Cellulite, starke Frauen und eine Schönheit mit tiefbraunen Augen.

Eigentlich wollte ich dringend noch was über Schröpfgläser und das Cellulite-Körperöl von dm schreiben. Beides habe ich nämlich aufgrund eines Berichts ausprobiert, infolgedessen während der Fußball-EM vier Wochen fröhlich vor mich hin geschröpft und die Silikonpötte anschießend ins Langzeit-Beautyprogramm aufgenommen. Die Sache mit dem Post entfiel mir dann allerdings – bis ich gestern in der ELLE über einen sensationellen Anti-Cellulite-Tipp von Kim Kardashian stolperte. Die reibt sich nämlich vor dem Workout mit Öl ein, weil das für straffe und faltenfreie Haut sorgen soll, sagt sie. So, so. Das sorgt also für straffe und faltenfreie Haut. Na ich denke, dass wir da nochmal drüber reden sollten, wenn auch Ihr Östrogenspiegel sinkt und Sie die Fünfzig überschritten haben, liebe Frau Kardashian. Oder die Sechzig.  Wenn Ihre Haut dann dank vor dem Workout einmassiertem Öl immer noch so straff und faltenfrei wie mit Mitte 30 ist, werden Frauen in aller Welt Sie lieben und Ihnen ein Denkmal setzen. Versprochen. Im Gegenzug werden die Beautydocs aller Länder Sie hassen, aber irgendwas ist ja immer, weil: Everybody’s darling, everybody’s Depp.

Dann wurde mir allerdings bewusst, was diese Themenwahl über mich aussagt und da rede ich nicht nur vom Zustand meiner Oberschenkel, denn dass ich keine 19-jährige rhythmische Sportgymnastin aus Russland bin, habt ihr vermutlich schon gewusst. Sorry. Dennoch: Drama, Drama! Denn in der Sonntagszeitung wurde kürzlich Nora-Vanessa Wohlert porträtiert, ihres Zeichens Gründerin der „Edition F.“[shame on me: Kannte ich bisher gar nicht!] und im Artikel hieß es: „Was wir von Beginn an wollten: einen Ort schaffen, wo sich starke Frauen miteinander vernetzen können, ihnen und ihren Gedanken eine Bühne geben, wobei wir Männer nicht ausschließen.“ Sie wollen nicht Diät, Mode, Partner bedienen, sondern Lebensnahes, Praktisches und Persönliches aus der Realität zeigen. Quelle: Morgenpost, Der neue Feminismus der „Edition-F“-Macherin

Mist. Fühle mich sofort ertappt, weil mir schwant, dass ich gemäß den Richtlinien der „Edition F.“ eher keine starke Frau bin, sondern so ein vorsintflutliches Auslaufmodell – und meine Themenauswahl bestätigt das eindrucksvoll. Denn: Berichte über Lebensnahes, Praktisches und Persönliches sind okay – aber nur, wenn sie nichts mit den Bereichen Diät, Mode oder Partner zu tun haben? Und glatte Oberschenkel sind dann vermutlich ein rotes Tuch? Mistmistmist. Okay, dann schreibe ich eben nicht über die Schröpfgläser, die ich mir aufgrund dieses Posts gekauft habe – wobei ich nicht die im Text verlinkte Glas-Variante zugelegt habe, sondern eine günstige Alternative aus Silikon, die sich wirklich gut handlen lässt. Ich sage euch auch nicht, dass ich bei regelmäßigem Schröpfen der zuvor mit eingangs erwähntem Körperöl eingeschmierten Haut durchaus eine Verbesserung des Hautbildes bemerke – natürlich nur in Verbindung mit Sport und gescheiter Ernährung! – die allerdings auch ebenso schnell wieder nachlässt, wenn ich es massage-, bewegungs- u. ernährungstechnisch schleifen lasse. Tja, schade für euch, dass ich all das nicht mit euch teilen kann, aber ich möchte einfach nicht immerzu als hirnloses Dummchen dastehen, das mehr am Zustand seiner Oberschenkel als am Weltgeschehen interessiert ist.

