Vorweihnachtsolympiade? Ohne mich.

Ginge es nach meinem Adventskalender, wäre bei mir heute schon Heiligabend. Habe mir nämlich einen Kosmetik-Adventskalender gegönnt, um meinen November ein wenig aufzuhübschen. Das hat der November bitter nötig, weil das bei mir so ein Monat ist, dem ich dringend auf die Sprünge helfen muss, um seelisch nicht völlig abzukippen. Mit besagtem Kalender und der Grundeinstellung „Tu nur das, was in diesem Monat wirklich nötig ist, blende den Rest aus und lies dich stattdessen ins Nirwana!“ , klappte das überwiegend gut. Von kleinen Durchhängern mal abgesehen. Manchmal bin ich schon sehr dankbar dafür, dass ich mich selbst doch so relativ leicht übertölpeln kann –  wenn ich das möchte. Und dass der Konsumjunkie in mir dem Rest von mir gelegentlich einfach nur mal was mit der Glitzerkeule über den Schädel ziehen kann, damit Ruhe ist – für ein paar Tage.

Und damit meine Stimmung, die ich so mühsam unter Missachtung aller Adventskalenderregeln über den November gerettet habe, im Dezember nicht gleich wieder kippt, bin ich auch weiterhin recht nett zu mir. Läuft unter gesunder Egoismus und dazu gehört, dass ich mich der Vorweihnachtsolympiade und all ihren Wettkampfdisziplinen verweigere – obwohl ich die Vorweihnachtszeit sehr gerne mag. Aber das soll eben so bleiben…

