Food| Wer is(s)t eigentlich noch normal?

Mal angenommen, ich habe ein Glas vor mir, in das ich Wasser aus einer Karaffe gießen möchte. Ich möchte viel Wasser ins Glas gießen. Nämlich mehr Wasser, als das Glas fassen kann. Wie trickse ich das blöde Glas  also aus?!

  • Ich überliste das Glas, indem ich das Wasser zur Hälfte mit Apfelessig verdünne oder Zitronensaft und Cayenne Pfeffer reinschütte.
  • Ich putze das Glas feinsäuberlich mit Glasreiniger, nehme  anschließend die Karaffe, mit der ich dreimal gegen den Uhrzeigersinn um den Tisch renne – und fülle dann das Glas, während ich magische Beschwörungsformeln murmele.
  • Ich nehme kein normales Wasser. Nur das, was in einer regnerischen Vollmondnacht von den Blättern eines Ausbacher Rotapfelbaums tropft – weil davon am meisten ins Glas passt.

Gebe zu, dass der Vergleich zwischen Körper und Glas hinkt, aber ihr versteht sicher, worauf ich hinauswill. Nachdem ich in den vergangenen 20 Jahren diverse Ernährungskonzepte ausprobiert habe, geht mir nämlich das Licht auf, dass sich mein Körper doch nicht in dem Maß für blöd verkaufen lässt, wie es mir lieb ist. Es ist ihm egal, ob ich morgens wie ein König frühstücke und das Dinner cancele oder mich mit Lebensmitteln vollstopfe, die Stoffwechsel und Fettverbrauch ankurbeln sollen. Und es scheint, als läge der Mann an meiner Seite – der in seinem Leben noch nie ein Diätbuch oder einen „Achtung! Neue Wunderdiät! Essen Sie dreimal so viel wie zuvor, aber die richtigen Lebensmittel, und werden Sie so schlank, dass Sie sich in Luft auflösen!!!“-Artikel gelesen hat, gar nicht so falsch.

Eigentlich alles ganz easy: Iss nur, wenn du Hunger hast…

 

Er sagt nämlich sinngemäß: „Iss nur so viel, wie dein Körper benötigt – anderenfalls musst du den mit der Nahrung zugeführten Energieüberschuss mit Sport abarbeiten oder du setzt Fett an.“ Als jahrelang von Frauenzeitschriften geprägtes Etwas kann ich da natürlich nur entgegnen: „Totaler Schwachsinn! Du hast doch überhaupt keine Ahnung. Wenn das so einfach ist, warum gibt es dann so viele Diätbücher, Diätfarmen, Abnehmpillen, Fett-weg-Cremes und Superfoods?“ Dazu sagt er nie was. Aber er rollt mit den Augen…

Iss nur so viel, wie du benötigst, eigentlich ganz einfach. Gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem: Meine Seele benötigt gelegentlich völlig andere Dinge als mein Körper! Sie schreit eigentlich auch so gut wie nie nach Gemüse oder Obst. Eher nach Schokolade und Pommes. Und über die Menge, die meine Seele verdrücken kann, will ich gar nicht reden. Meine Seele hat sehr viel Hunger. Wenn sie wütend oder frustriert ist, traurig, einsam, genervt oder ihr eine Regenwolke auf den Kopf gefallen ist oder was weiß ich. Es ist also nicht ganz so einfach, nur dann zu essen, wenn man Hunger hat. Und es war ein nicht so leichter Weg, wirklich nur noch dann zu essen, wenn der Hunger nicht seelengesteuert ist. Manchmal führt mich meine Seele immer  noch aufs Glatteis, aber seltener als zuvor. Und wenn ihr der Sinn mal nach Apfeltaschen (Plural), Schokolade oder Currywurst mit Pommes steht, dann bekommt sie das halt mal und der Kopf („Aber das ist total ungesund! Denk an deinen Cholesterinspiegel!!!“) hat Pause.

 

  Einen neuen Ernährungsspleen gib mir heute…

Ehe ich gelernt habe, die verschiedenen Hungerarten einigermaßen zu unterscheiden – woraufhin mein Körper ganz von selbst sein Wohlfühlgewicht (nicht Idealgewicht!) fand – löste ein Ernährungsspleen den nächsten ab. Im Sinne der Figuroptimierung habe zuerst ich Kohlenhydrate gestrichen. Und zwar nicht nur nach 17 Uhr, sondern ganztätig. Erklärte Feinde: Brot, Nudeln und Kartoffeln. Klitzekleines Problem: Ich liebe Brot und kann ohne Kartoffeln und Nudeln nicht leben. Also musste der nächste Ernährungsspleen her und es wurde immer eine neue Sau durchs Dorf… ähm… vom Teller getrieben. Ich habe…

  • … Obst-, Gemüse- und Fastentage gemacht.
  • … bis zum Mittagessen nur Obst gegessen.
  • … es mit der Lauchsuppe, dem ultimativen Geheimrezept der Französinnen versucht.
  • … Dinner Cancelling betrieben oder das Frühstück gestrichen.
  • … entweder Low Fat oder Low Carb oder beides gegessen (… oder eher weggelassen).
  • … diverse Smoothies ausprobiert.
  • … Kombucha in mich reingeschüttet und die Brennesselteeindustrie am Leben gehalten.
  • … mich erst vegetarisch und dann vegan ernährt.

