Hier keine Werbung.

Kurze Version: So interessant ich Werbung in der Theorie finde, so schließe ich sie in der Praxis derzeit für mich und dieses Blog aus. Weil ich daran zweifele, dass ich diesen Drahtseilakt hinbekomme, ohne dabei meine Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen (meine Maßstäbe an mich sind da ziemlich hoch). Und bei meiner Glaubwürdigkeit hört der Spaß für mich auf –  die ist nämlich unbezahlbar.

Dieses Blog ist und bleibt daher bis auf weiteres ein rein privates Blog auf dem es – wie gehabt – weder Werbung noch Sponsoring gibt. 

Ausführliche Version: 

#wem der Schuh passt, der möge ihn sich anziehen

Oder: Warum ich mein Blog nicht monetarisieren werde, obwohl ich das vorhatte. Es sah so gut aus und da rede ich nicht vom Blog-Design, sondern von der Tatsache, dass ich endlich bereit war, mich mehr in den Mittelpunkt zu stellen – was unvermeidbar ist, wenn man ein erfolgreicher Blogger sein möchte, der nach Höherem strebt. Ich habe tapfer meinen inneren Zweifler niedergekämpft, der immer öfter gefragt hat: „Bist du sicher, dass du wirklich so viel Mehr- u. Unterhaltungswert bietest, dass du nicht nur dein Blog, sondern auch diverse Social-Media-Kanäle bespielen kannst und musst?“ Pah, habe ich gedacht, wenn andere das können, dann kann ich das auch, denn schreiben kann ich. Und schreiben will ich. Wenn ich nicht schreibe, dann werde ich krank und unglücklich, also verbinde ich doch das Angenehme mit dem Angenehmen.

Denn was liegt für jemanden, der auch beruflich schreibt, näher, als mit dem Gedanken zu liebäugeln, das Blog ein wenig zu monetarisieren? Machen doch viele so – auch die, die nebenbei einen Job haben, der die Miete zahlt. Tja, das Fazit meines neunmonatigen Testlaufs in Richtung professionelleres Bloggen: Es ist mir auch im zweiten Anlauf misslungen, das Blog aus der Hobby-Schiene zu schieben, denn ich stehe einfach nicht dahinter. Oder nicht genug, um mehr als mal einen Affilate-Link in die Rezension o.ä. zu setzen und selbst da überlege ich mehrmals, ob das wirklich sein muss und für wen ich das tue.

Deprimiert mich alles ein bisschen, denn ich war ich wirklich fest davon überzeugt, dass ich den Bogen jetzt raushabe und über meinen eigenen Schatten springen kann. Ich habe gelernt, dass das Klappern zum (Blogger)Handwerk gehört und tatsächlich Spaß an Instagram und  Pinterest gefunden (beides möchte ich derzeit nicht missen). Ich habe endlich auch einen Account bei google+ eingerichtet (den ich gerade wieder auf Eis lege) und ich habe sogar mit Facebook Frieden geschlossen. Dachte ich.

Ausflug ins FB-Land mit Folgen…

Doch das war ein Irrtum. Denn mein kurzer Ausflug ins Facebook-Land hat lediglich das forciert, was wohl nur eine Frage der Zeit war. Man agiert da halt nicht im luftleeren Raum, bewirbt nur seine eigenen Posts (wobei es auch Menschen gibt, die das machen. Nicht teilen, nur geteilt werden – wow, ihr habt das echt raus…) und unterhält sich mal nett mit jemandem, sondern schaut halt auch zwangsläufig über den Tellerrand. Dorthin, wo die Zielvorgabe klar bei höher, schneller, weiter liegt: mehr Leser, mehr Kooperationen. Und schon machte es plopp und der Netzwerkkrüppel in mir – ein sehr renitentes und lernresistentes Biest, das wohl nie nach meiner Pfeife tanzen wird – randalierte und bescherte mir jeden Tag mehrere Tobsuchtsanfälle.

Mir ist klar, dass es zum Netzwerken gehört, die Posts der Mitnetzwerker zu teilen, weil es… äh… jedem ein Bedürfnis ist, das zu tun. Aber für mich als Leser bedeutet das in erster Linie: Wenn ich mehreren Mitgliedern eines Netzwerks folge, ploppt mir der immergleiche Post durch den Newsfeed [und das dann zum Teil nochmal auf google+] und das macht dann irgendwann keinen Spaß mehr. Zumal wir da nicht nur von einem Post reden, sondern eben von vielen – schreibt ja jedes Netzwerkmitglied seine eigenen Posts, die wiederum über den privaten und den Blog-Account promotet werden und diese Posts werden dann wieder geteilt. Und geteilt. Und geteilt. Um dann mehrmals in meinem Newsfeed zu landen.

Das habe ich doch alles schon mal gesehen und ich bin müde. So müde…

Tja. Dabei habe ich das alles schon gesehen… und zwar auf dem jeweiligen Blog, da ich morgens erstmal in meinen Feedreader schaue und die Blogrunde mache – wenngleich ich da immer seltener kommentiere, weil ich schlicht und ergreifend mit meinen Kräften haushalten muss und keine Lust habe, erst einen Kommentar in alle sozialen Netzwerke zu setzen und dann noch im jeweiligen Blog zu kommentieren. Irgendwann ist es – bei allem Verständis dafür, dass wir alle, auch ich, unsere Reichweite vergrößern wollen – auch mal gut, denn mittlerweile wird nicht nur das Bloggen zum Vollzeitjob, sondern auch das Folgen inkl. dem Hinterlassen von netten Kommentaren. Wundert mich nicht, dass immer mehr Onliner nach Social-Detox schreien, vor allem die, auf allen Social-Media-Kanälen präsent sind.

Auch auf Instagram jagt ein Déjà-vu das nächste und ich denke ziemlich oft, hä? Das Bild hast du doch gerade erst kommentiert? Ach nee, das war ja auf Facebook. Es ist ehrlich gesagt genauso gekommen, wie ich es in meinem Post „Heute schon die Social-Media-Kanäle gefüttert? “ beschrieben habe und das ernüchtert mich, weil ich dachte, dass ich das alles viel zu schwarz sehe und es einfach nur an mir liegt, wie ich mir meine Social-Media-Welt gestalte. So nach dem Motto: Schau dir einfach nur das an, was du sehen möchtest und alles wird supiklassetoll. Nee. Wird es nicht. Denn bei aller Liebe: Wenn ich alle Nervfaktoren ausblenden will, muss ich schon blind sein und ich darf um Himmels willen auch nie irgendwas hinterfragen oder nach irgendeinem Sinn fragen, sonst ist der Ofen aus.

