihnachtsgeschichte: Ein mehrfach preisgekrönter finnischer Film [auf den mich Frau Hummel aufmerksam gemacht hat], der u.a. verrät,  wie der Weihnachtsmann zum Weihnachtsmann wurde, wie er zu seinem Rentierschlitten kam und warum die Nummer mit den roten Klamotten zwingend notwendig war. Ein herziger und zu Herz gehender, auch für Kitschallergiker geeigneter Film vor einer grandiosen finnischer Schneelandschaft, der sich sogar ein Wintermuffel wie ich nicht entziehen kann [Hier geht’s zur ausführlichen Inhaltsangabe auf amazon].
  • Familie Stone – Verloben verboten: Mein Weihnachtsfavorit, den ich mittlerweile auswendig mitsprechen kann. Worum geht’s? „Wie jedes Jahr feiert die locker-liberale Familie Stone (Eltern: Diane Keaton und Craig T. Nelson) gemeinsam das Weihnachtsfest. Diesmal sorgt Sohn Everett (Dermot Mulroney) für eine Überraschung, denn der bringt seine zukünftige Verlobte Meredith (Sarah Jessica Parker) mit. Schnell ist der Clan sich einig: die prüde, konservative Karrierefrau ist als Schwiegertochter vollkommen inakzeptabel. Während sie versuchen, Meredith aus dem Haus zu ekeln, fordert diese Verstärkung in Gestalt ihrer hübschen Schwester Julie (Claire Danes) an und löst damit das vollkommene Chaos aus.“ [Quelle: amazon] Ich liebe diesen Film, der alleine schon wegen Diane Keaton und einer wunderbar spießigen Sarah Jessica Parker sowie deren giftbratzigem Gegenstück Rachel McAdams sehenswert ist. [Trailer auf youtube].
  • Weihnachtsliebe auf Umwegen (oder Undercover Lover): Hat ein bisschen was von Pretty Woman im Weihnachtsfrauenkostümchen und ist genau der richtige Film, wenn es… ähem… ein bisschen anspruchsloser und vorhersehbarer sein darf. Worum geht’s? Der leicht verklemmte und äußerst korrekte Polizist Jake (Shawn Christian) erhält den Auftrag, der Kellnerin Brandi (Jamie Gertz) Personenschutz zu gewährleisten, da diese in einem heiklen Prozess aussagen soll. Dummerweise muss Jake aber über die Feiertage plötzlich zu seinen Eltern (Tyne Daly, Winston Rekert) fahren, da sein Vater angeblich einen Herzinfarkt hatte. Kurzerhand nimmt er Brandi mit und gibt sie als seine Freundin aus, was bei der stockkonservativen und sehr auf ihren Ruf bedachten Familie für Entsetzen sorgt… [Film in voller Länge auf youtube] Für mich eine süße Weihnachtsschmonzette für die Momente, in denen es einfach mal seicht sein darf. Man kann dem Hirn schließlich nicht immer nur Vollwertkost vorsetzen.
  • Tatsächlich … Liebe: Hasst man oder liebt man, dazwischen gibt es nichts. Als ich diesen Film zum ersten Mal sah, dachte ich nur, was für ein Schrott. Habe den Film damals nicht zu Ende geschaut, weil sich mir der Reiz trotz des Star-Ensembles (u.a. Hugh Grant, Keira Knightley, Colin Firth, Emma Thompson, Alan Rickman, Liam Neeson, Laura Linney, Heike Makatsch) so gar nicht erschloss. Irgendwann kam mir der Film dann nochmal unter … und plötzlich war es Liebe [Trailer auf youtube]. Herzig, kitischig und irgendwie schön… bin allerdings gespannt, ob ich diesen Film je anschauen werde, ohne Rotz und Wasser zu heulen. Der drückt aber auch auf die Tränendrüse…

 

Wie sieht’s mit euch aus?

Habt ihr ein paar Lieblingsfilme, die euch die Vorweihnachtszeit versüßen? 