Nicht mal vor Sauerkrautsaft und magischer Kohlsuppe schreckte ich zurück und tatsächlich zeigten genau diese „Figurwunder“ einen absolut durchschlagenden Erfolg. Weil sie mit den Begleiterscheinungen einer wirklich fiesen Magen-Darm-Grippe einhergingen, da ich das Zeug nicht vertragen habe. Später kamen dann „Superfoods“ und mit ihnen der Flitz, erstmal zu schauen, was mir dieses Lebensmittel überhaupt bietet – nur Genuss ist ja wohl ein bisschen wenig, wenn man auch Superkräfte essen kann.

 

Prominente Komisch-Esser… 

 

Wenn man  mit Menschen zusammenlebt, die beim Aufstellen und Verwerfen diverser Ernährungskonzepte von der Flexibilität her was von einem vollbeladenen Güterzug haben, wird man angesichts seiner Essensmacken natürlich gelegentlich veräppelt. Und so unterstellt man(n) mir essenstechnisch hin und wieder eine gewisse Verhaltensoriginalität. Völlig an den Haaren herbeigezogen und eine schwerwiegende Anschuldigung, die ich mit profundem Gossip-Wissen von mir weise.

 

  • Nehmen wir mal Jennifer Aniston: Die macht nicht nur Yogalosophy – so wie ich – sondern isst auch von Puppentellern. Das wiederum mache ich nicht, weil mein Hunger viel zu groß für so ein Tellerchen ist. Hm… warum macht sie das? Kann sie sich keine großen Teller leisten? Wahlweise ist die arme Frau noch ein bisschen spinnerter (dafür aber auch schlanker) als ich oder eine Trendjüngerin, die dem Ruf des „Mindful Eatings“ folgt. Dieser neue, unglaublich revolutionäre Trend besagt folgendes: Schling dein Essen nicht wie von Sinnen runter, sondern konzentriere dich auf jeden Bissen, dann isst du weniger. Meine Oma sagte vor Jahrzehnten schon immer: „Schling nicht so“, was war sie nur für eine Trendspürnase…
  • J.Po… ähm… J. Lo schnuppert bei akut auftretenden Hungeranfällen ein wenig Grapefruitöl. [Anm.: Hat bei mir nicht funktioniert!]. Den Trick von Pamela Anderson – die sich im Falle eines kleinen Hungers einfach die Zähne putzt – kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Funktioniert hervorragend. Zur Not tut’s auch ein ätzend scharfes Minzkaugummi.
  • Bisschen befremdliches Verhältnis zum Essen hat, wie ich finde, Talkshow-Queen Oprah W. Die geht bei ihren Essensresten auf Nummer sicher, indem sie sie mit Glasreiniger ungenießbar macht. Habe ich gelesen. Hm… ich möchte jetzt eigentlich nicht weiter darüber nachdenken, warum es nicht reicht, einfach ein bisschen weniger zu kochen…
  • Meine persönliche Spleen-Queen ist Gwyneth Paltrow. Die Frau nimmt alles mit, was der Markt der Ernährungsabsonderlichkeiten bietet. Mal isst sie makrobiotisch, dann wird sie zur Pescetarierin, es folgen Clean Eating sowie ein Verzicht auf Zucker, Laktose und Gluten. Zwischenzeitlich isst die Frau gar nicht mehr – kein Wunder, was soll sie denn noch essen, hat ja alles gestrichen – und trinkt nur noch Säfte. Witzigerweise hat ausgerechnet Gwyneth 2011 ein Kochbuch namens „Meine Rezepte für Familie und Freude“ rausgebracht und es soll sich hierbei nicht um eine Ansammlung leerer Seiten handeln.

Befinde mich also in illustrer Gesellschaft. Blöd nur, dass offenbar keine der Damen ein entspanntes Verhältnis zum Essen hat, denn das wäre mal sehr motivierend, da mein aktueller Ernährungst(r)ick wie folgt ausschaut:

  • Ich esse nur dann, wenn ich Hunger habe.
  • Ich esse nur das, was mir schmeckt und gut für mich ist (hier scheidet Milch beispielsweise aus, weil ich sie nicht mehr vertrage) – und ich genieße das Essen. Einfach so.
  • Es gibt keine verbotenen Lebensmittel (weil mein Leben ohne Brot, Nudeln und Kartoffeln weniger lebenswert ist), allerdings schaue ich, dass gesunde und vollwertige Lebensmittel die Oberhand behalten und Süßkram und Knabbereien die Ausnahme sind. (Klappt mal mehr und mal weniger gut)
  • Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Gemüse und Obst, gelegentlich genehmige ich mir Fisch und alle Jubeljahre Fleisch – nämlich dann, wenn mein Körper mir signalisiert, dass er so richtig Lust drauf hat. Und das tut er, ich muss nur richtig hinhören.

Gebe zu, dass ich angesichts dieses revolutionären Ernährungskonzepts ein bisschen nervös bin und mich frage, wohin das führt, aber ich lass mich einfach mal überraschen.

