Neuland: Wenn Garfield eine Gazelle sein möchte.

Diese Rezension hat mittlerweile ein Update erhalten: Neuland, zweiter Versuch – Ildikó verzeih mir! Bitte auch die unbedingt lesen!
Auf dieses Buch hatte ich mich richtig gefreut: Neuland. Von Ildikó von Kürthy. Zum einen mag ich die Schreibe der Autorin, zum anderen kommt so ein Buch zum Jahresanfang gerade recht. Wobei mich ein Klappentext wie dieser ganzjährig anspricht:
„Kommt da noch was, oder war es das jetzt? Das Begleitbuch für alle, die Sehnsucht haben, aber nicht genau wissen, wonach. Die Hälfte des Lebens ist vorbei, und es ist noch nicht zu spät. Aber wofür eigentlich: Selbstverwirklichung, Gelassenheit, Idealgewicht? Ist jetzt die Zeit für einen Neuanfang, für ein großes, vielleicht letztes Abenteuer? Oder doch nur für eine Probestunde Pilates und einen anderen Nagellack? […] Neuland ist ein einzigartiger Selbstversuch, bewegend und komisch. Ein Mutmacher für alle, die ihr Leben verändern wollen. Und ein Versprechen: Nachher ist nichts mehr so, wie es mal war.“ (Klappentext)

Klingt gut, oder? Genau so, als könnte es einem den richtigen Kick geben. Zumal der Januar bei mir ja immer so ein mit hochtrabenden Plänen durchzogener Monat ist. Ich weiß nämlich, dass ich ab jetzt alles besser und ganz anders – eben besser – machen will. Nur wie ich das anstelle, das weiß ich nicht und da kommt mir dieser Selbstversuch einer meiner Lieblingsautorinnen gerade recht. Machen wir’s kurz: Nach dem Überfliegen von Neuland bin ich nicht schlauer als zuvor. Aber, so viel Selbstkritik muss sein, wer bei Ildikó von Kürthy wirklich Tiefschürfendes und etwas ganz Neues erwartet, der bekommt genau den Dämpfer, den er verdient. Da könnte ich auch gleich in die Autolackiererei gehen und eine hübsche Ganzkörpertönung in einem zarten Karamellton ordern.

 

Wie Bridget auf dem Selbstfindungstrip

Aufgebaut ist das Ganze im Tagebuchstil, der mich an Bridget Jones erinnert. Liegt vielleicht daran, dass das jeweilige Tages-Intro eben sehr dem von Bridget (Gewicht, Stimmung etc.) ähnelt. Dieser tagebuchartige Aufbau ist natürlich zugleich die Steilvorlage dafür, dass von Kürthy das tut, was sie immer tut: Sie kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen, wie in all ihren Romanen. Das ist phasenweise witzig zu lesen, nervt aber irgendwann, weil ich immer wieder überlegen muss, wovon nun eigentlich eingangs die Rede war.

Auch verpufft die Idee der ganzen Selbstversuche irgendwie. Da wird zwar einiges ausprobiert, das allerdings, ohne für mich als Leserin wirklich einen Mehrwert zu bieten. Scheint mir eher so, als wäre von Kürthy mit dem Gedanken an die Dinge rangegangen, das alles irgendwie durchziehen, um es hinterher – getreu der bereits gefassten Vorurteile – im Buch durch den Kakao ziehen zu können  – Ausnahmekapitel gibt es allerdings. Vielleicht bin ich momentan auch nicht in der richtigen Stimmung für das Buch, weil mich die Verquickung von Oberflächlichkeiten und potenziell Tiefschürfendem in dieser Darreichungsform einfach nicht anspricht.Von Kürthy schreibt:

„Ich habe ein gutes Auskommen, ein solides Dach zwischen mir und dem Himmel, Freunde, bei denen ich mich zu Hause fühle, ein schnelles WLAN, keine lebensbedrohliche Krankheit, und manchmal gebe ich ein Autogramm oder schreibe eine bunte Widmung in eines meiner Bücher […] Wie kann ich es wagen, rumzumeckern an meiner Existenz auf der Sonnenseite, wenn Flüchtlingskinder in Lastwagen ersticken und Menschen hungers sterben, während ich mir überlege, was ich morgen nicht esse? Andererseits kann ich mich auch nicht dauernd entschuldigen für Probleme, die ich nicht habe.  (S.39)

Und genau das ist das Problem.

