#Bloggen für Dummies: 10 beliebte Blog-Kommentare und ihre Übersetzung.

#Text kann eine größere Portion Ironie enthalten.
#oder sogar Spuren von Satire.

 

Es ist ja so eine Sache mit den Worten. Schon Mark Twain sagte: „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.“ Wohl dem, der mit Worten umzugehen vermag und auch mal in der Lage ist, ihre wahre Bedeutung zu entschlüsseln. Denn zwischen Schein und Sein liegt oft… gemein. 😉

 

  • Situation A: Ihr kennt blumige Beschreibungen in Reisekatalogen, die einem vor Ort die Kinnlade runterklappen lassen? Der „aufstrebende Ferienort“ besteht aus 10 halbfertigen Bettenhochburgen in der Pampa, einer Kneipe, einem Souvenirshop und der „unaufdringliche Service“ im Hotel wirft euch die Brötchen im Vorübergehen auf den Teller und säbelt euch mit Blicken in feine Scheibchen, wenn ihr euch erdreistet zu fragen, warum das Frühstückbüffet um 9 Uhr schon ratzekahl ist.

 

  • Situation B: der klassische Post-Shopping-Kater. Neue Hose oder neues Shirt erbeutet – beides zwar nicht schlecht, sonst wäre es ja im Laden geblieben, aber irgendwas stimmt da trotzdem nicht. Also stellt ihr Fragen. Etwa: „Sag mal Mausefürzchen, sehe ich in dem Shirt irgendwie schwanger aus? Das trägt im Profil schon auf, oder?“ Schweigen. „Ach was mein Zuckerschnäuzchen. Du hast einfach eine weibliche Figur und das liebe ich an dir.“ Funktioniert selbstverständlich auch andersrum. „Zuckerschnäuzchen, findest du, dass meine Haare dünner geworden sind?“ Schweigen. „Dünner? Nein, ist mir nicht aufgefallen. Aber sag mal, wie findest du die Frisur von Pep Guardiola? Die würde dir sicher richtig gut stehen. Du bist der Typ dafür.“ 

 

Das hat rein gar nichts mit einer faustdicken Lüge zu tun!

 

Es ist mehr der alltägliche und sehr  kreative Umgang mit der Wahrheit durch die großzügige Verwendung von sozialem Schmierstoff [auch bekannt als: der gemeine Schleim] und das Zurechtbiegen bzw. Ignorieren von potenziellen Problembären. 

 

Das ist im wahren Leben so – und es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass es auch in der Bloggerwelt gilt. Also, theoretisch, nicht wahr? Praktisch wäre es natürlich ein Skandal. Aber spielen wir das doch mal weiter durch und schauen, wie zurechtgebogene und mit gemeinem Schleim behandelte Kommentare aussehen könnten. Vielleicht wie folgt…

