Grenzwertig. Im Land der Lügen…

Dachtet ihr, es geht um die Bloggerwelt? Falsch gedacht. Ich habe vor einiger Zeit [okay… es war im April und ich wollte das schon längst verbloggen, aber dann kam mir mein „ich blogge nur leichte Kost“-Flash dazwischen… nun ja…] die Dokumentation Im Land der Lügen gesehen. Sehr sehenswert. Worum geht’s? Um unsere Gesundheit und letztendlich um den flapsigen Spruch „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“…

Zahlen lügen nicht! Diese angebliche Wahrheit machen sich viele zunutze – vor allem Politik und Wirtschaft, lassen sich doch hinter scheinbar objektiven Zahlen die wahren Interessen und Ziele „wissenschaftlich“ verbergen. Ob Bluthochdruck oder Blutzucker – die letzten Jahre wurden die Grenzwerte immer wieder gesenkt. Zur Freude der Pharmaindustrie, die auf diese Weise zu Millionen neuer Patienten kommt. Und der medizinische Nutzen ist längst nicht so eindeutig, wie man der Öffentlichkeit suggeriert, basieren die Zahlen doch oft auf fragwürdigen Studien, die interessengesteuert entstanden sind, sagt der weltweit anerkannte Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer. (Quelle: ARD Mediathek)

Tatsächlich wurden verschiedene Werte im Lauf der Jahre gesenkt:

  • Blutzucker: 1980 wurde die Diagnose Diabetes bei einem Nüchtern-Blutzucker von 144 Milligramm pro Deziliter Blut gestellt, heute bereits ab 126 eine Behandlung empfohlen. [1] In der Doku wird außerdem Prä-Diabetes erwähnt und der beginnt ab einem Wert von 100 mg/dl.
  • Bluthochdruck: 1980 war laut Weltgesundheitsorganisation 160 normal, zehn Jahre später 140, im Jahr 2000 dann 130 und nun wieder 140. [1] Allerdings gibt es mittlerweile eine große US-amerikanische Studie (SPRINT-Studie), die vermuten lässt, dass Patienten enorm von einer kompromisslosen Senkung des systolischen Blutdrucks auf 120 mmHg profitieren würden… (Quelle: NDR: Welche Blutdruckwerte sind optimal?)
  • Cholesterin: 1975 wurde ab 240 Milligramm pro Deziliter eine Behandlung in Erwägung gezogen, seit 2004 schon ab 130. [1] Randnotiz: Dr. Keys, der in den 50er-Jahren „nachwies“, dass Cholesterin gefährlich ist, griff nicht nur lediglich auf die Studienergebnisse zurück, die seine Behauptung untermauerten und ignorierte die anderen, er war zugleich bezahlter Berater der amerikanischen Margarineindustrie – heißt es in „Land der Lügen“.

Grenzwertige Verschiebung der Grenzwerte?

Die Senkung der Grenzwerte kann natürlich lediglich neuen Erkenntnissen geschuldet sein.  Prof. Stefan Wilm (Universitätsklinikum Düsseldorf) sagt in der Doku allerdings: „Je niedriger wir Grenzwerte ansetzen, umso  mehr Menschen müssen oder sollen wir mit Medikamenten behandeln, umso  mehr Menschen sind krank und fühlen sich krank […] Umso mehr Medikamente werden verordnet, aber der Patient hat davon keinen Nutzen.“ Anderswo heißt es:

„Weil mit jeder neuen Verschiebung der Grenzwerte die Zahl der Menschen wächst, die offiziell als krank gelten, schlagen Gesundheitswissenschaftler inzwischen Alarm. Der amerikanische Nierenspezialist Richard Glassock machte letztes Jahr in einem Artikel im British Medical Journal (BMJ) darauf aufmerksam, dass unter die neueste Definition von chronischem Nierenversagen jeder achte US-Bürger falle, von den über Siebzigjährigen sogar jeder zweite. Nur ein verschwindend geringer Teil dieser neu deklarierten Patienten, schrieb Glassock, lande am Ende wirklich mit Nierenversagen im Krankenhaus – aber fast alle würden mit Medikamenten behandelt.“ (Quelle: Medizinische Grenzwerte – Krank gesund)

In „Land der Lügen“ heißt es lapidar, „dass das ein Wachstumsmarkt ist, der keine Grenzen kennt – nur Grenzwerte“. Lasse ich jetzt einfach mal so stehen. Bildet euch euer eigenes Urteil und macht einen Ausflug ins Reich der Grenzwerte und Statistiken und schaut euch an, wie das Frühstücksei rehabilitiert wird, wenn ihr mögt. Hier geht’s zur ARD Mediathek und der Doku: Im Land der Lügen – Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren

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In diesem Sinne: Bleibt gesund… 😉

Info & Leseklicks: 

[Beitragsbilder: erstellt mit Pablo by Buffer]

43 Kommentare zu „Grenzwertig. Im Land der Lügen…

  1. … und genau deshalb lasse ich ohne Beschwerden nichts untersuchen und lasse die „entsetzte“ Arzthelferin weiter blöd gucken, wenn ich keinen Checkuptermin haben will, sondern z.B. nur eine Grippeimpfung.

