SocialMedia| Manche leben, andere folgen nur…

Offenbar habe ich mir in den letzten Wochen zu wenig Hirnfutter gegönnt, denn als mir die aktuelle myself (Juli 2016) in die Hände fiel, kam ich gewaltig ins Grübeln. Gebe zu, dass es durchaus ein bisschen tragisch ist, dass der Sohn über Emilia Galotti und anderen Trauerspielen… ähm… Klassikern brütet, während mein Hirn schon bei Frauenzeitschriften  raucht, aber darüber zerbreche ich mir dann morgen den Kopf. Grübelauslöser war der Artikel „…und das soll Arbeit sein?“, in dem es um Instagram geht. Genauer gesagt: Um Frauen, die ihr makelloses Leben inszenieren und zu einflussreichen Werbebotschaftern (Influencern) werden. Zu diesen Influencern gehört beispielsweise Nicole Warne, die hauptberuflich ihre Social-Media-Kanäle pflegt und Markenbotschafterin für namhafte Unternehmen (u.a. Chanel, L’Oréal) ist. Nicole, deren druchkomponierter Account Bilder zeigt, die es ohne Überarbeitung mühelos in jedes Hochglanzmagazin schaffen würden, hat noch einen Job. Im Artikel heißt es:

 

 „Ihr Job ist, das Leben zu führen, von dem ihre Follower träumen.“ 

 

Und das bringt mich ins Grübeln. Warum soll ein fremder Mensch das Leben führen, von dem ICH träume? Was habe ICH davon, außer ein paar schönen Bildchen, die mich mal kurz meinen Alltag vergessen lassen, der durchaus ein bisschen mehr Glitzer und Feenstaub vertragen könnte? Ich mag und nutze Instagram und lasse mich gerne mal inspirieren. Und überlege dabei tatsächlich, ob dieses oder jenes was für mich wäre – dann muss ich allerdings den Allerwertesten auch in Bewegung setzen und das klappt mal mehr und mal weniger gut. Was bei mir leider(?) gar nicht funktioniert ist der Gedanke: Ich kaufe jetzt alles, was meine Social-Media-Ikone trägt, dann bin ich ein bisschen so wie sie. Nein. Bin ich nicht und da mache ich mir auch nichts vor. Ich bin weiterhin ich – dann aber vielleicht mit einer neuen Creme oder einem Paar (oder ein paar mehr) Schuhe(n), in denen ich durch mein altes Leben latsche und dabei ständig mein Smarthpone in der Hand halte. Weil ich ja schauen muss, vor welcher Sonnenaufgangskulisse (Indien? Hawaii? Fehmarn?) mein kleiner, (m)ein ideales Leben lebender  Influencer seine Yogaübungen macht und auf welcher Dachterrasse er seinen Cocktail schlürft. Blöderweise muss ich mich aber auch still nach innen freuen, weil es hier nämlich niemanden gibt, mit dem ich über das reden kann, was mein Lebensstellvertreter erlebt. Meine Umgebung möchte nämlich über den Brexit reden oder über den nächsten Urlaub (nicht Indien oder Hawaii, eher Fehmarn, wenn überhaupt), über Erziehung oder über verstopfte Straßen und Bekloppte, die sich bei Hitze nicht mehr an die StVO halten können. Pfft. Sehr unglamourös.

Offensichtlich funktioniert das mit der Möhre, die vor der Followernase baumelt, aber recht gut und Instagram ist mittlerweile ein profitables Geschäft für die, die zur Crème de la Crème gehören. Ab einer sechstelligen Followerzahl, so heißt es, darf sich ein Instagrammer durchaus als respektabel betrachten. Mit simplen PR-Goodies oder Gutscheinen lässt sich in diesen Sphären allerdings keiner mehr abspeisen – dort geht es um Geld und Follower sind Geld wert. Pro 10.000 Abonnenten können rund 100 Euro für ein Foto in Rechnung gestellt werden, so heißt es. [Quelle: myself Juli 2016] Erwähnt wird aber auch, dass es schwer ist, an verlässliche Zahlen zu kommen, da sich die Branche da bedeckt hält.

 

Gut zu wissen, dass es kein Geheimnis ist, wie sich der Instagram-Erfolg einstellt und ein einfacher Instagrammer zum Social Model werden kann. Smartphone schnappen, tolle Bilder schießen, die richtigen Hashtags setzen und ein paar Feinheiten beachten. Ganz wichtig: radikalen Fokus auf die eigene Person, dafür wenig Text. Schlanker Inhalt, Überaffirmation von Luxus.“ (Quelle: SZ, Die Marke, das bin ich!) Es schadet nicht, ein wenig wie Sjana Elise Earp auszusehen. Auch eine gewisse Schmerzbefreitheit, was die Selbstinszenierung angeht, ist extrem hilfreich oder sogar unerlässlich. Es ist nichts zu banal oder zu privat, als dass es sich nicht irgendwie in Szene setzen lässt. Zur Not kämpft man innerhalb der ebenfalls Social-Media-aktiven Familie auch mit harten Bandagen darum, wer die besten Fotos zuerst ins Netz enlassen darf. Der Lohn für all diese Mühen – die logischerweise nicht mühselig aussehen dürfen – sind viele Herzchen und noch mehr Follower, die sich freuen, dass sie „ganz nah dran sind“ an der Person, die das Leben lebt, das sie gerne hätten.

