Kolumne| Mein Leben ist (k)eine einzige Party.

#kannSpurenvonIronieenthalten

#mussabernicht

Manchmal sitze ich frühmorgens in meinem fair produzierten Negligé aus Bio-Baumwolle [eigener Anbau, selbst gefertigt!] auf dem Balkon, nippe an meinem grünen Smoothie [alles eigene Ernte!] und bin dankbar dafür, dass ich ich bin und dass ich so ein fantastisches Leben leben darf. Okay. Das war ein bisschen gelogen.

Ich trinke Kaffee von Ald… Feinkost Albrecht, trage ein Shirt und mein liebstes schluffiharemshosenähnliches Teil von Hermès…äh… H&M und frage mich gelegentlich in den nicht so dankbaren Momenten, warum ich offensichtlich nicht das Beste aus mir und meinem Leben raushole. Denn wenn ich das täte, wäre ich ja wohl im Dauerpartymodus oder wenigstens… hm… Bundeskanzlerin? Vorsitzende eines Pharmakonzerns? Spielerfrau? Oder Paragraphenreiterin, die Mecklenburg-Vorpommern ein Seilbahngesetzt aufs Auge drückt? Wie es geht, das Beste aus sich und seinem Leben rauzuholen, weiß doch jeder Depp – zumindest jeder Depp, der sich einschlägige Lektüre in Form von Büchern (z.B. „Goddess Attitude“) und Blogs oder lustigen Motivationssprüchlein auf Instagram gönnt. Eigentlich ist nämlich alles total easy und das Leben eine große Party.

Die Essenz meiner „feel good“-Leküre: Stress mit Mann, Kind(ern), Haustieren oder Nachbarn (und deren Kindern und Haustieren) existiert nicht und wenn, bekommst du überhaupt nichts davon mit, weil du von deinen eigenen good vibrations dauerzugedröhnt bist. Krankheiten, finanzielle Sorgen oder andere Probleme suchen dich oder deine Angehörigen aufgrund deiner good vibrations auch nicht heim – es sei denn, du hast einen Fehler in deinem (Denk)System, das ist dann aber wirklich dein Problem. Denn wie bitte? Im Job oder im Privatleben hakt’s? Schuld eigene. Es ist dein Leben, also mach was draus und schaffe dir gefälligst das Umfeld, in dem du so richtig strahlen kannst. Wer dein Strahlen dimmt, wird gnadenlos rausgekickt – dein Leben, deine Regeln, da kannst du keine Miesmacher brauchen. Fühlt sich das zwischendurch vielleicht ein bisschen einsam an, weil du ja alle Störenfriede entsorgt hast? No problem, wenn du richtig gepolt bist, ziehst du bald (wie bald, weiß aber keiner, stell dich auf eine längere Durststrecke ein) die Menschen an, die auch so dauerglückszugedröhnt sind wie du, denn das ist ein universelles Gesetz.

Und vielleicht hast du es noch nicht gemerkt, aber tatsächlich ist das Leben eine einzige Party, aus der du dir nur die Rosinen rauspicken musst. Selbstverständlich reden wir hier von mit Blattgold überzogenen Designerrosinen und nicht von den Hutzelteilchen, die „einfache Bäcker“ in ihre Brötchen pumpen – die sind pfui und nichts für Menschen wie dich. Wichtig: Die, die zu dieser Rosinenpickerei nicht in der Lage sind, haben nichts mit dir zu tun – lass sie links liegen, die ziehen dich bloß runter. Und du kannst es dir im Sinne deiner Ausstrahlung auf keinen Fall leisten, dich runterziehen zu lassen, denn das dimmt deine Attitude ganz gewaltig und dann hast du wirklich ein Problem! Ignoriere daher zwecks persönlicher Strahlkraftoptimierung unbedingt die Nachrichten (alles Lüge, die Welt ist schön!), meide Zeitungen (noch mehr Lügen! Es ist unfassbar!!!), besuche niemals Angehörige in Pflegeheimen (was man da alles sieht, da bleibt sogar einem Hardcore-Glücksbärchi kurzfristig das Lachen im Halse stecken) und – ganz wichtig! – gehe um Himmels willen mit Scheuklappen durch die Stadt oder zieh am besten gleich in ein kleines Kaff (oder auf eine Hallig!), in dem niemand weiß, wie man Obdachlosigkeit, Armut oder ähnlich unschöne Dinge buchstabiert – dann hast du ziemlich gute Chancen, dass dich nichts und niemand runterzieht. Und wer nicht mitzieht, hat einfach nur nicht gecheckt, wie das Leben läuft. Du hingegen hüpfst leichtfüßig wie ein Eichhörnchen auf Speed durch deinen fluffigen Tag und lachst alle Probleme einfach weg. Yeah. Party on!