Zu wissen, dass hier jemand schreibt, der sich selbst auf der Sonnenseite des Lebens sieht und der trotz der oben aufgezählten Glücksfaktoren [in der Aufzählung unterschlagen hat sie zwei gesunde Kinder und einen Mann, der sie liebt und unterstützt, wie sie schreibt] mit dem eigenen Leben offenbar trotzdem so unzufrieden ist. Und zwar so dermaßen unzufrieden, dass sich das Resultat wie eine ihrer Kolumnen liest. Gewissermaßen eine 400-seitige Dauerkolumne.

Es hat was von Garfield, der lieber eine Gazelle sein möchte…

… ohne etwas dafür zu tun, natürlich. Denn das wäre ja wieder zu anstrengend. Da wird damit kokettiert, dass nach 20 Jahren Sit-ups und Crunches kein Fortschritt zu verzeichnen ist – weil aus Gründen der Stressvermeidung bereits nach fünf der viel zu anstrengenden Sit-ups Schluss ist. Oder seitenweise darüber schwadroniert, dass „das richtige Maß“ nicht das Richtige ist – weil es zu langweilig ist und nach Mittelmaß klingt. Also lässt man es krachen, indem man am Schokobrunnen zuschlägt und dabei die Früchte weglässt oder sich mit Zucker, Weißmehl und Alkohol die Kante gibt. Nicht falsch verstehen: Mit diesem Zucker-Weißmehl-Alkohol-Ding habe ich als bekennende Schoko- und Kümmelbrötchenliebhaberin kein Problem. Jeder so, wie er mag. Aber sich erst durchs Schlaraffenland fressen und den Hintern nicht von der Couch bekommen und dann in selbstmitleidiges Wehklagen verfallen, weil die Silhouette einem Puddingteilchen ähnelt? Ganz ehrlich, das nervt mich und lässt mich an ein quengelndes Kleinkind denken. So nölig geht es in einer Tour weiter und es scheint fast so, als wären Vera (Endlich), Nicola (Sternschanze) und all die anderen Romanfiguren zum Leben erwacht, um noch mal all ihre Ergüsse zum Besten zu geben.

Mit dem Resultat, dass mir irgendwann das aufgesetzte Lächeln vom Gesicht rutscht und einem Kopfschütteln weicht. Nicht mal die eingestreuten Gags oder die klugen Sprüchlein und Überlegungen zünden, denn die kamen in dieser oder ähnlicher Form bereits in ihren Romanen und Kolumnen vor. Und so überkommt mich zum ersten Mal nicht der Wunsch, diverse Passagen mit einem Klebezettelchen markieren zu wollen, sondern das blöde Gefühl: Das hast du doch alles schon mal gelesen. Mehrmals. Der Rest-Lesespaß wird drastisch gemindert, als mir schlagartig ins Bewusstsein sickert, dass hier eben nicht die Rede von einer fiktiven Vera oder Nicola ist. Sondern von einer 48-jährigen „Karrierefrau“ (dazu gehört sie doch, oder?), die gerne als „die Seelen-Sanitäterin deutscher Frauen“ bezeichnet wird. Da fallen mir aber schlagartig einige Bloggerinnen ein, die für mich weitaus mehr „Seelen-Sanitäterinnen“-Potenzial haben. Darüber hinaus stoßen mir auch die Widersprüche im Buch auf. Exemplarisch dafür mal die folgende Passage:

„Ich finde die Idee erschreckend, dass der eigene Körper etwas ist, an dem man arbeiten muss. Ich als Feministen sage: „Dieser Schönheitszwang ist Gewalt gegen Frauen“. Und ich als angehende Feministin sage: Keine Frau darf sich emanzipiert nennen, die mit hämischer Unerbittlichkeit ihren eigenen Körper und die ihrer Geschlechtsgenossinnen auf Abweichungen von einem Ideal hin untersucht, das mit einem gesunden, appetitlichen Erscheinungsbild nichts mehr zu tun hat und sich den willkürlichen Gesetzen einer Branche unterwirft, in denen eine Frau mit Kleidergröße achtunddreißig als dick gilt. Emanzipation bedeutet: selber denken. Hirn einschalten und vielleicht auch mal die Problemzonen im Kopf bekämpfen statt immer nur die am Arsch.“ (S. 293)