Die Wettkampfdisziplinen…

#kann Spuren von Ironie enthalten

  • In der Weihnachtsbäckerei: Backe Trilliarden von Weihnachtsplätzchen von denen alle was haben – nur du nicht, weil die Keksdose immer leer ist, sobald sie deinen Weg kreuzt. Das mit der leeren Keksdose ist allerdings nicht schlimm, sondern ein Segen – siehe Punkt 2.
  • Wirf Ballast ab, aber mach’s dir nicht zu leicht: Weil du unterm Tannenbaum die schönste Perle von allen sein willst, legst du die Diät oder das wie auch immer geartete Detox-Programm unbedingt in die Vorweihnachtszeit – da kannst du deine Willensstärke in Gegenwart von Plätzchen, Lebkuchen und Glühwein auch viel besser unter Beweis stellen. Diäte aber nicht einfach still und leise vor dich hin, sondern lasse deine Mitmenschen lautstark an deinem Verzicht… äh… deiner Disziplin teilhaben. Kaue missgünstig auf einem Salatblatt rum, während sich dein Gegenüber eine Gänsekeule mit Knödeln genehmigt und gib entsprechende Kommentare von dir, wenn deine Mitmenschen gerade in die Plätzchendose greifen oder mit einem Stück Stolle liebäugeln. Verfressene und genusssüchtige Ignoranten, alle. Soll sie der Cholesterinschock holen.
  • Advent, Advent… der Terminkalender brennt: Das Jahr neigt sich dem Ende zu, also quetsche unbedingt diverse Feiern und Adventskaffeekränzchen in die letzten vier Wochen, weil man das zu Weihnachten eben so macht. Berücksichtige dabei auch diejenigen, die an den restlichen 364 Tagen des Jahres eine eher untergeordnete Rolle in deinem Leben spielen, denn denke daran: in der Vorweihnachtszeit haben wir uns alle ganz dolle lieb, auch wenn wir sonst eher froh sind, dass sich unsere Wege nicht so häufig kreuzen. Auch wichtig: alle, für die du im Lauf des Jahres keinen Anruf übrig hast, müssen jetzt wenigstens eine handgeschriebene Weihnachtskarte bekommen. Und vielleicht ein paar Kekse aus deiner Weihnachtsbäckerei – du selbst willst doch eh gerade maßhalten, da kannst du halt für andere backen.
  • Alles muss blinken und glänzen: Bring deine Wohnung auf vorweihnachtlichen Hochglanz und dekoriere, was das Zeug hält- Inspiration findest du in einschlägigen Blogs und auf Instagram. Leg die Messlatte ruhig schön hoch und tu einfach so, als würde die Queen nebst Gefolge zum Tee vorbeischauen. Und vergiss den Großputz nicht! Wer weiß, vielleicht wischt ja heimlich irgendwer mit seinem weiß behandschuhten Finger über die Möbel und wehe, der findet ein Staubkörnchen … dann verpfeift er dich nachher an den Weihnachtsmann und der spannt dich vor seinen Schlitten.
  • Plane das perfekteste der perfekten Weihnachtsmenüs: Und zwar perfekter als alles, was du in tollen Foodblogs je gesehen hast. Durchforste dafür in jeder freien Minute einschlägige Blogs und Pinterest-Boards, bist du was gefunden hast, womit du so richtig Eindruck schindest, bei wem auch immer. Kleine Hilfestellung: Akzeptabel sind nur Rezepte, für die a) sehr exotische und somit schwer erhältliche Zutaten nötig sind und die b) extrem aufwändig zuzubereiten sind. Wenn du möchtest, kannst du die Schwierigkeitsstufe auch noch erhöhen, indem du die unterschiedlichen Ernährungskonzepte aller Gäste (fleischlastige Allesfresser, vegan, vegetarisch, gluten- oder laktosefrei etc.) berücksichtigst… es ist doch Weihnachten, da kannst du ruhig ein bisschen tolerant sein.
  • Verbrate alle Weihnachtsrezepte, die du finden kannst: Da du auf der Suche nach dem perfekten Menü vermutlich zu viele Rezepte für die paar Feiertage abgespeichert hast, kannst du jetzt schon in die Vollen gehen. Beweise deinen Lieben, dass du die personifizierte Weihnachts(küchen)fee bist, indem du sie über den Advent mit all den Weihnachtsköstlichkeiten verwöhnst, die du online aufgestöbert hast. Das tust du selbstverständlich nur aus Liebe – und nicht für Instagram oder dein Blog, aber fotografieren kannst du es ja trotzdem. Sollten deine Lieben kulinarisch weitaus schneller zufriedenzustellen sein, als du das für möglich hältst und tatsächlich den Wunsch nach einem einfachen Käsebrot oder einer Pizza äußern, sei zurecht abgrundtief beleidigt. Das machen die doch nur, um dich zu ärgern!  Sie haben dich einfach nicht verdient!
  • Die Königsdisziplin der Vorweihnachtsolympiade: Klar, dass die (Vor)Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres werden muss, weil das eben so ist. Das hat sogar Mr. Scrooge kapiert! Doch trotz Kerzen, schnuffiger Deko, heimeliger Gemütlichkeit und dem Geist der Weihnacht, von dem alle durchdrungen sind, ist das natürlich kein Selbstläufer. Die Deko springt nun mal nicht von alleine auf die Tannenzweige und die Plätzchen hüpfen auch nicht appetitlich verziert aus dem Ofen in die Keksdose – shit happens. Lasse darum alle, aber auch wirklich alle – vor allem jedoch deine Lieben – permanent wissen, wie gestresst du bist und was du alles um die Ohren hast! Gib ihnen mehrmals täglich ein Update deiner vorweihnachtlichen Aktivitäten und werde nicht müde ihnen mitzuteilen, was du dir ihretwegen alles aufhalst – nur aus… äh… Liebe. Und wenn dein Arbeitseinsatz nicht gebührend honoriert wird, dann kannst du ruhig einen gepfefferten Streit vom Zaun brechen und dir überlegen, ob du im nächsten Jahr nicht lieber Menschen beglückst, die es wirklich zu schätzen wissen, dass du aus freien Stücken für sie zum (Vor)Weihnachtsmärtyrer wirst.