10 beliebte Blog-Kommentare: Original und Übersetzung…

  • Interessantes Outfit! Übersetzung: Holy shit. Hast du eigentlich Augen im Kopf?
  • Außergewöhnliche Farbkombination. Nicht alltäglich, aber hat was. Übersetzung: Du bist farbenblind? Ich hatte ja keine Ahnung!
  • Ein mutiges Outfit. Für mich wäre das nichts, aber du kannst das super tragen. Übersetzung: Herzilein, hast du wieder Blinde Kuh im Altkleidercontainer gespielt? Die Sachen wirfst du da nur rein und nein, du holst dir im Gegenzug keine Klamotten raus…
  • Natürlich kannst du das tragen. Es geht doch auch gar nicht darum, immer nur toll auszusehen, Mode soll ja auch Spaß machen! Übersetzung: Trag was du willst, da ist eh Hopfen und Malz verloren.
  • Toller Post, interessantes  Produkt. Danke fürs Vorstellen – hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Übersetzung: Mal schnell einen Kommentar hinrotzen und schauen, ob die Firma auch auf mich aufmerksam wird. So ein ferngesteuerter Multifunktions-Dosenöffner mit fluoreszierendem Sternchenmuster, Sprachfunktion, Bluetooth und super langlebigem Akku würde mein Leben echt schöner und leichter machen und mein Dispo ist schon wieder gnadenlos überzogen.
  • Spannend, wie viele neue Produkte du uns hier zeigst! Hätte ich alleine nie entdeckt. Übersetzung: Der zwanzigste Nagellack in zwei Wochen?! Und Schuhe? Schon wieder? Wie viele Füße hast du? Tausend? Und dein Haus besteht nur aus Schuhregalen? Du scheinst die Vorlage für die Shopaholic-Romane gewesen zu sein.
  • Bin ein bisschen neidisch, dass  du immer so  tolle Designer-Teile auf dem Flohmarkt findest! Passiert mir nie! Übersetzung: Natürlich. Du greifst Woche für Woche ein High-Fashion-Teil nach dem nächsten ab und das in einem Kaff in der sibirischen Pampa, weil die Fashionistas mit Konfektionsgröße 34 da im Rudel rumlaufen. Und jeden Sonntag stellen sie sich auf den örtlichen Dorfflohmarkt, um ihre Klamotten zu verhökern. Gib doch einfach zu, dass du das Zeug online in einem Luxus-Secondhandshop orderst, weil „Vintage“ und „Flohrmarkt“ besser klingt als: ich war schon wieder shoppen.
  • Ein den Post komplett ignorierendes: Sorry, dass ich mich gerade so selten in deinem Blog blicken lasse, aber ich bin total im Stress und lasse einfach mal ein paar liebe Grüße da! Übersetzung: Denkst du wirklich, dass ich mir andauernd diese Textwüsten reinziehe?! Ich schau hier nur alle Jubeljahre vorbei, damit ich nicht aus deiner Blogroll fliege. Und warum hast ausgerechnet du den Text als deine Ausducksform gewählt? Wenn du unbedingt kreativ sein möchtest, gibt’s in der VHS genug Kurse, in denen du z.B. mundgeklöppelte Zweiteiler für den gehörnten Schnarchkackler fabrizieren oder die Dasselfliege aus Ton modellieren kannst. Nur zu. Alles besser als das.
  • Tolles Blog! Ich schau jetzt öfter vorbei! Übersetzung: Und wieder eine Duftmarke hinterlassen. Artet langsam in Stress aus. Noch 50 Stück und ich habe mein Tagespensum erreicht. Morgen sind die nächsten 150 dran. [Anmerkung: Das gilt nur, wenn sich der Blogger fortan nie wieder blicken lässt und nur durch diesen einen Kommentar auf sich aufmerksam macht oder alternativ alle drei Wochen ein „nice pic“ ins Blog kollern lässt.]
  • Freut mich, dass ich dich mit meinem Post inspirieren konnte! Übersetzung: Eigene Ideen sind gerade aus, ja? Aber dann verlink wenigstens auf mich, wenn du schon abkupferst.

Anmerkung: Selbst-ver-ständ-lich können diese Kommentare auch genau so gemeint sein, wie sie geschrieben wurden, ich verwende selbst einige davon und meine sie so, wie ich sie schreibe.  Aber wenn euch euer Bauchgefühl sagt, dass da was faul ist, dann ist da was faul [so ihr nicht gerade die magische Kohlsuppe verstoffwechselt]. Und da ist es doch schön, eine Dechiffrierung parat zu haben, um angemessen auf entsprechende  Kommentare reagieren zu können.  Etwa: „Freut mich, dass dir mein Outfit gefällt.“ Übersetzung: Und wenn nicht, ist es auch wurscht, denn wenn Stil- und Geschmacklosigkeit lang machen würden, dann könntest du knieend aus jeder Dachrinne saufen.

 

Also, hoffe euch mit dieser Übersetzung ein wenig geholfen zu haben.

 

Peace and happy blogging* … 😉

#möge sich jeder nur den Schuh anziehen, der ihm auch passt.
*happy blogging (c) Sabina von OBSM

 

P.S: Und noch ein Tipp von mir aus der Rubrik „Lernen fürs Leben mit dem WeibsWort“. Worum auch immer es geht: Fragt nur, wenn ihr wirklich an einer Antwort interessiert seid. Und wenn ihr gewillt seid, mit Antworten umzugehen, die euch nicht ins Konzept passen. Sonst gilt: Klappe halten. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antworten, an denen er rumkauen muss. Logisch, oder? 😉

 