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    1. Da liegen wir ja ziemlich auf einer Wellenlänge. 😉 Ich tue selbst, was ich für meine Gesundheit tun kann und ziehe alle Jubeljahre einen Arzt hinzu, wenn ich denke, dass ich Bestätigung (gut so, weitermachen) brauche oder was abklären lassen möchte. Das reicht…

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  2. Natürlich werden wir zu Patienten gemacht. Aber wir dürfen ja mitreden, wir Patienten.
    Ich sehe das natürlich immer von zwei Seiten 😉
    Wir werden heute älter und, schlag mich, oft dank Zucker, Cholesterin, oder Blutdrucksenkender Mittel. Ärzte behandeln keinen Praediabetes mit Medikamenten. Liegen Werte aber immer an der Grenze kann ich als Patient was dagegen tun. Ernährungsumstellung, oft Gewichtsabnahme und mehr Bewegung verhindern ! ! oft einen nahenden Diabetes, senken den Blutdruck und helfen auch bei grenzwertigen Cholesterinwerten. Und das finde ich klasse. Rechtzeitig die Reissleine ziehen. Ich erlebe solche Dinge täglich in der Praxis. In echt und real nicht über Papierstudien und Statistiken. Wahnsinn was regelmäßige Bewegung da bewirkt.Ich hätte es nicht geglaubt würde ich es nicht erleben. Das Gro der Menschen ernährt sich nämlich tatsächlich nicht vegan oder mit Superfood und Körnern. Nein die grillen, trinken Bier, lieben tierisches Fett und Süßkram. Von Weissmehl nicht zu sprechen 🙂
    Hm Niereninsuffizienz schwieriges Thema… aber bei Niereninsuffizienten Patienten werden alle möglichen nierenschädigenden Medikamente abgesetzt, also eher weniger Geld für die Pharmaindustrie. Da gibts nämlich kein Medikament dagegen. Nierenschädigend sind viele FREI erhältliche Schmerzmittel wie Paracetamol , Ibuprofen und Diclofenac.
    Danke für den Denkimpuls Anna, Deine Artikel halten mich immer von meiner Hausarbeit ab und bringen mich zum Nachdenken. Nachdenken ist gut :))
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

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    1. Absolut. Wir machen uns an erster Stelle selbst zu Patienten – durch mangelnde Bewegung, falsches Essen, Alkohol, Zigaretten oder die großzügige Einnahme von frei verkäuflichen Medikamenten etc. Wenn wir da unsere Hausaufgaben machen, sind wir auf einem guten Weg. Habe damals bei meiner Ernährungsumstellung ja selbst gemerkt, wie positiv sich das auf die Blutwerte auswirkt. Und sonst können wir Patienten in der Tat mitreden – wenn wir denn aufgeklärt genug sind, um das zu tun. Und auf einen Arzt treffen, der zuhört. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen…

      Schönes WE dir auch! 😉

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      1. Genau so ist es ! Mehr Eigenverantwortung und mehr Bewegung und Ernährungsumstellung ! Aber Pillen schlucken und auf dem Sofa liegen bleiben ist halt bequem. Da sind viele Menschen leider verführbar und das hat halt die Pharmaindustrie gut erkannt.
        Und selbst wenn ein Arzt entsprechend aufklärt…….viele wollen den vermeintlich „einfacheren“ Weg gehen.

        Gruß Claudia

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        1. Ich will hier nichts pauschalisieren, meine Tante z.B. war rappeldürr und hatte viel zu hohen Blutdruck (liegt leider in der Familie), aber es gibt schon einige Fälle, in denen ich mich wundere, warum man nicht vielleicht erstmal den „leichteren“ Weg geht. Und der ist für mich niemals der, der mich zur dauerhaften Pillenschluckerei verdonnert. Wahrscheinlich eine Einstellungssache…

          Lieben Gruß! 😉

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      2. recht hast Du Anna. Ich kenne vier Ärzte die länger zuhören als es ihnen wirschaftlich zusteht… aber Geld ist nicht alles 😉