 

collagedvds

*Anmerkung: Da ich nicht weiß, wie ihr gestrickt seid, ist es ratsam, wenn ihr euch vorher mit der Handlung der jeweiligen Filme vertraut macht oder die Rezensionen – auch und gerade die negativen! – lest. Gilt vor allem für Wunder einer Winternacht oder Tatsächlich… Liebe und es gilt besonders dann, wenn der Film für einen netten Familiennachmittag herhalten soll. Man kann ja durchaus geteilter Meinung darüber sein, ob ein Weihnachtsfilm einfach nur glitzernd und ktischig sein soll oder ob es okay ist, auch den Tod oder andere ernste Themen aufzugreifen. Ebenso lässt es sich wunderbar darüber streiten, ab welchem Alter Kindern unbekleidete Schauspieler zugemutet werden können.[Nebenbei bemerkt sind mir Eltern ein Rätsel, die sich lediglich auf eine FSK-Freigabe verlassen und die dann hinterher kollabieren, weil der Film doch nicht so familientauglich war, wie sie sich das vorgestellt haben. Ich sag’s mal so: Man kann Filme vorher auch alleine anschauen, wenn man böse Überraschungen vermeiden möchte]. Möchte da aber ausnahmsweise mal nichts durch den Kakao ziehen – lest euch halt spaßeshalber einfach mal die Kommentare zu den negativen Rezensionen bei Tatsächlich… Liebe durch, dann ahnt ihr, was ich meine. 😉

[Bilder: stocksnap.io/JessicaMonte, Collage Canva u. privat]

57 Kommentare zu „Sehenswert: Hach-mach-Weihnachtskitsch

  1. Wie kann man Tatsächlich Liebe nicht lieben?!?!?!?? Es ist einer der von mir meisten geschaltet Filme das ganze Jahr über. Am schönsten ist die Abschlusscollage. Alleine dafür lohnt das Filmgucken. Ich muss immer noch weinen beim dabei …

    Liebe braucht keine Ferien liebe ich auch. Der ist nur leider so lang. Wird aber auch oft geguckt.

    Viel Spaß vorm Fernseher wünscht Dir Ines

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  2. Hallo Anna! Die 3 Haselnüsse und die Weihnachtsgeschichte sind Pflicht, ohne die wäre Weihnachten, ohne mich! 🙂

    Liebe Grüße ❤

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  3. Liebe Anna, auf die Schnelle ein exklusiver Weihnachtsfilm-Tipp für Dich: Serendipity („Weil es Dich gibt“) mit Kate Beckinsale und John Cusack. Du wirst ihn lieben!

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      1. Naja…ICH finde, den MUSS man kennen, aber ist halt weit ab von dem – ähhhh – romantischen Kitsch *hust* der getroffenen Auswahl (versteh das nicht falsch, aber das sind alles Filme, die ich kaum ertrage ^^ – is ja zum Glück alles Geschmacksache)

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  4. Hach Anna *schwärm*
    In der Weihnachtszeit liebe ich auch diese schönen romantischen Glitzer-Glitzer Filme. Harry Potter hattest du schon aufgezählt. Ich staune immer wieder wie ein Kind, wenn in Hogwards Weihnachten gefeiert wird und Hagrid einen bombastischen Weihnachtsbaum anschleppt.
    Ich glaube einfach, dass wir gerade in dieser Zeit sehr anfällig für solchen Wunderfilme sind, die einen voll ins Herz treffen. 3 Haselnüsse für Aschenbrödel war der absolute LIeblingsfilm in meiner Kindheit. Boah, genauso einen Prinzen wollte ich auch bekommen.
    Pflichtfilme sind „Tatsächlich Liebe“ oder auch „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“
    Bei uns in Österreich gehören noch „Single Bells“ „Oh Palmenbaum“ und „Bergkristall“ dazu. Das sind tolle österreichische Weihnachtsfilme.
    In der Hoffnung, dass wir uns alle ein bisschen etwas von unserer Kindheit bewahren wünsche ich dir einen wunderschönen Tag
    Lg Nila

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    1. Harry Potter gehört zwingend dazu. Ich mag die Bücher zwar nen Tick lieber, aber die Umsetzung ist einfach märchenhaft schön (und jeder Schauspieler ein Volltreffer) – gerade richtig für die Weihnachtszeit.