Alles richtig. Unterschreibe ich! Nur: hat die Frau mal ihre eigenen Bücher gelesen?  Und warum schreibt frau mit einer derartigen Einstellung ein Buch wie dieses? Fragen über Fragen…

Vielleicht der falsche Zeitpunkt…

Möglicherweise kam das Buch einfach in einem ungünstigen Moment zu mir. Es ist beileibe nicht so, dass mir meine äußere Verpackung gleichgültig ist. Heroische Selbstversuche mit Kurkuma und Apfelessig würden so eine Behauptung eindrucksvoll widerlegen. Außerdem horte ich Shampooflaschen und Haarkuren, gehe zum Friseur, färbe mir die Haare und verwende eine schweineteure Augencreme, weil ich nicht gleich morgens beim Blick in den Spiegel an Horst Tappert denken möchte. Ich schinde mich mit Kniebeugen [„Squats“ heißen die ja jetzt] und Workout-DVDs, weil (meine) Muskeln einfach nicht zum Dahinvegetieren gemacht wurden, aber natürlich freue ich mich auch, wenn der Hintern in der Jeans besser aussieht. Und ich bin mitnichten so ein kleiner Gute-Laune-Drops, der dauergrinsend und frei von Selbstzweifeln mit einem „Oh, what a beautiful day“ auf den Lippen durch den Tag tänzelt. Es gibt durchaus einige Tage, an denen ich mich sehr intensiv nach dem Sinn meines Lebens frage – eine abschließende Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden.

Allerdings hält das Leben für jeden, der es sehen möchte, auch diese Augenöffner-Momente bereit. Die, die einen durchschütteln, den Blick fürs Wesentliche schärfen und einem glasklar zeigen: Gesunde Kinder sind keine Selbstverständlichkeit. Nichts aus der obigen Aufzählung (S.39) ist eine Selbstverständlichkeit. Es ist noch nicht mal selbstverständlich, sich alleine anziehen und auf die Toilette gehen zu können. Oder sich den Tagesablauf den eigenen Vorstellungen entsprechend gestalten zu können. Oder im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte zu sein. Wir nehmen es vielleicht als selbstverständlich hin und haben uns dran gewöhnt – aber es ist keine Selbstverständlichkeit.  Auch wirkt es ungemein augenöffnend, wenn man Zeit mit Menschen verbringt, denen eine oder mehrere dieser Selbstverständlichkeiten genommen wurden. Und so unfassbar es klingt: In diesen Momenten ist es einfach schnurzpiepegal, ob meine Oberschenkel Heidi Klum in eine Neidattacke treiben oder ob ich die heißeste Schnitte auf diesem Planeten bin, die jeder Klempner [Brieftaubenzücher oder was weiß ich]  zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen flachlegen möchte. Es ist nice to have – das mit den Oberschenkeln! – aber kein Glücks- oder Zufriedenheitsgarant.

Und so hat mir das Buch tatsächlich die Augen geöffnet. Es heißt: „Wie ich mich selbst suchte und jemand ganz anderen fand“ – ich fand jemanden, nämlich mich, der bei der Bearbeitung einer fiesen, an Äußerlichkeiten gekoppelten Seelen- und Lebensbaustelle wohl offenbar die nächste Stufe erreicht hat. Ja, das Bindegewebe wird schwächer und manche Tage sind echte Bad Hair Days. Aber die Welt dreht sich trotzdem weiter. Eine schöne Erkenntnis. Ebenso schön wie die letzten Worte im Buch:

„Darum geht es doch: sich im Leben lebendig zu fühlen. […] Ein Weg entsteht dadurch, dass man ihn geht.“ (S.393)

Das ist doch mal ein Schlusswort, das ich gerne ins neue Jahr mitnehme, denn da ist bei mir durchaus noch Luft nach oben. Beim Gehen der neuen Wege…

Update 19.02.16: Ildikó von Kürthy war übrigens bei Jörg Thadeusz zu Gast. Anschauen könnt ihr euch das hier: rbb.de: Thadeusz
Dort sagt sie selbst über ihr Buch: „So einen Selbstoptimierungsparcours, wie ich ihn gemacht habe, den kann man sich ja nur leisten, wenn man keine existenziellen Nöte auszustehen hat. Wenn man selbst oder Geliebte schwer erkrankt sind oder man nicht weiß, wovon man leben soll, dann braucht man sich das Buch nicht zu kaufen. Das wäre dann zynisch.“  [Min. 19:23].  Und somit liegt es an euch, ob ihr gerade bereit seid für das Buch oder nicht. 😉