Ja… wie gesagt… ich mag die Vorweihnachtszeit, aber diese Vorweihnachtsolympiade kann mir gestohlen bleiben. Habe mal ein paar Jahre in mehr oder weniger abgeschwächter Form daran teilgenommen und dann für mich festgestellt, dass das nichts für mich ist. Wünsche aber allen, die sich an einer oder mehreren der oben genannten Disziplinen versuchen, viel Erfolg und … äh … Spaß.

Ich selbst bin sicherheitshalber weiterhin noch ein bisschen nett zu mir, wozu gehört, dass ich die Vorweihnachtszeit meinen Bedürfnissen anpasse – und nicht umgekehrt. Und deswegen mache ich grundsätzlich erstmal gar nichts, „weil man das zu Weihnachten eben so macht“ , sondern frage mich vorher, ob ich das wirklich will oder ob ich alternativ dieses oder jenes Zugeständnis machen möchte. Damit gewinnt man zwar keinen Beliebtheitspreis, aber irgendwas ist ja immer.  😉

In diesem Sinne: Habt ein schönes erstes Adventswochenende!

platzchen

P.S: Und zur Besänftigung der Adventskalenderpingel: Da ich meine Kosmetik-Schätzlein im November logischerweise nicht aufgebraucht, sondern nur ausgepackt habe, schwelge ich bis zum Ende des Jahres und noch länger in französischer Luxuskosmetik, die mir sonst eher nicht in die Tüte kommt, und bin mitnichten so adventskalenderlos, wie es scheint. 

P.P.S: Und um euch ein bisschen Mehrwert zu bieten, verweise ich mal auf das Blog von Love T., da wird es nämlich die Tage noch ein paar schöne vegetarische Rezepte geben [mal abgesehen von denen, die ihr dort schon findet], die zu den Feiertagen passen. Warum also in die Ferne schweifen und lange suchen, wenn das Gute so nahe liegt?

[Beitragsbilder: stocksnap.io/Pexels und Canva]

33 Kommentare zu „Vorweihnachtsolympiade? Ohne mich.

  1. Ich…ähhhh…hasse das alles. ABER ich habe just heute Kekse gebacken. Allerdings, weil ich Kekse liebe und am Wochenende Besuch kommt, den ich damit zu beschenken gedenke. Sind auch nur einfache Kekse. Ohne Lametta ^^ fotografiert habe ich sie trotzdem *umkipp* aber das war’s dann auch. Meine Küche sieht aus wie’n Schlachtfeld…aber wissen’se was? Das räume ich morgen auf. SO! (Außerdem bin plagt mich der Zwargh gerade ziemlich…) Und Weihnachten nach 0-8-15 ist dieses Jahr ja eh aus „Gründen“ gestrichen…vielleicht auch ganz gut so…

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      1. …hier bleibt nix unbeobachtet, wa? 😉 so wie ich mich gerade fühle, könnte 👶 auch schon im Stiefel „geliefert“ werden…wenngleich die Berechnungen was anderes sagen.

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  2. Oh du fröhliche 🙂 Ich habe dann heute mal Kerzen besorgt, denn ganz ohne Adventskranz wäre es schön ein wenig trist. Und dann gab es noch 20 Minuten Dekozauber. Jetzt kann ich die Füße hochlegen. Gebacken wird nur, wenn jemand dazu Lust hat. Und auch sonst bin ich mehr für schnell und easy. Sowohl beim Menü als auch beim restlichen Weihnachts-Tamtam. Erspart viel Stress und sorgt immer für gute Laune unterm Baum. Also doch happy family.