Und nun sagt ihr mal: Wer isst eigentlich noch normal? Mit Genuss und ohne Reue? Ohne Angst vor Fett oder Kohlenhydraten?  Und völlig unbeeindruckt von all den Meldungen, die uns sagen, was „absolut böse und ungesund“ ist oder „das nächste große Ding“? Könnt ihr das noch? Normal essen?  Wer an Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien leidet, ist von dieser Frage logischerweise ausgenommen.

 

Hier seht ihr übrigens meine „Klassiker“, durch die ich mich in tapferen Selbstversuchen gekämpft habe:

Positiv in Erinnerung blieb mir die „Säure-Basen-Balance“. Außer Konkurrenz läuft „Heißhunger ist gesund“ [hier geht’s zur Mini-Rezension], denn dieses Buch war für mich eine Art Augenöffner. Es kann ja durchaus einen Grund haben, wenn einem der Körper plötzlich rästelhafte Heißhungerattacken schickt – vor allem, wenn man gerade streng vegan lebt – und dieses Buch fand ich da echt hilfreich.

Infos und Lesetipps:

Wer viele Ernährungskonzepte probiert, liest natürlich auch viele Bücher zum Thema. Die Bücher, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind – und sei es nur durch einen interessanten Denkanstoß oder eine neue Herangehensweise – möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, zumindest habe ich mir aus jedem ein paar spannende Infos rausgepickt:


Online: 

Bücher:

RePost: Erschien zuerst am 7.3.16 auf WeibsWort.

 [Beitragsbild: erstellt mit Canva u. privat]

37 Kommentare zu „Food| Wer is(s)t eigentlich noch normal?

  1. Bravo! Darüber wollte ich auch demnächst etwas schreiben. Die ganzen Ernährungskonzepte taugen nix, wenn man eine klitzekleine Regel übersieht. Auf die Tageskalorienbilanz kommt es an. Und auf Bewegung!! Und daaaann kann man noch ein wenig seinen Eltern danken (oder eben nicht), wenn die Gene eine entsprechende Veranlagung mit sich bringen. In die eine oder in die andere Richtung.
    Ich frühstücke so gut wie nie, nur Kaffee. Abends gibts gerne auch mal Pizza und Currywurst mit Pommes, und trotzdem bin ich schlank und einigermaßen durchtrainiert. Und das mit fast 50.
    Liebe Grüße, KK

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    1. Du isst… Pommes?! Frittierte Kohlenhydrate? Am Abend?! Wenn das die Vertreter der „Kohlenhydrate sind böse“-Fraktion lesen, fallen die in Ohnmacht. 😛

      Bin gespannt auf deinen Post und kann jede Motivation brauchen. Ist nicht leicht, diese Linie zu fahren, wenn du ständig mit Ge- u. Verboten zugeschüttet wirst. Aber es stimmt wirklich: Der Mann und der Junior müssten bei dem, was sie essen und wann sie es tun, durch die Gegend rollen. Nix da. Das Gegenteil ist der Fall. 😉

      Lieben Gruß!

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  2. Ich glaube, ich habe noch nie eine richtige Diät gemacht. Mal ein bischen Low Carb, mal ein bischen Trennkost, aber nicht streng durchgezogen. Früher brauchte ich das auch nicht. Als Teenie war ich etwas mopsig, aber in den 20ern hatte ich da kaum Probleme. Wenn ich doch mal ein bischen was angefuttert hatte, hat es mir immer schnell ein Kilo weniger gebracht, wenn ich mal zwei, drei Wochen bei meinen Eltern war und das leckere, gesunde, frisch gekochte und nur sehr selten mit Fertigprodukten gespikte Essen von meiner Mutter gegessen habe. Nun hilft das leider nicht mehr: Ich bin über 30, bestimmte Medikamente befördern das Abnehmen auch nicht, und schließlich bin ich auch noch in einer Beziehung mit einem Mann der auf die Bemerkung „Man muss ja nicht immer Fleisch essen!“ sagt: „Nein, ich mag auch Hühnchen und Fisch.“…
    Was ich sagen will: ich habe in den letzten Jahren deutlich zugelegt, und möchte jetzt abnehmen. Aber behutsam und langfristig. Ich versuche nachzudenken, bevor ich esse. Weniger Süßes, mehr Obst, zum Frühstück ein nicht zu süßes Müsli, mal nur ein Brötchen oder einen Salat zum Mittag… aber mir ist klar, dass ich das lange so beibehalten muss, wenn ich Ergebnisse sehen will!
    Was mir hilft: Ich mag viele gesunde Sachen wirklich gern: Ich kann mir nichts leckereres vorstellen als mediterranes Gemüse mit Knoblauch, gebraten in Olivenöl, Ratatouille oder so..
    Was mit NICHT hilft: Ungesunde Sachen mag ich auch: Nutella, Chips… und auch Wein hat Kalorien… Außerdem lebe ich nicht in einer Umgebung wie irgendwelche Stars, oder Karl Lagerfeld: Die können sich jeden Tag von ihrem Leibkoch Gemüse und Fisch dünsten lassen – ich muss in der einen Woche von der Arbeit aus Pizza essen gehen, in der nächsten mit dem Mädelsstammtisch und zwei Tage später will mein Freund unbedingt mit der ganzen Familie Grillen, dann hat einer Geburtstag oder Mama macht ihre leckere Ananastorte oder ich habe einfach keine Zeit, Lust, Gelegenheit, Idee zum selber Kochen und es gibt mal wieder was vom Dönermann…
    Eine richtige Lösung für dieses Problem habe ich noch nicht gefunden, denn erstens möchte ich nicht die sein, die immer nur am Salat knabbert, zweitens kann ich das auch nicht, wenn so viele leckere Sachen vor mir stehen…
    Also diese Essen-worauf-man-Lust-hat-Theorie? Bei manchen Männern mag sie funktionieren, bei mir nicht (mehr).