Und noch während ich überlege, ob dieser Text vielleicht ein bisschen zu flapsig für dieses „starke Frauen“-Thema ist, ploppt ein weiterer Artikel in mein Bewusstseinszentrum: Fünf deutsche Olympiastars lassen die Hüllen fallen. Und anderswo heißt es: Sie [Anm.: die Bilder] werden wahrscheinlich für mehr Aufsehen sorgen, als es alle ihre gewonnenen Medaillen bei Meisterschaften getan haben. Und das Honorar, über das die Schwimmerin nicht reden will, ist wohl höher, als sie in einem Jahr mit ihrem Sport verdient.“ Hmpf. Das kommt nicht überraschend, gibt einem aber trotzdem zu denken. Mir zumindest. Nur wenig später kommt mir in der Berliner Morgenpost [die nicht mit der Hamburger Mopo zu vergleichen ist!] in dem mit „Politik“ verschlagworteten Teil der Zeitung der Artikel Hillarys schöner Schatten unter. Es geht um Huma Abedin, die wichtigste Vertraute der Präsidentschaftskandidatin. Im Text heißt es u.a.: „Aber: Ob es die Terrorattacken auf die US-Botschaft im libyischen Bengasi waren oder die ewig E-Mail-Affäre – stets behielt die neben Englisch fließend Urdu und Arabisch sprechende Schönheit die Contenance.“ Und wenig später: „Seither hat die praktizierende Muslimin, deren tiefbraune Augen der New Yorker Journalist Mark Jacobsohn einmal schwärmerisch „Teiche voller Mitgefühl“ nannte, im Schlepptau von Clinton einen Platz in der ersten Reihe der Weltpolitik.“  

Wow. Die Schönheit mit den tiefbraunen Augen, die an Teiche voller Mitgefühl erinnern. Das hätten Victoria Holt (aka Jean Plaidy) oder Petra Durst-Benning und die Pilcher nicht besser formulieren können. Kleiner Schönheitsfehler: Wir befinden uns weder in einer Schmonzette noch in einem Klatsch- oder Frauenmagazin, sondern in der Abteilung Politik [nicht Gossip oder aus aller Welt] einer Tageszeitung und lesen etwas über eine Frau, die es „in die erste Reihe der Weltpolitik geschafft hat“. Quizfrage für Schlaufüchse: Wurde der Artikel über Hillarys schönen Schatten wohl von einem Mann oder einer Frau geschrieben? Na? Tipp: Ist in etwa so schwer zu beantworten wie die Frage, was die Jury am Ende der Show fällt – eine Entscheidung oder einen Baum.

Vielleicht sollten wir doch weniger über Oberschenkel reden und den Tageszeitungen stattdessen Berichte anbieten… hm… in denen wir über die schokoladenbraune Haarpracht von Trumps Berater Paul Manafort schwärmen? Oder über… ?!? Na los, sagt ihr mal, worüber ihr im Gegenzug gerne was lesen würdet. Notiz am Rande: Über das politische Geschehen informiere ich mich mittlerweile übrigens anderswo und wenn ich mir was über „Schönheiten mit tiefbraunen Augen“ reinziehen möchte, dann kaufe ich mir einen Groschenroman…

Curie Zitat (2).jpg

P.S: Und wer noch was über Dellen lesen möchte, schaut mal hier vorbei, aber bitte vor dem Griff zur nächsten überteuerten Wundercreme.

Und das sind meine Schröpfpötte. Fazit nach einigen Wochen: Ja, sie verbessern das Hautbild durchaus – es kommt natürlich aber auch auf den Ursprungszustand an, vermute ich. Zaubern können die Schröpfpötte natürlich auch nicht und sie sind nur ein Puzzleteilchen von mehreren. Dazu kommt zwingend: die Ernährung stimmt überwiegend, Bewegung und vor allem regelmäßiges Bein- u. Pomuskeltraining ist selbstverständlich und die Schröpfteile werden mehrmals pro Woche für wenigstens 10- 15 Minuten angewandt. Und unter uns: Ja natürlich ist es ein Kampf, den man nur verlieren kann, denn das Bindegewebe wird im Lauf der Zeit nun mal nicht besser. Die clevere Variante wäre logischerweise die, sich einfach so anzunehmen, wie man ist und zwar sofort, morgen… oder vielleicht in ein paar Wochen. Aber ich habe ja auch nie gesagt, dass ich clever bin. 😉

Beitragsbild: gratisography u. Canva]

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25 Kommentare zu „Cellulite, starke Frauen und eine Schönheit mit tiefbraunen Augen.