81 Kommentare zu „#Bloggen für Dummies: 10 beliebte Blog-Kommentare und ihre Übersetzung.

  1. Ich schrieb es in den Kommentaren schon mehrmals: Auch ich verwende einige der o.g. Kommentare, z.B „interessantes Outfit“ und das meine ich dann auch so. Steckt ja nicht überall ein doppelter Boden drin. 😉

    Und ich denke einfach, dass man merkt, ob ein Kommentar aufrichtig gemeint ist oder nicht. Normalerweise entwickelt man im Lauf der Zeit ein Gespür dafür und das natürlich auch durch das Miteinander in anderen Blogs. Aufrichtigkeit u. Authentizität kann man auf Dauer nicht vortäuschen, denke ich. Oder sich selbst vielleicht, aber den Mitmenschen nicht. 😉

    Liebe Grüße! 😉

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  2. OooohhhMann….ich glaube, ich hab einige dieser Rede- bzw. Schreibwendungen so oder ähnlich schon irgendwann mal abgelassen….. Aber: Ich meine es eigentlich immer genau so, wie ich es schreibe. Also einfach ehrlich und von der Leber weg. Gut, man KANN es falsch verstehen, wenn man denn unbedingt möchte. Aber da kann ich dann halt auch nichts dagegen tun, *ggg*! Und ausserdem schreibe ich meistens, ohne vorher jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Das wär mir dann einfach zu gekünstelt und zu anstrengend. Aber wer mich kennt, der weiss, dass da oft ein grosses Blinzeln rauszwinkert. Und wer mich nicht kennt, der wird das zu erkennen lernen müssen! ;oD Ich geb ja zu: Mit meiner manchmal direkten Art hab ich mich auch schon in die Nesseln gesetzt. Denn ich schreib oder sag auch mal meine Meinung, wenn ich weiss, dass sie vielleicht nicht so gut ertragen wird. (Manchmal hat das auch seinen Reiz. Böse, böse FrauHummel! ;oD Aber ich kann im Gegenzug damit selber gut umgehen, also mute ich anderen nichts zu, was ich selber nicht ab kann….!) ABER, wie sagt der Franzose so schön??
    „C'est le ton qui fait la musique!“.
    Recht hat er.
    Hummelzherzensgrüsse!

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  3. Frau Hummel, bist du nicht auch ein Stier? Ich glaub, die sind gerade am Futtertrog gewesen, als die Diplomatie verteilt wurde. Dafür haben sie andere Stärken mitbekommen. Sinn für Gerechtigkeit, Gespür für Unaufrichtigkeit…so Sachen halt. Und man kann ja auch nicht alles haben.;))

    Wenn du Dinge schreiben würdest, die du nicht so meinst, geriete mein Weltbild echt ins Wanken. *g*

    Herzlichen Gruß zurück, du Seifensiederin!;D

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  4. Ohja. Bin ich. Und was für einer……das macht's oft nicht einfacher! ;oD Aber wir haben ausser der oben genannten Attribute auch eine ordentliche Portion Menschenkenntnis abbekommen. Und DAS wiederum ist auch nicht zu unterschätzen, n'est-ce pas? ;oD
    Ich will dafür sorgen, dass dein Weltbild nicht wankt, gnihihihiiii….
    Ciao-ciao!!

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  5. Stier. Wusst ich's doch.*g* Jep, die haben wir auch, wenngleich ich mich immer bemühe, eben nicht gleich nach dem zu gehen, was mir meine Menschenkenntnis rät. Könnte ja auch einfach Borniertheit sein, dass ich jemanden gleich so oder so einschätze und demzufolge eher was über meinen beschränkten Horizont aussagen als über die Person. Aber ich muss gestehen, dass ich mit meinem Bauchgefühl eine verdammt gute Trefferquote habe. Würde ich damit Lotto spielen, hätte ich längst mein Cottage. ;D

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  6. Eieiei, ich überlege gerade wem ich alles entschuldigungskarten schreiben muss, weil ich sie mal mutig genannt habe. Aber Hey Mut ist was gutes. Und der Ela Ponyhof meint auch wirklich immer was er sagt. Ich kann nicht umschreiben, höchstens mal schweigen. Gab es nicht mal auch sowas wie was Frau zu Mann sagt und Frau meint? Da könnt ich euer in die Falle tappen 😉 aber mit zunehmenden Alter werd ich da auch schonungslos ehrlich. Hilft ja alles nix.
    Aber fies ist das schon von dir, der floh im Ohr sagt jetzt schau mal deine Kommentare durch und dann wirf nen Übersetzer an und dann sagt die Ela in mir. Pfft brauch ich nicht, weil ich hab eine kleine und unglaublich feine Leserschar und die sagen mir Bescheid.
    Liebe Grüße Ela