    Puuh, das war kein Kommentar, das war ja ein ganzer Post! Ich werde wohl demnächst auch mal über dieses THema schreiben müssen, was?

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    1. Dieses „Essen, worauf man Lust hat“ funktioniert, wohl am besten, wenn man schon ein Gefühl dafür hat, was gut für einen ist und was nicht. Wer noch tief im Fastfood-Dschungel steckt und das mit Cola runterspült und mit einem fetten Nachtisch krönt, sollte wohl tatsächlich nicht das essen, worauf er Lust hat. 😛

      Aber dieses grundlose Verteufeln von Lebensmitteln (es sei denn, es ist allergiebedingt) finde ich schwierig. Und Verbote bringen – zumindest bei mir – absolut nichts, weil die Gedanken dann nur um das verbotene Zeug kreisen. Und zwar genau so lange, bis ich es mir erlaubt habe. Dann esse ich es 1-2x und gut is. Meine Cousine, die als Diabetesassistentin auch Schulungen zum Thema gesunde Ernährung hält, hat mir mal gesagt: Du nimmst nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. So einfach, so wahr. Denke eh, dass Diäten zum Scheitern verurteilt sind (in der Welt am Sonntag gab es neulich einen sehr interessanten Bericht dazu und das Resultat von zig Diäten ist lediglich, dass man sich den Stoffwechsel versaut und hinterher NOCH weniger Kalorien verbraucht. Arschkarte.)

      Ich muss hier auch für zwei leidenschaftliche Fleischesser kochen, also bekommen die ihr Fleisch und ich esse fleischlos (ja, das nervt. Es nervt sogar tierisch – vor allem, als ich streng vegan gegessen hatte. Und den optimalen Weg haben wir da noch nicht gefunden) und es landet hier auch mal ne Pizza vom Lieblingsitaliener auf dem Teller. Ich esse gerne und sehr viel lieber gesund, aber es gibt auch ein paar ungesunde Dinge, die ich mir gerne gönne. Besonders in PMS-Phasen. 😎 Was mir aber schon ein bisschen Sorgen macht, ist die Tatsache, dass sich der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter einfach ändert und man seine Ernährung da von der Menge her anpassen muss. Dr. Christiane Nortrhrup hat in einem ihrer Bücher („Frauenkörper, Frauengesundheit“ oder „Weisheit der Wechseljahre“) geschrieben, dass es da wirklich auf die Menge ankommt und das ist sehr viel weniger, als ich esse. Leg die Hände wie eine Schale zusammen und dann iss pro Mahlzeit nur so viel, wie in diese Schale passt. Nun ja. Da liege ich sehr gut drüber… 😛

      Lieben Gruß!

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    2. Nachtrag: Ich hab den Artikel aus der Welt mal oben im Beitrag verlinkt! (Warum kaufe ich mir eigentlich die Zeitung, wenn’s das hinterher auch alles online gibt? Hm…)

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  3. Ach ich habe vor kurzem Mal einen -Achtung nicht erschrecken: Zeitungsbeitrag (alles Lüge!:)) geteilt. Da ging es um die vielen sogenannten Lifestyleblogger, die ihre Diät und Fitnesstipps verbreiten. Im Sinne von Ersatzreligion, die schon stark Esstörungen ähneln. Weil ja selten jemand von denen wirklich sich auskennt. Da hab ich gleich einen auf den Deckel bekommen auf FB. Nach dem Motto, Modeblogger seien ja auch keine Experten und lalalaaa. Wobei es noch einen Unterschied macht, ob Leute ihre Gesundheit ruinieren durch fragwürdige „Ernährungstipps“ oder einfach nur eine häßliche Kutte tragen. Liebe fettige Burgergrüße sendet dir Sabina xxxx

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    1. Da sagst du was und das wäre direkt noch mal nen separaten Post wert (aber vielleicht nicht von mir, man muss sich ja auch nicht in jede Nesselansammlung sezten, die so rumsteht 😎 ): Ersatzreligion! So kommt es mir auch immer häufiger vor. Und wehe, du möchtest mal vorsichtig nachhaken… oha… das gibt gut auf die Mütze. 😉

      Finde ich zum Teil absurd, was sich da Experte nennt oder als solcher bezeichnet wird (reicht schon, in irgendeinem dubiosen Magazin/auf was auch immer für einer Website aufzutauchen), da kannst du ebenso gut deine Nachbarin oder den Briefträger fragen. Es gibt einige (sehr) wenige, von denen ich Tipps unbesehen übernehme. Bei allen anderen denke ich: Okay, interessant… und nun recherchier mal selbst weiter, ehe du das für dich in Erwägung ziehst. 😉

      Hm… mag ja sein, dass Modeblogger keine Experten sind, aber richtig: Ist ein gewaltiger Unterschied, ob mir jemand Klamotten oder Nahrungsergänzungsmittel schmackhaft macht oder mich in eine einseitige Ernährung quatscht.

