Heute schon die Social-Media-Kanäle gefüttert?

Heute schon Inhalte geteilt? Oder eure eigenen Posts auf den relevanten Social-Media-Kanälen (FB, Google+ & Twitter) beworben? Und anschließend auch gleich die restlichen Social-Media-Babys gefüttert? Also Instagram, Snapchat, die Pinterest-Wand neu bestückt und mal schnell einen Clip bei Youtube hochgeladen? Nein? Dann, und es tut mir sehr leid, euch das sagen zu müssen, werdet ihr nie wirklich erfolgreich werden. Bekannt schon gar nicht. Denn wer heute nicht voll auf der Social-Media-Welle mitschwimmt, ist ganz schnell von vorgestern. Dann seid ihr Menschen wie ich. Das ist hart, ich weiß. Wollen wir erst eine Runde gemeinsam weinen?
Gut. Und nun lasst uns mal über den heiligen Social-Media-Gral, Erfolg beim Bloggen und das Teilen von Inhalten reden, weil das für mich irgendwie alles zusammengehört. Erklärend möchte ich aber vorwegschicken, dass ich jemand bin, der Bücher wie „Networking für Networking-Hasser“ gelesen hat und grundsätzlich nicht alles toll findet, nur „weil es alle machen„, oder „weil man das eben so macht“ und „weil es neu ist„. 😉

Der heilige Social-Media-Gral

Ich blogge und nutze Instagram. Mit meinen Blogtexten möchte ich durchaus eine gewisse Leserschaft erreichen (später mehr dazu), was dann wohl auch einen gewissen Willen zum Erfolg (auch hierzu später mehr) voraussetzt. Wer sich heute allerdings „einen Namen machen möchte„, muss Social-Media-affin sein und alle Kanäle nutzen. Die User „erwarten“ das, außerdem lockt es neue User an und natürlich muss man ja auch zeigen, dass man Social-Media-mäßig „auf der Höhe ist“. Ich bin manchmal nicht die hellste Kerze auf der Torte und darum frage ich euch, ob mir das bitte mal jemand erklären kann? Und zwar so, dass ich’s verstehe? Ich nähere mich der Sache mal aus Lesersicht an, da ich nicht nur Bloggerin, sondern auch Leserin [Leserin, you know? Kommt von lesen. Also laut Duden: etwas Geschriebenes, einen Text mit den Augen und dem Verstand erfassen] bin:
  • Ich lese gerne – darum lese ich auch Blogs. Ich liebe Bücher, Blogs u. gelegentlich auch Zeitschriften – manches für den geschriebenen Inhalt und manches (Zeitschriften/Blogs) für die Mischung aus Text und Bild.
  • Ich lese Blogs, die mich thematisch interessieren/inspirieren und/oder Blogs, bei denen mir die Person hinter dem Blog sehr sympathisch ist. Idealerweise passt alles zusammen.
  • Sollte diese sympathische Person nun auch auf Instagram sein, dann folge ich ihr, weil ich auch ein Faible für Bilder habe und Instagram eine tolle Möglichkeit der leichten Kontaktaufnahme bietet und der Ton dort sehr nett ist.

Damit ist meine Aufnahmefähigkeit aber auch schon ausgereizt, weil ich nicht nur einer Bloggerin folge, sondern mehreren, und auch noch ein Leben neben der virtuellen Welt habe. Skandal, ich weiß. Mal angenommen, all die Bloggerinnen [und ein Blogger] aus meiner Blogroll – und dazu die aus meinem Feedreader!!! – wären alle bei Instagram, Pinterest, Snapchat, FB, Google +, Twitter [und… äh… was vergessen? Wahrscheinlich…] und denen sollte ich auf allen Kanälen folgen?! Ja um Himmels willen, warum denn?! Werde ich dafür bezahlt? Dann mach ich das, das artet nämlich in Arbeit aus. Wie beim Möbelschweden: Kauf dein Zeug, scanne es ein und baue es dann anhand interessanter Anleitungen selbst auf. Super Service. Hut ab. Aber ernsthaft:
  • Ich muss nicht über jeden Gedankenfurz informiert werden – auch nicht, wenn er nur 140 Zeichen beträgt und nicht mal dann,  wenn es sich um einen Furz von… äh… dem Sandmännchen persönlich handelt.
  • Der Nutzen von Social-Media-Accounts, die nur dazu dienen, die eigenen Posts zu promoten, entzieht sich mir sogar grundsätzlich und ich boykottiere das. Wenn mir ein Account keinen Mehrwert bietet, bin ich weg. Oder gar nicht erst da. Und wer hat so viel zu erzählen, dass es für hochwertige Blogeinträge und Social-Media-Futter mit Mehrwert reicht? Sehr, sehr wenige. Oder sogar noch weniger.
  • Für dieses Youtube-Ding bin ich wohl zu alt. Das Anschauen von Videoclips kostet Zeit und ich hasse ehrlich gesagt kaum mehr, als stümperhaft gemachte Clips. Das ist so, als würde ich ein Buch rausbringen und das Cover selbst bemalen. Wenn ich mir sowas überhaupt ansehe, dann nur in homöopathischer Dosis und nur von Menschen, die ich wirklich, wirklich sehr mag. Und wer – ohne mehrköpfiges Team im Hintergrund – ist in der Lage, in Eigenregie hochwertige Clips mit Mehrwert (ich liebe dieses Wort, merkt ihr?) zu produzieren? Andauernd? Sehr, sehr wenige. Oder noch weniger.
  • Über Snapchat kann ich mich nicht wirklich äußern, da ich es mir noch nicht angeschaut habe – im Gegensatz zu dem anderen Social-Media-Gedöns. Allerdings bin ich bereits auf einer bildlastigen Plattform aktiv und das ist Instagram –  für eine weitere habe ich derzeit echt keinen Bedarf. Im Gegensatz zu all den Buuuh-diese-böse-Fake-Welt-Schreiern mag ich Instagram recht gerne, weil der Ton dort offen und herzlich ist. Niemand zwingt mich, diesen überoptimierten und durchchoreografierten Profi-Accounts zu folgen – also tue ich es nicht und schaue höchstens gelegentlich vorbei. Was ich dort – neben meiner alltäglichen Instagramrunde bei den „üblichen Verdächtigen“ aber auch sehe, sind fantastische Bilder aus den Bereichen Natur oder Architektur, die sich in jedem Magazin gut machen würden. Das muss man nicht mögen, aber mir persönlich gefällt es sehr. Es ist wie ein virtueller Galeriebesuch. Und mal ehrlich… wenn ich „das echte und ungeschönte Leben“ sehen will… warum sollte ich das online suchen? Vielleicht einfach mal wieder Smartphone, Laptop, Tablet & Co runterfahren und nach draußen gehen – und das, ohne sich gleich mit dem iPod von der Außenwelt abzuschotten? Da ist das echte Leben. Garantiert auch ohne Filter und Photoshop. 