Aber gut, das ist jetzt – bezogen auf o.g. Zitat – bewusst provokativ formuliert, denn natürlich gilt auch hier mal wieder: Es ist genau das, was jeder für sich daraus macht. Leben oder leben lassen? Entscheidet jeder für sich selbst…

 

Warum folgt ihr euren Lieblings-Instagrammern?

 

 [Beitragsbild: erstellt mit Canva u. privat]

50 Kommentare zu „SocialMedia| Manche leben, andere folgen nur…

  1. Interessanter Ansatz. Also von dem Schreiberling.
    Ich persönlich habe so gar keine Vorbilder. Noch führt ein anderer das Leben, das ich führen möchte. Naja. Vielleicht auch. Aber ich führe schließlich mein Leben, so wie ich es haben möchte.
    An mir geht diese Strategie wohl völlig vorbei, weil ich um nichts in der Welt jemand anderer sein will, als ich bin.
    LG Sunny

    Gefällt mir

  2. „Interessanter Ansatz“ trifft es wirklich gut. 😉

    Ich habe mir ja auch hin und wieder diese „schönen Lifestyleaccounts“ angeschaut, aber doch nicht, weil ich dieses Leben haben möchte. Mittleweile erschließt sich mir der Reiz dieser Accounts überhaupt nicht mehr – ja, die Fotos sind toll, keine Frage. Und wenn ich in schönen Bildern schwelgen will, dann schau ich mir das mal an. Aber das ist dann halt echt eine schöne Scheinwelt. Und so leben? Nein danke. 😉

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  3. Hallo Anna,
    dein heutiger post erinnert mich daran, wie es im wirklichen Leben mit den Vorbildern so funktioniert. Früher war es halt noch die „Frauenzeitschrift“ und jetzt läuft es doch viel direkter und intensiver über das Netz. Es ist immer wieder das gleiche Muster. Wir sollten einem perfekten Leben nachhecheln, klappt eh nie. Kein perfekter Job, kein perfekter Tag, keine perfekte Wohnung, kein perfekter Körper,… oh je, da kann ich mir ja gleich die Kugel geben.
    Sehr interessant wie das jetzt mit den social-media-Kanälen und den Bezeichnungen funktioniert.
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit, hab es fein
    Ganga

    Gefällt mir

  4. Über diesen Artikel bin ich in der Myself auch gestolpert 🙂
    Ich fand es eigentlich gleich ziemlichen Quatsch, ich lebe mein Leben und wie Sunny so schön schreibt, wie ich will.
    Vielleicht folge ich deshalb auch meist nur Leuten die ich mindestens virtuell länger kenne und keinen „Stars“.
    Blogpause… ich wünsche Dir eine gute Entspannte Zeit. Wird Dich vermissen 🙂
    Liebe Grüße Tina

    Gefällt mir

  5. Mein Leben will keiner Leben *gg . Den meisten dürfte es zu anstrengend sein . Zu dem finde ich diesen weißen Schreibtisch Trend dermaßen langweilig … egal wie viel Zeit diese Mädels darauf verwenden . Er zeigt mir einfach nur das sie immer noch nicht im Leben angekommen Und in der Lage sind ihr eigenes , ganz persönliches Ding zu machen 😉 Sie träumen halt davon mehr zu sein wie die anderen …als sie selbst zu sein .
    Wünsche Dir eine schöne Blog-Pause
    LG heidi

    Gefällt mir

  6. Die durchkomponierten Accounts makelloser Schönheiten mit Cocktails, Leben am Strand und in Luxusrestaurants sind mir dermaßen fremd, dass sie mich gleichzeitig gottseidank nicht interessieren. Dann kann auch kein Neidfaktor aufkommen. Anders sieht es vielleicht mal bei einzelnen Accounts aus, bei denen ich mir den „normalen“ Menschen dahinter noch real vorstellen kann. Gottseidank ist das selten.

    Zu viel Luxus einzelner Personen finde ich einfach nur per se daneben und irgendwie auch ungerecht.

    LG
    Gunda

    P.S.: Glückwunsch zum 100. Post und eine schöne, nicht zu abwesende Sommerpause für Dich. Erhol Dich gut von uns! 🙂

    Gefällt mir

  7. Liebe Anna,

    ich nehme das alles nicht ernst. Das ist so eine künstlich erzeugte Welt voller Menschen, die in meinen Augen einen Job machen, aber nie im Leben ihr wahres Leben zeigen, denn dazu würden ja auch die hässlichen Momente gehören, die unschönen Dinge, die Sorgen und die Probleme, die einfach jeder zwischendurch mal hat.

    Letztendlich möchte ich ein erfülltes Leben führen und dazu soll das gehören, was mir gut tut und für mich wichtig ist. Da eifere ich keinem nach, sondern versuche mein „eigenes Ding“ zu finden und umzusetzen.

    Inspirieren lassen kann man sich in Teilen ja – warum nicht? Solange es zu einem selber passt und auch machbar ist, ist da ja nichts verkehrtes dran. Nur überhand nehmen sollte es nicht, wie Du schreibst, mit dem Smartphone in der Hand nach den tollsten Motiven suchen, dabei aber die Schönheit des Augenblicks nicht erkennen oder geniessen können – das wäre schade.