Werbung? Mag ich. Aber nicht bei mir.

Auch hat sich für mich (!) durch intensiven Social-Media-Konsum, wozu nicht nur Blogs gehören, meine Einstellung zu Werbung auf Blogs geändert. Das wurde mir neulich in einem klaren Moment bewusst, als ich mal kurz aus meiner Blogger-Blase aufgetaucht bin. Wieso verlink(t)e ich in der Sidebar eigentlich meinen aktuellen Lesestoff über das amazon Partnerprogramm? In der Hoffnung, dass irgendein Leser über den Link hüpft und ich 80 Cent verdiene (was bei Heerscharen von Lesern in der Tat äußerst spannend wäre…)? Und warum um Himmels willen versehe ich ein Buch, das ich eher verrissen habe, mit einem Affilate-Link? Antwort: Einfach aus Gewohnheit, weil ich die Bücher eben über das Partnerprogramm der amazonen verlinke und weil ich mich über eine kleine Einnahme gefreut hätte, weil ich die derzeit gut brauchen kann. Und wir reden da, hätte jemand besagtes Buch gekauft,  von einer Vergütung von 5 Prozent, die sich auch nur lohnt, wenn das Buch neu und nicht über Drittanbieter bestellt wird.

So ein Verhalten wirft bei mir allerdings Fragen auf. Etwa: Wie frei kann ich (!) auf meinem eigenen Blog eigentlich noch schalten und walten, wenn die durch Werbung oder eine Kooperation zu erwartende Summe nicht nur bei 50 Cent oder einem Euro liegt? Oder, spinnen wir den Faden mal weiter, wenn ich auf die Einnahmen angewiesen bin, wie das beim Vollzeitbloggen dann eben der Fall wäre? Und wie ist das mit den Werbetendenzen, die mir zunehmend auffallen. Etwa die, dass wir Ü40-Frauen vor allem für bestimmte Branchen interessant sind, die an allem interessiert sind – nur nicht daran, uns zu vermitteln, dass wir so in Ordnung sind, wie wir sind. Wie lange kann ich da meinen Mund halten und mich „nur auf die schönen Sachen“ konzentrieren? Also Kleidung, Make-up, tollen Lifestyle? Tja… ihr kennt die Antwort – ich gebe sie hiermit. Oder mit einem Post wie diesem. Es gibt Menschen, die das können und die damit keine Probleme haben. Die schauen nicht nach links und rechts und ziehen stattdessen ihr Ding durch, schön nachzulesen etwa in „Mamablog: Heim, Herd, Blog“ in der Zeit.

Ich allerdings kenne mich  zu gut und weiß, dass ich anders ticke. Und deswegen bin ich alle bisherigen Post durchgegangen, 89 an der Zahl, um die Affilate-Links komplett zu löschen oder sie durch „einfache“ amazon-Links zu ersetzen (idealerweise hätte ich natürlich den jeweiligen Verlag verlinken oder eine andere Buchhandlung einfügen können, aber irgendwann ist es dann auch mal gut. Strafe genug, sich alle eigenen Posts auf einen Schlag durchlesen zu müssen).

Die Sache mit der Glaubwürdigkeit…

Und um dem großen Aufschrei vorzubeugen: Ich habe nicht geschrieben, dass ich Werbung/Affilate-Links auf Blogs generell ablehne. Oder dass ich allen werbenden Bloggern Unehrlichkeit unterstelle und ihnen die Authentizität abspreche. Lest bitte, was oben steht: #wem der Schuh passt, der möge ihn sich anziehen. Nur ihr wisst, wie es um eure Glaubwürdigkeit bestellt ist und wenn ihr da keine Probleme habt, dann ist doch alles super. Ich selbst habe beispielsweise kein Problem damit, werbliche Texte für andere zu schreiben und ich finde das Metier der Werbung überhaupt ziemlich spannend, weswegen ich auch diverse Bücher zum Thema lese. Doch so interessant ich Werbung in der Theorie finde, so schließe ich es in der Praxis derzeit für mich aus, dass ich diesen Drahtseilakt zwischen dem Anspruch, den ich an mein Blog habe und der Idee, damit auch ein paar Einnahmen zu generieren, hinbekomme, ohne meine Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen (meine Maßstäbe an mich sind da ziemlich hoch).  Und bei meiner Glaubwürdigkeit hört der Spaß für mich auf –  die ist nämlich unbezahlbar.

Social-Media-Detox? Ich achte lieber gleich auf mich.

Werde außerdem mein Social-Media-Verhalten überdenken, denn das wird mir alles zu viel. Viel zu viel – auch wenn manches davon wirklich Spaß macht und ich online tolle Menschen „getroffen habe“. Doch da ich mein Blog nun bis auf Widerruf in der Hobby-Schiene belasse, muss ich nicht mehr auf allen Hochzeiten tanzen, sondern nur noch auf denen, die mir gefallen – wenn ich will und nicht, weil ich es muss. Und mal ehrlich: Das ganze Gerede von Social-Media-Detox oder internetfreien Sonntagen ist ja schön und gut und passt unheimlich toll zum Zeitgeist. Aber letztendlich ist das doch nur ein hübsches Pflaster, das überhaupt nichts bringt, wenn ich mein Surfverhalten nicht grundlegend ändere – Fasten ist nie eine dauerhafte Lösung. Und deswegen gilt ab sofort das, was ich im März bereits schrieb:

Wenn jemand wirklich so viel Output hat, dass er Blog und diverse Social-Media-Kanäle füttern kann und mir als Leserin auf all diesen Kanälen einen Mehrwert bietet, dann ziehe ich meinen Hut und wünsche alles Glück der Welt. Aber sonst? Man möge mir verzeihen, aber ich sehe keinen Sinn in dieser Überflutung aller Social-Media-Kanäle mit meiner Person, so wichtig bin ich nicht. Und ich sehe ebenso wenig Sinn darin, wenn andere das tun und mir damit meine Zeit und meine Aufmerksamkeit stehlen – oder es zumindest versuchen. Ich überlege sehr genau, wem ich meine Zeit und meine Aufmerksamkeit schenke. Und ob und wie viele Social-Media-Spielzeuge diese Person verwendet, ist für mich als Leserin echt irrelevant, denn ich bin, wie erwähnt, eine Leserin. Oder ich sag’s mal so: Selbst Herzensmenschen würde ich nicht auf allen Kanälen folgen. Dem Rest schon gar nicht – so gern ich euch mag. 