      Fettige Burgergrüße? Von mir bekommst du kalte Pizzagrüße (war aber nur ne halbe)! 😛

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  4. „Normal essen“ gibt es doch gar nicht…. *gg* zumindest nicht, was jeder als „normal“ empfindet. Ich denke, am Ehesten wäre „normal“ Essen nach Jahreszeit und Angebot der Region, aber wer will das schon dauerhaft? Auch ein Münchner möchte mal Seefisch essen oder ein Hamburger eine Mango (respektive Weißwurst….).
    Wichtig für mich ist, dass es mir 1. schmeckt und 2. mir gut tut. Vieles ist auch eine Sache der Gewohnheit.. wir haben jetzt zum Beispiel schon seit fast 3 Monaten keine Chips mehr gekauft… grins.. und das ist inzwischen gar kein Thema mehr.
    Früher mussten wir ja auch wegen meines Sohnes sehr auf die Ernährung achten, ein bisschen davon ist zum Glück hängen geblieben, ich schaue immer noch gern, was in meinen „Lebensmitteln“ drin ist.. daher kaufe ich grundsätzlich keine fertigen Joghurts oder sonstige Süßspeisen (bei Eis mache ich da schon mal eine Ausnahme, aber selten), kaum Fertiggerichte und keine Fixprodukte. Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, umso weniger setzt es auch an. Und wenn es pure Sahne ist! Ob ich das wissenschaftlich belegen kann? Nö. Ist mir auch wurscht. Ich esse das, worauf ich Appetit habe und versuche, nicht zu übertreiben. Ich habe immer noch 4-5 kg zu viel auf den Rippen (eigentlich gerade da nicht, aber wer sagt schon: ich hab ein paar Pfund zu viel an den Knien…..), bin aber laut meines Arztes „für mein Alter sehr beweglich“ (haha. hab sehr gelacht) und meine Blutwerte sind, wenn ich nicht grade Quatsch mit meinem Blinddarm veranstalte, erstaunlich gut. Also mache ich wohl was richtig. Und ich habe noch nie ein einziges Diätbuch gelesen 😉
    Mach also einfach weiter so, das ist offenbar genau das Richtige für dich!
    Liebe Grüße!

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    1. Hm… stimmt. Was ist „normal essen“? Ich definiere normal: Sich nicht ständig Gedanken über das machen, was man isst und die Nahrungsmittel nicht in ihre Einzelteile zerlegen. Lese ja gerade zum 2. Mal „Neuland“ von Ildikó von Kürthy (der erste Lesezeitpunkt war subotimal, weil ich mir heftig den Fuß verstaucht habe und die SchwiMu tags darauf einen Schlaganfall hatte, da kann einen so ein Buch auch nicht aufmuntern oder ablenken) und komme aus dem Nicken und Passagen mit Zettelchen markieren auch gar nicht mehr raus. Über das Essen schreibt sie treffend: „Wir sind eine Nation von essgestörten, figurfixierten Deppen, die immer noch nicht kapiert haben, dass des nicht Hunderte verschiedener Diäten gäbe, wenn eine von ihen wirklich funktionieren würde[…]“.

      Und die im Buch zitierte Ernährungsmedizinerin Anne Fleck sagt: „Essen ist Genuss und Kultur. Allein die Dosis macht das Gift. Wir sind dabei, ein Volk von freudlosen Essern zu werden, mit durch Diäten versauten Körpern und der absurden Vorstellung, dass man von einern Tafel Schokolade zwei Stunden früher stirbt. Die Woche hat sieben Tage. Wenn Sie sich an an fünfen davon ausgewogen und gesund ernähren, reich das völlig aus. Zu viel Verbissenheit schlägt einem mehr auf den Magen als ein Stück Buttercremtorte.“

      Könnte noch mehr zitieren, aber das reicht erstmal. Und wenn ich mir essenstechnisch an jemandem ein Beispiel nehme, dann an dir. Punkt 1+2 bringen es auf den Punkt. Dann noch das ganze Fertigzeug/die Fixprodukte weglassen und so frisch wie möglich kochen und gut is. Du zeigst ja, wie gut das funktioniert und beweglich biste auch noch für dein Alter. *g* Besser geht’s nicht. 😛

      Lieben Gruß!