Share it: Reden wir übers Teilen…

Ich teile gerne. Ich besitze eine Blogroll und spreche somit Leseempfehlungen aus. Manche meiner Posts sind wahre Linkschleudern, in denen ich all das teile, was ich irgendwo gelesen und für mitteilenswert halte. Und weil ich so gerne teile, habe ich auch die Rubrik mit|teilens-wert ins Leben gerufen und ich mag sie sehr, weil ich so noch einmal mit einem anderen Blick lese – mich also frage, ob bestimmte Posts vielleicht nicht nur mich, sondern auch euch interessieren könnten. Und doch geht mir dieses „Share it“ gewaltig auf den Keks. Weil es sich zwar oberflächlich netzwerken nennt, oft aber auch schlicht und ergreifend nur eine als Bitte getarnte Forderung dahintersteckt: Hilf mir, noch bekannter zu werden. Ganz ehrlich: Warum sollte ich das tun? Das ist nicht mein Job. Wenn jemand tolle Posts (Fotos/Text/Kombination aus beidem) verfasst, wird es den Lesern automatisch ein Bedürfnis sein, darauf zu verweisen/das zu teilen. Und wenn nicht, dann nicht.

Wie blogge ich erfolgreich?

Bei all dem Gedöns geht’s – so denke ich – letztendlich vor allem um den Erfolg und um Leser/Follower, denn ohne Feedback macht das alles keinen Spaß. Also mir nicht, denn sonst müsste ich Texte und/oder Bilder nicht mit der Onlinewelt teilen, sondern würde sie für mich behalten. Selbstverständlich gibt es bestimmte Punkte, die dem Blogerfolg auf die Sprünge helfen. Und wer sich einmal mit der Materie beschäftigt hat und/oder entsprechende Blogs liest und/oder dann auch noch Newsletter erfolgreicher (?) Menschen abonniert hat, kann die Tipps bald aus dem Effeff runterbeten:
  • Regelmäßig hochwertigen und einzigartigen Content fürs (selbstverständlich SEO-optimierte) Blog erstellen.
  • Die Posts in den relevanten sozialen Netzwerken (FB, Google, Twitter) teilen.
  • Sich auf Pinterest, Instagram und Snapchat rumtreiben.
  • Und natürlich auf FB und Google+ (hier geht’s auch darum, den Rang als „Autor“ auszubauen, das freut die Suchmaschine).
  • Youtube nutzen.
  • Gewinnspiele veranstalten – die selbstverständlich von den Teilnehmern auf allen Social-Media-Kanälen geteilt werden müssen, um die Gewinnchance zu erhöhen.
  • Ein eBook erstellen, das die Leser kostenlos runterladen können. Idealerweise mit dem Thema „Erfolgreich bloggen“ oder „Raus aus dem Hamsterrad – wie du online richtig Kohle verdienst“.
  • Ein Buch schreiben, das die Leser kaufen können (um sich so den Ruf als „Spezialistin auf einem bestimmten Gebiet“ aufzubauen/zu festigen und für die eigene Dienstleistung (so es eine gibt) zu werben). Themen, die immer gehen: „Erfolgreich bloggen“ und „Auch du schaffst es – mach dir einen faulen Lenz mit passivem Einkommen“.
  • Einen Newsletter anbieten. Um den Lesern regelmäßig (am besten mehrmals wöchentlich) zu erklären, wie sie erfolgreich bloggen können und/oder ein passives Einkommen und/oder Mindset erlangen, mit dem sie zu Millionären werden. Kleiner Tipp am Rande: Wenn das Ding NEWSletter heißt, dann solltet ihr den Lesern auch tatsächlich NEWs bieten. Und die Leser nicht via Link aufs Blog locken, um ihnen dann aufgewärmten Kram zu präsentieren, der vor einem Jahr verbloggt wurde. Das läuft dann nicht unter News, sondern verprellt Leser (wie mich) und funktioniert von mir aus (höchstens!) einmal im Monat als „Best of“.
  • Auf den „richtigen Seiten“ kommentieren und überall eine Duftmarke in Form von witzigen, qualitativ hochwertigen und/oder tiefschürfenden Kommentaren hinterlassen.
  • Anderswo kostenlos Gastartikel verfassen, um sich einen Namen zu machen.
  • „Zugkräftige“ Lichtgestalten finden, die im eigenen Blog einen Gastartikel verfassen oder ein Interview geben. Denn logischerweise weisen sie hinterher in ihrem Blog darauf hin, das bringt Leser.
  • An Linkpartys und Blogparaden teilnehmen oder selbst welche ins Leben rufen.

 

Und wisst ihr was? Einiges davon mache ich tatsächlich. Weil ich gerade Lust dazu habe, weil es mir ins Konzept passt, weil es mir ein Bedürfnis ist oder weil ich schlicht und einfach so begeistert/überzeugt davon bin, dass ich nicht anders kann. Ich teile/verweise/beziehe mich auch total gerne auf andere Posts, die mich inspiriert haben. Oder finde Gefallen an Blogparaden/Link-ups, die ich so toll/witzig/interessant finde, dass ich einfach mitmachen muss – so beispielsweise bei Rostrose, Ela [laufen beide noch] oder bei Maria[bereits beendet]. Auch lese ich sehr gerne spannende Interview-Reihen in anderen Blogs. Warum? Weil ich das Gefühl habe, dass sie stimmig sind, perfekt ins Blog passen und mir als Leserin einen Mehr-wert bieten. Aber all das nur durchziehen, um „erfolgreich zu bloggen“? Nein danke.

Reden wir mal über Erfolg beim Bloggen. Was ist das überhaupt?

Klare Antwort: darauf gibt’s keine einheitliche Antwort. Hängt wohl davon ab, ob und wie man den Erfolg bemessen möchte. An Lesern, Klicks, Werbekunden? Für mich bedeutet „Erfolg beim Bloggen“ u.a.:
  • Ich schreibe Texte, die meinen eigenen Ansprüchen genügen.
  • Ich kann über das schreiben, was mich interessiert, mich bewegt, mir am Herzen liegt, mich zum Lachen/Nachdenken/Kopfschütteln bringt etc. – und das mit euch teilen. Empfinde ich als großes Privileg. Vor allem, wenn die Texte dann noch so ankommen, wie ich sie verstanden wissen wollte. Das ist der Hauptgewinn.
  • Natürlich möchte ich nicht nur für mich schreiben und ich freue mich über jeden neuen Leser, der hierher findet [Herzlich willkommen! Schön, dass ihr hier seid! ;)] Aber ich habe keine Lust, bei jedem Text/jeder Aktion nur im Hinterkopf zu haben, wie ich neue Leser generieren kann, um „noch größer“ und „bekannter“ zu werden [obwohl ich mich logischerweise auch freue, wenn alle Jubeljahre mal jemand auf einen Affliate-Link klickt, alles andere wäre gelogen]. Ich sag’s mal so: Ich bin diejenige, die für die Balkonbepflanzung Samentütchen kauft und nur sehr selten vorgezüchtetes Grünzeug. Mit meinem Blog halte ich es ähnlich: Ich säe Texte und schau mal, was passiert. Wenn ihr mich dabei begleiten wollte, dann freut mich das sehr und ich bedanke mich für das Interesse. Was ganz natürlich und ohne Blog-Boosting daraus erwächst, wird sich zeigen. Ich bin gespannt und tue mein Bestes- textlich gesehen.

Über Zeit, Aufmerksamkeit und wann ich echt biestig werde …

In Zeiten, in denen einem auf allen Kanälen im Sekundentakt Informationen um die Ohren knallen, ist es eine Auszeichnung, wenn sich jemand die Zeit nimmt, um meinen Texten (ungeteilte) Aufmerksamkeit zu widmen und sich vielleicht sogar noch die Mühe macht, einen Kommentar zu hinterlassen. Ich schätze das sehr und ich bedanke mich auch hierfür! Und wenn ihr euch die Zeit nehmt, meine (oft sehr langen) Texte nicht nur zu lesen, sondern sie auch noch zu kommentieren, dann ist es für mich selbstverständlich, persönlich auf die Kommentare zu antworten (allerdings habe ich auch nicht 50 Kommentare à la „Schönes Kleid“ oder „Schöner Post. Besuch mich doch auch mal in meinem Blog“ – da würde ich das Antworten dann auch irgendwann einstellen).