Gut, lange Rede kurzer Sinn: Weib and the City ist und bleibt bis auf weiteres ein rein privates Blog auf dem es – wie gehabt – weder Werbung noch Sponsoring gibt. Und nun eben auch keine Partnerprogamm-Links von amazon mehr. Sonst ändert sich aber nichts für euch und ich denke, dass ihr damit sehr gut leben könnt. Nur ich stelle mir mal wieder selbst ein Bein, wahrscheinlich heuere ich demnächst wieder bei einem Portal für Textschrubber an, das würde zu mir passen. Alternativ schaue ich mich vielleicht mal nach einer Tätigkeit im Social-Media-Bereich um, da habe ich ja jetzt wieder mehr Leerlauf… 😉

[Beitragsbild: Gratisography]

41 Kommentare zu „Hier keine Werbung.

  1. was soll ich sagen 🙂 ausser hier den link einzufügen vom post, in dem ich meine gedanken zum thema buchstabiert hab. aber den haste ja schon gelesen.
    und ganz egoistisch: ich finds prima wenn mich hier keine werbung anblinkt! diesen „affen“links folge ich eh nie – weil ick koof ja nüscht. lesen will ich hier schlaue texte mit hintergründigem humor und herrlichen schachtelsätzen!!!

    und das mit der erschöpfung kenn ich – irgendwann hatte ich mit dem ganzen „drumherum“ von meiner boutique soviel zu tun dass die entwürfe immer schlechter wurden – das war nun nicht sinn der sache. also reissleine.
    mein hasswort: „kreativwirtschaft“!

    drückerchen! xxxxx

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    1. Den habe ich nicht nur gelesen, den habe ich in meinem anderen Post sogar verlinkt. 😉 Tja… „Kreativwirtschaft“ ist ein böses Wort. Aber vielleicht bin ich da auch falsch gestrickt. Habe mal einen Schreibratgeber gelesen, in dem der Autor erklärt hat, dass das alles reines Handwerk ist und wir da mal das „Kreativitätsgedöns“ wegnehmen sollten,um das zu entzaubern. Ihm zufolge macht das kaum nen Unterschied, ob du nen Einkaufszettel oder ein Buch schreibst. Hm. Konnte ich nicht so ganz einsehen, wahrscheinlich ist genau das der Fehler. Glaube ich, dass die Entwürfe immer schlechter wurden – bei mir war es mit den Texten auf Knopfdruck ebenso, zumal die miserabel bezahlt wurden. Ging nicht mehr. Vielleicht ist „Wirtschaft“ ohne „kreativ“ davor die bessere Wahl. Hm…

      Lieben Gruß!

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      1. ich bin für „gewaltenteilung“ – die einen scheffeln die kohle und halten damit die kreativen über wasser. denn sehen wir der sache ins auge – wie würde die welt ohne künstler aussehen? dieses bewusstsein gilt es der masse einzuhämmern. es fängt ja schon an mit der geistigen und künstlerischen verarmung………
        der bahnwärter und ich diskutieren da ja schon ewig drüber da wir beide nah am thema sind.
        der typ mit dem schreibratgeber hat ja wohl ´nen sockenschuss!!!
        xxxxx

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        1. Tja… wo wäre die Welt ohne Künstler? Ich neige dazu, dieses Thema nicht mehr zu diskutieren, weil mir das nur Ärger macht. Die Bücher meiner Lieblingsautorinnen kaufe ich – neu. Für den vollen Preis. Die CDs von Disturbed bezahle ich – voll. Warum? Weil ich mehr von ihnen lesen/hören möchte. Und wenn ich was höre von „kostenlos downloaden“ oder „für 10€/Monat unbegrenzt lesen/Musik runterladen“, dann werde ich böse. Richtig böse. Aber ich diskutiere da nicht mehr drüber, bringt ja nix…

          Nachtrag: Und ich frage mich durchaus, wo der Gewinn bei einem Pulli für 10€ liegt und wer dafür zahlt. Ich ja wohl nicht…

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  2. Also, jetzt muss ich mal für die „Kreativ-Wirtschaft“ eine Lanze brechen. Wenn’s funktionieren soll, geht’s am besten mit Arbeitsteilung: einer ist kreativ und der andere ist für den im weitesten Sinne betriebswirtschaftlichen Teil zuständig. Selten ist das in ein und derselben Person verankert.
    Wenn frau also kreativ ist, aber das mit dem Wirtschaftlichen nicht so drauf hat, wäre es gut, sich eine Partnerin oder einen Partner ins Boot zu holen. Ob das mit einem Blog funktioniert, kann ich allerdings nicht sagen, da fehlen mir die Erfahrungen. Aber in der sog. Kreativ-Wirtschaft, also z.B. professionellen Agenturen oder Läden ist das meistens so. Ergänzung ist wichtig, damit die eigenen Stärken zum Tragen kommen und man weiterhin Spaß dran hat.
    Den wünsche ich Dir auch weiterhin beim Bloggen und bin gespannt, wie es weitergeht…
    Herzliche Grüße schickt Sieglinde

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    1. Da stimme ich dir absolut zu – ohne gutes Team, das sich gegeneitig ergänzt, geht es nicht. Das ist sonst der direkte Weg in den Burnout.

      Ob das auch mit einem Blog funktioniert? Ich glaube, die großen Blogazines funktionieren nur so – auch wenn das nicht immer klar ersichtlich ist. So ein kleines Blog ist aber wohl wirklich eher ein Herzblut-Ding (aber da musst du jemanden fragen, der geschäftstüchtiger ist als ich 😛 ) Und hier geht es weiter wie zuvor. An den Texten ändert sich ja nichts. 😉

      Herzlichen Gruß zurück!