    Tja, und irgendwie bin ich auch noch nicht so weit. In diesem Jahr ging mir der Herbst zu flott vorüber. Ich sollte mir immer eine Herbstauszeit am Meer gönnen 🙂

    Hab es fein und liebe Grüße
    Andrea

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    1. Haha… 20 Min. Dekozauber auch hier. Fällt gar niemandem auf. *g* Und unter uns: Ich bin auch noch nicht so weit. Allerdings war ich seit Jahren nicht mehr so richtig in Weihnachtsstimmung… vielleicht liegt’s an den Lebkuchen, die seit Sommer in den Regalen liegen… wer weiß… 😉

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  3. Großartig geschrieben Anna! Dieser ganze Vorweihnachtsrummel ist nur nervig. Wer will denn das wirklich? Was mir in dieser Zeit wirklich Spass macht, ist ab und zu Plätzchen backen, die dann sofort und auch von mir verputzt werden oder über den Weihnachtsmarkt bummeln und k e i n e Geschenke kaufen. Bleib so nett zu Dir und hab eine gute Zeit.
    LG Sabine

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  4. Herrlich geschrieben liebe Anna.
    Ich mach auch grundsätzluch keine Vorweihnachtsolympiade mehr 😊
    Nur das was ich wirklich möchte und nicht weil man das halt so macht.

    Ich wünsche dir auch ein entspanntes erstes Adventwochenende
    liebe Grüße Aurelia

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  5. Oh, vielen lieben Dank fürs Verlinken. Freue mich sehr darüber Anna ❤ 🙂
    Also wie du ja weißt, geht es bei mir tatsächlich etwas "anders" zu am Herd. Und doch immer mit dem Gedanken das es keinen großen Zeitaufwand mit sich bringt und leicht nachzumachen ist. Um so mehr habe ich jetzt ein Lächeln auf dem Gesicht wegen deiner Erwähnung hier.
    Kann deinen Worten nur zustimmen, wir entspannen uns jetzt alle bis nach Neujahr und lassen alle Fünfe grade sein. Yeah!

    Schönen Abend zu dir, liebe Grüße!

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  6. zum glück trinke ich den frühstückskaffee aus so´nem hipster-thermo-nuckel-ding – sonst wäre mein laptop jetzt hin vor lauter lachen!!! 😀 😀 😀
    genial geschrieben meine liebe!!! hast dich selbst übertroffen! sensationell!!!
    der letzte punkt erinnert mich wortwörtlich an meine mutter – die war grossmeisterin im weihnachts-gestresstsein-wegen-zwanghaftem-perfektionismus. alle fürchteten sich vor dem unvermeidlichem tobsuchtsanfall am nachmittag des heiligabend.
    klar dass ich nie dabei war bei der weihnachtsolympiade.
    kosmetik-adventskalender! interessante alternative – da stört auch das mineralöl nicht so….. ;-P
    geniess den dezember – weihnachten hin oder her!! ❤
    xxxxxxx

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    1. Brrr… diese „jetzt lobt mich gefälligst für meinen unermüdlichen Einsatz“-Menschen (um den niemand gebeten hat!) sind mir ja auch bekannt. Ich find die gruselig. Da suche ich mir lieber entspannte Vorbilder. 😉

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  7. Guten Morgen Anna, ja so kann es gehen 🙂 . Allerdings bin ich von der Vorweihnschtszeit nicht genervt. Üüüüüberhaupt nicht. Wie Du treffend schon bemerkt hast, ist man nur so genervt wie man sich nerven lässt. Ich mache was ich will und das ist schon alles was es für mich braucht. Plätzchen brauche ich keine, der Grund liegt auf der Hand.;) Wir haben gestern angefangen unsere viele Aussendeko anzubringen. Wir sind ja da recht gut bestückt und der Keller groß. Heute dekorieren wir weiter. Die Leute bleiben stehen und schsuen, die Kinder haben Spaß und am Abend als die Lichter an gingen gab es einen tollen Applaus von den Nachbarn gegenüber. Wo kämen wir da hin wenn jetzt alle zum Grinch mutieren? Aber Olympiade mag ich nicht, auch nicht die echte Olympiade. Wettkämpfe… tz. Brauch ich nicht.Hauptsache unser Haus leuchtet am hellsten, lol.
    Ich wünsche Dir eine angenehme Zeit und viiiiel Spass mit den französischen Kosmetika 🙂 .
    Du machst das richtig, genau so wie Du willst. Und he was spricht gegen einen zweiten netten Adventskalender :))
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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    1. Tina, du scheinst mir eh so eine tiefenentspannte Person zu sein – bewundere ich sehr! Und von eurem Weihnachtswunderland würde ich gerne mal Bilder sehen. Ich schau mir das ja total gerne an – auch wenn’s hier nur ein kleines Leuchtsternchen gibt. 😉