Wenn jemand wirklich so viel Output hat, dass er Blog und diverse Social-Media-Kanäle füttern kann und mir als Leserin auf all diesen Kanälen einen Mehrwert bietet, dann ziehe ich meinen Hut und wünsche alles Glück der Welt. Der Erfolg ist mehr als verdient und es steckt verdammt viel Arbeit dahinter.

Aber sonst? Man möge mir verzeihen, aber ich sehe keinen Sinn in dieser Überflutung aller Social-Media-Kanäle mit meiner Person, so wichtig bin ich nicht. Und ich sehe ebenso wenig Sinn darin, wenn andere das tun und mir damit meine Zeit und meine Aufmerksamkeit stehlen – oder es zumindest versuchen. Ich überlege sehr genau, wem ich meine Zeit und meine Aufmerksamkeit schenke. Und ob und wie viele Social-Media-Spielzeuge diese Person verwendet, ist für mich als Leserin echt irrelevant, denn ich bin, wie erwähnt, eine Leserin. Oder ich sag’s mal so: Selbst Herzensmenschen würde ich nicht auf allen Kanälen folgen. Dem Rest schon gar nicht – so gern ich euch mag. Aber ich bin halt auch nur eine Leserin und keine große/erfolgreiche(?) Bloggerin oder jemand, der anderen sagt, wie sie erfolgreich bloggen. Wahrscheinlich weiß ich einfach nicht, was wirklich gut für mich ist…

So, ich habe fertig. Nun seid ihr dran.
„Das Schreiben, das Schreiben. Soll man nicht übertreiben. Das kostet bloß Papier“ 
(Wilhelm Busch) 
 Und Zeit. Und zwar die derjenigen, die es schreiben und die derjenigen, die es lesen sollen.
P.S: Ich habe gerade mal wieder in meinem Feedreader aufgeräumt und ein paar Newsletter-Abos gecancelt. Die Zeit war es wert. 😉

45 Kommentare zu „Heute schon die Social-Media-Kanäle gefüttert?

  1. Insta ist gefüttert, Post veröffentlicht- für mehr öffentliches Social Media fehlt mir die Zeit, mein FB Account ist mehr ein privater, da sind andere Bilder und viele andere Follower (Kategorie real life). Erfolgreich bloggen? Ich erreiche Leute, die ich interessant finde. Das ist cool, die Kontakte sind sehr nett. Ich bloggens für „normale“ Frauen, die nicht zwingend die neuste, teuerste Handtasche haben. Alles andere ist mir zu realitätsfern. Somit werde ich immer eine Niechenbloggerin bleiben-und das mag ich. Ist schließlich nur ein Hobby.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Hallo Anna, jetzt muss ich wirklich erst einmal sagen „schöner Post“ :-). Denn ich bin absolut deiner Meinung. Ich bin zum Bloggen gekommen „wie die Jungfrau zum Kind“, keine Ahnung von den Regeln, noch weniger von der Technik. Aber dafür mit viel Motivation und Leidenschaft. Ich hatte (und habe noch) einen sehr persönlichen Blog. Und in vielen meiner Kommentare wurde mir gesagt, dass ich doch unfassbar ehrlich sei und ob ich denn keine Angst hätte, dass die „falschen“ Personen es lesen usw. Für mich war das Schreiben eine Art Verarbeitung von Dingen und Ereignissen. Recht schnell wurde mir bewußt, wie „unprofessionell“ das Ganze war und das ich durchaus den Ehrgeiz habe, etwas professioneller zu bloggen. Somit war mein Beauty-Blog für die Frau ab 45+ geboren. Dort versuche ich es zumindest, ein bißchen „professioneller“ zu bloggen und zu fotografieren. Ich habe gelernt, dass man mehrere Social Media Kanäle bedienen muss (bei mir beschränkt sich das zumeist auf Instagram und Facebook), dass man viele rechtliche Dinge beachten muss, dass man unglaublich viel Zeit investieren muss und dass hierbei der Spaß ganz schnell auf der Strecke bleibt. Deswegen habe ich jetzt zwei Blogs, die beide Spaß machen, aber wohl nie wirklich professionell werden. Dafür habe ich genug Zeit für andere schöne Dinge…
    LG Eva

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  3. Ui, wow… Mein erster Gedanke war, „wie recht sie hat“. Mein zweiter: „du hattest eh schon länger vor, deine Facebook-Seite zu löschen, weil die nur Zzeitverschwendung ist und deine Beiträge dort eh keiner liest“ und mein dritter Gedanke war: „gut das ich nur ein kleines Licht bin, auf den Stress hätte ich keinen Bock“.

    Ich habe auch dieses ganze Gedöns und nutze nur FB und Instagram. Allerdings spamme ich meine Leser nicht voll (verdammt, vielleicht sollte ich das mal machen)… Ich folge auch vielen vielen Blogs – das war früher so, folgst du mir, folge ich dir, inkl erwähnten Gewinnspielen und das liken jeglicher Kanäle. Aber um ehrlich zu sein, vielen vielen Blogs folge ich dort, wo ich mich nicht aufhalte (Bloglovin & Twitter zb). Die wirklich wichtigen (und das sind gerade mal 22) folge ich über Feedly. Ups.

    Ich habe auch dieses share-Gedöns auf meinem Blog. Aber nutzt das jemand? Nö. Hat aber jeder und gehört wohl auch dazu.

    Ich mache mir schon ewig keinen Stress mehr um mehr Leser zu erhalten – ich selbst würde mir wohl auch nicht folgen, weil ich viel zu wenig mache, nicht aktiv genug bin und nur schreibe, wenn ich Lust und Zeit habe. Oh, und Gewinnspiele mache ich auch keine. Sorry!

    Kommentiert wird bei mir auch nicht – wenn ich mal 1 oder 2 Kommentare bekomme, freut mich das natürlich – aber Kommentare sind die Ausnahme. Das kommt aber daher, das ich selten bis gar nicht kommentiere (oder mich aufmerksam mache, ala „schönes Kleid.“). Zu 99% lese ich über mein Smartphone und da ist das kommentieren echt eine nervige Angelegenheit und wird direkt sein gelassen.