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  3. und die übergewichts-zahl beim bodymass-index wurde auch immer niedriger angesetzt über die jahre….
    ich hab eine alten freund, der ist sportler als lebenstil, isst fast nur vegetarisch und ist spackedünn. hat immer viel zu hohe cholesterinwerte. sowas aber auch.
    ich werde mir die doku auf jeden fall angucken – auch wenn mir schon lange klar ist dass es kein gesundheitssystem ist sondern eine gelddruckmaschine.
    andererseits stehen die meisten leute ja schwer drauf die verantwortung abzugeben. statt selbst was zu ändern am ungesunden lebenstil wird zum doc gerannt und um medikamente gebettelt oder mit nahrungsergänzungsmittelchen rumgepfuscht. symptombekämpfung ist immer noch angesagter als eine ordentliche selbstreflektion und anschliessendes konsequentes handeln……..
    andererseits – wenn alle bürger mündig wären würde ja das ganze schöne turbokapitalistische system zusammenbrechen ;-P
    xxxxx

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    1. Ja siehste, manchmal ist es eben so, da helfen selbst Ernährung, Bewegung und was weiß ich nicht, da sind die Werte eben schlecht. Muss meinen Blutdruck familiär bedingt selbst im Auge halten, aber ehe ich gleich Pillen schlucke, probiere ich anderes aus und bisher klappt das gut. *toitoitoi* Hm… ich habe ja selbst als Arzthelferin gearbeitet und lange Zeit auch dieses „Halbgötter in Weiß“-Ding im Hinterkopf gehabt. Nun ja. Von diesem Irrglauben wurde ich mittlerweile kuriert. Aber gründlich.

      Das wäre ein Alptraum, wenn alle Bürger mündig wären… 😎

      Lieben Gruß!

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  4. Ein guter Artikel, der zum Nachdenken anregt. Den Kommentar von Tina unterschreibe ich sofort. Und ich halte wenig von pauschalen Werten, vieles muss im Zusammenhang gesehen werden, und das kann ein guter Mediziner auch. Ich habe beispielsweise noch gelernt, dass der diastolische Wert viel aussagekräftiger ist als der systolische und das macht auch Sinn.
    Grenzwerte, in welchem Bereich auch immer, sind immer kritisch zu betrachten, wenn der Geldgeber Interesse an bestimmten Aussagen hat. Da sind medizinische Werte nicht anders als Emmissionswerte. Ein kritisches Hinterfragen ist durchaus gerechtfertigt. Die Kehrseite der Medaille sind allerdings diejenigen, die immer alles besser wissen als das ausgebildete Personal. Die Diskussionen, die da geführt werden, sind manchmal haarsträubend. Mein Tipp ist da immer, kritisch sein aber auch offen für eine sinnvolle Argumentation. Sich informieren aber nicht blind auf jeden Zug aufspringen, der mal wieder gerade durch die Gemeinde fährt. Da irgendwo liegt meiner Meinung nach die Wahrheit.
    Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber das sprengt dann irgendwann das Kommentarfenster.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Stimmt, es muss alles im Zusammenhang gesehen werden und ein guter Arzt tut das. Nur wo findest du den? Ich möchte jetzt um Himmels willen keine Diskussion über das Gesundheitssystem anfangen, aber … ähem… wir können froh sein, dass wir hier überhaupt so guten Zugang zu medizinischer Versorgung haben… da darf man wohl manchmal nicht wählerisch sein. 😉

      *gnihihihi* Das Thema ist eigentlich zu ernst, aber ich musste über die lachen, die immer alles besser wissen als das ausgebildete Personal. Ja… die waren in der Tat ein Quell der Freude und kaum wurde in einer Talkshow dieses und jenes (besonders Impfungen) verteufelt, schon konntest du Wetten abschließen, wann die ersten Eltern (ich war beim Kinderarzt) über den Sinn und Unsinn von Impfungen diskutieren wollten. 😛

      Das unterschreibe ich absolut: “ Mein Tipp ist da immer, kritisch sein aber auch offen für eine sinnvolle Argumentation. Sich informieren aber nicht blind auf jeden Zug aufspringen, der mal wieder gerade durch die Gemeinde fährt. Da irgendwo liegt meiner Meinung nach die Wahrheit.“ So isses. Und genau aus diesem Grund habe ich das gepostet.

      Lieben Gruß und dank dir für deinen Kommentar!

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  5. Finde ich gut das du das gepostet hast ❤
    Glaube selbst auch das viele Medikamente die verordnet werden, vielleicht gar nicht sein müssten. Sondern oft mehr Beratung erforderlich wäre. Was z.B. Ernährung, richtige Bewegung und so weiter angeht.

    Hab ein schönes Wochenende Anna 🙂

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    1. Hier gibt’s zwar mal den einen oder anderen Seitenhieb in Richtung Superfoods, aber ich glaube auch, dass Ernährung und Bewegung (und noch ein paar andere Dinge) die beste Prophylaxe sind. Zwar keine Allheilmittel (manches passiert einfach), aber doch ein guter Weg.

      Ein schönes Wochenende auch für dich! 😉

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    2. Für eine gute Beratung wird der Arzt leider nicht bezahlt. Und das ist das Problem. Es werden zu schnell Pillen verordnet. Das bringt mehr Geld in die Kasse als ein ausführliches Gespräch.