      Und du hast wunderbar beschrieben, warum es im Dezember (manchmal auch schon im November und in den Januar rein) diese Filme sein dürfen. Bei mir eigentlich müssen. Bisschen was von der Kindheit bewahren oder sich ein Stück weit die Kindheit schaffen, die gefehlt hat und sich einfach für einen Film lang verzaubern lassen und darauf vertrauen, dass am Ende alles gut wird. So muss das sein – der Alltag wummert schon schnell genug wieder an die Tür. 😉

      Herzlichen Gruß!

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  5. das haselnussmärchen wurde ja hier ums eck gedreht – schloss moritzburg ist ganz nah.
    ich guck ja lieber berg&skifilme – am besten von arnold fanck: „weisse hölle am piz palü“ ist schön dramatisch und „der weisse rausch“ einfach grossartig. keiner konnte eis&schnee so toll in szene setzen – geradezu expressionistisch.
    liebesfilme kann ich selten ertragen – ich bin in diesen dingen einfach zu pragmatisch 🙂
    xxxxx

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    1. Da tut sich schon wieder eine Bildungslücke auf (@Piz Palü), die ich nachher mal googlenderweise schließen werde. Und was die Liebe angeht… ja mein Gott… es hat schon einen Grund, dass die Schmonzetten immer dann enden, wenn sich das Paar endlich gefunden hat und dass wir nie erfahren werden, wie es Baby und Johnny (Dirty Dancing) oder Pretty Woman und ihrem Kerl (ich weiß gerade nicht, wie er heißt, ich mag den Film nicht) nach 20 Jahren Ehe geht. Ich glaube, das möchte niemand sehen und wenn das gedreht werden würde, dann gäbe das entweder ein Drama oder eine Sitcom. 😛 Nichtsdestotrotz gibt es einige wenige Liebesfilme, die ich wirklich gerne mag. Aber zu viel davon kann ich auch nicht haben. 😉

      Lieben Gruß!

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        1. ja,den mag ich auch, ohne ihn jedes jahr anzusehen – ansonsten werde ich mich nicht vor die glotze setzen, nur weil weihnachten ist. tatsächlich liebe kenne ich nicht, gehe aber gleich mal gucken…

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  6. „Liebe kennt keine Ferien“ hat ja Ines schon genannt. Herrlich der Gegensatz von american und british way of life. Und sooo romantisch!
    Selbstverständlich liebe ich auch „Tatsächlich Liebe“ – einfach ein wunderbarer Film.
    Die Drei Haselnüsse incl. Making of habe ich auf CD und bin damit unabhängig von allen Sendezeiten!!
    Diese liebenswerte, mutige und kluge Prinzessin habe ich erst entdeckt als ich selbst schon 50 war… aber natürlich mich gleich in diesen Film verliebt. Auch Schloß Moritzburg besucht und geschwelgt…
    Es gibt ja da einen Fan-Club, die jedes Jahr ein Fest feiern im Stil dieses Films. Ja, Sachen gibt’s.
    Ich freu mich schon auf gemütliche Abende mit Filmen dieser Art.
    Einige kenne ich noch nicht, die Du vorgeschlagen hast. Mal sehen, was ich noch entdecke!
    Schöner Post zu Nikolaus jedenfalls, liebe Anna – Danke!

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    1. Ich dachte mir auch, dass das ein schöner Nikolaus-Post ist. Wenn es überall weihnachtet, will ich doch wenigstens ein bisschen mitziehen. 😉 Und nun bin ich bzgl. „Liebe kennt keine Ferien“ wirklich angefixt, zumal ich gerade sehe, dass Nancy Meyers die Regisseurin ist und deren Filme mag ich wirklich gerne (Ich sag nur: „Wenn Liebe so einfach wäre“ oder „was das Herz begehrt“ und „Schütze Benjamin“).