Tja. Für’n Ar… äh… für die Tonne. Mein Leben ist nicht nur schön, es ist keine dauerspaßige Ferrero-Küsschen-Party und es besteht auch nicht nur aus mit Blattgold überzogenen Rosinen – da sind durchaus ein paar faule Kartoffeln dabei und tatsächlich liegen auch nicht alle davon in meinem Verantwortungsbereich. Nichtsdestotrotz ist es mein Leben und das hat nun mal hübsche und hässliche Ecken und viele Gesichter. Mal ist es strahlend und gut gelaunt, dann wieder melancholisch, zweifelnd, wütend oder traurig – manchmal sogar all das innerhalb weniger Stunden. Und gelegentlich schaut mein Leben auch verständnislos aus der Wäsche. Weil es scheinbar nur eine Art von wahrem Leben gibt und das sirrt vor good vibrations. Nein danke, nicht mit mir. Ich muss mich nicht länger als nötig in Selbstmitleid und schlechten Gefühlen wälzen, aber wenn sie da sind, sind sie nun mal da und werden entsprechend und möglichst sozialverträglich gelebt, weil auch sie zu meinem Leben gehören.

Es ist ja so eine Sache mit dem schönen Leben, weil Schönheit auch immer im Auge des Betrachters liegt oder sich nicht jedem erschließt. Manche Dinge sind zwar eigentlich zu hässlich, um schön zu sein. Dabei sind sie aber auch wieder viel zu schön, um hässlich zu sein. Es sind Liebhaberstücke. Und darum sitze ich mit meinem Aldi-Kaffee auf dem Balkon und bin dankbar für dieses Leben mit all seinen Gesichtern. Null Prozent Blattgold, einhundert Prozent meins. Und solange ich das verstehe und zu schätzen weiß, reicht das völlig aus.

[Beitragsbild: erstellt mit Canva]

 

34 Kommentare zu „Kolumne| Mein Leben ist (k)eine einzige Party.

  1. Hardcore-Glücksbärchi :)) Ach Anna supertoller Text. Beim Arzt sollte man wohl auch nicht arbeiten, wenn man ein Blattgoldleben führen möchte. Pff ich mach aber auch grad alles falsch 😉
    Dir einen wunderschönen Tag, mir wird er sicher zu heiß, Mist dann seh ich verschwitzt aus, das ist auch gaaanz schlecht. Liebe Grüße Tina

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    1. Oh nee, beim Arzt sollte man auch nicht arbeiten. Oder im Krankenhaus. Brrr. Andererseits ist das vielleicht unheimlich gut fürs Karma und dann wirst du im nächsten Leben eine… äh… Prinzessin? Oder eine zweite Vivienne Westwood? 😛

      Bei dir wird es zu heiß und ich habe mittags ohne Jacke gefroren. Aber das hat sich jetzt auch erledigt.

      Lieben Gruß!

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        1. Ich muss das jetzt mal hier bestätigen, dass bei mir auch kein Balkon ans Haus wächst! Obwohl ich mir den schon seit gut 10 Jahren ganz fest wünsche. Bitte, liebe Ratgebertante Anna, was mach ich nur falsch??? Muss ich vielleicht mehr Lavendelduftöl verbreiten? Mehr Ommms bei Yoga chanten????