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  6. Ich finde es schon wichtig, die Vorsorgetermine wahrzunehmen. Sonst hätte man bei mir die Thrombose im Auge nicht erkannt. Meine Cholesterinwerte sind ebenfalls etwas erhöht, aber ich weigere mich, Medikamente dagegen zu nehmen. Die Ernährungsumstellung und mehr Bewegung sind viel Effektiver. Man muss nur seinen Hintern vom Sofa hochkriegen. Jedenfalls hat das nachweislich die schlechten Cholesterinwerte gesenkt und die guten erhöht.

    Also alles richtig gemacht.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Das stimmt…Vorsorgetermine sind nicht unwichtig und ich denke, dass ich meine Haltung diesbezüglich irgendwann auch noch überdenken werde. In einigen Punkten. Andererseits kenne ich auch Menschen, die um Ärzte immer einen gtroßen Bogen machen -also auch nie zur Vorsorge gehen. Bei einigen hat das gut funktioniert… bei anderen weniger gut.

      Hintern vom Sofa hochkriegen… da sagst du was. Ich bin sehr faul heute. 😛

      Schönen Abend für dich!

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  7. Nunja, bei diesem Thema bin ich selber auch ein wenig hin- und hergerissen, denn ich bin ja ebenso von der Sorte „entsetzt guckende MPA“ wie Tina, deren Kommi ich unterschreiben kann. Und ganz schwierig wird’s, wenn die Patienten schon mit der Diagnose ankommen (weil gegoogelt etc.) und dann kaum noch davon abzubringen sind. Ebensowenig wie vom Wunsch, medikamentös behandelt zu werden. Noch viel blöder als die MPA’s gucken nämlich die Patienten, denen du ein sichergeglaubtes Medikament verweigerst. Eine gute Behandlung ist bei vielen halt immer noch eine, die aus dem Blister gedrückt werden kann….!
    So richtig ärgern mich aber Patienten, die z.B. vor lauter Asthma kaum noch keuchen können, dabei aber fröhlich 1 oder 2 Packungen Zigis pro Tag wegqualmen. Oder Diabetiker. Hauen sich 3 fette Stück Torte hinter die Kiemen und spritzen dann einfach n’büsken mehr Insulin. (Ja-haaa- ich weiss: Das sind gerngenommene Beispiele. Aber leider begegnet man ihnen im wahren Gesundheitsberufeleben beinahe täglich!) Das bezeichnende Wort dazu ist hier schon oft gefallen: EIGENVERANTWORTUNG. Genau. Und die gibt der Mensch gerne ab. Ausserdem neigt er tendenziell sowieso zum Extrem. Entweder verteufelt einer die moderne Medizin völlig und lässt kein Bröselchen Paracetamol an sich heran, oder er ist ihr beinahe schon hörig und meint, mit ihr einfach alles aushebeln zu können, was ihm an Krankheiten so von hinten ins Genick springt. Gottseidank sind wir heutzutage wirklich soweit, dass wir das Ärgste abwenden können (früher hat man ja wegen einer simplen Grippe gerne das Zeitliche gesegnet), aber meiner Meinung nach sind wir in vielem hart an der Grenze angelangt (ich sage da nur: Reproduktionsmedizin oder Gentechnik. Ooouuuha.)
    Soviel wie nötig, sowenig wie möglich, das ist für mich die Devise punkto Einsatz von Medikamenten. Und gerne Hand in Hand mit der Komplementärmedizin. Auf diesem Gebiet liegt für mich auch vieles im Argen. Schulmediziner keifen gegen Komplementärmediziner, und umgekehrt fährt das Auto genauso. Ein bisschen mehr Zusammenarbeit und Vertrauen in die Möglichkeiten der „anderen“ wären da angebracht.
    Tja. Ein Thema ist das, zu dem man Bücher schreiben könnte. Das lass ich für den Moment jetzt mal lieber bleiben. ;oD Aber es ist immer gut, das Thema anzusprechen, damit sich der eine oder andere mal wieder ein wenig mit seinem eigenen (Fehl)Verhalten auseinandersetzt und es hinterfragt!
    Hab einen entspannten Sonntag, herzlichste Grüsse!

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    1. Frau Hummel, das unterschreibe ich: Soviel wie nötig, sowenig wie möglich, das ist für mich die Devise punkto Einsatz von Medikamenten. Und gerne Hand in Hand mit der Komplementärmedizin. Wie sich das dann in der Praxis gestaltet, ist eine ganz andere Frage. Aber von der Theorie her ist das genau der Weg, den ich am liebsten mag.