      Ich hab das Aschenbrödel auch auf DVD hier. Bei meinen Lieblingsfilmen möchte ich nicht auf irgendwelche Sendetermine angewiesen sein oder eine Stunde Werbung in Kauf nehmen müssen, das nervt mich. Und außerdem gehört das Aschenbrödel zu den Filmen, die ich auch im Januar gerne anschaue und das klappt nur in Eigenregie. 😉

      Lieben Gruß!

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  7. Also diesen Aschenbrödel-Kultfilm habe ich noch nie gesehen, dazu kann ich nichts sagen.
    Tatsächlich..Liebe hat mir zeitweise auch nicht so gut gefallen, aber das hat mich nicht davon abgehalten, ihn so ungefähr jede Weihnachtszeit wieder zu gucken, wenn er irgendwo lief. Als Fan von England, englischen Filmen und englischen Schauspielern muss ich den ja schon irgendwie lieben, da ist die Story fast egal. Meine Liebligsszene ist immer noch wenn Mr. Bean als affektierter Verkäufer Stunden braucht um für den genervten Alan Rickman ein Geschenk einzupacken, das dieser eigentlich nur ganz schnell verschwinden lassen wollte, weil es für die Geliebte ist.. ach ja und der zweite Hummer!! Und Hugh Grants Hintern bei „Jump“ und…. Ach ich glaube ich mag den Film doch ein bischen!
    Ich finde übrigens auf deiner Liste fehlt noch ein Klassiker, nämlich „Kevin allein zu Haus“. Es gibt bestimmt noch mehr, die mir jetzt aber gerade nicht einfallen.
    Wünsche dir einen schönen Nikolaustag!

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    1. Da bin ich bei dir, ich mag die englischen Filme auch total gerne – sogar sehr viel lieber als die amerikanischen. Und alleine wegen Alan Rickman und Emma Thompson ist „Tatsächlich… Liebe“ ein Muss. Mit den tendenziell überdrehten US-Weihnachtskomödien kann ich normalerweise nicht viel anfangen, hin und wieder rutscht aber ein Film durch. 😉

      Dir auch einen schönen Nikolaus!

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  8. Zu meinen Lieblingsweihnachtsfilmen gehören „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, „Tatsächlich … Liebe“ und „Die Muppets Weihnachtsgeschichte“ (da muss ich nachher immer heulen vor Rührung – hach, schön ;)). Das sind die Filme, die mir gerade spontan einfallen.
    Einen fröhlichen Nikolaustag!

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  9. Die Muppets! Natürlich. Und ich finde es absolut in Ordnung, bei einem Weihnachtsfilm zu heulen, das spricht für seine Qualität. 😛

    Schönen Nikolaus dir auch! 😉

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  10. Moin Anna 🙂
    Weihnachtsliebe auf Umwegen – den find ich ja so klasse! Ich habe Brandi sofort ins Herz geschlossen ♥

    Alle von dir genannten Filme finde ich toll. Die ganz alten Schinken mag ich alle paar Jahre auch gerne schauen, u.a. „Ist das Leben nicht schön“ (Hast Du ja schon empfohlen bekommen). Ist halt ganz alt, aber wie heisst es so schön? Immer wenn irgendwo ein Glöckchen erklingt, bekommt ein Engel seine Flügel – ganz zauberhafter Film, finde ich.