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      1. sieglinde – du hast recht – deswegen „gewaltenteilung“.
        aber ich habe eben auch die erfahrung gemacht dass leute mit geschäftssinn keine lust haben sich mit einem künstler zusammenzutun – in ihren augen ist der künstler nix wert. vor allem wenn er eben noch am anfang steht. leute die eine nase fürs geld haben wollen damit auch schnell viel davon verdienen – und das verdiente auch nicht teilen. ausnahmen bestätigen die regel.
        und „kreativwirtschaft“ ist eben genauso gemeint: als one man/women show – der künstler soll ausser künstler eben noch sein eigener manager, buchhalter, werbeagentur und putzfrau sein. und alle anderen sind fein raus. habe damals genug „kurse“ zu dem thema besucht. von denen natürlich am ende nur der veranstalter was hatte. der künstler warf irgendwann verzweifelt das handtuch.
        sorry anna das wir hier jetzt trotzdem diskutieren….
        xx

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        1. Passt schon. Habe mir in den letzten Jahren auch oft genug den Kopf darüber zerbrochen. Aber das hatten wir ja neulich schon: Besser Geld mit etwas verdienen, an dem man nicht so hängt (Ausnahmen bestätigen aber sicher mal wieder die Regel). Und zur One-Woman-Show sage ich jetzt mal nichts, vielleicht fehlt mir da auch einfach das Talent. 😉

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        2. Liebe Beate, unsere Posts haben sich gekreuzt und ich lese nun erst Deines.
          Ja, Gewaltenteilung ist ein gutes Wort dafür, was da stattfinden sollte. Und das geht natürlich nur mit gegenseitigem Respekt. Leute, die nur Dollarzeichen im Auge haben, sind schwierige Partner, aber auch Leute, die nur ihre Kunst sehen.
          Ich kenne einige Künstler – Männer und Frauen. Manche können sich gut selbst vermarkten, andere arbeiten mit Galerien erfolgreich zusammen und andere, bleiben für sich selbst und verkaufen wenig. Solange man selbst zufrieden ist, passt ja alles.
          Wenn nicht, muss man ein Konzept finden, das für einen passt. Geht nicht von heute auf morgen – und auch nicht immer ohne neue Einsichten -, aber ich bin sicher, dass es möglich ist.
          In dieser Richtung habe ich schon viel Positives erlebt und auch beruflich begleitet.
          Kennt Ihr eigentlich die Methode des „Erfolgsteams“? Bitte nicht bei dem Namen schon die Augen gen Himmel rollen! 😉 Das ist viel besser als es klingt und kann einen wirklich dem eigenen Ziel näher bringen.
          In diesem Sinne herzliche Grüße von Sieglinde

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          1. Ich würde nie mit den Augen rollen bei dem Thema. 😛 Was mich angeht: Nein, die Methode kenne ich nicht. Ich kenne nur die One-Woman-Show und mit der bin ich nicht besonders gut gefahren (das würde jetzt aber alles zu privat fürs Blog werden). Und nur, weil ich gerne schreibe und schreiben kann (beziehe mich da auf euer Feedback), heißt das ja nicht, dass mehr als ein Hobby sein muss, wahrscheinlich habe ich da mittlerweile einfach einen Tunnelblick und muss mal wieder in eine andere Richtung schauen.

            (Und jetzt ist Beate dran. 😉 )

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            1. Ne, ich noch mal :-).
              Gegen Tunnelblick helfen Erfolgsteams sehr. Einfach mal googlen. In Deiner großen Stadt gibts auf jeden Fall welche, am Land ist es nicht ganz so einfach. Aber kann man auch selbst machen mit etwas gutem Willen und den richtigen Leuten.
              So, jetzt ist Beate dran!

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              1. ok. – erfolgsteam wird gegoogled!
                fürchte nur in meinem fall 20 jahre zu spät….
                aber vll. kann ich ja trotzdem noch was lernen! und bei deinen ratschlägen – liebe sieglinde – würde ich niemals die augen rollen – dafür kenn ich dich als weise ratgeberin schon gut genug! 🙂
                xxxxxx

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                1. Niemals zu spät, das kannst Du mir glauben. Ich habe schon die tollsten Entwicklungen erlebt bei vielen Frauen
                  und zwischen 40 und 50 ist die beste Zeit für Neubeginn!
                  Nicht immer einfach, aber immer lohnend.
                  LG Sieglinde

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  3. Liebe Anna, solange Du keine Popup- Werbung gemacht hättest, die mich beim lesen nervt,hättest Du tun können was Du willst 🙂
    Ich verstehe aber Deine Motivation alles rauszunehmen.Man hat das Gefühl man verkauft sich für gaaaaanz wenig Geld. Ich habe mir vorgenommen gaaanz wenige Kooperationen zu machen in Zukunft und wirklich nur Sachen die ich mag und die zu mir passen. Ansonsten lieber
    nein Danke… macht nämlich alles viel Arbeit. Und das war nicht der Gedanke beim Bloggen für mich.Was soll ich mit dem ganzen Zeug, das Haus ist voll, ich hab meinen eigenen Geschmack und oft sind wir doch eigentlich übersättigt.
    Mal ehrlich auch wenn Du mit dem Blog Geld verdienen wolltest, Spaß muss es noch machen. Wenn der Dir flöten geht, dann jetzt lieber so wie Du das entschieden hast.
    Kommentieren tu ich ehrlich eigentlich nur auf den Blogs. In den anderen Kanälen nicht. Und natürlich auf den Blogs die ich mag und gern den Kontakt habe.
    Anna ich freu mich auf Deine tollen Texte hier und solange Du den Blog hier fütterst bin ich da 🙂
    Liebe Grüße Tina

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    1. Brrr… habe unlängst einige Seiten aus dem Feedreader geschmissen, bei denen ich ständig Pop-ups weglicken muss, die mir eine Freundschaft auf FB aufs Auge drücken oder mir meine Mail abringen wollten. Jeder soll das machen, was er für richtig hält – ich als Leserin habe dann halt die Wahl, das nicht mehr aufzurufen.