    So, ich gehe dann mal fix mein Frühstück teilen – Zeit für mich und mein Privatleben kann ich mir dann auch heute abend noch nehmen, fünf Minuten sollten dafür reichen 😉

    Lieben Gruß und einen schönen Sonntag!
    Sabine

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  4. meene guudsde! du sprichst mir aus dem herzen!!!
    nun bin ich ausser bei google+ nirgends aktiv. einfach weil mir meine tägliche blogrunde auf von mir ausgewählten seiten reicht. alles andere wäre input-overkill. ich bin eine seeehr selektive leserin und was mir nicht gefällt wird nicht kommentiert – „negatives“ zu schreiben ist ja verpönt. heist aber (bei mir) im umkehrschluss – wo ich was zu schreibe das hat ein positives gefühl in mir ausgelöst. (schlimmes deutsch oder? hm.) obwohl´s mich manchmal mächtig in den fingern juckt!!!!!
    und die paar hanseln auf meinem blog reichen mir – besser: sie sind mir lieb und teuer!!!! ich hab auch schon solche „nice-followme-url“ komments gelöscht!
    das teilen mach ich wenn es mir wirklich gefällt – ich würde ja meinen ruf ruinieren wenn ich z.b. werbeposts für billigfummel teilen würde….. ich spüre auch sofort wenn einen blogger der ehrgeiz erfasst – auch wenn ständig das gegenteil beteuert wird. typische symptome sind ständiges ändern des layouts nach den „allerneuesten trends“ oder das plötzliche auftauchen von themen, die man auf diesem blog nie erwartet hätte. auch beliebt: sich an ein gerade kursierendes thema dranhängen obwohl man eigentlich nix dazu zu sagen hat/keine ahnung davon hat. ich rieche förmlich den schweiss der anstrengung den blog „nach vorn“ zu bringen…….
    mit dem geschäft am horizont muss wohl gesichtsbuch ran – ein bisschen grault mir davor!
    und blogroll – ich drücke mich. aber ich werde peu a peu lieblingsblogs in der sidebar platzieren wie ich´s mit traude gemacht hab.
    so – jetzt muss ich erstmal die anderen komments hier lesen – du hast wieder ein spannendes thema angeschnitten!
    xxxxx

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  5. Liebe Anna, mein Blog ist ja eh unprofessionell und das halte ich ganz bewusst so, das hab ich ja schonmal gesagt.

    Ich kann auf der einen Seite verstehen, dass jemand, der z.B. über den Blog auch „arbeitet“ und sein Geld damit verdient, auch was fürs Marketing tun muss – sprich Social Media auf allen Kanälen nutzen muss.

    Allerdings sehe ich auch oft „Otto-Normal-Verbraucher“, die meinen, sie müssten jeden Furz auf allen möglichen Kanälen teilen – da denke ich mir oft, dass da auch das narzisstische Bedürfnis mit befriedigt wird.

    Wenn ich einen professionelleren Blog betreiben würde, würde ich meine Beiträge auch höchstens noch auf Insta und vielleicht FB posten, aber das wäre es dann.

    Der Blog ist ein Hobby und mir persönlich würde es keinen Spaß mehr machen, wenn ich nur noch dran denken würde, alle möglichen Anforderungen zu erfüllen. Allerdings bekam ich auch schon zu hören, dass ich eigentlich „kein Recht“ habe zu bloggen, weil mein Blog keinen Mehrwert für die behauptende Person (sie meinte allgemein keinen, ich habs auf die Person reduziert 😉 habe. Soviel also dazu 🙂

    Und gerade weil man Deinem Blog anmerkt, dass da jemand mit Herzblut von Dingen schreibt, die sie selbst gerne mag und dahinter steht und Du nicht dieses „immer höher, schneller weiter“ betreibst, lese ich so gerne bei Dir 🙂

    Lieben Gruss
    Clara

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  6. Liebe Anna,
    ich lese nicht alle Deine Texte, aber wenn, dann von vorne bis hinten. Weil sie gut formuliert, meist den Nagel auf den Kopf treffen und ich mich während des Lesens beim fortwährenden Kopfnicken ertappe. Dafür nehm ich mir gerne die Zeit. Die nehm ich mir auch für Blogs, die gute Fotos zeigen und/oder inspirierende Outfits/Wohnungen/Rezepte etc. Würde ich all diese tagesaktuell und auf anderen Kanälen „verfolgen“, müsste ich wohl meinen Job an den Nagel hängen. Fragt sich nur, wovon ich mir dann die inspirierenden Outfits und die Zutaten für die leckeren Rezepte kaufen soll.
    Ich frage mich ehrlich, wie andere das machen. Die wenigsten können ja vom bloggen leben. Ein Wochentag gibt mir maximal 2 Stunden Zeit, um mich in meinr Bloglist und auf Insta aufs Laufende zu bringen, und das auch nicht jeden Tag. Eine andere Sache ist, dass ich mich gar nicht mehr damit befassen will. Mein reales Leben soll schließlich nicht zu kurz kommen.
    Ich glaube Du machst das schon ganz richtig. Dein Blog ist auf jeden Fall ein Mehrwert für mich und mit Deinen insta Bildern ergänzt Du ihn auf sehr persönliche Art vortrefflich.
    Außerdem wie misst sich denn Erfolg. Doch nicht in Klicks und Likes. Sondern an dem Gefühl etwas gut gemacht zu haben. Und wenn dann noch ein paar andere das auch finden, ist das eine schöne Ergänzung. Ob die paar tausende, hundert oder zehn sind, spielt keine große Rolle – zumindest für mich nicht.
    Lieben Gruß
    Sabine

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  7. Huiiii. Und Recht hast du! In allen Belangen. Selber betreibe ich „nur“ meinen Blog, hab zwar ein FB-Konto, nutze es aber nicht und werde es demnächst löschen (falls ich denn rauskriege, wie das so geht, ne?? ;oD) Bloggen ist und bleibt für mich ein ganz besonders interessantes Hobby, mehr soll und muss es nicht sein. Ich lerne auf diesem Weg so unglaublich nette und kreative Menschen kennen, Menschen, denen das Herz auf der Zunge liegt und die sich nicht scheuen, das Kind auch mal beim Namen zu nennen. Die ihr eigenes Ding durchziehen, auch wenn es nicht das ist, was alle tun. Die einfach Spass und Freude haben an ihrem Da-Sein und das auch gerne weitergeben wollen. Sie bereichern mein eigenes Leben, regen zum Nachdenken an, bringen mich zum Lachen und geben meiner Kreativität regelmässige Inputs und meinem etwas lethargischen Wesen ab und an einen Tritt in den A…llerwertesten. Alles andere, was da noch so an Social Media zu nutzen wäre ist mir schlicht zuviel. Und ich muss einfach auch nicht überall präsent sein! Ausserdem ist es keines meiner erklärten Ziele, wahnsinnig bekannt zu werden. Denn das werde ich a) sowieso nie schaffen, weil es in meinem Leben noch so viel anderes gibt, dem ich meine Energie zuwenden möchte, und weil es für mich b) schlicht nicht von Bedeutung ist. Ich freue mich über jeden neuen Leser und jeden Kommentar, mache mein persönliches Befinden jedoch nicht davon abhängig! ;oD
    Zu dir: Ich finde doch, dass du eine erfolgreiche Bloggerin bist! Denn du schaffst es, dass auf deinem Blog ein echter Austausch stattfindet, dass die hier geschriebenen Kommentare grundsätzlich über einen nichtssagenden Einzeiler hinausgehen und dass man wirklich gerne und oft sehr amüsiert bei dir mitliest!
    Das ist in meinen Augen ein sehr beachtenswerter Erfolg.
    Weiter so! Mich wirst du hier ziemlich lange ertragen müssen, *ggg*!
    Hab einen entspannten, gemütlichen Sonntag,
    Herzensgrüsse und Drüüücker!!

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  8. Jo, da hast du mal wieder für eine ausgiebige Sonntags-Nachdenkerei gesorgt 🙂 Fein, ich denke dann mal.

    Zum einen ist das Thema Social Media wohl nicht nur vom Alter sondern auch von der Sozialisation abhängig. Ich bin ja nun mal alt 😉 Ohne Smartphone groß geworden, stattdessen mit Tagesschau und Tageszeitung. Vor allem an letzterem hänge ich noch heute. Meine private Peer-Group ist nicht sonderlich Social-Media-affin. Die meisten dürften Snapchat und Instagram nicht einmal kennen. Bei Ü50 auch kein Wunder. Meine Kinder sind mit ihre iPhones groß geworden. Sie kommunizieren völlig anders als ich. Sie lesen völlig anders als ich. Und sie konsumieren Instagram oder Snapchat anders als ich. Für sie ist das Teil ihres Alltags, aber lustigerweise nicht einmal ein wichtiger Teil.