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  7. Das hast du ganz richtig erfasst. Dieser Post entstand in Anlehnung an dieses „Mann/Frau“-Ding, bzw. „Dinge, die Männer sagen, aber nicht so meinen. 😉

    Mut ist gut. Absolut. Und ich würde mir hier auch nicht so nen Kopp über diesen Post machen und nun nicht alles durch den „Übersetzer“ jagen. Man muss sich ja keinen Schuh anziehen, der einem nicht passt. Reugste dich einfach bei denen ein, die gelacht haben und gut is. 😉

    Herzlichen Gruß, liebe Nudel-BFF. ;))

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  8. Ich habe heute übrigens mal in einer.. äh.. kreativen Arbeitspause meinen Kleiderschrank aufgeräumt. Ja – schon wieder 😉 Wenn Herr Blau das heut Abend sieht, wird er garantiert wieder sagen: „Aber die Lücken füllste jetzt nicht neu auf, versprochen?“ Dafür hat er nicht mitbekommen, dass sich beim jüngsten L-Besuch zwei neue Paar Schuhe Einzug auf dem Schuhregal hielten 😀
    Jedenfalls, als ich heute so den Schrank „entrümpelte“, dachte ich an Deine Worte „….Chrissie in einer Blogroll an, die kann wirklich fast alles tragen und ich finde es toll“.., probierte ich nämlich das eine oder andere noch mal an und musste echt lachen „DAS hab ich mal getragen??“ oder „Also nee, aus DEM Alter bin ich jetze aber nu raus!“
    An anderen wäre das vielleicht immer noch toll, an mir nicht mehr 🙂

    Und hey, ich kommentiere bei weitem auch nicht alles, auch dann nicht, wenn mir spontan was dazu einfällt. Manchmal aber fehlts mir da grad an der richtigen Zeit – und wenn ich mich wieder erinnere, ist das alles schon wieder Schnee von gestern 🙂

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  9. Siehste mal, da hat jede so ihren Fimmel, bei den einen sind es die Kommentare *Lach* bei mir sind es Dinge wie „Süße“ genannt zu werden. Das lass ich mir auf Englisch gefallen, aber auf Deutsch??? Hahahaa. Wie gut, dass Freitag meine größten Lacher kommen. Da passt du gut rein in den Post. Denn ich habe so gelacht. Vor allem, über das Mäusefürzchen (das find ich süüüüüüß:)) Also dann lieber Mäusefürzchen. Ich mag deinen Humor. Happy bloooooging! Deine Sabina

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  10. Der letzte Absatz… genau das! Und gerade bei dir oder Clara möchte ich nun keinen Einzeiler hinrotzen. Aber das hatten wir ja schon mal besprochen. ;))

    Haha, du auch?! Meiner war neulich dran. *g* Und ich dachte ähnliches. „DIE Klamotten hast du mal getragen?!“ Da flog einiges raus. Schade, dass wir uns nicht zusammen auf den Flohmarkt stellen können, um das Zeug unters Volk zu bringen. Und da fällt mir ein, ich wollt mal beim Kleiderkreisel vorbeischauen. Die Lücken im Kleiderschrank habe ich nämlich schon gefüllt und nun möchte ich die Kontolücken füllen. *g*

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  11. Hihi… auf „starke Frauen“ reagierste auch allergisch, ne? Da war doch was. *g* Oh, da bin ich gespannt auf Freitag. Und danke! Ich mag meinen Humor auch, aber den muss man schon zu nehmen wissen. Manche haben damit echt Probleme und sogar der Mann musste anfangs schlucken, als ich das eine oder andere Ding rausgehauen habe. Das hat er mir so in dem Maß nicht zugetraut. *g*