      Ich kommentiere ja querbeet. Mal auf Instagram, neuerdings auch gerne auf FB und dann halt auch im jeweiligen Blog – aber ganz ehrlich… das wird mir zu viel und ich kann und will nicht mehrmals einen Post/ein Outfit kommentieren. Verstehe aber auch, dass man mehr Leser ansprechen und alle Kanäle nutzen will. Nur wer bekommt dann die volle Breitseite? Der Stammleser. Und das kann’s dann (für mich!) auch nicht sein. Problem ist aber wohl auch, dass meine Filterfunktion (sehen, vergessen, sehen, vergessen…) nicht so ausgeprägt ist, so gehst du in der Social-Media-Flut natürlich baden. 😉

      Lieben Gruß!

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  4. Zustimmung!
    Social Media Kanäle zu füttern ist ab einem gewissen Punkt so ähnlich, als ob man mit jedem Passagier, der zufällig in derselben U-Bahn sitzt, reden müsse. Gilt auch für Werbung. Besser ist ohne. Ich klicke da, wie viele andere, sowieso nie drauf. Wenn überhaupt welche zusehen ist – dank Adblock.
    Mannmann! Was hab ich diesen Blog vermißt (und mir fast einen Wolf gesucht…)!!! 🙂

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    1. Hast du schön gesagt. Nebenbei bemerkt habe ich ja heute schon FB und Pinterest gefüttert – aber mit Sachen, die mir gefallen haben/aufgefallen sind und die ich teilen oder mir merken wollte. Das ist ein erheblicher Unterschied und ich glaube, dieser Burnout im Social-Media-Bereich kommt auch daher, weil du gezwungenermaßen auf allen Hochzeiten tanzen MUSST, weil du sonst rausfliegst. Was die Werbung angeht… joa… ich schaue verschiedene Blogs nur noch im Feedreader an, weil mir das dann doch too much ist und und AdBlocker geht gar nichts. 😉

      Lieben Gruß!
      (und schön, dass du mich gefunden hast *hüstel* bin ich offenbar doch so gut abgetaucht… 😉 )

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  5. Durch Zufall habe ich Deinen Blog entdeckt, als ich bei Ines Meyrose im Blog ein bisschen gestöbert habe. Schön, ich komme jetzt öfters vorbei! Als erstes möchte ich meine Glückwünsche loswerden: Glückwunsch zur Werbe-Freiheit!

    Ja ja, ich hab das auch probiert und inzwischen wieder sein lassen (bis auf weiteres, denn sag niemals nie 🙂 ).
    Kooperationen sind oft nervig und bei manchen Affiliate-Aktionen musste ich echt lachen. Ich kümmerte mich selbst um die technische Einbindung und musste dann ein halbes Jahr auf die Knete warten, ein kleiner zweistelliger Betrag. Nee, nee. Ich bin Geschäftsfrau und kann rechnen, tsts. Zum Bücherkaufen schicke ich die Leser in die Buchläden und den Rest sollen sie einfach sonstwo kaufen.
    So, nun stöbere ich weiter.
    Grüße von Bärbel aka Farbenfreundin

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    1. Stimmt, sag niemals nie. Aber momentan fühlt sich das so besser an. Und mit amazon (und ich bestelle dort wirklich, wirklich viel), hatte ich gestern ein Erlebnis der besonderen Art. Als ich ein Buch nach kurzem Durchblättern retournieren wollte, das auch angeleiert habe und dann hieß es: Geld wird zurückerstattet, das Buch (7€) muss nicht zurückgeschickt werden. Wie bitte? Sollte ich mich drüber freuen. Aber wer kann sich denn sowas leisten und vor allem… wer bezahlt denn hinterher dafür, wenn die das bei Millionen von Kunden so machen? Nee, für mich erstmal nicht mehr.

      Lieben Gruß und viel Spaß beim Stöbern! 😉

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  6. Ha, mein Thema zur Zeit. Ich sehe das Ganze weniger von der Social-Media-Warte – dazu hatte und habe ich wenig Verbindung. Irgendwann muss ich ja noch meinen Lebensunterhalt verdienen 😉 Da lasse ich lieber die Finger von Facebook. Auch wenn es mich Karma-Punkte kostet 😉 Die brauche ich allerdings sowieso nicht mehr. Denn dieses Gefühl, alles in einem zu sein, damit kann ich nicht mehr leben. Ich bin ein Schreiberling. Und dieser Schreiberling hatte in all der Zeit, in der er vom Schreiben lebte und noch lebt, eine Anzeigenabteilung, die sich um das Geldverdienen kümmerte und mir niemals reinredete. So kann ich arbeiten. Anders nicht, habe ich inzwischen festgestellt. Und ich finde es durchaus befreiend, das festgestellt zu haben.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. *räusper* Das Thema kommt ja immer mal wieder hoch. Und je mehr ich mich anderswo umschaue, desto mehr merke ich: ich will das nicht. Dieser Spielplatz gefällt mir nicht, ich geh woanders hin.

      Fühlt sich zwar einerseits blöd an, weil ich das, was andere locker (?) schaffen, nicht hinbekomme – andererseits ist es in der Tat eine Erleichterung, denn nun fallen bestimmte Dinge weg, „die man sonst eben so macht, wenn man sich nicht ins Aus katapultieren will“. 😉

      Lieben Gruß!

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  7. Ist ja auch MEIN Thema, weißt du ja. Und ich finde deinen Schritt auch eher super, denn damit haben wir „Unkommerziellen“ ein echtes Alleinstellungsmerkmal heutzutage. Sicherlich wird man in manchen Kreisen auch nicht wirklich ernst genommen, aber will man das auf diese Weise?
    Ich bin stolz darauf, einer der wenigen „erfolgreicheren“ (hust, es müffelt hier gerade so) Beautyblogger zu sein, die keine Kohle generieren wollen, und die stolz darauf sind.
    Man muss aber auch sehen, dass unser Hobby sehr teuer ist, und wir scheinbar in der luxuriösen Lage sind, Geld „auszuschlagen“.
    Dabei sollte Bloggen für JEDE/N möglich sein, ist aber schwer zu realisieren.
    Bei mir gibts jedenfalls auch keine „Affen Links“ (sehr schönes Wortspiel!!) und Co.