      Was deine Beispiele angeht: Ja, die werden immer wieder angeführt. Aber ganz ehrlich? Die gibt es wirklich. Ich kenne (kannte) selbst welche, die genau SO leben. Ich sag da nix mehr zu und denk mir, jeder so, wie er es kann. Oder eben nicht kann… 😉

      Schönes Wochenende wünsche ich dir und danke für den Blick hinter den Thresen! 😉

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  8. Kann ich nur bestätigen. Die Grenzwerte für den BMI, für die täglichen kcal, für alle möglichen Blutwerte werden gerne mal über Nacht neu definiert (meistens eben niedriger gesetzt) – und schwupps sind heute sehr viele Leute „krank“, die gestern noch wunderbar gesund und fidel waren …
    Ich selbst gehöre zu den Menschen, die via Gene trotz schlank und vernünftig essen einen relativ hohen Cholesterinwert haben. (Einen medikamentösen Versuch haben meine Ärztin und ich sehr schnell wieder abgebrochen – ich habe wirklich alle Nebenwirkungen mitgenommen.) Das ist eben einfach so, und ich bin deshalb auch nicht krank.

    Stichwort Eigenverantwortung: Ich finde, die Prävention wird viel zu gering geschätzt, von den Patienten wie von den Krankenkassen. Klar ist „gesund leben“ keine Garantie für „nicht krank werden“, aber es wird selbst bei Kleinkram wie Schnupfen etc. viel zu schnell zu Medikamenten gegriffen. Hat so ein bisschen was von „Mach, dass ich wieder funktioniere!“ Eigenverantwortung, tse … viel zu anstrengend und unbequem …

    Und: Gerne auch mehr solche Blogeinträge! 🙂

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    1. „Das ist eben einfach so“… klingt so einfach und ist in dem Bereich doch relativ schwer. Was darf, wenn es von den Normwerten abweicht, schon „einfach so sein“? Schwierig. Ein schwieriges Thema überhaupt, aber sich mal näher mit der Entstehung verschiedener Grenzwerte zu befassen, ist ja nie verkehrt. Und wenn die RR-Werte auf 120/80 mmHg gesetzt werden, schramme ich auch immer mal wieder in den Bluthochdruck rein. Das hätte mir, ehe ich den Bericht gesehen habe, Angst gemacht. Jetzt nicht mehr. 😉

      Mehr solcher Blogeinträge? Für medizinische Themen ist als Hobbyblogger das Eis leider zu dünn, aber auf so einen Bericht hinweisen, das klappt durchaus mal. 😉

      Lieben Gruß!

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  9. Über solche Dinge könnte ich stundenlang diskutieren. Vor allem über den lieben Cholesterinwert. Das hat nämlich meinen Papa vor ein paar Jahren betroffen. Der hätte dann schön brav jeden Tag Tabletten schlucken sollen.
    Aber mit Statistiken und solchen Werten ist es eben so eine Sache… als er dann an den richtigen Arzt geraten ist, kam heraus, dass er erblich bedingt von vorn herein einen viel höheren Wert als andere hat. Da sollte man dann zwar schon drauf achten, aber man muss auch nicht zum „Tablettenfresser“ mutieren…

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    1. Und dein Kommentar ist eine wunderbare Ernahnung, sich nie nur auf eine Meinung zu verlassen. Wobei so eine Arztodyssee ja auch keinen Spaß macht. Bloß immer schön gesund bleiben… :/

      Lieben Gruß!

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  10. Liebe Anna,
    einiges habe ich bei dir mit Begeisterung schon gelesen und jetzt, Premiere, der erste Kommentar von mir 😀
    Mein Opa sagte immer: „Geh bloß nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus, da wirste erst krank gemacht! Alles Quacksalber!“
    Kann ich nur sagen Opa war ein weiser Mann denn er hatte Recht, wie man in deinem Artikel lesen kann. Ich bin auch sehr skeptisch was diese ganzen Grenzwerte angeht und ob das so gut sein kann wegen jedem bissel erhöht gleich Pillen einzuwerfen. Da achte ich lieber selbst auf mich und dann wird mein Körper das schon irgendwie hinbekommen.

    Einen schönen Restsonntag wünsche ich dir
    liebe Grüße
    Aurelia

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    1. Da danke ich dir für deinen Premieren-Kommentar und dann noch für diesen! Unter uns: Inoffiziell bin ich da ganz bei deinem Opa. Offiziell schicke ich manche Menschen zum Arzt, um verschiedene Dinge abklären zu lassen. Ich will jetzt auch gar nichts verteufeln, aber es ist wirklich interessant zu sehen, WIE Grenzwerte überhaupt festgelegt werden und wie man mit Statistiken… nun ja… tricksen kann. 😉

      Lieben Gruß! 😉

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      1. Ja manchmal sollte schon mal ein Arzt kucken, aber kritisch hinterfragen sollte man als
        Mündiger Patient auf jeden Fall und nicht alles Glauben was die einem da
        erzählen unfehlbar sind die nämlich nicht 🙂
        Unter uns: Opa ging auch zum Arzt, aber immer sehr kritisch nachfragend bei Diagnosen 🙂