    Lieben Gruß und happy blogging! 😉

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  12. Genialer und witziger Post, liebe Anna! Einige von diesen Kommentaren sind mir auch schon aufgefallen und ich dachte meist: das war doch jetzt nicht ernst gemeint, warum muss man dann überhaupt was schreiben!
    Ich bin ja nun keine Bloggerin ,dafür aber eine eher stille Leserin, die wenig Kommentare hinterläßt, aber wenn, dann meine ich das was ich schreibe auch so. V.a. kurze Kommentare wie „Tolles Bild“ oder „Gut getroffen“ schreibe ich nur, wenn ich das beim Betrachten des Bildes spontan dachte.
    Worüber du auch mal schreiben könntest ist das unsägliche Geschleime, mit dem manche Blogger zugekleistert werden. Muss man wirklich bei jeder Kerze, jeder Jeans und jeder Müslischale in Begeisterungsstürme ausbrechen und um den entsprechenden Link flehen?
    Also, wenn ich groß und stark wäre, würde ich mich dir sofort als Bodygard zur Verfügung stellen! Da ich das nicht bin, muss ich hoffen, dass der gute Wille zählt!
    Viele, liebe Grüße von Marion

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  13. Wenn wir bei Insta wären, würde ich deinen Kommentar jetzt herzen. <3 Das fällt also nicht nur mir auf, schön. ;))

    Das gäbe tatsächlich noch mal nen separaten Post und du bringst genau das auf den Punkt, was ich mich auch frage: Muss man um jeden Schiet so ein Bohei machen und um Links betteln?! Oder panisch aufheulen, weil bestimmte Teile ausverkauft/nicht gleich lieferbar sind, nur weil sie in einem Blog beworben werden?! Manchmal sitze ich echt kopfschüttelnd da und würde das gerne verbloggen. Aber das kann ich nicht machen. Stichwort: kugelsichere Weste. 😉 Als ich in der Steinzeit mit dem Bloggen begann und über die ersten Lifestyle- u.Modeblogs stolperte, habe ich mich echt gefragt, ob das Realsatire ist. Warum ständig anführen, woher die Klamotten sind?! Wen interessiert denn das?! Ähm… und dann habe ich recht schnell gemerkt, dass es doch jemanden interesiert und ich offenbar der Dummie bin. Nun ja… man lernt doch immer noch dazu. *g* Aber wie gesagt: Schön, dass das auch anderen auffällt. Beruhigend. ;D

    Herzlichen Gruß zurück! <3

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  14. Kommentare sind schon eine heikle heikle Angelegenheit! 😀
    Einerseits freut man sich falls überhaupt jemand was schreibt *g* und wenn dann darf es ruhig auch was Wohlwollendes sein.

    Ich halte das immer so. Wenn mir was überhaupt nicht gefällt, dann schreibe ich gar nichts. Die betreffende Person wird sich bei dem Outfit ja was gedacht haben, was gefühlt haben .. vor allem sich selbst gut gefühlt haben also wer bin ich da reinzutrampeln und alles zu zerstören. Genau so würde es mich für das nächste Outfit etwas verunsichern wenn alle an allem rumstänkern würden. Nur eins ist sicher: Allen auf der Welt recht machen kann man sowieso nicht also warum nicht wenigstens sich selbst?
    Ich habe in einem Forum mal was gelesen, das ist mir irgendwie bis heute im Gedächtnis geblieben. Da hat eine geschrieben… Ach wenn sich die Tussis in ihren Blogs da so öffentlich zur Schau stellen dann müssen sie auch ertragen können, dass man rummeckert. Also ich muss gar nichts ertragen und wenn sich jemand im Ton vergreift dann landet sein Kommentar sowieso im Nirvana! *g*
    Aber zurück zur Aussage! Also wenn das tatsächlich so ablaufen müsste, dann dürfte man alle Menschen auf der Straße oder in der Arbeit, in der Bahn, im Restaurant, beim Sport, im Park anpöbeln was sie sich denn gedacht hätten als sie sich angezogen haben weil sie stellen sich ja auch öffentlich zur Schau. So ein Schwachsinn! *g*
    Aber so denken manche Menschen nun mal. Wenn man bloggt muss man sich schon ein etwas dickeres Fell wachsen lassen! 😉

    Ich denke mal dass kein Outfit in Stein gemeißelt wurde und sich jeder mal vorteilhafter und auch mal etwas „unglücklich“ kleidet also lobe ich gerne das Schöne und schreibe über die Vorzüge und wenn mir was gar nicht gefällt, dann schreibe ich nichts.. aber dann vllcht. wieder beim nächsten Mal.