    Welchen Film ich letztes Jahr entdeckt habe, das ist „Christmas Candle“ – da geht es um das Geheimnis einer Weihnachtskerze, um einen jungen Pfarrer, der zwar an die Kraft der Nächstenliebe glaubt aber nicht mehr an Wunder und um die kleineren und größeren Wunder des Lebens. Dabei finde ich den aber nicht so kitschig sondern an vielen Stellen auch lustig, eine ganz nette Abwechslung zu all den „Weihnachtsmann-Filmen“. Ach ja, Susan Boyle spielt auch mit und singt ganz zauberhaft 🙂

    So, ich war grad draussen und gönne mir jetzt einen heissen Kakao und einen Weihnachtsfilm 🙂

    Sei lieb gegrüsst,
    Clara

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    1. Aaaah… das freut mich, dass noch ein Fan von Brandi und Jake anwesend ist! „Ist das Leben nicht schön“ kommt jetzt in meine Sammlung. Ging bisher voll an mir vorbei, aber da ich eine Schwäche für alte Filme habe und James Stewart sehr mag, ist auch dieser Film ein Muss. [Eigentlich mag ich die „alten“ Schauspieler überhaupt lieber… Cary Grant, Marilyn u. Audrey oder Lauren Bacall u. Jane Russell… hach…. ❤ ] Und nun muss ich nach der Weihnachtskerze schauen… danke dir für den Tipp! 😉

      Lieben Gruß!

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      1. Wenn Du auf so alte Schinken stehst (was ich durchaus verstehen kann), dann hab ich noch einen für Dich: Jede Frau braucht einen Engel mit Cary Grant. Gab es auch schonmal als Neuauflage mit Whitney Houston und Denzel Washington in „Romanzemit einem Engel“ und auch wenn ich Denzel Washington toll finde, aber an den Film mit C. Grant kommt es halt nicht heran.

        Lieben Gruss
        Clara

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        1. Cary Grant?! Ich liebe Cary Grant! Und nee, an den kommt so schnell keiner ran. 😉

          Nachtrag: Ups, das mit Cary hatte ich ja bereits erwähnt – darum auch der passgenaue Filmtipp. *g* Kannste mal sehen, der Mann macht mich wuschig. 😎

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  11. Mein liebster Film ist „drei Nüsse für Aschenbrödel „. Und eh jetzt jemand reingrätscht, was das wohl über mich aussagt: ich hatte eine schöne Kindheit und der Film gehörte dazu.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Bist du sicher? Du hattest eine schöne Kindheit? Nichts, was du deinen Eltern nachträglich vorzuwerfen hast? Was ist denn da schiefgelaufen? 😎 Nee, Scherz beiseite: Man kann die Filme auch alle einfach so schauen, weil’s Spaß macht. Sage ich. Aber ich trinke süßen Wein ja auch lieber als die Kenner-Variante. 😎

      Lieben Gruß!

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    2. Bei den 3 Nüssen bin ich komplett dabei genauso wie bei Haary Potter sonst. Ich bastele nicht und backe auch nicht. Woher nehmen manche Leute die Zeit? Naja, wurscht. Absoluter Lieblingsfilm ist allerdings- Its a Wonderful Life…kann ich auswendig:) LG Sabina

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      1. Na mal schauen, ob ich den Film auch bald auswendig kann. Mit irgendwas muss das Hirn ja gefüllt werden und besser Synchronsprecher im Geiste, als ständig böse „Mantras“ murmeln. 😛

        Lieben Gruß!

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  12. Hach, der kleine Lord. Ich liebe diesen Film. Ein frohes, gesegnetes Fest sag ich nur 🙂 Ich glaube, ich kenn ihn komplett mitsprechen. Die neuere Version ist allerdings gruselig. Die gehört verboten 🙂
    Die Haselnüsse für das Aschenbrödel gibt es hier auf DVD. Die gucken wir natürlich auch jedes Jahr im Advent. Mehrfach. Und „Schöne Bescherung“. Quasi als Anti-Programm gegen zu viel Schnulz.
    Äh ja. Ich erwähne jetzt nicht Die hard. Ho ho ho. Now I have a machine gun 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. *gnihihi* Wenn ich eine Überdosis Hach-Mach-Kitsch intus habe, müssen die Tudors ran. Der Henry mit seinem „zack, zack, Rübe ab“ sorgt schon dafür, dass ich keinen Schnulzen-Kollaps bekomme. Spätestens am 2.Feiertag muss er ran. 😛

      Lieben Gruß!