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  11. Vielleicht würden sich ganz viele Probleme lösen, wenn man nicht Grenzwerte, sondern Menschen im Auge hätte. Also auf Arztseite. Und auf Patientenseite. Hach, schwierig. Ich hatte am Wochenende das zweifelhafte Vergnügen zu sehen, was passiert, wenn man nur Werte im Auge hat. Und der Mensch dahinter aus Sicht der Ärzte gar nicht mehr vorhanden ist. Ich bin eigentlich ein Fan von nüchterner Schulmedizin. Aber inzwischen habe sogar ich gelernt, dass die eben auch nicht alles kann. Hach, schwierig.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ich war auch mal eine Verfechterin der reinen Schulmedizin… klar… ich war Arzthelferin. Und dann machten wir durch den Junior in verschiedene Krankenhäuser und Arztpraxen mehrfach Erfahrung mit geballter ärztlicher Inkompetenz (sorry, kann man leider nicht anders sagen). Seither glaube ich erstmal gar nichts mehr, was mir ein Arzt erzählt. Der letzte Pneumothorax, der angeblich keiner war (stattdessen wurden die Beschwerden erst auf die Psyche geschoben und mit dem vermeintlich traumatischen Tod des Opas begründet, bis nochmal jemand einen Blick auf das Röntgenbild geworfen hat) hat da die Rolläden runtergehen lassen. Aber es gibt auch tolle Ärzte… ähm… und ja, das Thema ist schwierig. 😉

      Lieben Gruß!

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  12. Grenzwerte suggerieren eine gewisse Sicherheit. Was natürlich nicht stimmt. Aber wir Menschen mögen es schon gern, wenn wir uns sicher fühlen und geben diesen Werten meist eine hohe Bedeutung. Sind wir drunter…. Oh wie schön! Sind wir drüber… fangen wir im Bestfall das Nachdenken an. Das muss ja nicht immer schlecht sein.
    Oft können persönliche Konsequenzen gezogen werden, zu der nicht mal Mediziner benötigt werden. Und meist sind dies recht gesunde Konsequenzen. Insofern finde ich Grenzwerte grundsätzlich nicht schlecht, wenn man (und damit meine ich auch Ärzte) weiß, dass sie keine wirklich festen Größen sind.
    Die schlimmsten „Grenzwerte“ waren die nach Tschernobyl. Was haben wir da auf die Grenzwerte bei Becquerel geschaut (in der Ernährung, aber auch im Sandkasten) und viele Ängste gehabt – auch um unsere kleinen Kinder, die damals in den Kindergarten gingen. Das hat dazu geführt, dass wir uns intensiv mit allem auseinandergesetzt haben und die „Mütter gegen Atomkraft“ hier im Ort gegründet haben. Sie existieren noch heute und sind ein Teil des „Energiewendebündnisses“. Zwar gibts leider immer noch Atomkraft, aber wir haben damals etwas für uns unternommen, um das Problem auch für die Zukunft anzugehen und uns nicht nur ohnmächtig und den Grenzwerten ausgesetzt zu fühlen. Uns hat das viel geholfen damals.
    Herzliche Grüße von Sieglinde

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    1. Ja, sie bieten ein schönes Korsett, die Grenzwerte. Und ich gestehe, dass ich mich – von der Psyche her – auch besser fühle, wenn es da keine Ausreißer gibt… aber gut, wenn sie ständig nach unten korrigiert werden, wird es irgendwann witzlos. Hm… ich überlege gerade… für meinen Hausarzt sind Grenzwerte tatsächlich keine feste Größe, der hat da auch immer mehr im Auge und bei diesem Arzt habe ich tatsächlich auch normale Blutdruckwerte, während ich sonst bei jedem Weißkittel kurz vor dem Kollaps stehe. *g* Glaube, mein Körper signalisiert mir damit, dass ich den richtigen Arzt gefunden habe. 😉

      Tschernobyl… stimmt. Da werden Erinnerungen wach. Allerdings vergesse ich den Tag eh nie, am 26.4. habe ich nämlich Geburtstag… 😉

      Herzlichen Gruß zurück!

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  13. Bin ich froh, dass ich einen guten und vernünftigen Arzt gefunden habe… keinen „Zetteldoktor“, sondern noch jemanden, der nachhakt und nicht blind nur Rezepte ausstellt…
    Der Industrie verdanken wir so einiges… momentan verbringe ich ja wieder mal etwas Zeit auf dem Sofa und schaue mir einige Dokus an, unter Anderem über die Kernkraft. Auch sehr interessant.. da gibt es tatsächlich eine Art „harmloser“ (also nicht reaktorunfallgefährdender“) Kernenergie und was passiert? Da sie weder waffentauglich noch für die Industrie bereichernd ist, wird das Wissen darüber in die Tonne getreten. So was weiß man als Normalbürger leider gar nicht. Das mit der Gesundheitspraxis ist sowieso ein riesiges Thema…. warum heutzutage Orthopäden keine Diagnostik ohne MRT machen können oder warum jeder Bandscheibenvorfall auch ohne neurologische Ausfälle sofort operiert wird, ist mir ein Rätsel. Wir Patienten bzw. Volk sind doch nur willkommene Melkkühe.
    Ach, ich möchte mich schon wieder gern so aufregen!! 😉
    Ich gehe mich jetzt weiter bilden auf dem Sofa – liebe Grüße, liebe Anna!

