10 Dinge, die ich mal machen könnte…

Kennt ihr diese Listen à la „10 Dinge, die man bis zu seinem 40. Geburtstag gemacht haben soll“ oder diese Bucket-Lists „10/30/200/1000 Dinge, die man in seinem Leben gemacht haben sollte“? Finde ich blöd. Und weil man ja öfter mal über seinen Schatten springen soll oder es eben mit genau den Dingen versuchen soll, die einem bisher weniger zusagten, erstelle ich jetzt so eine Liste. Aber eine, die ich mag. Logisch, weil ich ja per se erstmal nichts mache, von dem ich schon vorher weiß, dass es blöd wird, so blöd bin nicht mal ich.

10 Dinge, die ich mal machen könnte…

„Mach was aus reiner Lust an der Freude. Und bete, nicht dafür bestraft zu werden“. (Sammy Cahn) 

1. Mich einen Tag lang als jemand ausgeben, der ich nicht bin. Bud Spencer fände ich cool, aber ich glaube, das wäre ein bisschen zu auffällig. Alternativ spiele ich vielleicht „Promi inkognito“ und renne im angesagten InStyle-Promi-Look mit „Puck die Stubenfliege“-Sonnenbrille [muss ich noch kaufen] sowie dem obligatorischen Coffee-to-go-Becher rum und gebe mich sehr, sehr wichtig.

2. Es so halten wie Holly und Paul in „Frühstück bei Tiffany“ und einen Tag lang einige Dinge tun, die ich noch nie oder schon ewig nicht mehr gemacht habe. Oder die ich so normalerweise nicht machen würde.

3. Mal wieder am Meer zelten, abends Gruselgeschichten lesen und morgens mit der Kaffeetasse direkt ins Meer fallen. Also, im übertragenen Sinne… 😉

„Halte dich sauber und hell. Du bist das Fenster, durch das du die Welt sehen musst.“

(George Bernard Shaw)

4. Die eigene Lebensgeschichte auf zwei Seiten schreiben, wobei die zweite Seite für die Zukunft reserviert ist. Es spricht auch nichts dagegen, die eigene Lebensgeschichte dabei mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Warhol, Picasso oder Dalí hätten eine Maus oder eine Ente vermutlich ganz anders gezeichnet, als es Walt Disney getan hat.

5. Die richtige Perspektive wahren. Nicht zu viel Energie auf Kleinigkeiten verschwenden und aus Mücken keine Elefanten machen. Unlösbare Probleme als das anerkennen, was sie sind: unlösbar, zumindest derzeit. Und es öfter mal mit Rambo halten: „It’s not my business.“

6. Das Handy ausschalten, ein paar Tage auf den Fernseher verzichten und mich bewusst von allem abkapseln. Die Welt wird sich weiterdrehen, auch wenn ich nicht sofort auf jede Nachricht reagiere. Manchmal ist es sogar besser, nicht sofort auf jeden Furz zu reagieren.

„Nimm das Leben bloß nicht zu ernst. Du kommst sowieso nicht lebend raus.“ 

(Bugs Bunny)

7. Das persönliche Umfeld ein bisschen besser oder netter machen. Und sei es nur durch einen winzigkleinen Schritt. Der älteren Nachbarin den schweren Einkauf nach oben tragen, jemanden in der Kassenschlange vorlassen oder irgendwem eine kleine Nettigkeit vor die Tür legen. [Done. To be continued…]

8. Eine Begebenheit für mich behalten, die Freunde oder Familienmitglieder in Erstaunen versetzen würde. [Done]

9.  Anderen einen Grund zum Tratschen geben. [Done]

 

10. Jemandem, der sich darüber freut, unerwartet einen Nachmmittag schenken und dabei nicht auf die Uhr schauen und mich währenddessen auch nicht darüber auslassen, was noch alles auf der To-do-Liste steht. Wir sind ja alle wahnsinnig beschäftigt und wichtig. Aber wenn ich andere spüren lasse, dass ich sie nur mühsam zwischen zwei Termine gequetscht habe, bin ich in erster Linie nicht beschäftigt, sondern vor allem ein riesengroßer Armleuchter.

Was käme so auf eure Liste, wenn es eine Liste gäbe?

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Noch mehr Inspirationen findet ihr hier:

Und ich wurde von diesen Büchlein inspiriert. Genau daraus stammen nämlich die Zitate.

[Beitragsbild: erstellt mit Canva u. privat]