    Viele liebe Grüße, KK

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    1. Luxus ist ja auch eine Frage der Definition. Kann ich mir einen luxuriösen Lifestyle leisten? Nein (brauche ich aber auch nicht). Aber ich bin in der luxuriösen Lage, eine Stimme zu besitzen, die ich erheben kann und es ist noch größerer Luxus, dass es Menschen gibt (euch nämlich), die diese Stimme hören oder lesen wollen. Und ich glaube nicht, dass diese Menschen … ähem… wie sag ich’s jetzt…[ ist ja ganz dünnes Eis, das Thema, und jeder fühlt sich sofort abgewatscht und ich habe einem klugen Mann versprochen, dass ich mich bei diesem Thema mal nicht um Kopf und Kragen schreibe]… das lesen wollen, was schon in ähnlichem Wortlaut in zig anderen Blogs durchgenudelt wird. [Das war diplomatisch, denke ich.] 😎

      Also mache ich das jetzt so, wie ich das vertreten kann. Alles andere bringt ja nix. 😉

      Lieben Gruß zurück!

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  8. Anna, ich sag’s dir ganz ehrlich: Ich mag keine Werbung auf Blogs. Das nervt (mich zumindest.) Ich habe in den vergangenen 7 Jahren meines Bloggens nie fremdgeworben und werde das auch nie tun. Ich wurde zwar immer wieder von Firmen wie I**A und Co. angeschrieben deswegen. Aber: OchNööö…. Nicht auf meinem Blog! Denn ich bin genau wie du der Meinung, dass da meine Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt. Denn irgendwann beginnt man doch Kompromisse einzugehen in der Art wie: Dieses oder jenes Produkt ist zwar ganz nett, aber auch nicht mehr. Oder es entspricht nicht meinen Vorstellungen punkto Nachhaltigkeit. Oder…oder…blabla. Aber weil man doch Geld damit verdienen kann lass ich es halt doch auf meinen Blog. Das leise Grummeln im Bauch überhört man gefliessentlich. Und schon ist es passiert!
    Soll mir doch keiner, der seinen Rubel mit Bloggen verdient erzählen, dass er nicht immer wieder mal ein Auge zudrückt- oder auch zwei! Und ganz bestimmt wird da auch oft Begeisterung geheuchelt, wo gar keine ist.
    Nein, mein Blog ist einfach meins. Und „nur“ ein Hobby. In Arbeit ausarten soll das keinesfalls. Denn in meinem Leben gibt es noch so einiges, was mir ganz viel Freude bereitet. Da ist nicht genug Zeit, um auf allen Social-Media-Kanälen…. aber du weisst schon! ;oD
    Ich freu mich einfach, wenn du hier weiter deine Wortakrobatik betreibst, mich das eine oder andere Mal zum Grinsen und dann und wann auch zum Nachdenken anregst. So gefällt mir das!
    Hummelzherzensgrüsse!

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    1. Huiuiui… liebe Frau Hummel, ich muss jetzt [siehe auch im Kommentar an den Konsumkaiser] aufpassen, was ich kommentiere. Dünnes Eis etc. blabla und ich will ja nun auch nicht alle werbenden Blogger gegen mich haben. Aber… nun ja… sprichst mir aus der Seele. Mehr sag ich jetzt mal nicht dazu, das sagt ja dann auch alles, ne? 😉

      Herzlichen Gruß! ❤

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  9. Hallo Anna 🙂
    Auch ich bin frei von Affiliate-Links, Pop-Up Werbungen usw….. Auf Facebook war ich schon sicher 3 Jahre nicht mehr tätig. Instagram benutze ich nur zum Bildchen-gucken oder zur Blogverschönerung. Einzig auf Twitter gebe ich hie und da meinen Senf in die Menge.
    Dem obigen Kommentar von Frau Hummel kann ich 100 % beipflichten. Da es in meinem Leben noch einen sehr stressigen aber auch wunderschönen Job gibt, halte ich es mit dem Bloggen wie schon die letzten 10 Jahre Es ist und bleibt ein Hobby. Dadurch wird der Erfolgsdruck genommen und ich habe viel Spaß beim Schreiben.
    Ich freue mich auf noch viele neue Artikel auf deinem Blog. Übrigens, dein Theme ist sowas von genial…

    PS.: Lol, jetzt bin ich mal neugierig ob dieses Kommentar wieder im Spam landet. Scheinbar frisst dein Spamordner meine ganzen Kommentare. 😉

    Lg
    Nila

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    1. Ist er. Der Kommentar ist im Spam gelandet. *kopfschüttel* Und danke! Ich mag das Theme auch total gerne. ,)

      Was die sozialen Netzwerke angeht, habe ich gerade ein bisschen aufgeräumt und ich werde das noch weiter machen. Da geht’s mir nicht um die Anzahl der Follower, sondern darum, dass du dir auch was zu sagen hast. Die Texte liest (wo auch immer) und nicht nur mechanisch die Herzchen/Like-Tour abspulst. FB finde ich momentan nicht unspannend, aber auch da habe ich den Feed komplett entrümpelt und surfe einiges separat an. Höhcer, schneller, weiter ist nichts für mich – nicht meine Art des Netzwerkens. Und auch im Blog gilt: privat ist privat – ich kann und mag das nicht durchmischen. Punkt.

      Lieben Gruß!

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  10. Sehr gute Entscheidung! Ich glaube auch, dass das jetzt viel mehr zu dir passt! Für mich selbst ist mir aufgefallen, dass ich so viel Zeit im Internet verbracht habe, dass ich zu fast nichts Anderem mehr gekommen bin… alles ist schön, spannend und interessant….. und ich hab viel zu viele Sachen gekauft, die ich eigentlich gar nicht brauchte, weil ich einfach zu viel Input bekam (ausgenommen die Schuhe, die ich bei Sabina gefunden habe… das waren aber auch keine Affiliates und ich liebe sie immer noch! *g*). Auch darum ziehe ich mich da momentan ein bisschen weiter raus. Ich bin nicht ganz weg, aber deutlich weniger da als noch vor 2 oder 3 Wochen. Und da spielt sicher auch Snapchat eine Rolle, zumindest die Snapper, denen ich hauptsächlich „folge“ – die halten nämlich zum großen Teil so gar nichts von Insta, Werbung und Co…. dafür machen sie den ganzen Tag herrlich sinnlosen Quatsch und das macht einfach Spaß! Und ist erheblich billiger für mich…. grins..
    Also, ich finde es toll, dass du auf deinen Bauch hörst!