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    1. Da gratuiere ich dir. Ein guter Arzt ist Gold wert. 😉

      *g* Hier isses genau andersrum. Orthopädische Diagnostik bei mehreren Ärztzen ohne MRT. Lediglich immer wieder Physio aufgeschrieben und gesagt, dass der Patient eben Sport machen müsse. Leider ist keine Besserung eingetreten, im Gegenteil, und der „Reha-Sport“ in der Gruppe ging voll nach hinten los. Wieder Arztwechsel und der veranlasste dann ein MRT… sicherheitshalber, obwohl er nicht glaubte, da was zu sehen. Was war? Mehrere Bandscheibenvorfälle im Lendenwirbelsäulenbereich. Ohne Worte. Einfach nur ohne Worte. Ach ja… statt mal ein MRT anzuordnen wurde auch gefragt, ob der Patient denn „psychisch sehr unter Druck stehen würde“… Kopf->Tisch und siehe oben: ohne Worte. Aber mir scheint, bei euch im Norden wird eher mal ein MRT verorndet? Kenne nämlich tatsächlich auch ein Nordlicht, dem beim ersten „Hexenschuss“ sofort ein MRT aufs Auge gedrück wurde. 😉

      Lieben Gruß, gute Besserung und frohe Weiterbildung! ❤

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  14. Ja, das ist ein Thema über das man endlos diskutieren oder gar streiten kann.
    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass es zwei Lager gibt. Die Menschen, die total arztgläubig sind und die die (fast) alles erstmal in Frage stellen. Die Arztgläubigen kommen aber meist gut zurecht. Sie legen die Verantwortung in die Hand des Arztes und haben so gut wie keine Zweifel. Das ist meines Erachtens ein Vorteil, wenn man denn so tickt. Denn sie fühlen sich sicher und beschüzt und gut betreut. Ich gehöre (leider) nicht dazu und muss mich auch immer bisschen zusammenreissen, dass ich die aus dem artzgäubigen Lager nicht mit meinen Zweifeln verunsichere.

    Ein Bekannter, sportlich und fit, rennt bei jeder Erkältung zum Arzt und kommt immer mit Antibiotika zurück. Ich schüttel dann innerlich den Kopf und bemühe mich die Klappe zu halten. Am schärfsten war dann noch, dass die Ärztin ihm riet, trotz erhöhter Temperatur unbedingt Spaziergänge zu machen. Er hat den Rat befolgt und klappte im Park fast zusammen und kam auf dem Rückweg die Treppen kaum noch hoch. Er hält große Stücke auf diese Ärztin und ich denke: Sowas bescheuertes. Man ist doch nicht umsonst schlapp und müde. Der Körper braucht Ruhe, damit er seine Arbeit machen und die Eindringlinge eliminieren kann. Es ist doch da viel sinnvoller auf den Körper zu hören und wenn man sich einigermaßen fühlt, geht man doch von ganz alleine raus. Zumal er eh kein Typ ist, der sich wehleidig wochenlang ins Bett legen würde…

    Letztens erzählte er mir auch, dass bei ihm das Cholesterin zu hoch sei und mir rutschte sofort raus: „Mach Dir keinen Kopp, das mit den Grenzwerten dient nur der Pharmaindustrie“.

    Meine Oma -auch eine arztgläubige- fragt mich auch jedes mal, wenn ich erkältet bin: „Warste schon beim Arzt?“ Ich antworte dann jedes mal: „Nee, was soll ich da? Der kann doch eh nichts machen. Und wenn ich paar Medis brauche, krieg ich die auch ohne Arzt in der Apotheke. Und wenn ich mit Fieber beim Arzt hocke, klappe ich noch ab oder ich hol mir noch paar Viren dazu von den anderen hustenden und niesenden Patienten.“

    Ich hab auch mal eine interessante Studie über Antibotika gelesen. Da stand drin, dass selbst bei Lungenentzündung die Heilung nicht signifikant schneller geht als ohne. Und dass durch Antibiotika Rückstände im Körper bleiben, die sich bei häufiger Einnahme so ansammeln können, dass es dadurch zu Langfristfolgen kommen kann. Wobei ich kein Gegener von Antibiotika generell bin. Bei ner hartnäckigen Blasenentzündung nehm ich die Dinger dann auch lieber, als mich lange zu quälen. Aber so oft Antibiotika zu nehmen, teils völlig sinnlos wenn es Viren sind, birgt die Gefahr, dass wenn man wirklich mal ne ganz schwere Infektion hat, nichts mehr anschlägt wegen der Resistenzen und dann sähe man nämlich wirklich alt aus.