    Ich wünsche Dir eine schöne Sommerpause ♥

    Lieben Gruss
    Clara

    Gefällt mir

  8. ich glaub es gibt schon einige leutchen die so leben – und zwar schon länger als instagram – man siehe nur mal den erfolg all dieser klatschblättchen und groschenromane, soap-operas und rosamunde-P.-filme….. lieschen aus hintertupfing hat auch früher schon gedacht wenn sie nur die haare wie pam aus dallas trägt dann klappts auch mit dem millionär und der fetten villa ;-P
    und dass die firmen da ordentlich zahlen ist ja klar – in zeiten der totalen übersättigung muss schliesslich trotzdem konsumiert werden – damit das turbokapitalismusrad sich schön schnell weiterdreht.
    ich hab auch idole – aber die sind nicht bei instagramm!
    xxxxxx

    Gefällt mir

  9. Ich kenne ja Leute, die wirklich so leben. So angezogen, so eingerichtet. Und die haben noch nicht mal einen Instagram-Account!! Insofern kenne ich das und mag das auch sehr… ich kann es halt nur selber nicht. Also nicht als Gesamtkonzept 😉 Trotzdem hole ich mir immer noch gern Inspirationen…. allerdings schreckt es mich auch ab, wenn ich mitbekomme, dass nur noch was verkauft werden soll. Ich mach das ja schließlich auch umsonst…. *grins*
    Und das durchgestylte Leben als Beruf… nein danke! Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, möchte ich in Ruhe einen Kaffee trinken und auf mein gemütliches Sofa gehen, mit dem Hund spazieren oder mit einer Freundin telefonieren…. wenn ich jetzt noch überlegen müsste, eine Ecke Bettwäsche zu bügeln, um das Croissant, das ich eh nicht essen würde, weil ich ja Size Zero trage, perfekt in Szene setzen zu können…. uh. Wirklich… eine Vierzig-Stunden-Woche ist da nichts gegen! Wie gesagt, ich kenne Menschen, die so leben. Und das ist STRESS. Anstrengend. Und teuer. (und auch wie gesagt – die machen das sogar nur für sich ganz alleine….. hihi…)
    Um es für mich mal wieder zusammenzufassen: ich bin ein visueller Mensch und schaue gern schöne Dinge an. Vielleicht auch mit der Idee dahinter, etwas davon zu übernehmen. Aber eigentlich nur, um Spaß daran zu haben…
    Lass uns nicht allzu lange alleine, ja? 😉
    Liebe Grüße!

    Gefällt mir

  10. Bevor du jetzt in den vorläufigen Ruhestand gehst, noch ein paar Worte von mir: Bei mir funktioniert die Werbebotschaft der Top-Marken auch nicht. Keine Chanel Tasche, mein Phone habe ich zuletzt schlicht durch ein nicht mehr ganz aktuelles, dafür aber handliches und erheblich preiswerteres Model ersetzt. Und in welcher Preisklasse ich einkaufe, ist auf meinem Blog easy zu sehen. Und an das sogenannte tolle Leben glaube ich nur bedingt. Es gibt Leute bei Insta, die sicher ein sehr schönes Leben führen. Aber der genügend, die damit dann auch nicht umgehen können. Wenn dann mal wieder ein It-Girl im Drogenrausch stirbt, wird das ganze Glück direkt spürbar. Und das Konsum „glücklich“ macht, sieht man daran, dass nach der Chanel Tasche dann Schluss ist und nicht umgehend eine neue her muss….öh. Und was in 5 Jahren mit diesen „Stars“ ist, wer weiß das schon? Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass Stars auch immer Stars bleiben – Beispiele gibt es genug.
    Wohl dem, der differenzieren kann. Und ich bin froh, dass ich mein Leben führe, mit einer Familie, die mich liebt, auch wenn ich morgens ungeschminkt aus dem nicht instagramtauglich zerwühlten Bett aufstehe und einem Mann, der mir nach über 20 Jahren noch sagt, dass ich schön bin. Weshalb sollte ich tauschen? Wer weiß, was ich dann bekommen zur Handtasche und dem Palmenblick?
    Und ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich nicht im Bikini durchs Bild springen muss – wie meine Kollegen früher solche Bilder nannten, lasse ich unerwähnt, sonst fällst du möglicherweise unangenehm bei google auf.
    Erhol dich gut und bis bald
    Andrea

    Gefällt mir

  11. Wenn wir ehrlich sind werden wir alle beeinflusst, der eine mehr dr adere weniger. Wenn das anders wäre würde Werbung nicht so gut funktionieren. Jeder muss für sich entscheiden ob er nachahmt oder sich inspirieren lässt. Ich möchte nich nachahmen und wie eine Kopie von irgenwer auszusehen. Aber ich lasse mich gerne inspririeren. In dem Sinne wünsche ich dir eine schöne Sommerpause.
    LG Petra

    Gefällt mir

  12. p.s.: vor lauter aufregung vergessen dir zum 100. zu gratulieren!!
    aber du musstest das ja auch so dermassen klein und halb versteckt schreiben – statt GROSS als überschrift mit dem foto eines feuerwerkes oder einer schampus-pyramide! ts!
    <3lichen glückwunsch!!! <3 <3 <3 ********
    xxxxxxx

    Gefällt mir

  13. Hm… gute Frage. Warum folge ich meinen Lieblings-Instagrammern?

    Den meisten folge ich, weil mich ihre Bilder ansprechen, egal ob inszeniert oder Schnappschüsse. Schöne Outfits werden gezeigt, lustige Bilder, ansprechende Landschaften, Make Up, Handtaschen, Schuhe, Essen usw. Mir gefällt das. Und mir ist auch egal, ob die Person damit Geld verdient. Immerhin bin ich erwachsen genug, um zu entscheiden, wer ein Herzchen bekommt und wer nicht.