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    1. Ach Frau Vau, du „kennst“ mich so lange, wie kaum eine andere meiner Blogleserinnen und ich glaube, du glaubst richtig – nämlich dass die werbefreie Version besser zu mir passt. 😉 Ich hätte mir nur gewünscht, dass die andere Variante vielleicht doch zu mir passt, aber nein. Tut sie nicht. Also überlasse ich das gerne denen, die damit besser fahren. Auch das Social-Media-Gedöns werde ich so runterfahren, dass es wieder mehr Spaß macht und keine Pflichtübung ist. Ich möchte nicht zum Marathon-Liker/Herzchenverteiler werden, sondern auch die dazugehörigen Texte lesen und das bewusst tun und nicht schnell zum nächsten hetzen müssen. Und ganz ehrlich… Hut ab, wenn jemand wirklich in der Lage ist, sich alleine 200-1000 Insta-„Freunden“ zu widmen, aber mich überfordert das.

      Und was du schreibst, kommt mir bekannt vor. Ich gebe deutlich weniger Geld aus, wenn ich nicht so viel online bin. Und darum setze ich jetzt alles, von dem ich denke, dass ich es brauche, erstmal auf einen Wunschzettel, bzw. auf Pinterest und schlafe ein paar Nächte drüber. Wenn ich es dann immer noch „brauche“, dann kaufe ich es evtl. auch. 😉

      Lieben Gruß!

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  11. Also, mir reichen mein Blog und Instagram völlig. Das kostet genug Zeit. Zeit, die ich gerne investiere. Aber irgendwann muss Schluss sein. Wenn man irgendwo erzählt, dass man nicht auf Facebook ist, wird man ja schon angeschaut, als sei man vom anderen Stern. Interessiert mich aber nicht. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden 😉 .

    Mit deinem Werbe- bzw. Affilate-Thema habe ich mich erst teilweise auseinander gesetzt. Bislang hatte ich schon Kooperationsanfragen für alles Mögliche. Aber das hätte überhaupt nicht zu meinem Blog gepasst. Erst heute habe ich jemandem abgesagt, der mich für ein Ernährungsprogramm gewinnen wollte, mit dem man auch Gewicht reduzieren kann. Also, sorry. Ich glaube, ich bin da nicht so die richtige Ansprechpartnerin. Wenn ich über ein Diätprogramm berichten würde, würden sich die Leserinnen wahrscheinlich ziemlich verschaukelt fühlen. In einem anderen Angebot sollte ich eine Modespecial für Kurzgrößen durchführen. Das hätte ich angenommen, nur leider waren die Kleidungsstücke immer noch zu groß. Aber so ein Angebot hätte zu mir und meinem Blog gepasst.
    Wenn du also Bücher vorstellst, weil du sie gelesen hast und dann so verlinkst, dass du am Klick oder am Kauf entwas verdienst, dann finde ich das in Ordnung. Ich verstehe nicht, was dagegen spricht. Würdest du hier für Heizdecken werben, hätte ich weniger Verständnis. Oder habe ich deinen Post nicht ganz verstanden? Vielleicht sitzt mir der Kopf von der ganzen Lernerei ja zu sehr zu und ich bin auch nicht mehr so aufnahmefähig?

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Nee, du hast meinen Post richtig verstanden – denke ich. Aber ich merke für mich, dass ich besser damit fahre, wenn ich das klar trenne und sage: Keine Werbung für mich – was andere machen, ist ihr Ding. Denn es bleibt ja immer noch mir selbst überlassen, ob ich auf Links klicke oder was kaufe, nur weil Blog XYZ dafür wirbt. Aber wenn ich mich selbst frage (nimm das Beispiel mit meinen verlinkten Büchern in der Sidebar), ob ich das mache, weil es einen Mehrwert für die Leser bietet oder ob ich einfach nur einen Klick „abgreifen“ möchte, dann ist das für mich nicht mehr in Ordnung und ich muss das machen, was für mich stimmig ist. 😉

      Du solltest für Gewichtsreduktion werben? Ähm… das Zeug kaufe ich sofort. Du hast ne super Figur. 😛

      Lieben Gruß!

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  12. Wenn sich das für dich so besser anfühlt, ist doch alles fein. Für mich habe ich mit dem Mix aus Privat und Werbung keine Probleme und bin davon überzeugt, glaubwürdig zu sein. Wer daran zweifelt, kann mir das gerne direkt sagen und einen Schuh nach mir werfen. Bis dahin bleibe ich barfuß.

    Ich folge gerne auf vielen Kanälen. Ich kommunizieren mit vielen Lesern und Bloggern auf unterschiedlichen Wegen, aber jeweils meist den gleichen. Mit der Farbenfreundin und LoveT twittere ich beispielsweise, mit der Modeflüsterin ist es Google+, bei Moppi Facebook und bei Dir Instagram – neben Blog-Kommentaren.

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    1. Habe bei dir auch nicht das Gefühl, dass du unglaubwürdig bist oder mir was aufdrängen möchtest. 😉 Ich für mich mag die Vermischung auf meinem Blog (!) nicht und wenn ich das schon bei den ersten Links denke, dann ist es wirklich besser, wenn ich da gleich komplett den Riegel vorschiebe, sonst ist das Gejammere hinterher groß. Mag auch sein, dass ich in zwei Jahren sage: „Jetzt bin ich bereit für Werbung jeder Art“, aber momentan ist das Blog ein Hobby und das fühlt sich besser an. Bewundere euch auch, wie ihr mit allen Kanälen jonglieren könnt und es gibt welche, bei denen du wirklich auch auf jedem Kanal eine Antwort bekommst. Hut ab. Ich muss da für mich klar die Reißleine ziehen, denn nach der kurze Testphase merke ich: Das ist nicht gut für mich.