    Bei Facebook bin ich in einigen Gruppen, wo die Leute ausschließlich nach alternativen Therapien fragen und jegliche erprobten schulmedizinischen Medikamente ablehnen oder gar verteufeln. Da schüttel ich dann auch wieder mit dem Kopf und hab mich schon ab und an hinreissen lassen zu schreiben: „Warum so kompliziert, wenns auch einfach geht..?“

    Viele haben auch das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte verloren oder einfach keine Ahnung wie der Körper funktioniert. Ein gutes Beispiel, was man immer wieder beobachten kann, dass sehr viele Menschen bei Fieber viel zu schnell zu Tabletten greifen. Wo doch aber Fieber dazu da ist, die Erreger zu killen. Eine ganz genial ausgetüftelte Reaktion des Körpers. Ich mein, wenn ich es nicht mehr ertrage, hau ich mir auch ne Ibu rein, aber ich halte immer so lange wie möglich durch, weil ich eben weiss, dass ich den Körper damit eigentlich nur in seiner Arbeit störe.

    Man sollte halt gut abwägen und das Motto: Sowenig wie möglich und soviel wie nötig gefällt mir gut 🙂

    Liebe Grüße,
    Bianca

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    1. Hach… ich danke dir für diesen Kommentar! Eigentlich sollte ich jetzt ebenso ausführlich drauf antworten. Sache ist nur die, dass wir da voll auf einer Wellenlnge liegen. 😉

      Und das kann ich nur unterschreiben: „Viele haben auch das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte verloren oder einfach keine Ahnung wie der Körper funktioniert.“ Genau das! Ich möchte um Himmels willen niemandem vom Arztbesuch abhalten – jeder so, wie er mag und es für richtig hält. Aber ich frage mich, ob man in anderen Ländern auch so schnell zum Arzt rennt (ich weiß es wirklich nicht, ich hab da noch nicht recherchiert) und ich denke eher nein. Sei es, weil das Gesundheitssystem ein ganz anderes ist oder weil der Weg zum Arzt einfach viel zu weit ist und man sich das mehrmals überlegt. Kleine Einschränkung allerdings: Man muss es sich auch leisten können, „nur“ auf die Selbstheilungskräfte zu setzen und wenn du – arbeitsbedingt oder warum auch immer – schnell wieder fit sein musst (und wer muss das nicht?), dann ist da wahrscheinlich noch mal ein ganz anderer Druck hinter, wenn man eben nicht gleich zum Arzt rennt. Schwierig. Aber ja, mir scheint es auch so, als gäbe es auf der einen Seite die „Arzthörigen“ und auf der anderen Seite die „Naturheilkundler“ und eine gescheite Zusammenarbeit ist unmöglich. So schade. Warum sich nicht einfach aus beiden Bereichen das raussuchen, was zu einem passt?

      Ich war ja früher auch absolut auf Schulmedizin geeicht und hielt Naturheilkunde für Quatsch. Aber seitdem ich am eigenen Leib erlebt habe, wie „echter Kräutertee“ (nicht das Zeug aus dem Supermarkt) wirken kann, sehe ich das ein bisschen anders. Gibt vielleicht nicht gegen jedes Wehwehchen ein Teechen, aber gegen viele. Und ich trinke zuerst Tee und schau dann, ob es noch ein bisschen mehr sein muss. 😉

      Lieben Gruß! 😉

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      1. Ja der Druck wenn man arbeiten muss ist groß. Und es gibt Krankheiten, da sollte man auch so schnell wie möglich zu Arzt. Ich finde es auch sehr schade, dass die Naturheilkundler und die Schulmediziner nicht besser zusammenarbeiten. Einer rümpft über den anderen die Nase. Ausnahmen gibts auch, aber leider selten. In der Schweiz (oder wars in Österreich?) gibt es Kliniken, in denen auch Heiler mit tätig sind. Sowas find ich ja klasse.

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  15. Super Artikel, sehr spannendes Thema. Wenn man sich mal ein bisschen näher mit der Pharmalobby beschäftigt, schlackern einem sowieso die Ohren… habe auch einmal gehört, dass das Haltbarkeitsdatum auf Tabletten eine große Farce ist. Sie sind meist sehr viel länger haltbar, aber durch das frühe Ablaufdatum kaufen die Menschen nunmal sehr viel mehr Medikamente… habe dazu auch einen tollen Krimi von Wolfgang Schorlau gelesen. Er heißt „die letzte Flucht“ und beschäftigt sich mit eben diesem Thema. Liebe Grüße! Meike

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