    Einen Facebook-Account habe ich vor ungefähr hundert Jahren mal angelegt, um überhaupt mitzubekommen, was da so los ist. Seit genauso vielen Jahren dümpelt der ungepflegt vor sich hin und wartet im Prinzip nur auf seine Löschung. Kommt auf die to-do-List. Ich mag FB nicht. Ich kriege schon Pickel, wenn ich das Ding in der Redaktion füttern muss. Sorry wenn ich das so laut sage, aber für meinen Geschmack sind da zu viele Deppen unterwegs.

    An Instagram habe ich mich langsam gewöhnt. Ich habe mich oft drüber geärgert. Weißt du ja. Und ich halte Instagram vor allem für die ganz jungen Nutzer, die tatsächlich nicht zwischen Schein und Sein unterscheiden können, bestenfalls für eine App, von der man viel lernen kann *ironie ick hör dir trapsen*. Ich find die Instagram-Perfektion weiterhin eher fade, die Kommunikation mit einigen Menschen aber ganz nett. Da mein Leben in der Regel zu wenig durchgestylt ist, wie mir durchaus auch schon schriftlich beschieden wurde, poste ich bei Instagram eher wenig. So wirklich passe ich da nicht rein, scheint mir. Ich bin und bleibe halt dem Wort verhaftet. Bilder sind in meinen Augen schönes Beiwerk. Aber Inhalt wird in meiner Welt eher über das Wort transportiert.

    Youtube sehe ich genauso wie du. dafür habe ich echt nicht auch noch Zeit, weder als Konsument noch als Produzent *gott bewahre*. Abgesehen davon würde ich dann sofort erschossen. Ein Teil meiner Familie arbeitet „beim Fäääähnsehen“ und würde mich für laienhafte Filmchen hinrichten. Snapchat – nö. Nach ein, zwei Anläufen, die mir Einsichten bescherten, die ich weder interessant noch informativ fand, möchte ich meine Zeit damit eigentlich nicht auch noch vertun. Selbst mit Gipsbein habe ich davon nicht genug, um sie zu verschwenden. Da schreib ich lieber einen längeren Kommentar hier 🙂 Eine Snapchat-Ausnahme mache ich: Ich guck mir an, was mir meine Töchter schicken. Der ganze Rest von Pinterest bis Twitter – kein Bedarf.

    Daraus folgert dann wohl fast zwangsläufig, dass finanziell erfolgreiches Bloggen für mich nicht möglich ist. Sei`s drum. Das war nie mein Ziel. Meine Brötchen verdiene ich anderswo. Deshalb bin ich froh, dass ich den ganzen Zirkus ums „erfolgreiche Bloggen“ nicht mitmachen muss. Denn wenn vom Bloggen leben möchte, ist das vermutlich ein Vollzeit-Job. Den habe ich ja nun schon, einen zweiten brauche ich nicht. Abgesehen davon war ich zehn Jahre hauptberuflich in der Online-Branche und nein, ich brauche das nicht noch einmal. Es war eine tolle Zeit, wir waren ein tolles Team und wir hatten großen Erfolg. Aber quasi online zu leben hat mich sehr viel Lebenszeit gekostet, die ich heute lieber anderweitig verbringe.

    Ich schreibe gern, ich liebe Mode und ich freue mich über jeden, der meinen Blog anklickt und noch mehr über alle, bei deren Kommentar man merkt, dass sie den Text neben den Bildern tatsächlich sogar gelesen haben. Mir reicht das 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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  9. Das war ja auch ein Kommentar unter die Gürtellinie. Ich frage mich manchmal, was in manchen Menschen vorgeht. Und das erinnert mich an eine etwas ältere Diskussion in einem Forum, die sich zwar auf Modeblogger bezog, mir aber trotzdem zu denken gab, obwohl ich nun kein Modeblogger bin. Da wurde auch in Frage gestellt, warum manche Menschen mit „so einem Stil“ und „so unprofessionell“ bloggen würden – und das in einem Tonfall, bei dem mir echt die Luft wegblieb. Das mit dem Mehrwert ist ja eine individuelle Sache. Ich spreche mit diesem Blog auch nur Leserinnen eines bestimmten Alters an, die sich für eine Mischung aus dem interessieren, was du in herkömmlichen Frauenzeitschriften und der Flow (so in etwa) findest. Für den Rest bietet dieses Blog nichts. Null Mehrwert. Und das ist auch in Ordnung so, weil es vermessen wäre, ALLE ansprechen zu wollen. Das gelingt vielleicht der Tagesschau. Aber das Leser, die sich von einem Thema/einem Blog nicht angesprochen fühlen, nicht einfach still und leise (ohne böse Kommentare) woanders hingehen, das werde ich nie verstehen. Die Blogosphäre ist vielfältig genug, die Onlinewelt bietet für jeden irgendwas. Warum also auf dem rumhacken, was mir nicht gefällt?

    Und ich glaube, wenn aus dem Blog ein echtes Business wird, dann musst du wirklich drauf achten, den Spaß nicht zu verlieren. Und was soll das ohne Spaß? Dann wird es eine verkrampfte Sache und ich glaube, die Leser merken das. 😉

    Lieben Gruß! 😉

    P.S: Mich hast du mit deinen Texten schon oft zum Nachdenken gebracht. 😉

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  10. Und ich folge dir auf beiden Wegen und habe beides schon gesehen. ;)) Das gefällt mir: Ich blogge für „normale“ Frauen. Genau das ist auch mein Ziel. Ich lese zwar fast überall mit und schaue auch gerne über den Tellerrand oder in (Online)Welten, die nicht wirklich meine sind – aber ich kann nur Leserinnen ansprechen, die mir „nahe“ sind. Alles andere wäre Arbeit und die würde ich mir bezahlen lassen. ;D

    Lieben Gruß! 😉

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  11. Danke. :)In dem, was du schreibst, erkenne ich mich ein bisschen wieder. Vor Jahren fing ich auch mal als reine „Diary-Bloggerin“ an und habe sehr viel Privates erzählt, weil es eben erzählt werden wollte (Bei dir habe ich damals auch schon mitgelesen, fällt mir dabei ein). Außerdem kann ich beim Schreiben noch mal anders über die Dinge nachdenken und das Feedback war extrem wichtig. Irgendwann war mir das dann auch alles zu privat und ich wollte, wie du, ein bisschen professioneller werden. Das war mir dann aber wieder zu oberflächlich und musste auch weg. *g* Nun denke und hoffe ich, dass ich hiermit die Gratwanderung schaffe. Dann wünsche ich uns, dass wir beide den Spaß an der Sache behalten mögen. ;))

    Lieben Gruß! 😉

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  12. Für dein Geschäft „brauchst“ du Instagram! Bilder, Bilder, Bilder! Aber ja… FB dann wohl auch. Damit (und mit google+) bin ich ja nie warm geworden und ich habe es wirklich versucht. :/

    Mir geht das auch so. Ich kann so viele Infos einfach nicht verarbeiten, das stresst mich. Und wie gesagt, ich würde lügen, wenn ich mich nicht irgendwann über eine kleine Nebeneinnahme freuen würde, aber das muss absolut stimmig sein oder es geht nicht. Dir würde ich Werbung für Wanderschuhe oder ähnliches 100%ig abnehmen, bei Pri*mark würde ich allerdings auch verwundert sein. *g* Und ich bin ja auch so ein Layout-Änderer. Andauernd (normalerweise). Damit kompensiere ich, dass ich hier zu Hause nichts mehr umräumen kann, also muss das Blog herhalten. ;D

    Und ja, „lieb und teuer“, da schreibst du was, denn genauso ist es! Mir ist eine Stammleserschaft, die mir ans Herz wächst, viel lieber, als Menschen, die sich nur eines Gewinnspiels wegen hier anmelden – und danach wieder weg sind. Ohne Leser, die auch ihren Senf dazugeben, macht das doch alles keinen Spaß. Das ist wie Fast Food. Ein Blog ohne Seele. Allerdings können das durchaus Blogs sein, von denen ich mich inspirieren lasse und die ich dann nur „konsumiere“, ohne den Drang zu verspüren, mich als Leserin durch einen Kommentar am Geschehen zu beteiligen.