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  8. Hihihi super *Daumen hoch* 🙂
    Also ich liebe diese Vorweihnachtszeit. Passend zu meinem Job. Da wir in der KITA mit den Kindern Tag für Tag durch die Weihnachtszeit „wandern“. Ich persönlich finde das wunderschön.
    Und Stressen lasse ich mich sowieso nicht.
    Plätzchen backt die Oma sehr sehr gerne. Also brauche ich nur bei ihr bestellen, was meine Familie an Kekserln futtern möchte. Und da wir jetzt nicht wirklich so darauf abfahren, genügen uns so 3-4 Sorten 😉
    Überhaupt lassen wir es in dieser Zeit sehr ruhig angehen. Meist besuchen wir an den Wochenenden gemütlich einen Weihnachtsmarkt, gehen wellnessen und halten unseren Familienspieleabend ab, der schon jedes Jahr Tradition hat.
    Geschenke müssen wir jetzt auch nicht in Mengen besorgen, da unsere Familie schon ein paar Jahre wichtelt. Wir machen uns einen gewissen Betrag aus (den sich jeder leisten kann) und danach geht es an das berühmte „Wichtelziehen“. So muss sich jeder nur für eine Person etwas Persönliches überlegen -> und ich muss sagen ,es war noch kein Jahr ein „Reinfall“.
    Ich wünsche dir eine ruhige Weihnachtszeit
    Lg
    Nila

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    1. Haha… du kommst bei deinem Job ja gar nicht umhin, Weihnachten zu mögen. 😛 Und so eine persönliche Plätzchenfee hätte ich auch gerne. Es ist ja nicht so, dass ich Kekse nicht mag, ich will sie nur nicht backen und die gekauften schmecken nicht. 😉

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  9. Also, ich habe zum Glück! viel um die Ohren bis Weihnachten und das entspricht absolut meinen Bedürfnissen ;-). Ist ja einfach meine Hauptgeschäftszeit, die auch jahreszeitlich bedingte Flauten im Sommer auffangen muss.
    Daher gibts bei mir kein Plätzchenbacken, wenig Deko, keinen Einkaufsstress.
    Ich kaufe passende Geschenke immer dann, wenn ich sie sehe. Das kann auch im Januar sein…
    Da habe ich sozusagen immer meinen Geschenkeradar an.
    Drei Tage vor Weihnachten, wenn es für die Kunden nicht mehr sicher ist, dass die Post die bestellten Waren noch rechtzeitig bringt, bricht bei mir die große Zeitfülle aus. Dann mache ich letzte Besorgungen in kleinen Läden, bereite Weihnachtsessen vor und schmücke den Weihnachtsbaum. Das ist dann nicht stressig, sondern entspannend und mache ich gern.
    Immer wieder gehe ich aber Abends gern auf unseren Christkindlesmarkt (wenn die Touristen wieder abgefahren sind) und trinke Glühwein, esse Bratwürste und Lebkuchen, treffe Freunde. Heute abend wird er vom Christkind eröffnet und lockt mich dann bis Heilig Abend mehrmals… Das ist eine Vorweihnachtsolympiade nach meinem Geschmack.
    Gehst Du auch gern auf gemütliche Weihnachtsmärkte?
    LG Sieglinde

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    1. Dann ist es genau richtig, dass zu um Weihnachten viel um die Ohren hast. Mir spukt da auch noch ein Poncho durch den Kopf, liebe Sieglinde. 😉 Ich kaufe übrigens auch ganzjährig die passenden Geschenke, wenn mir was unterkommt. Immerhin in dem Punkt bin ich vorausschauend. 😉