 

 

13 Kommentare zu „Neuland: Wenn Garfield eine Gazelle sein möchte.

  1. Ich muss zugeben, ich habe noch nie ein Buch der Dame gelesen. Vermutlich eine echte Bildungslücke. Bevor ich 50 wurde, war mich auch mulmig. Aber mein Leben in Frage gestellt habe ich nicht. Es ist eine Zahl. Nicht mehr und nicht weniger. Ist das jetzt Pflicht, dass man sich selbst suchen geht? Ich habe schon als Kind nicht gern Verstecken gespielt 🙂
    Deine Buchkritik der anderen Art finde ich allerdings klasse. Vor allem den vorletzten Abschnitt. Der ist so wahr.
    Liebe Grüße
    Fran

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  2. Oh nein! Ich liebe ihre Bücher und habe alle gelesen, habe gelacht und mich so oft darin wieder gefunden. Dann kam „Unter dem Herzen“ (oder war es sogar schon „Sternschanze“?), da fing sie an, mehr über sich zu schreiben. Fand ich doof. Jetzt habe ich mich gerade über ein neues Buch von ihr gefreut und muss sowas lesen 😦 Ich will die alte Ildiko zurück, die mich damals so gut verstanden hat…

    Lieben Gruß, Sabine

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  3. Ich hatte das Buch auch schon in der Hand, habe es dann aber doch nicht gekauft. Ganz einfach weil ich eigentlich gar nichts mehr lesen mag über Bindegewebe, Problemzonen und Selbstfindung. Ich bin einfach der Meinung, von Kürthy wiederholt sich zu oft, um noch wirklich witzig zu sein. Immerhin wäre dieses Buch wahrscheinlich eine Chance, bei der Autorin mal ausnahmsweise nicht auf Erdal zu treffen. Deine Ausführungen sind toll geschrieben und haben mich darin bestärkt, es nicht zu kaufen. Danke!
    Viele, liebe Grüße
    Marion

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  4. *g* Nein, Erdal hat in diesem Buch tatsächlich nichts verloren. ;D Oder ich habe es überlesen, weil ich tatsächlich ganze Seiten übersprungen habe. Das war mir alles zu blöd.

    Ich möchte auch ehrlich niemanden vom Kauf des Buches abhalten, denn vielleicht liegt das Problem ja einfach bei mir! Wobei… wenn man sich mal die negativen Rezensionen bei amazon anschaut, dann scheint es nicht nur uns so zu gehen, dass wir genug von den ewigen Wiederkäuerei der Themen haben. Vielleicht wirfst du einfach mal nen Blick ins Buch, wenn es als Taschenbuch erhältlich ist. Denn ganz ehrlich: Um die 20€ war es schade. Denn überspitzt formuliert: Ich zahle „neues“ Geld und bekomme einen Aufguss alter Gedanken. Blöd, irgendwie.

    Lieben Gruß zurück! 😉

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  5. Wie eben schon kommentiert: Schau trotzdem einfach mal in das Buch rein, vielleicht gefällt es dir ja sehr viel besser als mir!

    Muss aber gestehen, dass für mich auch seit „Unter dem Herzen“ die Luft raus ist, weil sie, wie du sagst, zu viel über sich schreibt. Nun waren die Romane auch schon immer im gleichen Strickmuster und absolut überzogen, aber ich mochte die Schreibe einfach und es waren ja „nur“ Romanfiguren. Ab „Unter dem Herzen“ dachte ich, dass ja doch sehr, sehr viel von ihr in ihren Romanfiguren steckt – das fand ich irgengdwie… ernüchternd. Und dieses Buch setzt dem (für mich) leider die Krone auf, weil es schlicht unsympathisch wirkt. Und undankbar. Nee, damit kann ich mich nicht mehr identifizieren. 😦

    Lieben Gruß! 🙂

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  6. Nun ja, es grenzt vielleicht an Majestätsbeleidigung, aber ich denke, da hast du nichts verpasst. 😉