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  13. Ohhh ich liebe Weihnachtsfilme. Der kleine Lord ein Muss. Charles Dickens Weihnachtsgeschichte in ganz vielen Versionen, Die Grisham Verfilmung von Das Fest, Verrückte Weihnachten. Die Griswalds, Alle möglichen Santa Claud, Zwei Weihnachtsmänner, Arthur Weihnachtsmann, Lieber Weihnachtsmann ( spielt in Paris) Oh gaaanz viele Anna. Ich habe unzählige. Ich schau die den ganzen Advent 🙂
    Deine Filme kenne ich auch alle 🙂
    Wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina

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  14. Aaaaaaahhhh!! Alleine DAS ist ja schon ein Apfenzglitzchen! Danke für’s Verlinken und Erwähnen, ich freu mich!
    Weihnachtsfilme…..ohne wäre diese gemütliche Zeit nicht dieselbe! Aschenbrödel hab ich allerdings sooo oft gesehen, dass ich es, ganz ehrlich, nicht mehr sehen kann. Wortwörtlich. Aber es ist ein wirklich absolut „schnüsiger“ (also herziger) Film, so die ersten 24 Mal, *ggg*!
    Ansonsten lege ich mich da gar nicht so fest. Manchmal zappen wir durch reinen Zufall in irgendeinen Film, an dem wir hängenbleiben und total begeistert sind (wie beim „Wunder einer Winternacht“.) Ebenezer Scrooce mag ich ganz besonders gerne, weil ich doch immer ans Gute im Menschen glaube und er der lebende Beweis dafür ist. ;oD Auch wenn ihm ein paar gruslige Anderswesen dabei auf die Sprünge helfen müssen…. Und der kleine Lord geht sowieso immer. Aber für mich müssen es gar nicht explizit weihnachtliche Filme sein. Genauso sehr fangen mich Streifen wie die Biografien von Käthe Kruse oder Beatrix Potter ein. (Neenee, die ist nicht mit dem Harry verwandt. Aber sie konnte auch zaubern. Mit dem Zeichenstift nämlich. Einfach mal googeln und verzückt sein!)
    Zur Apfenzzeit taugt doch irgendwie alles was anregt, beschaulich und lauchig ist, um einem kalten, trüben Nachmittag ganz viel Gemütlichkeit abzuverlangen. Da dürfen es z.B. auch Reportagen über altes Handwerk sein, Servus-TV und Konsorten sind da eine wahre Fundgrube. Oder welche über Weihnachtsbräuche in verschiedenen Ländern dieser Erde.
    Hachzjaaa… ich freu mich drauf. Am meisten aber auf die Stimmung, die sich dann breitmachen wird. So, wie sie halt nur im Apfenz und zu Weihnachten präsent ist. Schööööööön……!
    Fröhlichen Apfenz weiterhin, ganz herzliche Grüsse! ❤ ❤ ❤

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    1. Beatrice Potter gehört zu meinen Lieblingsfilmen. 😉

      Und mit dem Aschenbrödel geht es mir gerade ähnlich….*hüstel* Ich liebe den Film und er gehört zur Weihnachtszeit, aber ich hab ihn mir ein bisschen übersehen. Nur gut, dass ich ein paar Filmtipps von euch bekommen habe. 😉

      Und was die Weihnachtsfilme angeht, brauche ich nicht mal zwingend nen Weihnachtsbaum -nur Schnee und eine entsprechende Stimmung, das reicht. 😛

      Lieben Gruß zu dir! ❤

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  15. Ich liebe den Aschenbrödelfilm – schon seit meiner Kindheit! Danke für den Link zum „making of“! Eben angeschaut! Toll!
    Lieben Gruß
    Gisi