    Ich bin froh, dass ich damit kein Geld verdienen muss. Bei meinen Amateur-Fotos kann ich mich schon immer gar nicht entscheiden, welches ich posten soll. Wie geht es da erst einem Profi, der auf ein Spitzenfoto angewiesen ist, weil es bares Geld bedeutet? Dass da gefiltert und retuschiert wird, finde ich logisch. Keiner will hässliche Werbung sehen.

    Bei mir kleiner Bloggerin (ha ha… passt wörtlich) wird schon immer vorher genau geschaut, wo die Tränensäcke nicht ganz so sichtbar sind, wo der Bauch eingezogen wurde und die Falten nicht ganz so stark rüber kommen. Ist doch normal, oder? Allerdins wird bei mir nichts gefiltert. Aber wie gesagt, ich muss damit ja auch kein Geld verdienen. Für mich ist das Spaß und Hobby. Aber trotzdem möchte ich so vorteilhaft wie möglich erscheinen.

    Wollte ich hässliche Bilder oder Verunstaltete von mir zeigen, würde ich mir bei Snapchat Hundeohren oder Monsterzähne oder was auch immer dazu addieren. Aber das mache ich nicht, weil ich natürlich so gut wie möglich rüber kommen und die Leute auf meinen Blog aufmerksam machen möchte. Wenn sich dann andere an meinen Bildern erfreuen und das durch ein Herzchen oder einen Kommentar ausdrücken, freue ich mich natürlich auch sehr darüber.

    Es gibt Dinge, die würde ich da niemals zeigen, habe ich aber schon haufenweise gesehen. Einerseits wäre mir das unendlich peinlich, andererseits ist es einfach nur zum Fremdschämen. Aber wie gesagt, Blog und Instagram sind Hobby. Bloggerin zu sein im Hauptberuf stelle ich mir wirklich schrecklich vor. Irgendwann bist du weg vom Fenster und keiner interessiert sich mehr für dich. Das ist doch ein enormer Druck. Hm… ach nee, lieber nicht. Und wenn ich dafür auf die Chanel-Handtasche verzichten muss, dann wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als noch ein paar Jahre dafür zu sparen ;).

    Ich wünsche dir jetzt eine angenehme Pause, die hoffentlich nicht allzu lange dauert 😉 .

    Erhole dich gut.

    Liebe Grüße
    Sabine

    Gefällt mir

  14. Viel Erfolg beim „Online-Detox“! Komm schnell wieder zurück.
    Und was die MyWay anbelangt, so habe ich schon vor geraumer zeit deren Slogan beinahe geschlachtet: „Wir machen Frauen stark!“ Unglaublich, bei einer zeitschrift für Ü40 Frauen, die hoffentlich keine Myway brauchen um zu wissen, dass sie bereits starke Frauen sind. Ich als Mann rege mich da schon auf.
    Viele Grüße, KK

    Gefällt mir

  15. So, steinigt mich *jeder nur ein Stein*, aber ich denke schon, dass es viele, sehr viele Menschen gibt, die Accounts genau aus diesem Grunde folgen: Weil sie dort das Leben sehen, das sie selbst gern führen würden. Die tolle Einrichtung, das noch tollere Auto, die großartigen Reisen, Champagner und Cocktails. Noch was vergessen? Ach ja: Die tollen Täschchen. Natürlich wird sich hier niemand hinstellen und das so sagen. Tu ich ja auch nicht 😉 Aber lies mal die Kommentare unter manchen, auch deutschen, Accounts: „Du führst so ein tolles Leben, meins ist so langweilig“ kommt da durchaus vor. Und ja, es gibt Menschen, durchaus auch erwachsene Menschen, die das alles für bare Münze nehmen. Menschen, die Dinge kaufen, damit sie ihrem Idol ein bisschen ähnlicher werden. Wenn das nicht funktionieren würde, würden die Marketing-Abteilungen die Instagramer nicht bezahlen. So einfach ist das.
    Wie gut, dass ich mir das „inspirieren lassen“ zumindest im hochpreisigen Segment eh nicht leisten kann ;-). Vermutlich deshalb folge ich kaum irgendwelchen derartigen Accounts. Ein paar gucke ich mir zur persönlichen Erheiterung aber durchaus regelmäßig an. Und lese die sehnsüchtigen Kommentare. Und denke mir: „Jeden Morgen steht ein Dummer auf. Ach Mumpitz, Tausende.“
    So, und jetzt bitte jeder nur einen Stein!
    Liebe Grüße
    Fran

    Gefällt mir

  16. Menschen wie Nicole Warne oder Sjana Elise Earp kannte ich bisher gar nicht. Und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass das echte Menschen mit einem echten Leben sind. Für mich sind das Kunstfiguren, die ich mir kurz ansehe, dann aber sofort und gründlich vergesse. Wenn ich bei Lifestyle-Instas Kommentare lese wie „bitte, bitte verrate mir, wo du die tolle Jeans gekauft hast“ (man sieht aber nur ein halbes Hosenbein mit Riss im Knie) dann frage ich mich schon, ob es tatsächlich Menschen gibt, die versuchen, das Leben anderer „nach zu stylen“. Sich Anregungen (Inspiration heißt das, sagt mir gerade der Zeitgeist!) zu holen finde ich okay, sei es bei Instagram, im Ikea-Katalog, in einer Frauenzeitschrift oder wo auch immer. Wichtig finde ich es, immer wieder mit meinen Kindern darüber zu reden, was echt ist und was einfach nur toll wirken und möglichst Kohle bringen soll. Denn ich glaube für junge Menschen kann diese schöne Scheinwelt sehr verunsichernd sein.
    Dir, liebe Anna, wünsche ich eine erholsame Blogpause und einen tollen Sommer (ob mit oder ohne Sonne)! Liebe Grüße von Marion