  1. also erstmal: cellulite ist weder eine krankheit noch ein makel – es ist einfach der natürliche zustand des bindegewebes von frauen und sogar manchen männern. die einen dellen mehr – die anderen weniger, so wie es grosse und kleine busen und verschiedene haarfarben gibt. ende.
    klingt vll. nach verschwörungstheorie – aber das postulieren von schwer erreichbaren schönheitsidealen, immer neuen und immer aufwendigeren lebensstilen und des tanzes um den eigenen körper als sei er ein goldenes kalb hält natürlich frauen – und neuerdings auch männer – ganz wunderbar davon ab sich um die dringend erforderliche erneuerung der gesellschaft zu kümmern…….
    xxxxxx

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    1. Stimmt alles. Es ist keine Krankheit und eigentlich auch kein Makel, da normal. Aber ich färbe mir auch meine Haare, von daher darfste da nicht so viel Coolness von mir erwarten. 😛 Und nö, ich finde nicht, dass das nach Verschwörungstheorie klingt. Ich habe gestern ähnliches gedacht, als ich alte Flows durchgeblättert habe und in dieses Universum aus Basteleien und Kritzeleien abgetaucht bin, das derzeit so unheimlich erfolgreich ist. Ich mag verschiedene Texte im Heft, aber wenn ich mir die Zeit nähme, all den Bastel- u. Malvorschlägen zu folgen, wäre mein Tag ausgelastet. Und sperr mal Youtube mit all den wahnsinnig wichtigen Videos und Snapchat und Insta-Stories… am besten gleich das Internet kappen. Da hätten viele Menschen plötzlich viel Leerlauf. Ich glaube, jeder hat seine ganz persönlichen Zeit- u. Aufmerksamkeitsfresser und es werden nicht weniger, sondern immer mehr. Und unerreichbare Ideale gehören natürlich auch dazu.

      Lieben Gruß!

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  2. Huhu Anna, hatte auch so Schröpfdinger, aber kleine fürs Gesicht. Also primär für die Wangenpartie, damit sie nicht so hängen solle. Aber mein Gewebe hat sich nicht gerührt, mich nur lieb angelacht und jetzt darf es so bleiben wie es ist 🙂

    Schönen Tag zu dir, lieben Gruß ❤

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    1. *g* Das habe ich auch schon probiert, aber die Schröpfpötte sind fürs Gesicht zu groß. 😎 Glaube aber auch, dass Gesichtsgymnastik (gibt sogar Gesichtsyoga!) da besser hilft. Oder öfter mal Grimassen schneiden. Das mache ich gerne und es ist mir völlig wurscht, ob das dann wieder Falten macht. 😛

      Lieben Gruß!

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  3. Naja, der ganze „Zwergenaufstand“ wegen eines glatten Popos bzw. glatter Oberschenkel oder was auch immer bringt eh nicht viel. Ich creme mich ein, damit die Haut nicht trocken wird und gut ist.
    Von „seriösen“ Zeitungen erwarte ich in der Rubrik Politik allerdings etwas mehr Sachlichkeit. Da Bild ich mir aber weder die Meinung, noch lese ich MoPo.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ich arbeite daran, mir diese Einstellung zuzulegen. 😉 Und jep, von seriösen Zeitungen erwarte ich das auch und die Berliner Morgenpost (nicht zu vergleichen mit der Hamburger Mopo!) IST eigentlich eine seriöse Zeitung – zumindest will sie eine sein. Aber ich nehm mir jetzt am WE lieber Zeit für die Welt. Besser für die Nerven. 😉

      Lieben Gruß!

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  4. Nee, nicht die Welt. Lies einfach die Taz 😉 Die können witzig UND seriös. Und jetzt warte ich auf die Steine, die demnächst vermutlich geworfen werden *grins*
    Die Schröpfdinger lass ich jetzt mal beiseite. Aber dass Frauen inzwischen (wieder oder immer noch?) auf ihre Wirkung auf Männer reduziert werden, daran sind Frauen nicht zuletzt ein ganz klein wenig auch selbst schuld. Ich lese so häufig, dass man sich (als Frau) mit den Scheußlichkeiten dieser Welt nun wirklich nicht beschäftigen möchte, sondern lediglich mit dem, was schön ist und einem das Leben versüsst. Alles andere ist hässlich und lohnt nicht, sich damit zu beschäftigen. Klar, kann man machen. Das erspart einem auch das Denken. Manchmal eine gute Sache 😉 Dann sollte man sich aber auch nicht wundern, dass die Welt plötzlich ganz anders aussieht, wenn man mal kurzfristig aus der Blase auftauchen muss. Und man nicht mehr ernst genommen wird. So, jetzt bitte jeder nur einen Stein 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Momentan lese ich die Zeit (online) und am WE die Welt. Aber gut, wenn du das sagst, dann schaue ich mal in die TAZ rein. 😉