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  2. 🙂 Das hast Du sehr treffend auf den Punkt gebracht. Es gibt im Leben nämlich nun mal unschöne Dinge – auch so ganz kleine wie Rechnungen bezahlen, Geschirr spülen und staubsaugen. Ach ja, einkaufen und Kühlschrank auffüllen. Und nebenbei noch Geld verdienen, auch Krankheiten und Unglücke undundund …. irgendwo habe ich wohl die Abzweigung zur Partymeile verpasst – aber weißt Du was? Ich finde das sehr gut so! Ich mag außerdem keine Rosinen. Aber der Kaffee schmeckt auf meiner kleinen Terrasse hervorragend!

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    1. Über diese kleinen Dinge darf man sich ja mal gar nicht ärgern. Die musst du mit Liebe und Hingabe erledigen, dann klappt’s auch mit dem Rest. So sagt man. 😉

      Terrasse? Oooh… die könnte mir auch gefallen. Am besten mit Meerblick!

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  3. na – wieder zu viele hochglanz-blogs/glämmer-instas geguckt?? 😉
    du klingst wie eine, die ganz allein ´ne halbe torte, eine schachtel pralinen und eine ganze flasche sehr süssen sekt konsumiert hat – und der jetzt gaaanz schlecht ist…..
    empfehle ordinären pfefferminztee 🙂
    xxxxx

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    1. *g* Merkt man das, ja? 😛 Habe mich tatsächlich intensiv mit einigem auseinandergesetzt, was andere unheimlich motiviert. Nun ja. Bin ja geistig durchaus flexibel und neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen (so sie für mich Sinn machen!), aber was da teilweise rausgehauen wird, das grenzt an Verdummung. Und dieses „Wenn dieses oder jenes nicht läuft, liegt das Problem bei dir“ finde ich zynisch bis gefährlich. Darum musste dieser Text raus. 😉

      Pfefferminztee? Bäh. Da muss ich meinen Kopf aber unter dem Arm tragen und dann kann ich auch nicht mehr trinken. :mrgreen:

      Lieben Gruß!

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      1. Für mich liest es sich auch ein bisschen traurig .. also hinter den Worten, oder dazwischen. Aber beim lesen fehlt auch die Stimme desjenigen, also deine Stimme, und wie du dabei geguckt hast beim schreiben. Lass dir liebe Grüße da und eine dicke Umarmung ♡

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        1. Traurig? Hm… vielleicht, weil der Text nicht von der ersten bis zur letzten Zeile zum Lachen ist, sondern durchaus einen ernsten Einschlag hat? Zumindest war ich beim Schreiben nicht traurig. 😉

          Lieben Gruß zurück! ❤

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  4. Diesen Artikel habe ich heute zwischen zwei Unterrichtsstunden gelesen und gegrinst und innerlich gefeiert. So herrlich direkt auf den Punkt gebracht.
    Bitte weiter so! Genau deswegen lese ich dich so gerne! :-*

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    1. Es ist ja nicht so, dass ich hiermit propagieren möchte, dass wir alle wie miesmuffelige Sauertöpfe rumrennen sollen, um Himmels willen! Mit einer Portion Leichtigkeit geht alles, nun ja, leichter. 😉

      Aber manches klingt halt doch ein bisschen arg realitätsfern. Da werd ich zickig. Und ich freu mich, hier wieder mehr von dir zu lesen! Yeah. Party. 😛

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  5. Dein Post – das erinnert mich an einen anderen Blog, den ich zu meiden begonnen habe, wie der Teufel das Weihwasser. Pfefferminztee gegen die Übelkeit, wenn man zuviel Schoki oder in diesem Fall „Goodess-Dingsda-Attitude“ zu sich genommen hat – das klingt gut 🙂

    Ich geh mir jetzt Tee kochen – willst auch einen? 🙂

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    1. Für mich lieber Kaffee. 😉