    Gefällt mir

  17. Ich muss sagen, dass ich sowohl bei Blogs, als auch neuerdings auf Instagram sehr gerne ganz unterschiedlichen Mädels folge. Da sind die „perfekten“ wie z.B. Chiara Ferragni oder Blair Eadie von „Atlantic Pacific“ da sind aber auch die „Mädels wie du und ich“, also z.B. wie du, Anna. Und noch ganz viele, die irgendwo dazwischen liegen. Und ich finde sie alle interessant, sonst würde ich ihnen ja nicht folgen.
    Und ja, ich glaube manchmal finde ich es schon schön, von einem Leben, einer Figur, einem Appartment voller Designerkleider zu träumen, wie Anna dello Russo sie hat. Aber das ist nur eine nette Phantasie, ein Fünkchen Glamour im Alltag, nichts was ich ernsthaft anstrebe.
    Ich finde solange wir die schönen Bilder nur als etwas zum Träumen und genießen, als „Eyecandy“ betrachten, und sie nicht als etwas empfinden, was uns neidisch und unglücklich macht, ist das doch in Ordnung.

    Gefällt mir

  18. Das stimmt. Heute ist es sehr viel intensiver und das Netz scheint voll von perfekten Vorbildern zu sein. Und die kann man nicht nur aus der Ferne anhimmeln, sondern sogar mit ihnen kommunizieren. ;D

    Danke dir und lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  19. Ich glaub, die Myself wurde von einigen Bloggern/Instagrammern nur wegen dieses Artikels gekauft. ;D

    Dankeschön! Und ich schau während der Pause mal auf Insta, was du so treibst. 😉

    Gefällt mir

  20. Mir ist das auch fremd. Ich bin ja einigen dieser Accounts mal zeitweilig gefolgt, weil ich dachte „bisschen mehr Glamour kann nicht schaden“, aber das ist mir zu viel Hochglanz, damit kann ich mich gar nicht identifizieren.

    Dankeschön! Und nee, so abwesend bin ich ja nicht. Instagram macht's möglich. 😉

    Gefällt mir

  21. Diese Vorbilder hatten wir früher auch. Nur, dass sie in der BRAVO etc. zu sehen waren. Anscheinend fahren die Teenies darauf ab. Ansonsten kann ich mir diesen Hype nicht erklären. Mir ist das jedenfalls ziemlich wurscht. Solche Accounts verfolge ich in der Regel nur sehr, sehr selten. Vorbilder habe ich dabei nicht.

    Ich frage mich nur, was diese Influencer machen, wenn Instagram alles platt machen sollte oder ein neuer Hype auftaucht (siehe Snapchat – das scheint ja groß im Kommen zu sein)?

    Wie ich schon im Blog sagte: Social Media wird überbewertet.

    Wünsche Dir eine erholsame Zeit.

    Liebe Grüße Sabine

    Gefällt mir

  22. Jetzt würde ich dir gerne ausführlich antworten, aber leider geht das nicht – du hast nämlich schon alles geschrieben und deinen Kommentar unterschreibe ich von A-Z. 😉

    Lieben Gruß zurück! 😉

    Gefällt mir

  23. Es gab ein Leben vor Instagram? Hm. Und was hast du dann von diesem tollen Leben, wenn du es niemandem so richtig zeigen kannst und sich höchtens die Nachbarn fragen, woher du die ganzen Designertütchen hast?! Da ist das Netz doch viiiiiel ergiebiger. *g*

    Lieben Gruß an euch! <3

    P.S: Feuerwerk?! Pfft. Den 100sten kann ich doch nicht so groß feiern. Wie sieht denn das aus? Aber unstete Blogger wie ich denken halt in anderen Dimensionen. *g* In kleinen. Oder winzigen. 😉

    Gefällt mir

  24. Die haben noch nicht mal einen Instagram-Account?! Was für eine Verschwendung! Eigentlich sogar gemein, dass die nicht Teil dieses Möhren-Follower-Spielchens sein wollen. 😉

    Ich habe deinen Kommentar mal auf mich wirken lassen und festgestellt, dass das Bestreben, so zu leben, in mir nicht angelegt ist. Alles, was zu perfekt ist, macht mir Angst, was nicht heißt, dass ich's nicht schön haben möchte. Aber ich würde das Croissant dann halt auch essen wollen. ;D

    Lieben Gruß! 😉

    P.S: Ich soll euch nicht zu lange alleine lassen? Warum? Macht ihr sonst Blödsinn? ;D Ich werde via Insta alles beobachten. 😉

    Gefällt mir

  25. Wahre Worte. Ich glaube, es gibt nur sehr, sehr wenige Menschen, die sich nicht beeinflussen lassen und zu viel Zeit mit gewissen Medien verbringt, muss schon sehr hartgesotten sein, um sein Ding zu machen.