      Pfft. Steinigt mich, aber ich mag mich ja nen Tick lieber, wenn ich so aussehe, wie es mir gefällt. Also wird u.a. geschröpft und dieses Mal nicht das Portemonnaie. *g* Was die Wirkung auf Männer angeht: Mal abgesehen davon, dass ich mir in erster Linie selber gefallen will, würde ich lügen, wenn ich sage, dass ich mich nicht freue, wenn ich wirke – aber ich möchte nicht auf jeden wirken sondern nur auf die, auf die ich wirken will, der Rest ist mir wurscht. Ups. Die? Äh… den. Auf den ich wirken will – ich bin ja verheiratet. 😎

      @In der Blase leben: Ich beschäftige mich ja auch lieber mit den schönen Dingen als mit den Scheußlichkeiten und es gibt sogar Menschen (Männer wie Frauen), die behaupten, dass du dich nur auf das fokussieren sollst, was du in dein Leben ziehen möchtest. Existiert sogar ne ganze Branche, die damit richtig gut verdient, das zu propagieren. Nun ja. Ich frage mich, wo und wie ich da leben muss, wenn ich mich nur auf das Schöne konzentrieren soll, denn hier klappt das nicht und mein Leben ist nicht nur schön. Es sei denn, ich rede mir krankhaft alles schön und dann sind sogar schlimme Krankheiten eben keine schlimmen Krankheiten, sondern ein… äh… Lerngeschenk. Oder so. Kann man so sehen, wenn man das kann, ich kann es nicht. Und darum brauche ich gelegentlich schöne Dinge, quasi zur Entgiftung, nachdem ich zu viel mit der Realität zu tun hatte. Merkst, ich führe nicht umsonst ein Lifestyle- u. kein schwergewichtiges Blog. 😛

      Und ich überlege gerade: Wurden Frauen eigentlich schon mal nicht auf ihre Wirkung auf Männer reduziert? Erinnere mich dunkel an das, was ich mal in einem Buch gelesen und hier sogar zitiert habe: „Wenig verunsichert die gestandene Powerfrau so sehr wie die Befürchtung, nicht gut auszusehen. Nichts kränkt das Alphamädchen so sehr, wie in den Verdacht zu geraten, nicht sexy zu sein.“

      Lieben Gruß!

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      1. Nun denn, als Neandertaler im selbst gegerbten Fell mag ich auch nicht daher kommen 🙂 Noch ist die Zeit fürs Schröpfen nicht gekommen, aber wer weiß schon, wie lange das noch gut geht *grins*
        Und klar mag ich schöne Dinge und umgebe mich gern damit. Oder reise, weil es mich glücklich macht. Aber im Ignorieren des ganzen, realen Rests sehe ich halt keine Sinn. Ich darf mich über mein neues Kleid freuen, während anderswo gerade fürchterliche Dinge geschehen. Ohne mein neues Kleid würden sie nämlich vermutlich auch geschehen. Aber es schadet nicht, mir neben der Überlegung, welche Schuhe ich nun zu dem Kleid tragen möchte, auch darüber den Kopf zu zerbrechen, was ich vielleicht tun kann, damit die fürchterlichen Dinge nicht mehr ganz so fürchterlich sind. Das eine schließt das andere nicht aus. Und dafür braucht es auch keinen schwergewichtigen Philosphie-Blog.
        Ich brauche manchmal auch die Entgiftung in die andere Richtung. Nach allzuviel rosa Blubberblasen nämlich eine Portion nicht ganz so rosa Realität.
        Und ja, mir scheint, wir waren Anfang der 80er definitiv emanzipierter als die jungen Mädels heute. Vielleicht war das aber auch nur in meinem begrenzten Kosmos so.