    Muss gestehen, dass mich dieses Selbstfindungs-Ding ja sehr anspricht. Oder eher: sehr ansprach. Aus Gründen. Auch brauche ich gelegentlich durchaus mal einen Tritt in den Allerwertesten, um mich aus meiner Komfortzone zu bewegen, aber wer auch immer mich da inspiriert: diese Autorin wird es nicht mehr sein. Man kann ja auch nicht permanent um sein Bindegewebe kreisen, das führt ja zu nichts. 😉

    Danke dir. Und ja, der vorletzte Abschnitt ist so wahr. Wenn da alles stimmt, sollte doch wenigstens eine gewisse Zufriedenheit vorherrschen? Dankbarkeit? Es ist doch idiotisch, stattdessen permanent irgendwelche anderen Pillepalle-Baustellen aufzumachen. Nee, das ist nichts für mich.

    Lieben Gruß! 🙂

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  7. ich hab damals ihren ersten roman gelesen – mondscheintarif hies der glaub ich. aber danach war klar – diese autorin lese ich nie wieder. abgesehen von der flachen sprache – wie kann man eine solche planschkuh zu einer romanheldin machen? wenn es wenigsten ironisch gemeint gewesen wäre….
    nun zum positiven! 🙂 deine rezension gefällt mir sehr!!!!!!! schlau geschrieben und deine meinung ist mir sympathisch. komme hier sicher öfter vorbei! xxxx

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  8. Ich muss sagen, dass ich bei Ildikó v. K. spätestens nach dem 3. Roman ausgestiegen bin. Für mich waren die Themen und Protagonisten einfach zu ähnlich. Spätestens als sie dann ein Buch über ihre Schwangerschaft schrieb…
    Bei dem neuen Buch roch mir schon der Titel zu sehr nach „Midlifecrisis“! Oder sollte man sagen: Jammern auf hohem Niveau?!
    Ich denke, nach deiner Rezension kann ich dann endgültig für mich entscheiden, dass das Buch eher KEIN Lesestoff für mich ist.
    Liebe Grüße
    Yvonne

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  9. Ich glaub ich hab noch nie was von der Autorin gelesen. Sowas! Aber neulich ein Interview zu dem neuen Buch und war ein bisschen erschreckt was sie da für das Buch alles machen „musste“. Ich bin ja selber nicht so Bullet Proof bei was schön und gesund macht. Aber das war mir bisschen viel so im ganzen.
    Liebe Grüße Ela

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  10. Noch nie?! Aber das ist doch DIE Autorin für uns Frauen. So heißt es. 😉

    Gebe zu, dass ich angesichts der blonden Ildikó auch ein bisschen verschreckt war und das hätte eigentlich schon die Warnung sein können, dass das Buch nichts für mich ist. Ich mag es leicht und seicht und schreib ja selbst auch nicht sooo wahnsinnig tiefgründig. Aber es macht halt einen Unterschied, ob du nur einen Blogartikel liest und dann drei Tage Pause hast… oder einen 400 Seiten Wälzer… :/

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  11. Helen Fielding hat das ja auch geschafft und Bridget Jones mag ich total gerne. Die finde ich vertrottelt und trotzdem sympathisch. Das ist bei den Kürthy-Figuren nicht so. Und stimmt, die Sprache sagt mir auch immer weniger zu und irgendwie frage ich mich auch, warum so viele ihrer Figuren offenbar ein Alkoholproblem haben. Was da an Alkohol, Kalorien und Zigaretten vernichtet wird und hinterher wird über die Figur gejammert… och nö. Ich mag das nicht mehr…

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  12. Da stimme ich dir absolut zu! Themen und Protagonisten bieten zu wenig Abwechslung. Und irgendwie zieht sich dieses „Jammern auf hohem Niveau“ durch fast alle Bücher – durch das aktuelle aber in einem Maß, dass bei mir alle Sympathie flöten geht. Konnte ich vorher wenigstens noch bei irgenwelchen Passagen schmunzeln, war es hier echt zu viel. Und wenn dir die anderen Bücher von ihr schon nicht zugesagt haben, dann dürfte dich dieses in der Tat nicht begeistern. 😉

    Lieben Gruß! 🙂

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Kommentare machen das Bloggen bunter und ich freue mich, wenn ich hier keine Selbstgespräche führen muss. ;)

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