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  26. Mir fiel vorhin ein, dass die Werbebotschaft bei mir doch schon mal funktioniert hat. Es war ein Schal vom Label einer „großen Bloggerin“. *räusper* Der Schal ist wirklich schön und auch ein Klassiker, den ich ewig tragen kann, aber ich dreh die Labelseite immer so, dass man's nicht sieht. Das ist mir zu peinlich. ;D

    Und ja, das unterschreibe ich absolut! „Wohl dem, der differenzieren kann“ und ganz ehrlich… ich möchte so ein Hochglanz-Leben im Mittelpunkt auch nicht haben. Da muss man wohl für geboren sein und ich bin das nicht. 😉

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  27. Sowas hauptberuflich zu machen, stelle ich mir auch sehr, sehr schwer vor. Da fehlt auch die Distanz zum Job. Was machst du, wenn du dich zur Marke aufgebaut hast und plötzlich will dich keiner mehr haben und die Leser brechen weg? Würde mich in eine Krise stürzen. Mich machen ja schon diese Insta-Follower kirre, die dir erst en masse folgen (in der Hoffnung, dass zu das ebenso machst) und dann ebenso schnell wieder entfolgen. Wohl denen, deren Leser mit ihnen wachsen. 😉

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  28. Witzig, dass du das schreibst. Der Slogan hat mich nämlich auch geärgert und ich wollte noch einen Seitenhieb in den Text setzen. *g* Vor allem, da im Heft ja die üblichen Themen abgearbeitet werden und die heißen nie: „Bleib so, wie du bist“ oder „Du bist schön – auch ohne Diät und Beauty-OP“. 😉

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  29. Mir ist gerade noch etwas anderes zu dem Thema eingefallen, nämlich Sex and the City! Ich will den Zusammenhang erklären: Um einem „social model“ ernsthaft nachzueifern bin ich zu alt, aber mit Anfang 20 habe ich an mir etwas ähnliches mit Carrie von SATC erlebt. Der glamouröse Lebensstil, die Outfits, die Cocktails, die tollen Freundinnen… wollten wir nicht alle ein bißchen so sein? Ich auf jeden Fall! Als schüchternes Mädchen in der großen Stadt habe ich das natürlich mehr schlecht als recht hingekriegt, und vielleicht habe ich unter der Diskrepanz zwischen ihrem und meinem Leben gelitten, aber sie hat mich auch motiviert: nämlich modemutiger zu sein und zwei oder dreimal im Leben auch alleine auszugehen, wenn mir danach war.

    Gefällt mir

  30. Dich steinigen? Aber warum denn? ;D Recht haste. Es MUSS ja funktionieren. Niemand pumpt Geld in einen toten Gaul und da fließt ordentlich Geld. 😉

    *seufz* Die Kommentare kann ich nicht lesen. Oder nur sehr wenige. Da bete ich nämlich oft, dass das von einem Teenager geschrieben wurde, aber nee. Oftmals nicht. Und dann frage ich mich immer, was mit MIR kaputt ist. Darum muss ich ja auch regelmäßig Online-Detox betreiben, sonst werde ich ganz fies und dann werft ihr Steine nach mir. 😉

    Übrigens – siehe Kommentar an Andrea – ich hab auch schon mal was gekauft, was von einer Instagrammerin/Bloggerin beworben wurde. Ich schäme mich. Mein Hirn ist manchmal wie Wackelpudding. *g*

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  31. Ich merke bei mir, dass es stark von der Seelenlage abhängig ist, wem ich folge. Gut, die „ganz Großen“ sind kaum noch darunter, weil mir das wirklich nichts gibt – es sei denn, sie haben eine Art/Ausstrahlung, von der ich mich angesprochen/inspiriert fühle. Aber das ist nie nur eine Frage des Drumherums (Designerklamotten, Taschen, Lifestyle etc.). Und ganz wichtig finde ich auch die Unterscheidung, ob es als „Eyecandy“ fungiert (quasi das schöne Bild zum Kaffee am Nachmittag) oder ob man sich dadurch runterziehen lässt. Ich schau mir ja auch gerne mal schöne Bilder oder Hochglanzmagazine an und die Magazine punkten nur noch dadurch, dass sie textlastiger sind. Denn tolle Bilder gibt's im Netz mittlerweile gratis. Wenn ich doch nur nich so ein Wortmensch wäre… 😉

    Gefällt mir

  32. Oh ja, ertappt. 😉 SATC hat für mich auch so eine… hm… Vorbildfunktion wäre ein bisschen zu hoch gegriffen, aber ja, die Serie spricht irgendwas in mir an. Muss mal aufdröseln, was genau da einige Saiten zum Klingen bringt – der Luxus und die ständig wechselnden Männer sind es nicht. Hm… im Zweifelsfall die schreibende Carrie und Mr. Big, aber was will mir das sagen? Ich werde darüber nachdenken. 😉

    Nebenbei bemerkt bin ich ein großer Fan von Role Models, die einem schon helfen können bei der Frage, „was würde Carrie (wer auch immer) in meiner Situation machen (wenn sie mal nicht shoppen geht)?“

    Gefällt mir

  33. Stimmt. Bei mir war es damals die Bravo und heute gibt es Insta, Youtube und was auch immer, um die Vorbilder rund um die Uhr bei sich zu haben. Würde mir in der Schule mal ein Fach wünschen, das sich mit diesem Medienoverkill beschäftigt. Gar nicht leicht, das richtig zu dosieren und das mal mit Abstand zu betrachten. Da fühle ich mich als Mutter schon manchmal überfordert…