      Lieben Gruß!

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  13. Liebe Anna, ich finde das toll, dass Du Deine Überlegungen zum Bloggen und dem dazu gehörenden Anpreisen und Vermarkten seines Contents so offen und ehrlich beschrieben hast. Ich denke, es gibt nicht wirklich DEN Blogger / DIE Bloggerin oder DAS Konzept – jeder und jede macht es so, wie es ihm oder ihr gefällt – und das ist gut so, weil es die Bloggosphäre eben so bunt macht wie sie ist.
    Wie schon anderswo erwähnt mag ich FB nicht und habe meine ‚Bloggerseite‘ dort wieder gelöscht. Ich poste ca. einmal pro Monat einen Blog-Beitrag auf meiner persönlichen FB-Seite und freue mich, wenn meine Freunde dann auf dem Blog vorbeischauen. Instagram nutze ich eigentlich eher als persönliches Tagebuch und zusätzlichen Kommunikationskanal und weniger zu Werbezwecken für den Blog, da ich es – wie Du – auch nicht mag, wenn ich auf allen Social Media-Plattformen immer wieder den gleichen Content angepriesen bekomme. Das führt bei mir rasch zu einer Übersättigung bzw. dazu, dass ich wegklicke und auch ganz wegbleibe.

    Alles Liebe!
    Stella

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    1. Danke dir und das unterschreibe ich absolut! Es gibt nicht DEN Blogger oder DAS Konzept (auch wenn gerne mal so getan wird), denke ich. Und so muss jeder für sich rausfinden, was stimmig ist. Wobei da halt noch mal andere Regeln gelten, wenn man das nicht hobbymäßig betreiben möchte. Wahrscheinlich habe ich derartige Themen in letzter Zeit deshalb so oft verbloggt, weil da unbewusst die Entscheidungsfindung abgelaufen ist und mir das bei der Klärung, was ich nun vertreten kann und möchte, geholfen hat. Nur für die Nicht-Blogger unter den Lesern war das vielleicht ein bisschen ermüdend. 😉

      Was FB angeht, bin ich zwiegespalten. Ich mag es nicht nicht, aber es hängt ganz extrem davon ab, wie man es nutzt und was man für sich daraus macht. Habe auch gelernt, dass ich von der Flut der immergleichen Posts erschlagen werde, weil ich einfach zu wenig Seiten/Blogger abonniert habe und sich das dann natürlich nicht vermischt. Stimmt. War mir so nicht bewusst. Darum räume ich da auch noch mal auf und steuere alles bewusst an – dann, wenn ich Lust habe. Kann aber auch sein, dass ich meine Blog-Seite irgendwann lösche… mal schauen. Die sozialen Netzwerke (vor allem Instagram) haben ja schon ihren Reiz. Aber schade ist es halt, wenn das nur noch zur Werbeschleuder verkommt… :/

      Lieben Gruß zurück!

      Gefällt 1 Person

  14. Witzig, habe heute das gleiche Thema im Blog – von meiner Seite betrachtet. Mir geht es ähnlich wie Tina. Ich finde Werbung nicht schlimm, solange es authentisch ist und gekennzeichnet wird. So kann jeder frei entscheiden, ob er das lesen will oder doch lieber schnell wegklickt.

    Wenn Du für Dich die Entscheidung getroffen hast, keine Werbung auf dem Blog zu schalten, kann ich das gut nachvollziehen. Mir persönlich wäre es aber egal. Ich lese auch Blogs mit Werbung. Ich mag es nur nicht, wenn es übertrieben wird und ständig etwas aufpoppt.

    Kommentare setze ich meistens in den Blogs. Auf Instagram halte ich mich öfters auf, auf den anderen Kanälen nicht so viel. Kommentieren mag ich im den Social-Media-Bereich nicht so gern, weil mir das alles zu anstrengend ist mit der kleinen Schrift und der Tastatur auf dem Handy. Irgendwann ist es auch mal gut.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Hab’s gerade gelesen und ich schätze das sehr, dass du die Werbung so konsequent kennzeichnest. Da weiß man, woran man ist und das ist absolut in Ordnung so für mich als Leser. Habe auch nichts gegen Werbung auf Blogs- schrieb ich ja – ich möchte das nur vorher wissen. Weil ich dann einfach vorher überlegen kann, ob ich das lesen möchte oder nicht.

      Was die sozialen Netzwerke angeht, ist Instagram auch mein Hauptaufenthaltsort, aber selbst da kann ich nicht 200+ Instagrammern gescheit folgen. Muss da noch meinen Weg finden, aber wenn ich – wie ich es seit drei Wochen mache – mal bewusst darauf achte, wie viel Zeit für die verschiedenen Aktivitäten rund ums Blog (vom Bloggen selbst rede ich noch nich mal!) draufgeht, wenn du nicht nur mal eben mechanisch Herzchen verteilst, dann wird mir ganz anders…

      Lieben Gruß!

      Gefällt mir

  15. Guten Morgen,
    das Thema „auf allen Kanälen“ hatten wir ja schon auf FB. Das mit dem Déjà – vu kann ich gut verstehen. Ich „promote“ meinen Blog ja auch durch Insta und entsprechend gibt es da viele Doppelungen. Früher war das mal anders, aber da war der Account privat und ich konnte selbst bestimmen, wer da so mit gelesen hat. Heute erfüllt Insta für mich einen anderen Zweck. Aber mehr Social Media brauche ich wirklich nicht.
    Liebe Grüße
    Andrea

    Gefällt mir

    1. Bei dir ist mir das mit den Doppelungen noch nicht sooo krass aufgefallen, was vielleicht auch daran liegt, dass du eben nicht noch ein Netzwerk hinter dir hast. 😉 Und auf Insta switche ich derzeit immer mal wieder zum privaten Account und/oder kehre Ghostfollower oder sehr werbelastiges Zeug raus. Mag ich nicht, brauche ich nicht. Und der Luxus eines Hobbybloggers ist ja der, dass er sich so ein Verhalten auch leisten kann. 😉

      Lieben Gruß und ein schönes WE für dich!

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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