    Ich finde das Thema auch spannend (habe auch gerade sehr viele Newsletter zum Thema gelesen, weil mich das ja auch beruflich betrifft/interessieren sollte und irgendwann ist es echt mal gut, weil die Ratschläge – meiner Meinung nach – echt am Leser vorbeigehen. Und ich finde es spannend zu lesen, dass nicht nur ich das so sehe. 😉

    Lieben Gruß! 😉

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  13. *gnihihi* Ich danke dir für die ehrlichen Worte. Und unter uns: Ich nutze auch mehrere Feedreader und überlege sehr genau, welches Blog wo hingepackt wird. Denen, die ich „nur konsumiere“ folge ich nie über GFC, das würde mich wahnsinnig machen und es wäre auch zu viel. Gebe auch zu, dass sich meine Kommentarkultur seit dem Smartphone ebenfalls geändert hat, was eigentlich schade ist. Darum schaue ich, dass ich 1-2x/Tag meine Blogrunde mit dem Laptop mache und dann auch meinen Senf dazugebe. Instagram ist da wesentlich leichter zu handlen, herzen, Einzeilter drunter, fertig. Das ist in Blogs meist nicht angemessen.

    Einer dieser „erfolgreich bloggen“-Ratschläge lautet ja auch: Blogge regelmäßig, am besten jeden oder jeden zweiten Tag. Natürlich hochwertig, klar 😉 Wenn jemand so viel zu erzählen hat – prima, ich lese mit. Wenn es mich interessiert. Aber ich käme nie auf die Idee, jemandem zu entfolgen, weil er nur 1x/Woche postet. Wenn ich jeden Tag frische Posts haben möchte, dann schaue ich mir irgendwelche Onlinemagazine an und erwarte nicht, dass eine Privatperson das wuppen kann.

    Lieben Gruß! 😉

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  14. Du liest nicht(!?!) alle meine Posts. Hmpf. Ich kann das verstehen. ;))

    Ich frage mich manchmal auch, wie andere das machen – Blogger und Leser. Und irgendwie ist es doch auch verdammt schade… da sitzt du als Blogger – abhängig vom Thema – lange an einem Post, machst die entsprechenden Fotos dazu, bearbeitest die vielleicht noch… und dann wird dein Post in wenigen Sekunden mit dem Scannerblick erfasst und vielleicht nur mit einem „Nice Post“ kommentiert?! Das ist doch die Höchststrafe. Und was mir als Leserin abgenötigt wird, wenn alle die o.g. Strategien verfolgen, ist auch die Höchststrafe.

    Deine Definition von Erfolg gefällt mir. Und ehrlich… wenn ich auf Instagram nur einen leeren Pizzakarton ablichte und dafür Unmengen von Likes kassiere oder hier ein Text wie blöd aufgerufen wirde, der meinen Ansprüchen nicht genügt, dann würde mich das nicht freuen, sondern maßlos irritieren. 😉

    Lieben Gruß! 😉

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  15. Hach… <3 ;) Ich muss dich herzen für diese Worte:

    „Ich finde doch, dass du eine erfolgreiche Bloggerin bist! Denn du schaffst es, dass auf deinem Blog ein echter Austausch stattfindet, dass die hier geschriebenen Kommentare grundsätzlich über einen nichtssagenden Einzeiler hinausgehen und dass man wirklich gerne und oft sehr amüsiert bei dir mitliest! Das ist in meinen Augen ein sehr beachtenswerter Erfolg.“

    Das stimmt. Das ist ein beachtenswerter Erfolg und ich finde es wirklich toll, dass es manchmal bald mehr Spaß macht, die Kommentare zu lesen als den dazugehörigen Text. ;D

    Kann man ein FB-Konto löschen? Meins dümpelt auch noch rum, ich glaube, ich habe es nur deaktiviert und mich seither nicht mehr eingeloggt. Das von Twitter wird dann ja irgendwann gelöscht, FB aber wohl nicht. :/

    Deinen Kommentar unterschreibe ich. Vor allem auch das hier: „Die ihr eigenes Ding durchziehen, auch wenn es nicht das ist, was alle tun. Die einfach Spass und Freude haben an ihrem Da-Sein und das auch gerne weitergeben wollen. Sie bereichern mein eigenes Leben, regen zum Nachdenken an, bringen mich zum Lachen und geben meiner Kreativität regelmässige Inputs“. Genau das sind Blogs, die ich gerne lese und ich möchte das auch nicht missen, weil es eine Bereicherung darstellt. Genau darum bin ich ja zur Blogleserin und dann auch Bloggerin geworden. Und die Vorstellung „wahnsinnig bekannt zu werden“, erschreckt mich eher. Ich möchte mein Ding machen und freue mich,wenn andere daran ebensolchen Spaß haben wie ich. Und da ich nicht international aufgestellt bin (will ich auch nicht), dürfte sich das mit der Bekanntheit in Grenzen halten und das ist gut so. ;))

    Lieben Gruß! 😉 Und ich freu mich, wenn ich dich noch eine Weile ertragen muss und darf. *g*

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  16. Hallo Anna, he Du hast sooo recht! Klingt das doof wenn ich schreibe, dass mir die Verbreitung meiner posts fast egal ist seit ich so einen netten Leserstamm, die ich fast schon als befreundet ansehe, habe? Meine Posts werden automatisch bei goggle und Twitter veröffentlicht. das geht automatisch. Ich verbringe die übrige freie Zeit lieber draußen, beim Bloglesen oder bloggen. Und ich glaub ja dem Leser ist es auch latte wo du überall zu finden bist.
    Hab einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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  17. So, hier kommt jetzt ein Kommentar von einer Nicht-Bloggerin. Ich muss sagen, ich bin schwer beeindruckt: das hört sich nach verdammt viel und harter Arbeit an, so ein Blog zu betreiben. Ich selber bin erst vor ca. 2 Jahren überhaupt darauf gekommen, dass es sowas gibt und das für mich interessant ist! Seitdem lese ich eine Handvoll Blogs. Das sind solche, die mich entweder wegen der Bilder oder der Texte oder wegem beidem ansprechen. Leider kommentiere ich eher selten, da mir häufig die Zeit dazu fehlt. Bei dir kommentiere ich gerne, weil du immer antwortest und mir damit zeigst, dass es dich echt interessiert, was deine Leser zu sagen haben.
    An sozialen Medien nutze ich nur Pinterest und Insta – und beides auch erst seit kurzem. Und ich gebe dir recht: bei Insta herrscht ein freundlicher Ton.
    Und du, liebe Anna, mach so weiter!
    Liebe Grüße
    Marion