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  34. *räusper* Ich kannte die vorher auch nicht. Und richtig, heute lassen wir uns inspirieren, „anregen“ war gestern. *g*

    Da sprichst du einen entscheidenden Punkt an: Wie sag ich's meinen Kindern?! Mag ja sein, dass wir Erwachsenen da „total abgeklärt“ und „beeinflussungsresistent“ sind, wobei ich selbst da meine Zweifel habe, wenn ich manche Kommentare lese und an meinen Schal (siehe Kommentar an Andrea) denke. Aber die Kinder/Heranwachsenden sind es eben nicht. Und wer hört schon auf das, was die Eltern sagen, zumal die Macht der Bilder eben echt stark ist? Glaube, das ist auch ein Grund, warum ich gerne mal solche Themen anschneide und sehr zickig auf nicht gekennzeichnete Werbung reagiere – auch auf die Gefahr hin, dass das dann in die Ecke „Giftbratze“, „Spaßverderber“ oder „missgünstige Ziege“ fällt. 😉

    Lieben Gruß zurück! 😉

    Gefällt mir

  35. Schönes anschauen mach ich ja immer gern, aber da brauch ich Zeit und Muse und mein eigenes Chaos muss dann mal Pause machen 😀 Soviel Arbeit wie in all diesen perfekten Accounts steckt, puh meins wär das nicht. Ich schieb höchstens mal die Vase noch ins Bild und freu mich, wenn die Sonne dekorativ durchs nicht geputzte Fenster guckt. Ein lieber Freund meint meine Bilder werden trotzdem immer schön, weil ich ein Händchen hab. Da freu ich mich dann immer wie bolle und wachse 3cm oder so.
    Mach dir eine schöne Pause und komm bald wieder, du wirst vermisst.
    Ela

    Gefällt mir

  36. Ach was, schämen ist zuviel der Ehre für die Urheberin des Schals 😉 Wenn er dir gefällt, ist es doch prima. Ich muss ja nun nicht alles schei*e finden, was da verhökert wird. Solange ich nicht davon ausgehe, dass ich mich in Bloggerin XY verwandle, wenigstens ein kleines bisschen, wenn ich ihre Schal kaufe, dann funktioniert das Hirn ja noch.
    Und zum Slogan „Wir machen Frauen stark“ frage ich mich, ob all die starken Frauen, denen man auf Blogs so begegnet, tatsächlich sowas lesen. Denn die sind ja schon stark. Also alle außer mir. Ich hab die nämlich aus just demselben Grund gekauft wie du. Mich muss man also noch stark machen. Na, hoffentlich klappt das!

    Gefällt mir

  37. Anna, ein entsprechendes Schulfach gibt es nicht. Aber ein Projekt, das heißt „CCC macht Schule“. Und da kommen auch solche Themen zur Sprache. Sollte an jeder Schule stattfinden, finde ich. Tut es aber nicht, weil die meisten Lehrer davon keine Ahnung haben.

    Gefällt mir

  38. Die Verwandlung wäre zu groß. Da hilft kein Schal, da muss schon ein Zauberstab her.

    Nee, starke Frauen lesen das nicht – zumindest höre ich immer wieder „Ich lese keine Frauenzeitschriften“. Die werden also quasi nur für mich geschrieben und das finde ich schon klasse. ;D Und du hast die Myself nur wegen des Artikels gekauft, ich nicht. *blush* Ich kaufe von Bloggerinnen beworbene Schals und immer mal wieder Frauenzeitschriften. Es ist ein Jammer… 😉

    Gefällt mir

  39. Von dem Projekt habe ich hier noch nichts gehört, aber der Sohn erzählt mir ja auch nicht alles. 😉 Aber ich sag's mal so… die Rahmenpläne der Schulen sind doch … ähem… überarbeitungsbedürftig. Denke ich mir.

    Gefällt mir

  40. Ha, Fenster geputzt hab ich neulich auch. Da siehst du hinterher wenigstens, was du getan hast. So muss das sein. 😉

    Deine Bilder sind auch schön. Da fällt mir spontan das Katzenviech mit den Vampirzähnchen ein. 😉 DAS bleibt in Erinnerung. Nicht die immergleiche, in den Händen gehaltene Kaffeetasse oder andere Standardmotive. Schön ist das ja alles, aber es bleibt nicht haften – zumindest nicht bei mir.

    Lieben Gruß! 😉

    Gefällt mir

  41. Ja also ich gönn dir dein Päuschen von Herzen. Und wenn wir ab und zu ein kleines Kaffee-Kuchen-Päuschen auf Insta einlegen (gern auch das Frankfurter Kränzchen dazu:)), damit wir wissen, dass du noch lebst, dann ist alles bene! Insta et al. soll ja bitte noch Spaß machen!!! Und ich bin erstaunt, wieviel Spaß mir Insta macht. Das benutze ich als Ausgleich zum Bloggen …hihi. Liebe Grüße Sabina

    Gefällt mir

  42. Ich folge zum Beispiel Masha. Ihrem Blog, ihrem Insta-Account und der Daily-Soap bei Snapchat. Und heute war ich bei 2 Bloggerevents und habe sie 3 x gesehen. Immer anders gestylt. Dachte ich – doch dann guckte Frau Ü50 besser hin: es waren 3 Kopien. Die NICHT von ihr geschickt waren, sondern irgendwie „Fans“, die etwas über Ziel hinausgeschossen sind. Das war sehr schräg anzusehen, Haarfarbe, Lippenstifte, Schuhe…Wenn social media Inspiration so weit geht, kriege ich das Gruseln. LG Bärbel ☼