      Ich lese tatsächlich (und das seit Jahren) noch einen Blog, der vor good vibrations sirrt und finde es spannend zu sehen, wie sich dieses Blog im Lauf der Jahre weiterentwickelt hat – „Motivationsposts“ werde da aber immer weniger. Mit diesem Blog ist die Sparte für mich persönlich allerdings auch besetzt. Mehr kann und mag ich davon nicht lesen. Und dass ich dir damals echt die „Goddess Attitude“ empfohlen habe… oha… verzeih mir! 😛

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      1. Jetzt muss ich lachen – kein Ding. Ich gestehe, ich hab das Buch geg**elt und dann „nein danke“ gedacht 🙂 Ich arbeite lieber weiter wie bisher daran, dass sich die Dinge ändern hier – auch wenn es eben „Arbeit“ ist und mir keine Blumen dabei aus’m Allerwertesten wachsen *lach* Sorry, ich bin albern heute 🙂

        Der Blog, den Du da noch liest, ich glaube, das ist der, den ich meide. Jedenfalls hatten wir glaub ich, mal über den geschrieben. Falls er das ist – ich sehe da keine good vibrations sondern Narzissmus in reinster Form. Was nicht heisst, dass ich nicht vieles für möglich halte oder gar ablehne – ganz m Gegenteil. Manches, was da steht, stimmt ja auch – aber die Selbstverliebtheit nervt mich sehr und dann, dass da dieses Frauenbild propagiert wird und alles, was nicht so ist, wird oft in den Kommentaren von den ach so liebeserfüllten Damen sowas von abgewertet – das ist schon schlimm. Und verlogen. Da bin ich dann doch wieder raus 🙂

        Hab einen schönen Tag 🙂

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        1. An manchen Tagen ist mir das auch too much. Aber andererseits: Wenn du dich nicht selbst toll findest, wer soll es dann tun? Allerdings klingt es auch total ungewohnt (sogar ein bisschen spinnert?), wenn einer sagt: Ich find mich toll.

          Ja, es gibt Menschen, die das sagen. Verbreiteter ist es allerdings, sich selbst klein zu machen. Und der Grat zwischen echtem und ehrlichem „Ich mag mich und find mich toll“ oder Narzissmus und aufgesetztem „ich bin so, wie ich bin und find das gut“ (und hinterrücks über andere lästern, die erfolgreicher/hübscher oder whatever sind) ist schon schmal.

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  6. Spätestens beim Hardcore-Glücksbärchi saß ich prustend auf dem Sofa 🙂 Nein, du klingst nicht traurig. Höchstens ein bisschen genervt. Darf ich dein Hardcore-Glücksbärchi sein? Ich mache nämlich gerade aus üblen Schwingungen rund um verlorene Koffer riesige, üppig gefüllte Online-Shopping-Bags. Das erste Paket kommt morgen *gröl* Hey, das ist quasi beispielhaft! Lob mich! Und das, obwohl ich gar keine Rosinen mag…
    Äh, ich hör jetzt lieber auf. Zwei Gin Tonic sind zu viel für mich. *hicks*
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Das hast du ganz richtig aus den Zeilen gelesen. Traurig? Nein. Genervt? Ja.

      Donnerwetter. Dass du so viel Glücksbärchi-Potenzial in dir hast, überrascht mich jetzt doch. Da fühle ich mich schlagartig wie der volle Sauertopf. 😎 Ich gratuliere und ziehe meinen Hut! Machst du genau richtig so. Nützt ja nix, über die verschwundenen Klamotten zu jammern (also… nicht länger als 1-2 Wochen *g*), müssen neue Lieblingsteile her. Aber der Schaden wird euch schon irgendwie ersetzt, hoffe ich? Ist ja schon ärgerlich genug, dass man manche Teile nicht mehr einfach so nachkaufen kann. (Hyperventiliere alleine beim Gedanken daran, dass meine Lieblingsjeans futsch ist oder die weißen Leinenturnschuhe von Superga, die’s derzeit gar nicht mehr in meiner Größe gibt… ich würde länger als 2 Wochen leiden, das sage ich dir!)

      Lieben Gruß!