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  5. Oh menno…. ich werd irre…. woher weißt du, dass das seit kurzem genau mein Thema ist?
    Also, ich wollte, wie so oft, vor meinem Urlaub noch mal eben etwas abnehmen, die dazu benötigten Globuli gekauft….. Und was passiert?!?! Ich entdecke bei einem anderen Block (Die Modeflüsterin – darf ich das sagen??) das Konzept IntuEat und bin sofort angefixt. Yeah, das ist es!!!!! Intuitives Essen. Die Globuli habe ich übrigens direkt einer Freundin verkauft :-))
    Da ich viel lese, eben gegoogelt und das Buch „Intuitives Abnehmen“ bestellt – ist preiswerter als das Online-Konzept ;-)…. das Buch ist gestern geliefert worden, die ersten Seiten sind gelesen.
    Tja, was soll ich sagen? Mir geht es diesmal nicht ums Abnehmen, sondern ich will endlich mal diese schei…Verbote aus meinem Kopf bekommen, dieses mir alles verbieten und letztendlich doch jeden möglichen Schrott in mich reinzustopfen, wenn das Herz weint und Aufmerksamkeit fordert. Um mich danach sooooo schlecht zu fühlen: Ich Versager!
    Also möchte ich lernen, genau hinzuschauen:
    Habe ich überhaupt Hunger oder schreit meine Herz? Worauf habe ich denn Hunger, was tut mir gut (habe eine Histaminintoleranz, ernähre mich nur nicht danach – mit teilweise ähm… üblen Folgen), womit fühle ich mich nicht aufgebläht und energielos, was macht das Essen mit mir, wann bin ich satt? Darf ich echt was auf dem Teller übrig lassen – so eine Verschwendung!?
    Hungergefühl – erst mal ein Glas Wasser und dann in mich hineinhören… habe nie gelernt, bewusst mich wahrzunehmen, meine Bedürfnisse und Wünsche.
    Ups, ich stoppe jetzt mal… könnte noch viel mehr schreiben, so sehr beschäftigt mich dieses Thema, denn es geht nur vordergründig ums Essen.
    Für mich ist es nach Jahren der ständigen Diäten, der selbst auferlegten Verbote, des nicht unbeschwert genießen dürfen, der einzige Weg, endlich mal achtsam mit mir, meinem Körper und Herz umzugehen. Denn das Oberthema ist: Achtsamkeit, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen…
    Ach ja, die Wechseljahre sind nicht so schlimm, wie es überall erzählt wird. Schob vor meinem 50sten ’ne Riesenpanik und was passiert? Ich fühle mich – trotz der ganzen Zipperlein – besser denn je! So, das musste ich mal loswerden…

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    1. Ha, das ist ja mal eine erfreuliche Aussage, die ich mir im Hinterkopf abspeichern werde: „Die Wechseljahre sind nicht so schlimm, wie es überall erzählt wird“. Dann werde ich beschließen, zu denen zu gehören, bei denen es möglichst angenehm abläuft. 😉

      IntuEat? Wieder was gelernt. Ich wusste gar nicht, dass es da ein Konzept gibt, aber das scheint allemal sinnvoller zu sein als die zigste Diät. Und es ist echt traurig, womit das Essen so überfrachtet wird. Würde mir da auch wünschen, die Festplatte einfach löschen und neu formatieren zu können, aber so einfach ist es leider nicht. Und da ist, wie du schreibst, wirklich auch Achtsamkeit ein großes Thema. Bin selbst erstaunt, in welchen Situationen ich manchmal zum Essen (möglichst fett, herzhaft oder süß) greifen möchte, wenn mir gerade igendwas nicht in den Kram passt. Oder das süße Teilchen, dass den Nachmittagskaffe versüßt etc. Da lauern echt viele Fallstricke. Und ich wünsch dir viel Erfolg auf deinem Weg, die Ernährung für dich aufzuschlüsseln. 😉

      Lieben Gruß!

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  6. also ganz ehrlich – wenn ich so dürr wäre wie die von dir aufgezählten prominenten damen würde der bahnwärter mich zum arzt schaffen…..
    es ist zwar ziemlich leicht geworden massiv zuzunehmen mit fast 50 auf dem zähler – aber ich werde auch jetzt nicht anfangen mir eine essstörung zuzulegen. und da mir „gefährliches“ essen wie pommes, die meisten süssigkeiten (ebenso limos) und chips sowieso nicht schmecken muss ich auch keinen stress machen und mit „sport“ anfangen!
    ein wenig die nudelportion verkleinern und dafür mehr käse, gemüse etc. auf´m teller und nicht jeden abend wein und bier nur nach einer bergtour oder einem harten gartentag. dann läuft der laden. auch wenn ich laut tabelle schon unter plus size falle – ich lass mir nicht einreden ich wäre dick 🙂
    xxxxxx

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    1. Da ist der Bahnwärter ein kluger Mann. 😉 Und ich zitiere gleich nochmal aus in dem Kommentar an Frau Vau erwähnten Buch, weil’s gerade so schön passt: „Ein BMI unter 17 ist die Voraussetzung für eine Karriere auf dem Laufsteg. Und für die Einweisung in eine Klinik für Essgestörte. […] Models sind hochbezahlte Anorektikerinnen. Die angebliche Idealfigur ist für den Körper die Hölle. Aber fatalerweise sind es diese krankhaft mickrigen Figürchen, die sie Sehgewohnheiten bestimmen. Das Kranke wird als ideal, das Normale als gestört wahrgenommen.“ Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. 😉

      Du fällst unter Plus Size? Auf deinen Fotos sehe ich kein Plus Size. Aber ich habe mir auch angwöhnt, Fernsehfilme/serien, in denen nur noch so dürre Püppchen rumlaufen, zu meiden. Darum schaue ich mittlerweile auch sehr wenig in die Röhre und das ist auch gut so. 😛

      Lieben Gruß!