    Gefällt mir

  43. Das ist gruselig. Mehr fällt mir dazu echt nicht ein. Doch: ich muss Masha auf Insta folgen. Aber nicht, um Klon Nr. 4 zu werden, sondern weil ich sie interessant finde. 😉

    Gefällt mir

  44. Was dieses Thema angeht, könnte ich stundenlang darüber diskutieren! Wirklich. Da fällt mir sehr viel dazu ein…
    Generell sehe ich das Ganze mittlerweile recht kritisch. Für mich sollen solche Sachen wie Instagram einfach nur noch Spaß machen. Wenn man sich auch mal damit beschäftig, wie die Algorithmen funktionieren etc. sieht man erst mal, was da dahinter steckt. Gerade hinter wirklich erfolgreichen Accounts. Die können eigentlich gar nich anders als sich so zu verhalten wie sie es aktuell tun. Ansonsten würden sie nicht weiterhin so sehr wachsen und Zulauf bekommen…
    Ein schwieriges Thema und ich finde eh, dass die meisten Menschen mittlerweile zu viel Zeit mit dem Handy und nicht im Moment verbringen.

    Sons of Anarchy ist echt gut! FSK 18 hat die Serie auch „nur“ wegen ein paar Folgen. Meistens geht es recht moderat und sogar witzig zu. Ich mag die Serie wirklich sehr.

    Gefällt mir

  45. Ich hab häufig das Gefühl, dass es eher junge Mädchen sind, die Vorbildern nachlaufen, die haben ihr Selbst noch nicht so richtig gefunden und brauchen Orientierung. Ich war früher auch lange auf der Suche nach mir, mal wollte ich so sein, dann wieder anders. Immer neue Idole, die ich nachgeahmt hab. Ich glaub, mit 30… oder so hat sich das stabilisiert. Jetzt hab ich das Gefühl, dass ich ich bin und nicht jemand anders. Seit dem teile ich mein Leben gerne mit anderen. Bei sehr vielen Ü30 Bloggern hab ich das Gefühl, dass es so ist. Okay, auch ich lasse mich gern beeinflussen und hab auch einige Dinge #instagrammakemebuyit, aber selten.

    Danke für Gedankengrübelei.

    Gefällt mir

  46. Musste lachen, weil ich gerade selbst wieder Vorbildern nacheifere. Na gut… ich lasse mich gerade inspirieren und setze das dann auf meine Weise um. Mal schauen, was daraus wird. Allerdings nehme ich da nie nur eine Person, sondern immer mehrere und bastele mir daraus meine persönliche Inpsirationsquelle. Denn die Vorstellung (s. Kommentar von Eau Minerale) wie ein Klon von jemandem durch die Gegend zu laufen… brrr… das ist schon strange.

    ##instagrammakemebuyit? Schöner Hashtag. *g* Ich glaub, den muss ich auch mal verwenden. ;D

    Aber stimmt schon, je mehr man mit sich im Reinen ist, desto weniger sind Vorbilder/Inspirationsquellen nötig.

    Gefällt mir

  47. Ich seh das wie Eva, ich denke auch, es sind eher die jüngeren, die denken so ein Leben wäre echt. Das hab ich auch vor der Instazeit schon mitbekommen. Da sagen viele Mädels: Wenn ich erst mein Abi habe und dann studiere, dann geh ich in die Welt hinaus und verdiene viel Geld, wohne in einem Loft und fahre ein tolles Auto. usw..

    Man sollte ihnen ihre Träume lassen, denk ich. Und ob es nun Insta ist oder Fernsehserien, irgendwas wird es immer geben.

    Ich hab bei Insta ganz tolle Accounts gefunden, von Mädels, welche Fotos genau nach meinem Geschmack machen. Das sind nicht die total durchgestylten, sondern die coolen, lässigen. Jaaa meine Vorbilder 😉 Und natürlich mag ich die Hippieaccounts 😉 Auch nicht wirklich verwunderlich, oder ;-)?

    Was teure Klamotten angeht, Schuhe oder Taschen so geb ich zu: Ich hab keine Ahnung davon. Wenn mir was gefällt, gefällt es mir, ob von H&M oder einem Top Desinger ist mir dabei völlig egal. Oft kann ich eh nicht unterscheiden, ob was teuer ist oder nicht wenn ich ein Bild sehe…

    Ich lass mich inspirieren von Styles, aber vorallem von Fotoideen. Schöne Posten, tolle Hintergründe, kreative Ideen bei der Bildgestaltung. Und dann würde ich immer am liebsten gleich losziehen und auch was shooten. Geht nur leider nicht so oft wie ich das gern hätte.

    Was ich aber doof finde ist, die erfolgreichen Accounts in den Dreck zu ziehen, denn die haben sich nun mal dafür entschieden so ein Leben zu führen und es macht sicher sehr sehr viel Arbeit. Und auch die haben genauso Probleme wir jeder normale Mensch, vielleicht finanziell nicht. Und das schöne ist, man MUSS ihnen ja nicht folgen.. es steht ja jedem frei…

    Liebe Grüße und komm bald wieder!!! Anna.. komm bald wieder.. bald wieder…zurück.. denn.. ohne Dich.. fehlt doch was..zu meinem Leseglück… 😉

    Gefällt mir

Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s