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  18. *g* Ich freue mich, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lässt. ;))

    *seufz* Danke für die Erinnerung daran, dass ich dann auch alt bin. ;D Aber stimmt. Mich stresst es, wenn ich das Smartphone ständig am Wickel habe/haben muss und den Junior stresst es, wenn er es nicht hat. Auch gehört Youtube für ihn ganz selbstverständlich dazu, während FB schon wieder out ist. Google+ hat es bei ihm (und seinen Leuten) nie geschafft, sich zu etablieren. Aber dafür gibt's ja WhatsApp. Man telefoniert heute ja auch nicht mehr, sondern schickt Nachrichten. Und wenn ich mal wieder kopfschütelnd dasitze, dann weiß ich, dass ich alt bin. Echt alt. *g*

    Was die „Scheinwelt“ angeht (die ich dann aber beispielsweise auch auf verschiedene Fernsehformate ausdehnen würde), bin ich einerseits schon bei dir. Ich mit Ü40 weiß, dass viel Fake dabei ist und kann das ausblenden. Die Kids können es noch nicht wissen und da wird dann gerne nach den Eltern geschrieen à la „passt halt auf, was eure Kinder machen und erklärt's gescheit“. Da macht man es sich aber verdammt einfach. Das ist jetzt allerdings ein anderes Thema oder irgendwann mal ein anderer Post. Und wie jetzt? Dein Leben taugt nicht für Instagram? Meins ja auch nicht. Darum arbeite ich gerne mit Filtern oder s/w-Bildern. Da ist eine verblühte Blume dann kein Schrott, sondern Kunst. *g*

    Du hast Snapchat immerhin schon mal angeschaut? Lobenswert. Ich habe alles durch (und bin nur bei Instagram geblieben), aber das jetzt (noch) nicht, womit ich es vermutlich auch belassen werde, denke ich. Und DAS unterschreibe ich absolut: „ich freue mich über jeden, der meinen Blog anklickt und noch mehr über alle, bei deren Kommentar man merkt, dass sie den Text neben (den Bildern) tatsächlich sogar gelesen haben.“ Ganz genau. Der Austausch macht einfach Spaß. Und manchmal, wenn ich richtig professionelle Blogs sehe, mit Hammerfotos und tollen Texten, auf denen kaum kommentiert wird, dann frage ich mich auch, wie sich das anfühlt. Ob Klicks alleine so befriedigend sind? Wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht stimmt dann wenigstens die Bezahlung. Und nicht, dass hier Missverständnisse aufkommen: Ich habe nichts gegen Blogs, die immer professioneller werden oder gegen Blogger, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Ich find's nur schade, dass einige dann ihre Seele verlieren – aber dann tue ich mir das auch nicht mehr an schaffe Platz in meinem Feedreader. 😉

    Lieben Gruß! 😉

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  19. Hehehehe…. das wa rmal an der Zeit, nicht wahr?

    Ich blogge, um mein Leben zu verarbeiten.
    Es ist persönlich, manchmal dramaturgisch geschönt, verzerrt oder übertrieben.
    Ich habe Lust am Schreiben.
    Punkt.

    Instagram nutze ich mittlerweile fast nur noch, um zu schauen, ob meine Kontakte noch leben und was die so machen.

    Die Zeit rennt mir davon. Jeden verdammten Tag.

    Deshalb gibt es von mir auch im Moment so wenig zu lesen.

    Danke für diesen Post.
    Ich genieße Deine Überlegungen jedesmal und die Zeit nehme ich mir gern.

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  20. Das musste mal raus, ja. 😉 Schöner Einwurf: Ich habe Lust am Schreiben. Genau das! Und wenn ich schreiben will – warum soll ich dann zig Kanäle füttern, auf denen ich Menschen erreiche, die auf Videos, Bilder oder Kurznachrichten stehen und ganz sicher nicht(!) auf ellenlange Texte wie meine? Ich glaub, der letzte Newsletter gestern (in dem auch die Nutzung von Social Media angeraten wurde), war einer zu viel. ;D

    *räusper* Ich schau auf IG auch immer, ob's bei euch was Neues gibt. Ich könnte dich zur Putzlappen-Challenge einladen, damit du nen Grund zum Posten hast, aber das magst du nicht, oder? ;D

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  21. Nee, das klingt nicht doof. Das könnten (leider?) meine Worte sein. Ich hab sogar mal einen Twitter-Account eingerichtet, um auf meine Posts hinzuweisen und dann dachte ich auch „Was machst du denn da?! Und warum?!“ Aber vielleicht bin ich einfach auch nicht Social-Media-affin genug, um einen Sinn darin zu sehen. 😉

    Lieben Gruß! 😉

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  22. Ich find das so schön, dass du von Instagram hierher gehüpft bist. Das straft natürlich meine Worte Lügen, von wegen, dass die Zielgruppe für Texte nicht auf bildlastigen Plattformen zu finden ist. 😉

    Ich treibe mich schon so lange in der Blogosphäre rum, bestimmt 15 Jahre mit immer wechselnden Blogs. Aber es ist schon interessant mitzuerleben, wie sich da einiges ändert. Und manchmal, wenn ich wirklich professionelle und durchgestylte Blogs sehe, dann frage ich mich auch, wie ich meinen Lesern so ein eher „primitives Blog“ (und dann noch über blogspot) anbieten kann. Aber ich denk mir, solange es gelesen wird und ich Spaß daran habe, solange passt es halt. ;))

    Lieben Gruß und dank dir fürs Vorbeischauen! 😉

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  23. Social Media wird überbewertet. Hatte ich, glaub ich, schon mal so geschrieben. Meine Blogposts veröffentliche ich wie Tina automatisch, nur nicht bei Google+, weil die dort sonst als „privat“ gekennzeichnet sind. Ich nutze zwar fast alle Kanäle, aber nicht gleichmäßig intensiv. Instagram finde ich ganz cool – natürlich auch wegen der schönen Bilder. Bei Pinterest bin ich so gut wie gar nicht aktiv. Auf Facebook teile ich, was ich mag. Dort halte ich mich nicht übermäßig lange auf. Das wird mir ansonsten alles zu viel. Mit Twitter kann ich nicht viel anfangen, obwohl ich dort angemeldet bin.

    Lieber mache ich meine Blogrunde und unterhalte mich mit meinen Lesern via Kommentar. Trotzdem möchte ich die Möglichkeit anbieten, meinem Blog über die verschiedenen Social-Media-Kanäle zu folgen. Bloglovin gehört übrigens auch dazu, obwohl es nur ein Reader ist.

    Wie gesagt, man sollte das Ganze nicht überbewerten und immer locker bleiben 🙂

    Liebe Grüße Sabine

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  24. Auf Instagram bist du mir ja gerade deshalb aufgefallen, weil zu deinen (wohltuend authentischen) Bildern immer ein witziger, außergewöhnlicher kleiner Text steht! Da fiel das „Rüberhüpfen“ leicht. Ich freue mich, dich gefunden zu haben!