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  7. Bei mir hat die Ernährungsumstellung was gebracht. Ich esse kaum noch Süßigkeiten und verzichte weitestgehend auf Kohlenhydrate, aber nicht ganz. Eins muss ich aber: satt werden. Sonst werde ich gnaddelig. Außerdem hasse ich Smoothies und Superfood. Man kann sich auch so gesund ernähren.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Da bin ich bei dir. Ich muss auch satt werden. Zwingend. Sonst bin ich unausstehlich und sehr, sehr bösartig. Und richtig: Man kann sich auch ohne Smoothies und Superfood gesund ernähren. Ging ja früher auch. 😉

      Lieben Gruß!

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  8. Toller Post! Ich esse alles was mir schmeckt. Keine Kohlenhydrate mehr, käme für mich nicht in Frage und finde ich auch komisch. Das kann man doch nicht ewig durchhalten? Ich jedenfalls nicht.

    Ich habe durch abends keine Kohlenhydrate und wenig naschen – außer samstags, da wurde alles reingeschaufelt – mittags aber normal essen, auch Pommes Currywurst oder Nudeln, mal 10 kg abgenommen vor zwei Jahren. Das meiste ist leider wieder drauf. Tja, wie las ich letztens so schön: Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot. Und nie wieder Kuchen oder Schokolade? Geht gar nicht 😦 LG Andrea

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    1. Ganz vergessen. Leider bin ich seit meiner Kindheit süchtig nach Chips. Damals waren Chips ein Trost und leider nimmt man diese Angewohnheiten ja gerne mit ins Erwachsenenalter. Ich weiß, es ist auch Faulheit sich damit auseinander zu setzen, aber es ist auch so schwer 😦 Warum waren nicht Äpfel mein Trost?

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      1. Danke! 😉 Ich hab das mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate mal probiert, aber es war zum Scheitern verurteilt, weil ich ohne einfach nicht leben kann und mag. Also habe ich mir eingeredet, dass ich im Herzen (und vom Magen her) wohl irgendwie Italienerin oder Französin sein muss. *g* Den würde auch niemand vorschlagen, Brot oder Pasta wegzulassen und die sind ja nun auch nicht alle übergewichtig. Denke einfach, dass es auch da die Menge macht.

        @Chips: Oh ja, da schreibst du was. Geht mir ähnlich. Chips und überhaupt das Essen (nein, leider kein Salat oder so) sind bei mir auch mit Belohnung und vor allem Trost verknüpft. Ärgerlich. Kommste auch echt schwer gegen an und normalerweise rät man ja dann, so ein Zeug nicht im Haus zu haben, haha… Der (schlanke und sportliche) Junior möchte aber wohl kaum auf Chips verzichten, weil Mama in schwachen Momenten nicht die Finger davon lassen kann. Na ja… frau wächst an den Herausforderunge… 😎

        Lieben Gruß!

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  9. Gwyneth als Ernährungsvorbild. Ich bin begeistert. Irgendwo stand mal, dass wir wissen was sie ißt etc., der letzte gute Film von ihr sei aber schon Jahrzehnte her. Die Frau ist Schauspielerin, alle anderen haben auch keine Ausbildung in Richtung Ernährung gemacht (zumindestens gehe ich bei den Tipps davon aus). Weshalb sollten die sich da auskennen? Aber es verkauft sich gut (genauso wie „Armes Mädchen kämpft sich nach oben…“
    Ich mache seit ewigen Zeiten keine Diät mehr, ernähre mich einigermaßen ausgewogen mit etlichen Ausrutschern vor dem Süßigkeitenregal und mache genug Sport, dass sich das wieder ausgleicht. Bei der Vergabe der Gene hatte ich auch ein bisschen Glück und bei dem, was mir schmeckt auch.
    Und ich freue mich schon auf die nächste Sau (Diät), die durchs Dorf getrieben wird. Es ist schon erstaunlich, auf welche Idee sog. Experten so kommen. Ich finde das jedenfalls immer wieder amüsant.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Du kannst dich auf jeden Fall mal bei deiner Mama für die tollen Gene bedanken! 😛

      Und stimmt, ist schon absurd, dass die Ernährungsspleens von Menschen, die einfach nur möglichst dünn sein müssen, überhaupt der Rede wert sind. Das Einzige, worum ich diese Ladys beneide, ist die Tatsache, dass die einfach einen Koch anheuern können, der sie mit gesundem Zeugs versorgt. Also, wenn sie denn essen. 😎

      Die nächste Ernährungssau…hm…ob es etwas gibt, was noch böser als Kohlenhydrate sein kann? 😛

      Lieben Gruß!