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  15. ….und trotzdem: Auch ich habe eine sehr gute Trefferquote zu verzeichnen. Nur ganz selten liege ich daneben, dann aber gründlich. Wenn ich mich in Gegenwart eines Menschen unwohl fühle, dann hat das in den allermeisten Fällen seine Berechtigung. Manchmal möchte ich es schon fast als 7. Sinn bezeichnen…… ;oD

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  16. Liebe Anna, besonders beim ersten Satz musste ich grinsen, denn ich verwende sehr gerne, wenn ich jemanden nun ja, „interessant“ finde, die Floskel, „der/die ist sehr interessant“ 🙂 Da ist schon was dran, an dem, was Du hier schreibst, liebe Anna aber immerhin sind es ja höfliche Verklausulierungen 🙂
    Liebe Grüße von Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

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  17. Okay, jetzt traue ich mich bald gar nicht mehr, irgendwas zu schreiben. Ich schreibe nämlich auch lieber positiv als negativ. Vielleicht klingt das manchmal ziemlich schwülstig, aber mir gefällt's und ich werde das auch nicht ändern.

    Die Kommentare von anderen lese ich eher selten. Es fehlt einfach die Zeit. Wenn ich einen Kommentar zu einem Post schreibe, ist das in der Regel am Abend. Und da haben die meisten schon kommentiert und das auch nicht immer kurz und knapp. Und das alles zu lesen und noch die ganzen Blogs zu besuchen, ist einfach nicht drin.

    Aber mal ganz ehrlich. Ich hoffe nicht, dass sich irgendwer über meine Kommentare lustig macht oder sie entsprechend analysiert. Wenn ich schreibe, dass ich das Outfit genial finde und dass es der Trägerin hervorragend steht, dann ist d a s genau meine Meinung. Vielleicht gefallen mir die Ohrringe nicht oder der Gürtel oder andere Kleinigkeiten. Aber man muss auch nicht alles raushauen und immer irgendwo Kritik anbringen. Wird allerdings explizit danach gefragt, ist das was anderes.

    Und wenn ich mich für eine Produktvorstellung bedanke, dann auch, um meinen Dank auszusprechen und nicht, um auf mich als möglichen Werbeträger aufmerksam zu machen. So habe ich schon das eine oder andere entdeckt, von dem ich bislang noch nie was gehört hatte (zuletzt ein Serum von Paulas Choice. Die Marke kannte ich bis dato noch nicht.)

    Ich hoffe nicht, dass ich jetzt anfange, die Kommentare kritisch zu beäugen. 😉

    Lieben Gruß und einen schönen Abend
    Sabine

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  18. Ach Sabine, warum sollte sich jemand über deine Kommentare lustig machen? Die sind echt über jeden Zweifel erhaben. Ernsthaft. 😉

    Die oben durch den Kakao gezogenen Kommentare sind nur ein Puzzelteilchen. Und wenn du mal drauf achtest, dann sind das z.T. beliebte Floskeln von Bloggern, die nur ihren Bloglink hinterlassen wollen. Und irgendwie merkt man schon, ob ein Kommentar so gemeint ist, wie er geschrieben wurde. Und der Post ist bitte auch mit einem Augenzwinkern zu lesen und der Schuh passt dir nicht, also zieh ihn dir nicht an. ;))

    Herzlichen Gruß! 😉

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  19. Interessantes sollte man beim Namen nennen. 😉 Ich mach das auch. Aber wenn ich das aus freien Stücken schreibe, meine ich das auch genauso – ebenso wie andere der oben aufgeführten Kommentare, die ich in abewandelter Form auch nutze. ;)Und da wir ja alles aus freien Stücken kommentieren oder uns anderenfalls eine Antwort verkneifen, ist doch alles gut. ;))

    Lieben Gruß! 😉

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  20. Dana, ich weiß genau, was du meinst. Ich habe mir die volle Kommentarstrecke gegeben und war platt. So viel Negativität auf einen Haufen, da biste sprachlos. Spricht nicht für das Magazin, dass es ein Forum betreibt, in dem so vom Leder gezogen wird.