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  16. Mir geht es da wie Dir mit „Tatsächlich… Liebe“! Beim ersten Schauen dachte ich auch „Woaarrr, was das für Scheiß, alles durcheinander!“
    Dann schaute ich ihn ein zweites Mal – und komme seither aus dem Gänsehautkriegen nicht mehr raus. Allein der Song von Joni Mitchell – wegen dem habe ich mir damals die Musik CD gekauft (hatte damals noch kein iTunes und so ;)) und dann in Dauerschleife laufen lassen. Auch heute noch, obwohl ich, als dieser Song lief, erfuhr, dass meine Großmutter gestorben war. Es sind viele schöne und auch nachdenkenswerte Episoden erzählt – auf eine wunderbare Art, das liebe ich wirklich.
    Was ich unbedingt auch immer an Weihnachten dabei haben muss: Der 1. Teil von „Eine zauberhafte Nanny“. War auch erst Liebe auf den 2. Blick, aber dafür eben auch ein nachhaltiger. Und Emma Thompson ist einfach eine der Besten!! Und Colin Firth ja sowieso 😉 Der 2. Teil ist aber leider nur ein billiger Abklatsch; 2. Teile schaffens ja ohnehin sehr selten, an den 1. ranzukommen oder ihn gar zu übertreffen. Aber der 1. ist einfach ein haben-muss-zu-Weihnachten 😉

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    1. Die zauberhafte Nanny (nur den 1.Teil) mag ich auch und das liegt natürlich auch an Emma Thompson und Colin Firth – mit dem verhält es sich bei mir übrigens so ähnlich wie mit „Tatäschlich… Liebe“. Erst konnte ich überhaupt nichts damit anfangen, aber jetzt… toller Schauspieler. Als Mr. Darcy mag ich ihn allerdings am liebsten – und zwar in Bridget Jones (vor allem Teil 1) und natürlich in der BBC-Version von „Stolz und Vorurteil“ – mit der Story wurde ich übrigens auch erst gar nicht warm und dann kam „der echte“ Mr.Darcy. Hach… so ist das mit der Liebe auf den 2.Blick. 😛

      Lieben Gruß!

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      1. Ach wie konnte ich DAS vergessen: Na klar – die Bridget-Jones-Filme – die gehören natürlich auch einfach dazu 🙂 Und ja, auch mir gefällt er am besten in dieser Rolle.
        Hatte auch mal „King’s Speech“ gesehen – aber irgendwie hab ich beim Schauen immer drauf gewartet, dass Bridget durch die Tür stolpert 😉
        Hast Du eigentlich den 3. Teil schon gesehen? Ich noch nicht, aber meine Freundin und die fand den jetzt nicht soooo. Hab mich – leider – spoilern lassen, wie der ausgeht. War ja aber irgendwie.. ach nee, ich sag nix 😉

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        1. *seufz* Nee, den 3. Teil habe ich bisher nicht angeschaut und verspüre auch wenig Lust dazu- habe nämlich bewusst die Rezensionen gelesen und festgestellt, dass Film u. Buch nicht viel miteinander zu tun haben, was aber wohl auch besser ist. Kämpfe mich nämlich noch immer durch das 3. Buch (ohne Mr. Darcy! Was soll das???) und bin einfach nur schwer genervt, darum packe ich es nach ein paar Seiten immer wieder ins Regal. Nee….irgendwie ist Bridget tot, das dachte ich allerdings schon, als ich ihr…ähem… „neues“ Gesicht sah. Das ist nicht mehr „meine Bridget“, da schau ich lieber die alten Filme. 😉

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  17. (Ich prokrastiniere schon wieder…na gut, flennend vor Verzweiflung, also darf ich das.)

    Ich bin ja zur Weihnachtszeit massiv anfällig für Schmonzetten aller Art. Gebe ich zu…

    Gehe mit dir auf jeden Fall konform, was „Tatsächlich…Liebe“ (bei mir Liebe auf den ersten Blick) und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ betrifft. Die müssen einfach.
    „Liebe macht keine Ferien“ kann ich auch nur wärmstens empfehlen. So niedlich!
    Die Muppetsversion der Weihnachtsgeschichte mag ich noch total gern.
    Und Bridget Jones.