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  10. Guten Abend Anna!
    Auch wenn ich hier damit alleine bin, oute ich mich mal als etwas, wie sagt man da, essgestört? 😀
    Ich kaufe sogenannte Superfoods, nicht alles, aber was mich anspricht nehme ich mit nach Hause. Ich für mich finde nicht das alles reicht, was bis jetzt auch gereicht hat. Aber ich bin da nicht intolerant oder so, jeder soll genau das tun womit er sich gut versorgt fühlt. 🙂

    Liebe Grüße ❤ 🙂

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    1. Oh Mist. Wenn du „essgestört“ bist, bin ich es auch. Ich probiere nämlich einige deiner Rezepte aus und bin begeistert. 😛

      Aber das, was du kochst, läuft für mich auch einfach nur unter „bewusst und vollwertig“. Du legst nämlich Wert auf Genuss und das liebe ich. 😉

      Lieben Gruß und hab einen schönen Abend! ❤

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    1. *g* Nee. Das wäre ungesund. 😛 Ich trage Konfektionsgr. 38/40 bei einer Gr. von 1,62m. Finde ich normal, aber Idealgewicht ist es natürlich nicht. 😉

      P.S: Scroll mal auf meinem Instaaccount relativ weit runter, da gibt’s ausnahmsweise auch ein Bild, auf dem ich mich vom Schuh bis zum Hals abgelichtet habe.

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  11. Ach, dieser ganze Diäten und Ernährungsfirlefanz geht mir schon sowas von auf den Wecker.
    Man weiß es doch eh, was einem am besten hilft sein Gewicht zu halten.
    Ganz normale (nicht überfüllte Teller) Mahlzeiten. 3 Mal täglich. Davon einmal warm und frisch. Zwischendurch Obst und Gemüse knabbern, Wasser trinken und eben keine bis wenig Süßigkeiten.
    *Seufz* dazu den inneren Schweinehund überwinden und mindestens 4 Mal die Woche Sport machen.
    Jaja, wissen tun wir es doch eh Alle!
    Nun kommt die Realität:
    Ab und zu schreit die Seele halt nach Süßigkeiten. Da zu widerstehen ist fast unmöglich. Besonders in der PMS oder Stresszeit.
    Sport ist jedes Mal eine „Schweineüberwindung“ und macht so überhaupt keinen Spaß.
    Und dazu der Frust -> wo man durch weniger Essen und Sport noch vor 10 Jahren innerhalb kürzester Zeit ein paar Kilo abgenommen hat, plagt man sich ab 40+ wochenlang für ein paar Dekar ab. Und diese „Fettrideln“ am Bauch verschwinden zusätzlich der Hautkrater an den Beinen und Po trotzdem nicht mehr.
    Was solls……..
    Liebe Grüße und Mahlzeit 🙂

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    1. So isses. Und ich musste gerade echt lachen, weil wir schon komisch sind – egal, ob es nun um Diäten oder die neue Wundercreme geht. Man weiß genau, was zu tun oder zu lassen ist. Und dass es keine Lebensmittel gibt, von denen du nur mehr essen musst, um mehr abzunehmen und dass es keine tolle Wundercreme gibt, die Sonnenbäder, Kettenrauchen und faul auf der Couch sitzen ausbügelt… und was ist? Schau in die Zeitschriften, schau dir an, was in den Regalen der Drogeriemärkte steht. Es ist absurd. Und noch absurder ist, dass ich mich selbst gerne mal von komischen Versprechungen einlullen lasse… der Mensch ist schon wunderlich. 😛

      Lieben Gruß!

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  12. Ein großartiger Text! Ich muss zugeben, ich bin überhaupt kein Freund von Diäten und Ernährungsformeln. Wenn ich Low-Carb nur schon höre…ohne Kohlenhydrate wäre ich komplett aufgeschmissen ;). Aber ich kann dir da nur voll zustimmen: einfach ein gesundes Maß halten und aufhören zu essen, wenn man satt ist. Da darf es auch mal ein Stück Sahnetorte sein!
    Liebe Grüße,
    Christina ♥ https://caliope-couture.com

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    1. Danke. 🙂

      Ich rebelliere auch, wenn mir jemand meine Kohlenhydrate streichen will. Ein bisschen reduzieren und am Abend vielleicht drauf verzichten? Eventuell. Aber ganz ohne? Derzeit undenkbar. 😉

      Lieben Gruß!

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  13. Liebe Anna,
    hätte ich bei dem, was ich arbeite (ja, genau: was mit Essen und Gewicht 😉 ) DIE Zauberformel – ich würde unsagbar reich werden. Absolut schwierig ist es, die Menschen davon abzuhalten, den durch die Dörfer gejagten Säuen hinterherzuhecheln … Dummerweise verkauft sich Hoffnung sehr gut, unpopuläre Dinge wie „Gewohnheiten ändern“ oder „mal darüber nachdenken, was man isst“ oder „einfach mal normal essen“ sind – nunja, unpopulär, weil langwierig. Du machst das schon gut und richtig. 🙂
    Lieben Gruß
    AnnJ

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    1. Ich glaube, das ist nicht nur schwierig, sondern fast unmöglich. 😛 Und es verkauft sich halt auch nicht so gut, weil es, wie du sagst, einfach unpopulär, unglamourös und anstrengend ist. Da könntest du bestimmt ne Menge über „Ernährung als Ersatzreligion“ schreiben. Oder was zum Thema Superfoods. Mir klappte am Samstag im Biomarkt (da gibt’s meinen derzeit liebsten Brotaufstrich) die Kinnlade runter, als ich den Preis von Chia-Samen, Gerstengras & Co gesehen habe. Was mich geritten hat, das mal zu kaufen? Keine Ahnung. Aber die Gehirnwäsche (Blogs, Zeitschriften) funktioniert. 😉

      Lieben Gruß!

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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