    Nein, du musst sowas nicht ertragen, nur weil du bloggst. Keiner muss das. Was ist das für eine krude Sichtweise? Ich halte es auch so, dass ich lobe, wenn ich was loben möchte oder andere Dinge raushebe, anderenfalls halte ich einfach den Mund. Allerdings kommentiere ich auch nur da, wo ich kommentieren möchte und wo ich überhaupt nicht in die Verlegenheit komme, mir Verlegenheitskommentare einfallen lassen zu müssen. Das ist doch eher so ein Ding, wenn du dein Blog pushen willst und von Blog zu Blog ziehst, um deinen Kommentar nebst fetten Link zum Blog zu hinterlassen – und genau dann kommen solche Dinger raus, bei denen ich als Leser hellhörige werde. 😉

    Lieben Gruß! 😉

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  21. Also beim KK habe ich 2013/2014 immer mal verkauft. Einmal war ein Typ dabei, der gleich mehrere Sachen kaufte, ich glaub 5 Teile für insgesamt 25-30 Euro (waren auf jeden Fall zwei Jeans dabei, der Rest Oberteile). Gerade zum Ende meiner Ära dort *kreisch* ließen sich die Sachen preislich eher verschenken statt verkaufen. Was damals für mich okay war. Im Zeitraum Juni bis August 2014 startete ich den Ausverkauf wg dem Umzug, wollte ja das alles nicht mit hierher nehmen. Vermutlich hats mir keiner geglaubt – selten hab ich soviel Lug und Trug gelesen wie dort. Ich hab dann alles in die Kleidersammlung gegeben (inzwischen ärgere ich mich: Frauenhäuser holen Sachen bei einem ab und verkaufen sie nicht, sondern geben sie ihren Bedürftigen. Da weiß man, dass man damit wirklich hilft, uneigennützig auf beiden Seiten.)
    Bald danach führte KK das Bezahlsystem ein. Wenn man die Kleidung schon fast verschenkt und dann davon noch die Gebühren zahlt – rechnet sich dann der Aufwand noch? Zumal die meisten Interessenten nur noch kauften, wenn man als Verkäufer das Porto selber trägt. Ich hab das meiste in Umschlägen versendet, es ist auch nie was weggekommen – aber bei 2,40 € Porto, ca. 3-5 Euro Preisen und dann noch der Gebühr an KK….
    Meinen Account besitze ich zwar noch, aber genutzt habe ich den seither nicht mehr. Nur geguckt ab und zu 🙂
    Hast Du da neuere Erfahrungen?

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  22. Danke für den Bericht! Dann spare ich mir das und werde tatsächlich das tun, was ich nicht tun wollte. Mich irgendwann wieder auf den Flohmarkt stellen. Ich hab die Klamotten ja sonst auch immer gleich verschenkt, aber bei denen möchte ich das nicht tun. Blöd nur: Sind halt auch keine hochwertigen Markenteile dabei, die du bei anderen Onlinesecondhandshops gut abgeben kannst. Aber ehrlich… wenn ich das lese, vergeht's mir. *g* Klamotten verschenken oder spenden kann ich dann echt auch einfacher haben.

    Flohmarkt? Und du bringst Kaffee & Kuchen mit? Bin dabei. Und Notizbücher habe ich en masse. *g*

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  23. Habs mal für Dich rausgesucht *undpustemirderweidieSpinnwebenausdenHaaren* *lach*

    https://www.kleiderkreisel.de/pricelist

    Ursprünglich war das Ganze wohl mal tatsächlich als so Art Flohmarkt angelegt – für die kleinen Geldbeutel. Wer dort kauft oder verkauft, wollte dort keine Gewinne erzielen, aber manches ist eben in der Tat zu schade für die Kleidersammlung etc. (auch wenns keine Markenklamotten sind :)). Damals habe ich mich im Forum rauf und runter gelesen und unendlich viel über Missbrauch gelesen (Ware bezahlt, angeblich versendet, nie angekommen oder umgekehrt: Ware bezahlt, angeblich nie angekommen, aber versendet, Geld zurückgefordert – und die Beweislage ist dann schier unmöglich, wenn man eben nur den normalen Maxibrief für 1,45 € oder 2,40 € verschickt). Anfangs war das dann so ein Boom auf der Plattform, dass die Leute, die das bis dahin nebenbei administrierten, irgendwann so viel Aufwand damit hatten, dass über das Bezahlsystem nachgedacht wurde. Was dann letztlich auch kam. Da war ich dann aber schon nicht mehr aktiv, kann Dir also nicht sagen, ob das nun besser läuft oder nicht. Ich persönlich habe nie Schwierigkeiten oder schlechte Erfahrungen gemacht, aber da hatte ich wohl auch richtig Glück mit.