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  25. Liebe Anna,
    ein sehr guter Post! Die ganzen Kommentare habe ich zwar nicht gelesen, hole das aber beizeiten nach. Ich weiß auch nicht, wie jemand (alleine und ohne, dass es sein hauptjob ist) alle Kanäle bedienen kann… (und dann auch noch lesen / folgen kann. Werde deinen Beitrag bei einem meiner Zeitmanagement-Artikeln verlinken. Hoffe, das ist in Ordnung!?
    Liebe Grüße,
    Sonja

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  26. Ach schön die Meinung einer Nichtbloggerin zu hören.Danke Marion 🙂
    Genau das ist der Punkt. Lieber nehme ich mir die Zeit auf Kommentare zu antworten, denn dadurch entsteht der Kontakt.
    Siehste Anna Du machst es doch genau richtig. 🙂

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  27. Hahaha genial geschrieben liebe Anna 🙂
    Ich schmunzle noch immer.
    Oh du meine Güte, was bin ich doch für ein almodisches unangesagtes kleines „Würstchen“
    So überhaupt nicht IN.

    Ja, ich liebe meinen Blog. Überhaupt die Bloggerszene. Ich mag es, wenn die verschiedensten Leute über die unterschiedlichsten Themen schreiben. Darum lese ich so manchen Blog viel lieber, als in den diversen Zeitungen. Meist auch, weil es so persönlich ist und man den Menschen dahinter irgendwie lieb gewonnen hat.
    Bloggen tu ich in erster Linie, weil mir das Schreiben unheimlichen Spaß macht. Beschäftigt mich ein Thema, so jucken meine Finger und der Text in meinem Gehirn muss einfach raus.
    Außerdem ist es mit Sicherheit eine super Beschäftigung um der „Gehirnalterung“ entgegenzutreten.
    Ich teile und verlinke auch mal gerne zu anderen Blogs.
    Das finde ich mehr als fair und es macht Sinn, sich in der Bloggerszene zu verlinken.

    Instagram habe ich zwar. Lol, aber nur um selber persönliche „Wischiwaschi-Fotos“ zu machen. Ohne dass ich jemanden verfolge oder like.

    Youtube benötige ich, wenn ich zum Beispiel die genaue Anleitung benötige um einen Kuchen Schritt für Schritt nachzumachen. Oder den neuesten Kinoclip angucken will.

    Tja, und wer meinen Twitteraccount liest, der lacht sich über so viel Blödheit in den 140 Zeichen schlapp.

    Facebook wiederum *flüster* ist eher zum stalken als zum posten. Ich glaube ich habe 2013 das letzte Mal irgend etwas gepostet. Jetzt gucke ich lieber Bilder. Wie, wenn ich ein Comic-Heftchen angucke.

    Du meine Güte -> ich bin wirklich OUT wenn ich meine Zeilen lese.

    Liebe Grüße Anna und noch einen schönen restlichen Seelebaumelsonntag
    Nila

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  28. Da schließe ich mich absolut an. Lieber mache ich die Blogrunde und unterhalte mich via Kommentar. 😉 Bloglovin, Trusted Blogs und Blog-Connect biete ich zum leichteren Folgen an und da können die Posts dann auch im Stück gelesen werden (falls jemand lieber im Reader liest und nicht hier ins Blog schauen möchte), aber ich würde das ehrlich gesagt nicht machen,wenn ich diese Quellen selbst pflegen oder aktualisieren müsste. So sucht sich jeder das raus, was ihm am liebsten ist und das muss reichen.

    Und das „Wie gesagt, man sollte das Ganze nicht überbewerten und immer locker bleiben“ ist ein toller Schlusssatz, der für so vieles gilt. ;))

    Lieben Gruß! 😉

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  29. @Marion: Die Freude ist ganz meinerseits! 😉 Und danke! Das ist eines der schönsten Komplimente, die du mir machen kannst. <3

    @Tina: Ich denke, man sollte viel öfter die Leser (oder in anderen Bereichen die Kunden) fragen, was sie sich wünschen. ;D

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  30. Danke. 😉 Aber wie bekommen wir jetzt wieder die Kurve, um uns nicht als „altmodisches unangesagtes kleines Würstchen“ zu fühlen? Hm… haben dir deine Kinder schon mal gesagt, dass du das bist? Dass du hoffnungslos out bist? Die sind ja gnadenlos. *g* Ich habe damals einem neuen Fernseher zugestimmt und mir ein Smartphone gewünscht. Das hat meinen Ruf gerettet. Und mir (hallo Smartphone) Social-Media-Fragen beschert, die ich OHNE Smartphone nicht gehabt hätte. ;D

    Mich würde das wirklich überfordern, alles zu pflegen, hier und da zu posten, auf Kommentare zu reagieren (sonst ist das ja sinnlos – für mich) UND dann noch mein Blog zu pflegen, worum es ja überhaupt geht! Und dann hängt man so extrem online fest, dass man sich über die Künstlichkeit dieser Welt ärgert und „das ECHTE Leben“ fordert – aber das selbstverständlich online. ;D

    Und deine Begeisterung fürs Bloggen ist gerade so richtig auf mich übergesprungen. Wenn ich nicht schon bloggen würde, würde ich jetzt damit anfangen. ;))

    Schönen Restsonntag! 😉

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  31. Haha … sehr cool geschrieben . Ich hab nicht einmal ein modernes Handy und bin ständig erreichbar . Keiner außer meiner Männer hat keiner meine Handynummer . Selbst die Sozialen Plattformen müssen ohne mich auskommen . Sorry … keine Zeit . Wenn ich all das andere machen würde , hätte ich keine Zeit mehr zum bloggen 😉

    LG und eine schöne neue Woche für Dich
    von Heidi

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  32. Habe deinen Post gelesen und musste nicht lange überlegen, welche Challenge da wohl passend wäre. 😉 Aber immer, wenn ich mich über meine Winzküche ärgere, denke ich an eure, weil die so schön ist. Hach…

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  33. Heidi, ich habe mein Smartphone auch erst seit ca. 2 Jahren und das hat meine Gewohnheiten tatsächlich verändert. War zwischendurch auch immer mal wieder auf verschiedenen Plattformen und/oder in Foren aktiv, aber es ist, wie du sagst: Wenn ich das alles mache, kommt das Bloggen zu kurz. Und das Leben! Ich möchte einfach keiner dieser Menschen werden, die alle 10 Sekunden panisch aufs Smartphone schauen, weil sie befürchten, in ihrer Onlinewelt was zu verpassen. 😉

    Schönen Wochenstart dir auch! 😉

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  34. Da kann ich mich der liebe Sabine nur anschließen. Und Snapchat macht mir einfach nur total Spaß. Genauso wie Videos drehen. Ich glaube, das eine ist mir sogar ganz gut gelungen. hihi….ich habe ja schon was zu snpachat gepostet und gesagt, warum mir das gefällt. Ich glaube, jede nutzt einfach die Kanäle, die ihr am meisten liegen….Habt einen schönen Montag! Liebe Grüße ihr Beiden!

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  35. Muss mir mal durchlesen, was zu zu Snapchat geschriebne hast. Das ging mir glatt durch die Lappen. 😉 Da stimme ich dir absolut zu: Jeder soll sich die Kanäle raussuchen, die ihm am meisten Spaß machen – dann haben alle was davon. ;))

    Lieben Gruß! 😉

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  36. Was für ein supertoller Beitrag! Du sprichst mir so so so aus der Seele! Cool, dass man hier und da noch Blogs entdeckt wie deinen! Liebe Grüße! Britta

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  37. Danke dir! Auch für das Kompliment, das ich gerne zurückgebe. Ich habe dich gleich mal in meinen Feedreader gepackt. 😉

    Und ich bin froh, dass ich nicht alleine bin mit meiner Abneigung gegen den Social-Media-Wahn. 😉

    Lieben Gruß,
    Anna

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