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        1. *g* Recht haste. Ich glaube, das möchten wir alle nicht, als Neandertaler(innen) rumlaufen. Und es ist ja auch gar nicht nötig, weil wir (wenigstens) da alles haben können: Interesse am Weltgeschehen und straffende Cremes od. Haarkuren im Schrank und wir dürfen unser Brot selber backen oder selbst welches kaufen. Alles geht. Und in schönen Klamotten und mit glänzenden Haaren geht alles besser. 😎

          Und ich versteh dich. Ich gönne mir gerade wieder (nicht ganz freiwillig, aber egal) mehr Realität und habe auch ein paar schneeweiße Insta-Galerien zu viel gesehen. Bald kommt meine s/w-Fotophase und dann ist meine sorgsam mit blauem Filter bearbeite Insta-Galerie im Eimer. Das sind Probleme…*Ironie off*😎

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  5. Die Jury fällt den Baum, sage ich mal. Zu Anti-Cellilute Cremes kann ich nichts sagen, ich habe noch nie eine probiert. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch keine Dellen 😉 Vielleicht sollte ich mich mal als Model für eben solche Wundermittel bewerben.
    Wie immer wunderbar geschrieben, ich könnte noch viele Stellen kommentieren.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. *gnihihi* Das wäre dann so, als ob 20-Jährige Anti-Aging-Zeug bewerben. 😉

      Danke. Und ich muss vielleicht ergänzen, dass ich nun auch nicht aussehe, als hätte ich ne Woche im Hagel gestanden, aber wenn man sich auf einen vermeintlichen od. tatsächlichen Makel fixiert hat, dann treibt das schon absurde Blüten. 😳

      Lieben Gruß!

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      1. Ich könnte es draufschmieren und sagen, so sieht das bei einer 46jährigen aus nach dem Eincremen (und versschweigen, dass es vorher auch so aussah). Wäre noch nicht mal gelogen 😉

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  6. Zuerst einmal großen Respekt für dein Durchhaltevermögen. Ich hätte gar keine Lust, so regelmäßig meine Beine zu schröpfen. Da bewundere ich jeden, der bei so etwas dranbleibt, wie Beinmassagen, Wechselduschen, Wassertreten usw. Oder die Frauen, die nebenher beim Fernsehen was für ihre Oberarme tun…. Nee, nicht mein Ding, das gebe ich zu. Ich ceme mich auch nicht ein. Cellulite habe ich jetzt auch nicht sooo doll, aber wenn man richtig hinschaut, dann schon ein wenig. Bislang habe ich mir da noch gar nicht so große Gedanken gemacht.

    Und ich weiß ehrlich nicht, ob ich Tipps von Frau Karadashian annehmen würde. Ich denke mal, eher nicht 😉 .

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    1. Frag mich doch in zwei Monaten nochmal, ob ich immer noch schröpfe. Dann sieht die Sache vielleicht anders aus. 😛 Ich werde jetzt noch ein bisschen weiterschröpfen, aber irgendwann werde ich keine Lust mehr haben und das ist in Ordnung so. Und ehe ich mir dann einen Kopf um unnützes Zeug mache und eine kleine Delle zu einem riesigen Krater aufblase, gehe ich lieber wieder in Zingst an den Strand. Da siehst du an Körpern alles – und zwar auch das, was es laut Magazinen und Beautydocs gar nicht geben dürfte. Und weißt du was? Es sieht überhaupt nicht schlimm aus, sondern ganz normal. Eine ganz normale Vielfalt an Körpern und das ist beruhigend zu sehen. 😉

      Lieben Gruß!

      P.S: Ich nehme nur Tipps von sehr wenigen Menschen an. Und Frau K. gehört definitiv nicht dazu. 😉

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  7. Ich danke dir mal wieder für die Erheiterung am Abend. Der Post ist wunderfoll verfasst und die Kommentare, herrlich. Ich wollte eigentlich noch etwas dazu kommentieren, aber es wurde schon alles gesagt! Hab einen schönen Abend. Ich freue mich schon auf deinen nächsten Post. Und PS: Schreibe doch bitte ein Buch!
    Liebste Grüße
    Jacki

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    1. Danke dir. Ich erheitere ja gerne, wahrscheinlich gibt es deswegen so wenig ernste Themen hier. Wobei Cellulite ja durchaus ein ernstes Thema sein kann, wenn man es dazu macht. 😛

      Lieben Gruß!

      P.S: Vielleicht irgendwann mal ein „Best-of“ der Blogtexte. Aber ich entscheide dann nicht, welche Texte lesenswert sind, denn auf die habe ich einen ebenso kritischen Blick wie auf meine Oberschenkel. 😎

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  8. Schröpfen kenn ich jetzt nur von der Heilpraktikerin für meinen verklebten rücken. Aber die hat mir ja total verschwiegen, dass man das selber machen kann und dem
    Bindegewebe den Kampf ansagen kann. Aber ich setz mich ja auch so dreist mit Shorts im Sommer in den Biergarten. Sollen die Nachbarn ruhig komisch gucken auf die kleinen Dellen. Ja schon gut es sind Krater 😀
    Liebe Grüsse Ela