    Wie ist das eigentlich – wenn die 10 % vom Erlös haben wollen (aber nicht mehr als 10,00 €), dann ist das doch im Endeffekt fast wie bei ebay, oder? Dort hatte ich ja auch mal so nen Fauxpas, als ich mir (ich glaube, Krimibücher, weiß aber nicht mehr genau) kaufte, bezahlte – und dann weder was von dem hörte und das Mitglied dann auch abgemeldet war. Dank des Käuferschutzes (hatte über paypal gezahlt) habe ich wenigstens mein Geld wiederbekommen.
    Vermutlich läuft das dann bei KK ähnlich?

    Wie gesagt: Du kannst das ja gerne probieren, ich hab mich jetzt nach rund 8 Monaten das erste Mal wieder eingeloggt und gesehen, dass die Preise doch – im Vergleich – satt gestiegen sind. Kleider zwischen 10 und 35 oder mehr Euro, das gabs vorher fast nie 😉 Ob man das dann aber dort auch zu dem Preis los wird?

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  24. Dank dir für die Mühe, die du dir gerade machst! <3 Aber ich denke, dass ich das tatsächlich erstmal auf dem regulären Flohmarkt versuchen werde und wenn das gar nicht läuft ("Hose? 1 €?"), dann lese ich mich intensiver in den Kleiderkreisel ein. Ist halt echt mühsam, verschiedene Teile gescheit zu fotografieren und einzustellen, dann alles zu verschicken (sind halt auch Sachen dabei, die nicht in einen Umschlag passen) und vielleicht noch Stress zu haben. Da ist der Flohmarkt wohl das kleinere Übel. Du fährst einmal hin, haust die Sachen raus und gut is. Noch ein Grund mehr für Minimalismus im Kleiderschrank. Wer nix hat, kann nix aussortieren und muss sich hinterher nicht fragen, wie er das Zeug noch zu Geld machen kann. ;))

    Ich hab schon bei einem anderen Onlineshop geschaut, aber was da für Klamotten geboten wird, ist lachhaft. Kaufen tu ich da gerne. Aber verkaufen? Nein. Eher verschenke ich das. *g*

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  25. Ich freu mich, dich hier zu lesen. 😉 Und noch mehr freue ich mich, dass du darüber lachst – lachen ist gesund, sollten wir alle viel öfter machen. ;))

    Lieben Gruß zurück! 😉

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  26. hahaha oh man, das kenne ich. zugegebenermaßen gehöre ich zu der sorte, die manchmal einfach liebe grüße dalassen, die sind dann aber ehrlich so gemeint. ganz selten gibt es blogs, die ichg ewissermaßen aus höglichkeit zurückbesuche und wo mir auch nicht viel mehr als eine floskel einfällt. bei fotos neige ich gelegentlich auch zur selben wortwahl, was aber daran liegt, dass es die worte „wunderbar“ und „großartig“ manchmal einfach am besten treffen 😉

    wenn ich solche kommentare lese wie die oben, klicke ich meist mal kurz zurück – wenn der blog dann nicht supermörderumwerfend ist, erreicht man auch nicht mehr bei mir.

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  27. Der letzte Absatz… so geht's mir auch. Ich schaue manchmal (wenn ich gute Laune habe) schon, wer mir so einen Kommentar schreibt, aber wenn ich nicht schockverliebt ins andere Blog bin, war's das auch. 😉

    Auf Instagram schreibe ich sehr oft „wunderbar/wwunderschön“ und „großartig“, weil es das bei vielen Fotos einfach perfekt trifft. und was ich in diesem Post nicht berücksichtigt habe ist die Tatsache, dass sich das Kommentarverhalten auch ändert. Mir selbst geht's so, dass meine Kommentare sehr viel kürzer ausfallen, seitdem ich mit dem Smartphone unterwegs bin. 😉

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