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      1. Nachtrag: OMG! Es gibt ihn noch (oder wieder!) Habe ihn soeben ergoogelt und gleich noch ein Paar bestellt! Ich fliege zwar nicht, sondern fahre mit dem Bus, aber sicher ist sicher. 😛

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  7. „Manche Dinge sind zwar eigentlich zu hässlich, um schön zu sein. Dabei sind sie aber auch wieder viel zu schön, um hässlich zu sein.“
    Gut gesagt!

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    1. Danke!

      Und ich gratuliere zum neuen, alten Blognamen (für den ich auch gestimmt habe) und bin gespannt auf das, was da kommen wird. 😉

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  8. Hattest du uns nicht eine Sommerpause versprochen? Mensch, jetzt muss ich schon wieder lachen – so war das nicht geplant. Aber was solls, ist gut für meine good vibrations. Gestern waren die noch hier aber heute ist es irgendwie so leise und ich nehme keine Schwingungen mehr wahr. Könnte daran liegen, dass die Straße gestern fertig geteert wurde 🙂 Aber dann sorge ich halt anderweitig für gute Stimmung. Wo ich hier top gestylt in meiner Luxusvlla sitze und es mir bei einem Sektchen und Raffaello gut gehen lasse….frau gönnt sich ja sonst nix.
    Im Ernst, wunderbar geschrieben, ich habe gerade ein Grinsen auf dem Gesicht. Hab es fein.
    LG Andrea

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    1. Ja, ja… die hatte ich versprochen, aber der Post musste halt raus. Tut mir ja auch leid. 😉 Jetzt gibt es erstmal nur aufgewärmtes Zeug.

      Und ich freu mich, dass dich der Post zum Lachen gebracht hat – so war er eigentlich gemeint. Auch wenn mich dieses exzessive „good vibrations“-Gedöns ein wenig nervt. Aber ich verarbeite das lieber in einem Post und lach dann drüber, gibt weniger Falten. 😉

      Lieben Gruß!

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  9. Zitat: „Und der Grat zwischen echtem und ehrlichem „Ich mag mich und find mich toll“ oder Narzissmus und aufgesetztem „ich bin so, wie ich bin und find das gut“ (und hinterrücks über andere lästern, die erfolgreicher/hübscher oder whatever sind) ist schon schmal.“

    Wer sich selbst wirklich liebt, der hat es nicht nötig, ständig irgendwelche Spitzen zu plazieren oder bestimmte Personengruppen als schlechtes Beispiel (selbst wenn es „nur“ um die Kleidung geht) anzuführen. Das ist schlichtweg würdelos.

    Was den Neid und das Lästern anbelangt, sowas gibt es. Aber nicht jeder, der Kritik übt, ist gleich ein Neider. Selbst dann nicht, wenn man meint, der andere hätte jeden Grund dazu 😉

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  10. Ja das Leben ist kein ponyhof, aber ich red mir das trotzdem gern mal schön. Aber nur für mich. Da hockt dann immer noch das zickige Nichtekind und mault und die Familie will das zillionste für mich komplett unverständliche und dann ziept es in Schulter und Knie und die grauen Haare stehen in alle Richtungen. Aber ich lächle wie eine die grad den Jackpot geknackt hat. Weil ich an irgendwas total schönes denken muss oder weil der verrückte Kater so lange mault bis ich hoch nehme und er mein Gesicht streicheln kann (heute passiert, ich hab geguckt wie ein Haus). Dann sag ich alles ist ponyhof 🙂
    Liebe Grüße Ela

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    1. Ich rede mir auch vieles schön. Manches sogar zu schön. 😛 Aber ich werde aus meiner Ponyhof-Blase ja auch schnell wieder rausgekegelt – Blick in die Nachrichten/Spiegel-App genügt. Vielleicht wäre es ne Option, nach Ibiza auszuwandern und dauerzugedröhnt Schmuck am Strand zu verkaufen? Paar Perlen werde ich ja noch auffädeln können. Und deinen verrückten Kater würde ich dann gerne mitnehmen. 😎

      Lieben Gruß!

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