    ..ich muss dringend Filme gucken. Für mein Seelenheil. (Dann heul ich wenigstens zur Abwechslung mal aus schönen Gründen, statt wegen des Refs…)

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    1. Reich mir die Hand. Prokrastiniere auch – nun noch nicht flennenderweise, aber das kommt noch- und räume auf. Sortiere Bücher, Zeitschriften u. DVDs. Und zwar farblich u. (!) thematisch passend u. das ist nicht verhandelbar, womit der Nervenzusammenbruch vorprogrammiert ist und dann muss ich mich mit ungesundem Essen u. einem Film runterfahren, weil ich für Sport zu geschwächt bin. 😎

      Packe dir dann Baldrian ins Päckchen, ja? Glaube, du hast das echt nötig, bei diesem Ref.-Stress…. 😦

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      1. Und wie… >_>
        Der Nordmann ist schon ganz verzweifelt, weil hilflos. Kann mir da halt nix abnehmen. Der umhuschelt mich permanent und kauft mir alle Wunschlisten leer, so verzweifelt isser. 😐

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        1. Der Nordmannn braucht Unterstützung bei seiner Unterstützung. Schick mir mal den Link deiner Wunschliste. Bitte. 😉

          P.S: Anderenfalls bekommst du roten Nagellack. Willste das? Nee… 😎

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  18. Da hast du ja einige schöne Filme dabei die auch bei mir unbedingt dazugehören. Aber mein absoluter Nr 1 Film zu Weihnachten ist : „Ist das Leben nicht schön“ ein alter sw Film der an Weihnachten immer sehr spät läuft und den ich mir deswegen auf Dvd vor ein paar Jahren gegönnt habe. Dann gehört auch noch Kevin allein zuhaus und Kevin allein in New York und die Familie Griswold dazu. Herrlich zum lachen 😊
    Ach ja ich freu mich schon die Filme an Weihnachten zu schauen.

    Einen schönen Abend noch
    liebe Grüße Aurelia

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    1. „Ist das Leben nicht schön“ habe ich vorgestern zum ersten Mal (in der colorierten Version) gesehen. Und ja, der hat was. Auf jeden Fall ein Film, der nachwirkt. Und ich gestehe dir, dass ich die Filme am liebsten vorher schaue, um in die entsprechende Stimmung zu kommen. 😉

      Lieben Gruß!

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      1. Ich mag die auch vorher schon schauen 😊
        Oh in coloriert? Wußte ich gar nicht das der auch mal coloriert wurde. Aber ich glaub ich bleib beim original in sw 😊
        Lg

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  19. Hach, die meisten der Filme kenne und mag ich auch. Welchen ich noch sehr schön finde: „Obendrüber da schneit es“. Morgen gibt es bei uns einen weihnachtlichen Filmabend mit Freunden. Ich freue mich schon und bin gespannt, welchen Film wir uns rein ziehen werden!
    Grüßle
    Ursel

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    1. Oh, das ist auch eine schöne Idee. Allerdings heule ich so ungerne in Gesellschaft und ich heule bei diesen Filmen immer. Bei Tatsächlich…Liebe werdeich zum Rasensprenger. 😳

      Dann wünsche ich euch einen schönen Abend!

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  20. Einer fehlt noch:
    ‚Wir sind alle keine Engel‘ mit Humphrey Bogart und Peter Ustinov und als wichtigsten Part die kleine Schlange…. das ist ein Weihnachtsfilm nach meinem Geschmack! Und natürlich viele andere, die hier genannt wurden. Nur das mit den Haselnüssen kann ich nicht so ganz nachvollziehen 😉 aber vielleicht kommt das ja noch!

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    1. „Wir sind alle keine Engel“? Ist notiert. 😉 Und wenn dich das Aschenbrödel bis jetzt nicht erweicht hat, dann… ähem… schauste dir halt einfach die andere Weihnachtsfilme an. 😉

      Lieben Gruß!

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