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  10. Chrrchrrchrrhhhh…Ach Anna, du hast den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen! Vor meinem geistigen Auge konnte ich diese Szenarien in allen Einzelheiten wie einen Film vorbeiziehen sehen, deutlich überzeichnet und dadurch in ihrer ganzen präsenten Dramatik….*ggg* Und ich sage: Alle selber schuld! WER drückt einem denn auf’s Auge, was MAN so zu tun und zu lassen hat im Apfenz? Und an Weihnachten? Und überhaupt?? Eben. Es liegt bei jedem ganz alleine, was er draus macht. Bei mir gibt es definitiv keinen Weihnachtsstress (und ich hab letztes Jahr genau in die Kerbe geschlagen und darüber einen Post formuliert: https://msesbumblebee.blogspot.ch/2015/12/ich-kann-es-nicht-mehr-horen-dieses.html). Der Apfenz ist für mich einzig dazu da, es mir gutgehen zu lassen. Hingebungsvoll zu werkeln, die schönsten Märchenfilme zu gucken, ein bisschen zu dekorieren, Geschenke einzupacken (ich hab schon die Hälfte davon im Schrank!), Weihnachtsmusik-CD’s durchsichtig zu dudeln und mich einfach zu freuen: Über den Schnee, der hoffentlich noch kommt, über die Stimmung, die Düfte, dieses wohlige Gefühl.
    Und an Weihnachten geht das ganz genauso weiter: den 24. werden HerrHummel und ich gemeinsam alleine verbringen, am 25. feiert tutta la famiglia zusammen. Da bringt jeder einen Schmackofatz mit, alle langen in jede Schüssel rein, ferddisch. Und wir wichteln, will heissen, jeder braucht nur 1 Geschenk zu organisieren. Alles ganz unkompliziert und gemütlich, ohne jede Hektik und …ähemm, wie war das Wort nochmal? Warte, wie buchstabiert man das jetzt gleich….S-T-R-E-S-S??…. ;oD
    Der kommt bei uns nicht in die Tüte. Nää. Weihnachten ist für mich sowieso eher ein Winterfest, mit der Religion dahinter hab ich nicht viel am Hut. Und Winter für sich ist ruhig, gelassen, unaufgeregt. Genau.
    Frohen ersten Apfenz, liebe Anna! Lebkuchen, Glühwein, Marzipan!!!
    Hummelzglitzchengrüsse!

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    1. Du bist so eine richtige Apfenzfee, meine liebe Frau Hummel! Und bei deinem Kommentar denke ich nur: hach, so isset! Die Idee des Familienweihnachtswichtelns finde ich ja auch klasse. Gefällt mir sehr. Und jetzt komme ich mal rüber und schaue, was für Apfenzposts ich bei dir finde. 😉

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  11. Ich hab das gut, ich habe mich für die Weihnachtsolympiade in diesem Jahr nicht mal qualifiziert. Deshalb darf ich gar nicht mitmachen 🙂
    Keine Deko, kein Geputze, keine Kekse, kein Nix. Ich habe nichtmal nen Adventskranz. Meine Nachbarin hat mir heute einen Buchskranz vorbeigebracht, aber in den habe ich einfach eine einsame Kerze reingestellt und gut. Kekse kommen vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber der Familien-Adventskalender, der ist fertig. Haben tatsächlich alle vier ihr Scherflein schon abgeliefert. Und ich war heute auf einem Weihnachtsmarkt, habe KEINEN Adventskranz gekauft, sondern einen tollen Schal für mich.
    In diesem Sinne un-olympische Grüße
    Fran

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    1. Du hast in diesem Jahr anderes um die Ohren. Wobei ich, glaube ich, lieber Trilliarden von Keksen backen würde. Vorweihnachtsolympiade als kleineres Übel… hat man auch nicht oft. 😉 Schal? Will auch einen! Memo an mich: Statt des Ponchos vielleicht lieber den Schal bei Sieglinde kaufen… 😛

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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