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    1. Jep, von da kannte ich es bisher auch nur. Schon erstaunlich, was man alles schröpfen kann. Oder wen. 😛 *räusper* Du machst das schon richtig. Ich bin da in der Beziehung ein bisschen… spinnert. Mit 20 habe ich schon Oberschenkel mit diesem blöden Luffaschwamm massiert, weil ich mir eingebildet habe, dass da erste Dellen zu sehen sind. Blödsinn war das, denn da war nichts. Aber ich habe da manchmal einen sehr strengen Blick auf mich. Zu streng. So streng schaue ich keinen anderen an, nur mich. Werde da mal dran arbeiten. 😉

      Lieben Gruß!

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  9. Dellen in den Oberschenkel wirklich ein übel für uns Frauen. Ich hatte vor kurzem eine Einladung von einem bekannten Schönheits Chirurgen in Düsseldorf. Wir haben uns zwei Stunden über solche Themen unterhalten. Ich werde bei Zeiten Berichte dazu schreiben, mehr möchte ich noch nicht verraten. Aber das Thema. Cellulite war natürlich auch dabei. Was ich dort erfahren habe und gezeigt bekommen habe, kannst du mir glauben das nichts wirklich hilft. Aber es gibt ein Methode nur die ist nicht preiswert. Tolles Thema
    LG Petra

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    1. Na ja, also bei „wirklich übel“ fallen mir ehrlich gesagt zig andere Dinge ein, die wirklich übel sind und wenn man sich mit denen rumschlägt, denkt man nicht mal über den Zustand der Oberschenkel nach. Ich mache Sport, achte auf die Ernährung und schröpfe derzeit – solange ich darauf eben Lust habe. Ende. Das muss reichen. Aber so hoch ist mein Leidensdruck da auch nicht, zumal mich die Polizei des guten Stils auch noch nicht verhaftet hat und mir eine Komplettverhüllung nahegelegt hat. 😎

      Die Methode ist nicht preiswert? Das glaube ich gerne, denn es wäre dann meines Wissens nach die erste Methode, die dauerhaft(?) gegen Cellulite wirkt – bisher ist mir nämlich keine bekannt, weder Kryolipolyse noch andere. Da bin ich also gespannt, was du zu bereichten hast. 😉

      Lieben Gruß!

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      1. Das wird mit einem Laser gemacht. Fu hast Recht Es gibt übleres aber viele Frauen stört es erheblich. Ich war im April in einer alternativen Klinik und die haben auch geschröpft. Da habe ich auch gefragt ob man das an den Beinen machen kann, da diese Methode auf der Beauty vorgestellt wurde. Die haben davon abgeraten weil damit an den Beinen die Äderchen platzen könnten. Das hat mich ziemlich verunsichert. Wünsche dir einen schönen Abend

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        1. Siehste, frag zwei Therapeuten und du bekommst drei Meinungen. 😦 Wenn du dem verlinkten Post folgst, dann liest du, dass der Tipp auch aus einer Kurklinik stammt. Aber danke für den Hinweis, bei erweiterten Äderchen würde ich -egal an welcher Körperpartie- die Finger vom Schröpfen lassen. 😉

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  10. Tja, anscheinend ist es beim Feminismus so wie bei vielen anderen Dingen auch: Es ist anscheinend für manche Leute nicht leicht, ein gutes Mittelmaß zu finden, anstatt einer extremen Position. (Sonst gäbe es ja auch keine Veganer oder AFD-Wähler…)
    Das mit den Schröpfpötten klingt interessant aber auch kompliziert!
    Die Art, wie du den Post geschrieben hast, ist mal wieder einmalig! Daumen hoch!

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    1. Da sagst du was! Ich habe auch schon oft gedacht, dass mir einfach das gesunde Mittelmaß fehlt – zum Teil bei mir, zum Teil bei anderen. Und was das Miteinander von Männern und Frauen angeht: Ich mag das, wenn man/frau sich ergänzt. Jede(r) hat Stärken, jede(r) hat Schwächen und im Idealfall passt das richtig gut zusammen.

      Die Handhabung der Schröpfpötte ist eigentlich ganz einfach, wenn man das einmal intus hat. Aber wichtig: Die Haut muss eingeölt sein, sonst bringt das nix, und die Pötte müssen von der Größe her zum Oberschenkel passt. Dann läuft das wie geschmiert. 😛

      Lieben Gruß!

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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